Haniel Familie

Die Haniel Familie gehört schon seit über 100 Jahren zu den reichsten Familien Deutschlands.

Die Familie gründete Mitte des 18. Jahrhunderts eine Weinhandlung. Ab 1771 waren sie im Kohlehandel aktiv. Im 19. Jahrhundert stiegen sie zu den mächtigsten deutschen Kohleunternehmern auf. Sie wurden im Maschinenbau und der Stahlindustrie aktiv und kontrollierten ein grosses Schifffahrtsunternehmen. Zu Beginn des 20. Jahrhundert galten die Haniels als die reichste Familie Deutschlands und waren noch reicher als die deutschen Rothschilds (Quelle).

Sie sind gut vernetzt. Franz Markus Haniel (*1955) kennt Mitglieder aus deutschen Milliardärsfamilien, wie Quandt, Thyssen, Siemens, Burda, Heraeus, Schmidt-Ruthenbeck und Beisheim (wird weiter unten genauer erläutert).

Im 19. Jahrhundert waren mehrere Familienmitglieder in der Politik. Zwischen 1892 und 1906 wurden drei Familienmitglieder geadelt, aber die heutigen Haniels sind keine Adligen.

Haniel und das Naziregime

Karl Haniel (1877-1944) war von 1928 bis 1944 Vorsitzender des Industrie-Clubs Düsseldorf, ein bis heute bestehender Wirtschaftsverein. Im Januar 1932 durfte Adolf Hitler eine Rede halten vor den führenden Repräsentanten der deutschen Wirtschaft, um für sein politisches Programm zu werben (also ein Jahr vor seiner Machtübernahme). Karl Haniel war bei der Rede dabei. (Quelle) Hitlers Auftritt vor der deutschen Wirtschaftselite wurde durch den Industriellen Fritz Thyssen ermöglicht, der Hitlers bereits seit 1923 unterstützt hatte (Quelle).

Der Verleger Anton Betz, der Karl Haniel kannte, schrieb, dass Haniel nach Hitlers Machtübernahme zu ihm gesagt hatte, man müsse Hitlers Regierung unterstützen und auch die guten Seiten des Nationalsozialismus anerkennen, da der Nationalsozialismus die Erlösung vom Kommunismus sei. (Quelle)

Karl Haniel gehörte zur Ruhrlade, eine Vereinigung der zwölf einflussreichsten Ruhrindustriellen. Sie existierte von 1928 bis 1939. Einer der Zwölf war der oben erwähnte Naziunterstützer Fritz Thyssen. Ein weiteres Mitglied war Gustav Krupp, ebenfalls ein Naziunterstützer. Die Krupp Familie war eine der wichtigsten deutschen Industriellenfamilien des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Haniels hatten schon seit Ende des 18. Jahrhunderts Kontakt zur Krupp Familie (Quelle). Ein weiteres Mitglied der Ruhrlade war der deutsch-jüdische Industrielle Paul Silverberg, einer der mächtigsten Kohleunternehmer Deutschlands. Sein Unternehmen war ein Vorläufer des heutigen Energiekonzerns RWE, der grösste Betreiber von Kohlekraftwerken in Deutschland. Der Ehemann von Silverbergs Schwester war Ernst Landsberg. Dessen Onkel, der deutsch-jüdische Bankier Ludwig Bamberger, war 1870 Mitgründer der Deutschen Bank, die heute die grösste Bank Deutschlands ist.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts kontrollierten die Haniels das Stahlunternehmen GHH. Das Unternehmen war paar Jahrzehnte zuvor mit der finanziellen Unterstützung von Maria Kunigunde von Sachsen gegründet worden. Sie kam aus der sächsischen Königsfamilie und ihr Vater war auch König von Polen und Litauen. Die GHH wurde unter der Führung von Haniel im Bergbau und Maschinenbau aktiv und entwickelte sich zu einem der grössten Unternehmen Deutschlands. Die GHH profitierte stark von der Aufrüstungspolitik der Nazis und wurde systemrelevant für Hitlers Krieg. Während des Zweiten Weltkrieges wurden bei der GHH über 30 000 Zwangsarbeiter eingesetzt. Die GHH hatte bereits im Ersten Weltkrieg Zwangsarbeiter beschäftigt. (Quelle) Die Haniel Familie führte während den beiden Weltkriegen den Aufsichtsrat der GHH. Der Vorstand wurde von 1909 bis 1942 von Paul Reusch geführt, der ein enges Vertrauensverhältnis zu Karl Haniel hatte (Quelle). Paul Reusch gehörte zusammen mit Karl Haniel, Krupp, Thyssen und Silverberg zur oben erwähnten Ruhrlade.

Paul Reusch und Karl Haniel waren Mitglied des 1922 gegründeten Vereins Gäa. Dieser bestand zum Grossteil aus deutschen Adligen. Der Verein finanzierte rechte Propaganda. Er wurde nach Hitlers Machtübernahme aufgelöst. Karl Haniel war Vorsitzender des Vereins. Paul Reusch hatte übrigens Kontakt zum bayerischen Kronprinzen Rupprecht von Bayern. (Quelle: 1, 2, 3) Im Vorstand von Gäa war auch der Naziunterstützer Albert Vögler, der zur oben erwähnten Ruhrlade gehörte und somit Karl Haniel kannte.

Paul Reusch nutzte seinen Einfluss, um linke Parteien in der Weimarer Republik zu bekämpfen. Er war Ende der 20er Jahren in die geheime Wiederaufrüstung des deutschen Militärs involviert (Deutschland durfte seit Ende des Ersten Weltkrieges keine Aufrüstung beitreiben). 1932 traf er sich mit den führenden Nazis Adolf Hitler und Heinrich Himmler und sicherte ihnen seine Unterstützung zu. Paul Reusch wurde 1931 Mitglied des Stahlhelmbunds, der ebenfalls linke Parteien bekämpfte. (Quelle) Der Bund bestand seit 1918 und kontrollierte rechte paramilitärische Strukturen in der Weimarer Republik. Der Bund war antisemitisch und viele der Anhänger glaubten an eine jüdische Weltverschwörung. Der Bund plante eine Diktatur zu errichten, die linke Bewegungen und die jüdische Elite bekämpfen sollte. Daher unterstützte der Bund die Machtübernahme Hitlers 1933.

Paul Reusch war zur Zeit des Naziregimes in der Führung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die am Goldraub der Nazis beteiligt war. Die BIZ ist bis heute eine der einflussreichsten Instanzen der Finanzelite und gilt als Zentralbank aller Zentralbanken. Sie hat ihren Hauptsitz in der Schweiz. Paul Reusch wird über die BIZ die deutschen Bankiers Kurt von Schröder und Hjalmar Schacht (Freimaurer) gekannt haben, zwei der wichtigsten Unterstützer von Hitlers Machtübernahme. Während sie Deutschland bei der BIZ vertraten, waren dort auch angloamerikanische Interessensvertreter, darunter der britische Zentralbankenchef Montagu Norman und Bekannte der Rockefeller Familie. (Quelle)

Paul Reuschs Sohn Hermann führte nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1966 den Vorstand der GHH und wird daher die Haniel Familie gekannt haben, da diese weiterhin den Aufsichtsrat führte.

Geschäftsaktivitäten der Haniels in den letzten 70 Jahren

Nach dem Zweiten Weltkrieg wollten die Alliierten den Einfluss des Haniel-Konzerns eindämmen. Der Konzern wurde in drei Teile aufgeteilt. Ein Teil umfasste das Stahlgeschäft des Konzerns, das später von der Thyssen Familie gekauft wurde, die wie gesagt die Haniels kannte. Ein weiterer ausgegliederter Teil umfasste das Kohlegeschäft des Konzerns. Dieser wurde später Teil der 1968 gegründeten Ruhrkohle AG. Die Ruhrkohle AG war eines der grössten deutschen Unternehmen (Quelle). Aus ihr entwickelte sich der heutige Mischkonzern RAG sowie der Chemiekonzern Evonik Industries. Zu den Gründern der Ruhrkohle AG gehörte auch der Konzern der Krupp Familie, die wie gesagt die Haniels kannte. Von der Haniel kontrollierten GHH blieb nach der Aufteilung nur der Teil übrig, der im Maschinen- und Anlagenbau aktiv war. Dennoch hat dies den Haniels nicht stark geschadet. In den folgenden Jahren entwickelte sich die GHH zum grössten Maschinen- und Anlagenbauer Europas. Die Haniels kontrollierten das Unternehmen bis in die 80er Jahre. Darauf firmierte die GHH unter dem Namen MAN. Seit 2011 wird MAN vom deutschen Automobilkonzern VW kontrolliert und trägt seit 2018 den Namen Traton.

1868 gründeten die Haniels ein Unternehmen, aus dem sich die spätere Rheinpreussen AG entwickelte. Das Unternehmen war im Kohlebergbau und der Chemieindustrie aktiv. Zur Zeit des Naziregimes stieg es in die Kraftstoffherstellung ein und betrieb Tankstellen. Die Haniels kontrollierten das Unternehmen bis in die 1960er Jahren und verkauften es dann dem deutschen Öl- und Gaskonzern DEA. 2019 fusionierte die DEA zur heutigen Wintershall Dea, die derzeit das grösste deutsche Erdölunternehmen ist. Zurzeit wird das Unternehmen vom deutschen Chemiekonzern BASF und dem russischen Milliardär Mikhail Fridman kontrolliert.

Seit den 1960er Jahren kontrollierte die Haniel Familie zusammen mit den Familien Schmidt-Ruthenbeck und Beisheim das Einzelhandelsunternehmen Metro. In den folgenden drei Jahrzehnten entwickelte sich Metro zum grössten Einzelhändler Deutschlands. In den letzten 10 Jahren wurde Metro aber von Aldi und der Schwarz-Gruppe überholt, die nun die grössten deutschen Einzelhändler sind. Metro ist aber nach wie vor einer der zehn grössten Einzelhändler der Welt. Die Haniel Familie besitzt heute nur noch 2,7 Prozent der Anteile an Metro. Die mit Haniel verbundenen Familien Schmidt-Ruthenbeck und Beisheim sind immer noch Grossaktionär von Metro und dadurch Milliardäre. Bis 2019 waren die Haniels ebenfalls Grossaktionär und verkauften dann den Grossteil der Anteile an den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky, einer der einflussreichsten Geschäftsmänner Tschechiens.

2017 wurde das Elektronikhandelsgeschäft des Metro-Konzerns ausgegliedert, woraus sich Ceconomy bildete. Ceconomy besitzt die deutschen Einzelhändler MediaMarkt und Saturn. Ceconomy ist damit der grösste Elektronik-Einzelhändler Europas. Die Haniel Familie ist derzeit der grösste Aktionär von Ceconomy mit einem Anteil von mehr als 20 Prozent. Die Milliardärsfamilien Schmidt-Ruthenbeck und Beisheim sind ebenfalls Grossaktionäre sowie die italienische Milliardärsfamilie Agnelli.

Die Haniel Familie hält ihre Anteile über ihre Unternehmensgruppe „Franz Haniel & Cie.“, die sich vollständig in Familienbesitz befindet. Zur Gruppe gehören mehrere kleinere Unternehmen. Deren Geschäftsfelder umfassen Textilien, Sicherheitsindustrie, Verpackungsmaschinen, Recycling von Edelstahlabfällen, Matratzen sowie Fischerei und Fischzucht.

In den 1990er Jahren galten die Haniels als die reichste deutsche Familie neben Albrecht (Aldi) und Quandt (BMW). 2017 wurde das Vermögen der Haniel Familie auf 6,8 Milliarden Euro (etwa 8 Milliarden US-Dollar) geschätzt (Quelle).

Franz Markus Haniel

Franz Markus Haniel (*1955) war im Aufsichtsrat von Metro und „Franz Haniel & Cie“. Er arbeitete seit 1986 für Firmen der Milliardärsfamilie Quandt. Die Quandts beriefen Haniel in den Aufsichtsrat ihres Automobilkonzerns BMW. (Quelle) Haniel ist mit dem Milliardär Stefan Quandt befreundet (Quelle). Die Haniel Stiftung förderte gemeinsam mit einer Stiftung der Quandt Familie die „Atlantische Initiative“, ein Verein zur Förderung von deutsch-amerikanischen Beziehungen (Quelle). 

Franz Markus Haniel arbeitete für die schweizerische Holding der Familie Thyssen-Bornemisza (Quelle). Somit sind die Haniels seit 100 Jahren mit der Thyssen Familie verbunden (sind heute ebenfalls Milliardäre).

Franz Markus Haniel ist derzeit Aufsichtsratsvorsitzender des deutschen Technologie- und Edelmetallkonzerns Heraeus. Er wird daher die Milliardärsfamilie Heraeus kennen, die das Unternehmen kontrolliert.

Franz Markus Haniel ist im Kuratorium der Haniel Stiftung. Derzeit ist auch Nathalie von Siemens im Kuratorium (stand 23.10.2021). Die Siemens Familie gehört wie die Haniels schon seit über 100 Jahren zu den reichsten und mächtigsten Unternehmerfamilien Deutschlands.

Franz Markus Haniel kennt Stefan Oschmann (Foto). Oschmann leitete den deutschen Pharmakonzern Merck. Er wird daher die Merck Familie (Milliardäre) kennen, die das Unternehmen kontrolliert.

Franz Markus Haniel war in der Geschäftsführung von Giesecke+Devrient. Der deutsche Konzern ist ein weltweit aktiver Dienstleister für Zahlungsverkehr und IT-Sicherheit. Zu den Kunden gehören Zentralbanken und Grosskonzerne. Franz Markus Haniel war Berater bei Booz Allen Hamilton. (Quelle) Das US-amerikanische Beratungsunternehmen ist fest mit den US-Geheimdiensten verbunden. Mehr als 1000 ehemalige Geheimdienstoffiziere und mehr als 10 000 Geheimdienstmitarbeiter sind für das Unternehmen tätig. Das Unternehmen nimmt auch staatliche Aufträge an (vermutlich Aufträge von Geheimdiensten) und seine Einnahmen liegen bei 6,7 Milliarden US-Dollar. Das Bloomberg Magazin nannte es „die profitabelste Spionageorganisation der Welt“. (Quelle

Die Haniels haben Kontakte zu Josef Esch. Er führte die Bank der Oppenheim Familie. (Quelle)

Franz Markus Haniel kennt den Milliardär Hubert Burda, der eines der grössten deutschen Medienunternehmen besitzt. Die Burda Familie organisiert den Burda DLD Nightcap, eine jährlich stattfindende Party in Davos. 2013 waren neben Burda und Franz Markus Haniel auch folgende Personen auf der Party:

  • Die indische Milliardärsfamilie Mittal.
  • Führende Mitarbeiter von Google, Facebook und Twitter sowie der YouTube-Gründer Chad Hurley.
  • Roland Berger. Der Multimillionär gründete das Beratungsunternehmen Roland Berger.
  • Klaus Kleinfeld. Er leitete den führenden deutschen Elektrokonzern Siemens. Er gehörte zum Lenkungsausschuss der Bilderberg-Treffen. Er war CEO des Aluminiumkonzerns Alcoa. Er ist ein Wirtschaftsberater der saudischen Königsfamilie und leitet ihr Bauprojekt Neom.
  • Hartmut Ostrowski. Er leitete Bertelsmann, den grössten Medienkonzern Deutschlands.
  • Kai Diekmann. Er war Chefredakteur der BILD-Zeitung.
  • Arianna Huffington. Die US-Amerikanerin gründete die Onlinezeitung Huffington Post.
  • Guido Westerwelle. Der ehemalige Aussenminister gehörte zur Parteispitze der FDP.
  • Viviane Reding. Die Luxemburgerin war EU-Kommissarin.
  • Gabriele Aga Khan. Sie heiratete erst in den deutschen Hochadel und ihr Mann war ein Nachkomme der russischen Kaiserfamilie. Gabriele heiratete in zweiter Ehe den religiösen Führer Karim Aga Khan IV.. Ihre Mutter heiratete in die Thyssen Familie.

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Bemerkenswerte Heiraten

Carl Lueg (1833-1905), der mütterlicherseits aus der Haniel Familie kam, heiratete in die Bagel Familie, eine hugenottische Einwandererfamilie. Die Bagel Familie besitzt bis heute die Druckerei- und Verlagsgruppe Bagel. Sie heirateten in die Milliardärsfamilie Henkel und Simone Bagel-Trah leitet derzeit den Aufsichtsrat des Henkel-Konzerns. Die Bagel Familie heiratete auch in die Thyssen Familie, die mit den Haniels verbunden ist.

Max Haniel (1813-1887) heiratete eine Tochter des Industriellen James Cockerill. James war der Sohn eines englischen Einwanderers. Die Cockerill Familie wurde auch in der belgischen Industrie aktiv. James Cockerill hatte zwei Töchter, die in die Suermondt Familie heirateten. Eine heiratete den Unternehmer Barthold Suermondt. Nach ihrem Tod heiratete Barthold eine Tochter von Max Haniel. Die Suermondts waren niederländische Einwanderer. Die Familien Cockerill und Suermondt gründeten 1838 gemeinsam mit Friedrich Thyssen das Bergbau- und Metallunternehmen Stolberger Zink. Somit kannten Cockerill und Suermondt die Thyssen Familie bereits vor ihrem wirtschaftlichen Aufstieg, da die Thyssens erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den führenden Industriellen aufstiegen. Die Suermondts gründeten 1870 das Stahlunternehmen Rheinstahl. Seit den 1920er Jahren war das Unternehmen eng mit dem Stahlkonzern der Thyssen Familie verbunden. In den 1970er Jahren wurde Rheinstahl Teil des Thyssen-Konzerns. Rheinstahl war zudem 1968 Mitgründer der Ruhrkohle AG, die das Kohlegeschäft der Haniel Familie übernahm.

Der geadelte Politiker John Haniel (1849-1912) heiratete in die Unternehmerfamilie Stinnes. Hugo Stinnes war einer der mächtigsten Industriellen in der Weimarer Republik. Er war geschäftlich mit der Thyssen Familie verbunden.

Erna Carp (1881-1938), die mütterlicherseits aus der Haniel Familie kam, heiratete den Politiker Karl von Starck. Er kam mütterlicherseits aus der Uradelsfamilie Baumbach. Heute führt ein Familienzweig der Baumbach Familie den Pharmakonzern „Boehringer Ingelheim“ und ist eine der reichsten Familien Deutschlands.

Der geadelte Edgar Haniel von Haimhausen (1870-1935) war Diplomat und Staatssekretär im Auswärtigen Amt. In erster Ehe heiratete er in die Uradelsfamilie Brauchitsch. Seine zweite Ehefrau hatte zuvor einen deutschen Adligen geheiratet. Ihr Sohn Alexander von Branca heiratete in die Uradelsfamilie Guttenberg. Das bekannteste heutige Familienmitglied ist Karl-Theodor zu Guttenberg, ein Lobbyist und ehemaliger Verteidigungsminister Deutschlands.

Lucy Cockerill (1860-1913), die mütterlicherseits aus der Haniel Familie kam, heiratete in die Uradelsfamilie Adelmann.

Die Kinder von Julius Haniel (1815-1880) heirateten in den deutschen Adel, darunter in die Uradelsfamilien Dürckheim und Levetzow.

Das Vermögen der Haniel Familie ist auf etwa 680 Familienmitglieder aufgeteilt. Viele davon tragen nicht den Namen Haniel und es werden vermutlich mehrere Adlige darunter sein.

Übrigens: Ein Unternehmer namens Wilhelm Haniel war Mitglied einer Freimaurerloge im Ruhrgebiet (Quelle), wo auch die Haniels lebten. Es könnte also Wilhelm Haniel (1764-1819) sein, ein Bruder des Unternehmensgründers Franz Haniel (1779-1868).

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Jain Familie

Die Jain Familie ist eine der einflussreichsten Unternehmerfamilien der indischen Medienlandschaft. 2019 wurde das Familienvermögen auf 1,75 Milliarden US-Dollar geschätzt. 2008 waren es noch 4,4 Milliarden. (Quelle)

Die Jain Familie kontrolliert „The Times Group“ (auch bekannt als „Bennett, Coleman and Company“). Das Zeitungsunternehmen wurde 1838 von Briten in Indien gegründet und geführt. Indien war bis 1947 eine britische Kolonie und gehört heute noch zu den Commonwealth-Staaten, die politisch eng mit Grossbritannien verbunden sind. 1946 übergaben die Briten das Medienunternehmen den indischen Familien Jain und Dalmia. Die beiden Familien waren über eine Heirat verwandt. Die Dalmia Familie kontrolliert heute die Dalmia Group, ein Mischkonzern. Sie sind Milliardäre.

The Times Group ist heute einer der grössten Medienkonzerne Indiens und wird noch immer von der Jain Familie kontrolliert. Zum Konzern gehören:

  • The Times of India, die auflagenstärkste englischsprachige Tageszeitung der Welt.
  • The Economic Times, die zweitgrösste Finanzzeitung der Welt.
  • Noch weitere kleinere Zeitungen.
  • Radio Mirchi, einer der meistgehörten Radiosender in Indien.
  • Mehrere Fernsehsender.
  • Times Internet, ein Internetunternehmen.

Die Jain Familie ist über eine Heirat mit der Goenka Familie verwandt (Quelle: 1 und 2). Die Goenka Familie kontrolliert das Medienunternehmen Indian Express Limited, das mehrere indische Zeitungen besitzt. Es gibt zudem mehrere indische Milliardäre mit dem Familiennamen Goenka, bei denen aber unklar ist, ob sie verwandt sind.

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Chávez und Maduro Familie

Die Familien Chávez und Maduro sind Teil der ve­ne­zo­la­nischen Elite. Hugo Chávez war von 1999 bis zu seinem Tod 2013 Präsident von Venezuela. Seither ist sein Vertrauter Nicolás Maduro Präsident des Landes.

Hugo Chávez (1954-2013) war, bevor er in die Politik ging, Oberstleutnant beim ve­ne­zo­la­nischen Militär. Er gründete 1982 die MBR-200, eine politische Bewegung. Sie baute innerhalb des Militärs ein Netzwerk auf, das 1992 einen Putschversuch unternahm. Hugo Chávez führte den Putsch an. Da dieser aber scheiterte, kam er ins Gefängnis. 1994 wurde er begnadigt. Nach seiner Freilassung begann er sich um das Amt des Präsidenten zu bewerben. Er gründete 1997 eine eigene Partei und wurde 1999 zum Präsidenten des Landes gewählt. Nach seinem Tod 2013 wurde sein Vertrauter Nicolás Maduro Präsident, der seit 2006 ve­ne­zo­la­nischer Aussenminister gewesen war. Maduro heiratete 2013 Cilia Flores, die eine Anwältin von Hugo Chávez war, als dieser im Gefängnis sass. Seit Chávez Machtübernahme gehört sie zur politischen und juristischen Elite des Landes.

Hugo Chávez hatte schon vor seiner Machtübernahme den kubanischen Herrscher Fidel Castro getroffen. Die ve­ne­zo­la­nische Regierungsspitze ist bis heute mit der Castro Familie verbunden. Hugo Chávez und sein Nachfolger Nicolás Maduro gelten als Feinde der westlichen Elite. Ihre Regierung pflegt enge Beziehungen zu allen Staaten, die mit den USA und ihren Verbündeten verfeindet sind. Dazu zählen folgende Länder: Kuba, China, Nordkorea, Russland, Belarus (Weissrussland), Iran und Syrien.

Venezuela ist das erdölreichste Land der Welt und besitzt geschätzt 18 Prozent der weltweiten Erdölreserven. Venezuela besitzt auch die achtgrössten Gasreserven der Welt. Hugo Chávez verstaatlichte 2007 die venezolanische Ölindustrie. Die US-amerikanischen und europäischen Ölkonzerne mussten ihre Geschäfte in Venezuela aufgeben. Seither wird die dortige Ölindustrie vom staatlichen Öl- und Gaskonzern PDVSA kontrolliert. Bis vor wenigen Jahren war die PDVSA eines der umsatzstärksten Unternehmen Südamerikas und war zeitweise auch einer der umsatzstärksten Ölkonzerne der Welt. Die Regierung kontrolliert auch die „Banco de Venezuela“, die grösste Bank des Landes. Sie wurde von Hugo Chávez verstaatlicht.

Hugo Chávez inszenierte sich als Sozialist, der die Interessen der Armen und der Arbeiter vertritt. Er feuerte aber zwanzigtausend streikende Arbeiter, weil er sich von diesen genervt fühlte (Quelle). Er soll ein geheimes Vermögen von einer Milliarde US-Dollar angehäuft haben. Das globale Analyseunternehmen „Criminal Justice International Associates“ behauptet, dass die Familie Chávez und Hunderte von Mitarbeitern ein Zehntel der Erdöleinahmen gestohlen haben, die Venezuela seit Chávez Machtübernahme durch Ölverkäufe eingenommen hatte. Sie hätten damit ein Vermögen von 100 Milliarden US-Dollar erbeutet. (Quelle) Asdrúbal Chávez (*1954) ist ein Cousin von Hugo Chávez. Er ist derzeit Präsident der PDVSA, die wie gesagt die ve­ne­zo­la­nische Ölindustrie kontrolliert. Er war auch Minister für Erdöl und Bergbau. Er steht Präsident Maduro nahe.

Maria Gabriela Chávez (*1980) ist eine Tochter von Hugo Chávez. Sie war stellvertretende Botschafterin Venezuelas bei den Vereinten Nationen. Ihr Vermögen wird auf 4,2 Milliarden US-Dollar geschätzt. Ein Grossteil des Vermögens soll sich auf Konten in den USA und Andorra befinden. (Quelle) Maria Gabriela Chávez gilt als Verbündete des Präsidenten Nicolás Maduro. Dennoch war oder ist sie noch immer mit dem Venezolaner César Omaña befreundet, der inzwischen in den USA lebt. Er soll 2019 den ve­ne­zo­la­nischen Geheimdienstchef Manuel Christopher Figuera davon überzeugt haben, einen Putschversuch gegen Maduro zu unternehmen. Der Putsch scheiterte. César Omaña unterhält Kontakte zu Oppositionsführern wie Leopoldo López, aber auch Kontakte zu hochrangigen regimetreuen Funktionären. (Quelle)

Nicolás Maduro regiert wie sein Vorgänger Hugo Chávez autoritär. Seit 2013 leidet Venezuela unter einer starken Wirtschaftskrise und die Armutsquote stieg in den letzten Jahren auf 90 Prozent. Dies hat bereits bestehende soziale Unruhen verstärkt. Darauf reagierte Maduro mit einem noch autoritäreren Regierungsstil, der man inzwischen als diktatorisch bezeichnen kann. Er hat die Pressefreiheit stark eingeschränkt. Seit 2017 steigt die Zahl willkürlicher Verhaftungen und Gewalttaten gegenüber Medienschaffenden durch Polizei und Geheimdienst. Venezuela gilt als eines der Länder, in denen am meisten Menschen von Sicherheitskräften getötet werden. Die UN-Untersuchungskommission zu Venezuela teilte mit, die Foltermethoden des venezolanischen Geheimdienstes würden immer gewalttätiger werden. Der Geheimdienst nutze auch geheime Hafteinrichtungen (gab es schon in anderen südamerikanischen Diktaturen) (Quelle).

Hugo de los Reyes Chávez (*1933) ist der Vater von Hugo Chávez. Er war von 1998 bis 2008 Gouverneur des ve­ne­zo­la­nischen Bundesstaates Barinas. Danach war sein Sohn Adán Chávez bis 2017 Gouverneur des Bundesstaates. Adán ist Botschafter in Kuba, war Bildungsminister und gehört zur Führung von Maduros Partei. Seit 2017 ist sein Bruder Argenis Chávez Gouverneur des Bundesstaates Barinas. Ihm wird Korruption vorgeworfen.

Chávez und Maduro verwandelten Venezuela in eines der korruptesten Länder der Welt. Die ve­ne­zo­la­nischen Sicherheitsbehörden sind fest mit dem Kokainhandel verbunden. Das Nachbarland Kolumbien ist der grösste Kokainproduzent der Welt und geschätzt 70 Prozent des gesamten Kokains wird in Kolumbien angebaut. Der Grossteil des Kokaanbaus in Kolumbien wird von der FARC kontrolliert. Die FARC ist eine linkspolitische Guerilla, die mit südamerikanischen Drogenkartellen zusammenarbeitet. Seit Hugo Chávez an der Macht war, bauten die venezolanischen Sicherheitsbehörden enge Kontakte zur FARC auf. Die kolumbianischen Guerillas durften ihre Lager in Venezuela errichten und erhielten venezolanische Papiere. Das ve­ne­zo­la­nische Militär, das die Grenze zu Kolumbien kontrolliert, duldet den Kokainschmuggel der FARC. Mindestens ein Drittel des Kokains aus Kolumbien wird über Venezuela nach Europa und in die USA geschmuggelt, schätzen internationale Fachleute. (Quelle)

Hochrangigen venezolanischen Politiker und Militärs wurde in den letzten Jahren vorgeworfen im grossen Stil Drogenhandel und Geldwäsche zu betreiben. Diosdado Cabello, ein Minister und Mitglied des Militärs, soll sogar ein eigenes Drogenkartell leiten und kontrolliert eigene regierungstreue Paramilitärs, die ebenfalls in der organisierten Kriminalität aktiv sind. Cabellos Bruder José ist ebenfalls in der Politik und gilt ebenso als korrupt und kriminell. (Quelle) Tareck El Aissami ist ein hochrangiger Politiker und Vertrauter von Maduro. Als er studierte war Adán Chávez (Bruder von Hugo Chávez) sein Professor. In den letzten Jahren wurde Tareck vorgeworfen mit der organisierten Kriminalität verbunden zu sein. Er kommt aus einer syrischen Einwandererfamilie. Sein Grossonkel Shibli al-Aysami war Vizepräsident von Syrien (Syrien und Venezuela haben ein gutes Verhältnis). Tareck ist mit der libanesischen Partei Hisbollah verbunden. (Quelle) Die Hisbollah ist im Drogenhandel aktiv ist und ihre Miliz gilt dadurch als eine der reichsten Milizen der Welt. In Venezuela gibt es viele syrische und libanesische Einwanderer. Darunter die syrische Unternehmerfamilie Makled, die auch in der organisierten Kriminalität tätig ist. Walid Makled sitzt in einem venezolanischen Gefängnis, aber er hat es sehr gemütlich dort. Er hat Internetzugang und wenn ihm langweilig wird, darf er das Gefängnis verlassen und amüsiert sich in Diskotheken und Bordellen. Als Drogenboss weiss er, welche Politiker und Militärs in Drogenhandel und Geldwäsche involviert sind. Er hat angeblich belastende Dokumente bei Anwälten in der ganzen Welt deponiert, die veröffentlicht werden, wenn ihm was zustossen sollte. (Quelle) Da hochrangige Politiker und Militärs in illegale Geschäfte verwickelt wurden, können die venezolanischen Mafiabosse die Elite des Landes erpressen und sich so vor der Strafverfolgung schützen. Umgekehrt weiss die venezolanischen Elite genau, wer die führenden Drogenhändler sind und könnte diese verhaften lassen, wenn sie wollte. Somit haben beide Seiten ein Druckmittel in der Hand, was dazu führt, dass beide Seiten gezwungen sind weiterhin miteinander zu kooperieren.

2015 wurden zwei Neffen von Maduros Frau in Haiti von US-Behörden festgenommen, weil sie versuchten 800 Kilogramm Kokain in die USA zu schmuggeln. 2017 wurden die beide in den USA zu 18 Jahren Haft verurteilt. (Quelle)

Chávez grosses Vorbild war der Revolutionär Simón Bolívar (1783-1830). Bolívar ist der Nationalheld mehrerer südamerikanischer und karibischer Länder. Er war einer der wichtigsten Führer der Unabhängigkeitskriege gegen die spanische Kolonialherrschaft in Venezuela, Kolumbien, Bolivien, Panama und Ecuador. Er war Freimaurer. Nachdem die spanische Kolonie Venezuela unabhängig von Spanien wurde, gründete eine Gruppe von Freimaurern die Republik Venezuela. Nach Angaben der Grossloge von Venezuela waren 13 der 15 Präsidenten, die Venezuela im 19. Jahrhundert hatte, Freimaurer. Im 20. Jahrhundert war angeblich nur ein Präsident Freimaurer, nämlich Raúl Leoni Otero. (Quelle) Chávez hatte in der Armee unter der Führung von Víctor Higuera gedient. Als Chávez 1999 die Macht erlangte, wurde Higuera Grossmeister der Freimaurer in Venezuela. Er war noch bis 2005 Grossmeister. Chávez gilt als möglicher Freimaurer. (Quelle) Chávez wollte einer Freimaurerloge beitreten, aber die Freimaurer wollten ihn angeblich nicht aufnehmen. Ihn den letzten Jahren hat sich das Verhältnis zwischen den Freimaurern und Maduros Regierung scheinbar verschlechtert, da die Freimaurer in der Opposition vertreten sind. (Quelle) Juan Guaidó, einer der führenden Köpfe der Opposition in Venezuela, ist scheinbar Freimaurer (Quelle)

Hugo Chávez hatte diplomatischen Kontakt zu Königsfamilien. Er traf die britische Queen und den belgischen König Albert II. sowie den japanischen Kaiser Akihito. (Fotos: 1, 2, 3). Er traf mehrfach den spanischen König Juan Carlos (Fotos auf Google). Er traf die Herrscher von Saudi-Arabien und Katar (Foto). Er traf Papst Benedikt XVI. (Foto). Die katholische Kirche ist das führende Gotteshaus in Venezuela und über 90 Prozent der Bevölkerung gehört ihr an. Maduro traf den derzeitigen Papst und Jesuiten Franziskus (Quelle). Maduro traf die Könige von Saudi-Arabien und Niederlande. (Fotos: 1 und 2).

Chávez und Maduro gelten als Antisemiten und übereifrige Israelkritiker. Chávez förderte die Theorie einer jüdischen Weltverschwörung und noch weitere Verschwörungstheorien. Maduros Grosseltern waren aber sephardische Juden, die zum Katholizismus konvertierten (Quelle). Er könnte also mit der sephardisch-jüdischen Maduro Familie verwandt sein, die auf dem karibischen Inselstaat Curaçao lebt, der vor Venezuela im Meer liegt. Seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gibt es in Curaçao eine wohlhabende jüdische Community, bestehend aus portugiesisch-jüdischen Einwanderern, die früher eng mit der niederländischen Kolonialelite in Kontakt standen. Sie trieben Handel mit Venezuela und manche emigrierten dorthin. Salomon Elias Levy Maduro gründete 1837 in Curaçao ein Handelsgeschäft. Die Maduro-Unternehmensgruppe besteht bis heute und konzentriert sich auf Schifffahrt, Gütertransport sowie die Reise- und Tourismusbranche. 1916 gründete die Maduro Familie aus Curaçao die Maduro’s Bank, die erste Geschäftsbank der Insel. 1932 fusionierte sie mit der Curiel’s Bank, die 1927 von der sephardisch-jüdischen Curiel Familie gegründet wurde. (Quelle: 1 und 2) Sie sind womöglich Nachfahren der sephardisch-jüdischen Kaufmanns- und Diplomatenfamilie Curiel aus Portugal und Spanien, die im 16. und 17. Jahrhundert zu den einflussreichsten und wohlhabendsten Juden gehörte. Sie vertraten Portugal und Spanien als Diplomaten in den Niederlanden und wurden Mitte des 17. Jahrhunderts in den portugiesischen Adel aufgenommen. Durch die Fusion der Banken der Familien Maduro und Curiel aus Curaçao entstand die heutige „Maduro & Curiels Bank“. Sie ist nach eigenen Angaben der grösste Arbeitgeber in der Privatwirtschaft der Inselstaaten Curaçao, Aruba und Sint Maarten. Die drei ehemaligen niederländischen Kolonien gehören bis heute zum Königreich der Niederlande und der niederländische König ist immer noch das Staatsoberhaupt.

Auch Ricardo Maduro ist mit der Maduro Familie aus Curaçao verwandt. Ricardo war von 2002 bis 2006 Präsident des mittelamerikanischen Staates Honduras. Er ist ein Verwandter von Eric Arturo Delvalle, der von 1985 bis 1988 Präsident des mittelamerikanischen Staates Panama war (Nachbarland von Kolumbien). Erics Onkel Max Delvalle war kurzeitig ebenfalls Präsident von Panama und gilt als der erste jüdische Präsident auf dem amerikanischen Kontinent. (Quelle)

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Mars Familie

Franklin Clarence Mars gründete 1911 ein Unternehmen, das Süsswaren herstellte und verkaufte. Daraus entwickelte sich der Lebensmittelkonzern Mars Incorporated, der bis heute von der Mars Familie kontrolliert. Mars Incorporated ist eines der grössten Familienunternehmen der USA und befindet sich vollständig in Familienbesitz.

Das Vermögen der Mars Familie wird auf bis 142 Milliarden US-Dollar geschätzt und sie ist damit eine der reichsten Familien der Welt (Quelle).

Mars Incorporated ist der grösste Süsswarenkonzern der Welt. Dem Konzern gehören unter anderem Snickers, Twix, Mars, Milky Way, Bounty und M&M. Der Konzern besitzt auch den Uncle-Ben’s-Reis und ist der weltweit grösste Hersteller und Vermarkter von Kaugummis.

Mars Incorporated ist der grösste Schokoladenhersteller der Welt. Ein grosser Teil des Kakaos, den Mars aus Entwicklungsländern kauft, ist Produkt von Kinderarbeit. In Westafrika, wo am meisten Kakao produziert wird, müssen geschätzt zwei Millionen Kinder in den Kakaoanbaugebieten gefährliche Arbeiten verrichten (Macheten schwingen, schwere Lasten tragen, Pestizide ohne Schutzmaterial versprühen). Mars Incorporated sagt selbst, sie können nicht garantieren, dass ihre Schokoladen ohne Kinderarbeit hergestellt wurden. Mars Incorporated weiss nach eigenen Angaben nicht, wo der Grossteil seines Kakaos angebaut wird. Mars kann nur bei 24 Prozent seines Kakaos den Ursprungsort zurückverfolgen. In Westafrika hat sich zudem ein Netzwerk von Menschenhändlern gebildet, die minderjährige Zwangsarbeiter an Kakaobauern verkaufen. Korruption bei westafrikanischen Behörden, die eigentlich Zwangsarbeit und Menschenhandel bekämpfen sollten, verschärfen das Problem. (Quelle: 1, 2, 3)

Mars Incorporated ist der grösste Haustiernahrungskonzern der Welt und besitzt Tierfuttermarken wie Whiskas, Pedigree und Kitekat. Deren Produkte gelten als ungesund oder gar gesundheitsschädlich. Es ist vermutlich nur ein Zufall, aber Mars ist inzwischen in der Tiermedizin aktiv und besitzt seit 2017 das Unternehmen VCA, das über tausend Tierkliniken in Nordamerika betreibt.

Der Multimilliardär John Mars (*1935) traf sich 2015 mit der britischen Queen, die ihn zum Ehrenritter ernannte. (Quelle: 1 und 2)

Die Milliardärin Valerie Mars (*1959) war im Vorstand des Automobilkonzerns Fiat Chrysler. Daher wird sie womöglich die italienische Milliardärsfamilie Angelli kennen, die den Konzern kontrolliert. Valerie Mars war im Beirat der nordamerikanischen Abteilung der Rabobank, eine der grössten niederländischen Banken.

Die Milliardärin Pamela Mars-Wright (*1960) war Vorsitzende von Mars Incorporated. Sie war im Aufsichtsrat des niederländischen Bierkonzerns Heineken. Dadurch wird sie die Familie Carvalho-Heineken kennen, die reichste Unternehmerfamilie der Niederlande. Pamela Mars-Wright war zur selben Zeit im Aufsichtsrat wie Annemiek Fentener van Vlissingen. Er kommt aus der niederländischen Milliardärsfamilie van Vlissingen. Pamela Mars-Wright ist im Aufsichtsrat des niederländischen Mischkonzerns SHV, der von der van Vlissingen Familie kontrolliert wird, die auch im Aufsichtsrat vertreten ist.

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Huntington Familie

Der Engländer Simon Huntington emigrierte im 17. Jahrhundert nach Nordamerika. Viele seiner Nachkommen gehörten elitären Kreisen an.

Samuel Huntington (1731-1796) war einer der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung und somit einer der Gründerväter der USA. Er gehörte zu den führenden Köpfen der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Er war Präsident des Kontinentalkongresses. Dieser bestand aus der Elite der 13 Kolonien der Westküste Nordamerikas, die sich ab dem Jahr 1774 von Grossbritannien unabhängig machen wollten, worauf der amerikanische Unabhängigkeitskrieg begann. Die vom Kontinentalkongress gesteuerte Armee gewann mit der Hilfe von Frankreich den Krieg. Mitglieder des Kontinentalkongresses, darunter Huntington, gründeten daraufhin die USA.

Samuel Huntington war einer der ersten Gouverneure des US-Bundestaates Connecticut. Sein gleichnamiger Neffe und Adoptivsohn wurde einer der ersten Gouverneure des Bundesstaates Ohio. Der Neffe war der zweite Grossmeister der Freimaurer in Ohio (Quelle: 1 und 2)

Ebenezer Huntington (1754-1834) und sein Halbbruder Jedediah Huntington (1743-1818) besetzten führende Positionen in der Kontinentalarmee, die vom Kontinentalkongress gesteuert wurde. Die Halbbrüder waren Gründungsmitglieder der Society of the Cincinnati, die bis heute besteht. Die Nachfahren der Gründungsmitglieder haben Anspruch auf eine Mitgliedschaft, was demnach auch für die Nachfahren der Huntington Brüder gelten sollte. Ebenezer Huntington war Freimaurer und Royal Arch Mason (Quelle). Jedediah Huntingtons Schwiegervater war Jonathan Trumbull, der erste Gouverneur des Bundesstaates Connecticut.

Jabez W. Huntington (1788-1847) war im US-Senat und vertrat den Bundesstaat Connecticut. Er war Freimaurer (Quelle: 1 und 2).

William Huntington Russell (1809-1885) kam mütterlicherseits aus der Huntington Familie. Er war der Gründer von Skull and Bones. Diese elitäre Studentenverbindung an der Yale Universität besteht seit 1832 und rekrutiert Studenten für die US-Elite. Sie ist Gegenstand diverser Verschwörungstheorien. Skull and Bones ist eine Mischung aus Studentenverbindung, Geheimbund und Ritterorden. Sie haben eigene Rituale. Als Aufnahmeritual wird Blut aus einem Schädel getrunken (Quelle: 123). Bei Skull and Bones waren bekannte Familien der US-Elite vertreten, wie Bush, RockefellerVanderbiltHarriman, Whitney, Taft und Adams (Quelle). William Huntington Russells Vorfahren gehörten zu den Gründern der Yale Universität, wo Skull and Bones wie gesagt Mitglieder anwirbt. William Huntington Russell war auch ein Nachkomme von Thomas Hooker (1586-1647). Hooker war ein puritanischer Kolonialführer, der die englische Kolonie Connecticut in Nordamerika gründete. Seine Nachfahren gehörten seither zur nordamerikanischen Elite. Zu seinen Nachfahren gehörten unter anderem der US-Präsident William Howard Taft sowie die Familien Morgan und Burr.

William Huntington Russell war ein Cousin von Samuel Russell (1789-1862). Samuel zog nach China und gründete dort 1824 das Handelshaus „Russell & Company“. 1834 beendete das britische Parlament das Monopol der „British East India Company“ auf den Handel zwischen Grossbritannien und China, worauf private Unternehmen das entstandene Vakuum im chinesisch-britischen Handel auffüllen konnten. Diese privaten Handelshäuser wurden zum Grossteil von Familien geführt. Die wichtigsten Familien wären Keswick, Sassoon, Kadoorie, Swire und Jebsen, die noch heute in der ostasiatischen Wirtschaft aktiv sind und inzwischen alle Milliardäre sind (bis auf Sassoon). „Russell & Company“ war im 19. Jahrhundert das grösste amerikanische Handelshaus in Ostasien und einer der grössten Opiumhändler der Welt. Das Unternehmen bestand bis 1891.

Collis Huntington (1821-1900) war einer der führenden Eisenbahnunternehmer der USA. Das Magazin American Heritage erstellte 1998 eine Liste der reichsten US-Amerikaner aller Zeiten. Collis Huntington belegte darauf Platz 28 (Quelle). Er gründete das Schiffbauunternehmen „Newport News Shipbuilding“. Es besteht bis heute und gehört zum Rüstungskonzern „Huntington Ingalls Industries“, der zu Ehren von Collis Huntington benannt wurde. „Huntington Ingalls Industries“ ist zurzeit einer der grössten Rüstungskonzerne der Welt. Collis Huntington war ein Freund und Geschäftspartner von Isaias Hellman (Freimaurer), der einer der reichsten Bankiers des Landes war.

Zina Huntington (1821-1901) heiratete Joseph Smith. Dieser war der Gründer der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“, eine mormonische Kirche. Joseph Smith verfasste das Buch Mormon und ist somit der Begründer des Mormonentums. Die Mormonen sehen Smith als Propheten an. Er war der erste Präsident der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ und somit das religiöse Oberhaupt. Sein Bruder Hyrum sowie sein Vater Joseph Smith Senior gehörten auch zur Führung der Mormonenkirche. Die Nachkommen von Joseph und Hyrum gehörten ebenfalls zu Kirchenführung und stellten zwei weitere Präsidenten sowie mehrere Patriarchen der Kirche. Joseph Smith und sein Bruder Hyrum sowie ihr Vater waren Freimaurer. Die ersten fünf Präsidenten der Mormonenkirche waren Freimaurer. (Quelle: 1, 2, 3, 4, 5) Das Mormonentum wurde also von Freimaurern gegründet, aber nach Angaben der heutigen Kirchenführung, gibt es inzwischen keine Verbindungen mehr zwischen ihrer Kirche und der Freimaurerei. Der zweite Präsident der Kirche war der Freimaurer Brigham Young. Er war ebenfalls mit Zina Huntington verheiratet und teilte sich die Frau mit dem ersten Präsidenten und Religionsgründer Joseph Smith. Zina Huntington und ihr Vater William Huntington (1784-1846) gehörten zur Kirchenführung.

Helen Huntington (1893-1976) heiratete in die Astor Familie, die im 19. Jahrhundert eine der reichsten Familien der USA war.

Im Wikipedia-Eintrag zur Kolonialfamilie Huntington wird auch der Politikwissenschaftler Samuel Phillips Huntington (1927-2008) als Nachkomme aufgeführt. Er beriet US-Behörden und die Regierung in Fragen der Sicherheits- und Aussenpolitik. Er war ein enger Freund von Zbigniew Brzezinski, der ebenfalls ein führender Politikberater war (Quelle). Brzezinski gründete gemeinsam mit David Rockefeller die Trilaterale Kommission, eine der mächtigsten Denkfabriken der Welt.

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Haus Battenberg/Mountbatten

Alexander von Hessen-Darmstadt (1823-1888) war der Begründer der Hochadelsfamilie Battenberg. Er kam aus der deutschen Uradelsfamilie Hessen, eine der wichtigsten Familien des deutschen Hochadels.

Heute lebt die Battenberg Familie in Grossbritannien und hat den Familiennamen zu Mountbatten anglisiert. Sie wurden in den britischen Adel aufgenommen. Sie sind enge Freunde und nahe Verwandte der britischen Königsfamilie.

Die Battenberg Brüder

Alexander von Battenberg (1857-1893) wurde 1879 zum Herrscher von Bulgarien gewählt. Er war Freimaurer und unterstütze die Verbreitung der Freimaurerei in Bulgarien. (Quelle) 1886 musste er aufgrund eines Putsches die Macht in Bulgarien abgegeben.

Sein Bruder Franz Joseph von Battenberg (1861-1924) galt als möglicher Ehekandidat der US-Amerikanerin Consuelo Vanderbilt. Sie kam aus der Vanderbilt Familie, eine der reichsten Familien des 19. Jahrhunderts. Franz heiratete aber schliesslich in die Königsfamilie von Montenegro (Haus Petrović-Njegoš). (Quelle)

Die anderen beiden Brüder wurden durch ihre Heiraten Teil des britischen Hochadels. Einer der Brüder war Heinrich von Battenberg (1858-1896). Er heiratete in die britische Königsfamilie. Er wurde Mitglied des Privy Council, welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist. Sein Sohn Maurice (1891-1914) war Freimaurer (Quelle). Seine Tochter Victoria (1887-1969) heiratete den spanischen König Alfons XIII.. Sein Sohn Alexander (1886-1960) wurde zum Markgrafen geadelt. Alexander war ebenfalls Freimaurer (Quelle). Er arbeitete für die US-amerikanische Investmentbank Lazard und war Direktor von mehreren Grosskonzernen (Quelle).

Der andere Bruder war Ludwig von Battenberg (1854-1921). Seine Frau kam väterlicherseits aus der deutschen Hochadelsfamilie Hessen und mütterlicherseits aus der britischen Königsfamilie. Ludwig wurde Offizier der britischen Marine und Mitglied des Privy Council. Aufgrund der antideutschen Stimmung in Grossbritannien während des Ersten Weltkrieges änderte er den Familiennamen zu Mountbatten. Er wurde 1917 von der britischen Königsfamilie zum Markgrafen geadelt. Seine Nachkommen stehen bis heute der britischen Königsfamilie nahe.

Ludwigs Nachkommen

Die Tochter Alice Mountbatten (1885-1969) heiratete in die griechische Königsfamilie. Ihr Sohn Prinz Philip heiratete die derzeitige britische Königin Elisabeth II.. Philip war Freimaurer (Quelle). Die anderen Kinder von Alice heirateten in den deutschen Hochadel, darunter auch in das Haus Hannover und in das Haus Hessen.

Alices Schwester Louise Mountbatten (1889-1965) heiratete den schwedischen König Gustav VI.. Der König war der Grossmeister der schwedischen Freimaurer (Quelle).

Alices Bruder Markgraf George Mountbatten (1892-1938) war Direktor bei mehreren Unternehmen. Er heiratete in die russische Kaiserfamilie. Seine Frau war lesbisch. Sie hatte angeblich eine romantische Beziehung mit der US-Amerikanerin Gloria Morgan Vanderbilt, die in die Vanderbilt Familie geheiratet hatte, eine der reichsten Familien des 19. Jahrhunderts.

Der Bruder Louis Mountbatten (1900-1979) besetzte hochrangige Ämter beim britischen Militär und der NATO. Er war Vizekönig von Indien und somit oberster Kolonialbeamte der damaligen britischen Kolonie Indien. Er wurde in den Privy Council aufgenommen und zum Grafen geadelt. Seine Frau kam väterlicherseits aus dem britischen Adel. Mütterlicherseits war sie eine Enkelin des deutsch-jüdischen Bankiers Ernest Cassel, der nach Grossbritannien emigriert war. Ernest Cassel freundete sich mit der britischen Königsfamilie an und wurde Mitglied des Privy Council. Er arbeitete für die Bank der deutsch-jüdischen Familien Bischoffsheim und Goldschmidt. Er war einer der reichsten Bankiers in London. Louis Mountbatten und seine Frau führten eine offene Beziehung. Nach Angaben seines Fahrers besuchte Mountbatten auch Schwulenbordelle, was damals noch strafbar war. Seine Frau Edwina hatte ein romantisches Verhältnis mit dem Inder Jawaharlal Nehru, einer der führenden Köpfe der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Nachdem Indien von Grossbritannien unabhängig wurde, wurde Nehru der erste Premierminister des Landes. Seine Tochter Indira und sein Enkel Rajiv wurden ebenfalls Premierminister von Indien. Nehru hatte viel Kontakt zu Louis Mountbatten, der vor ihm als Vertreter des Könighauses über Indien geherrscht hatte.

In den 1940er Jahren sammelte die US-amerikanische Sicherheitsbehörde FBI Informationen über das Privatleben von Louis Mountbatten. Sie interviewten die Baronin Elizabeth Beresford. Sie sagte dem FBI, dass Louis Mountbatten als Homosexueller mit einer Perversion für kleine Jungen bekannt sei und dass seine Frau Edwina ebenfalls als unberechenbar galt. Die Baronin sagte, Mountbatten und seine Frau gelten als „Personen mit äusserst niedriger Moral“. (Quelle) Die Baronin kam aus der US-amerikanischen Bankiersfamilie Drexel und war durch ihre Ehe Teil des britischen Adels. Weshalb das FBI überhaupt Informationen zu Mountbattens Privatleben sammelte, ist unbekannt. Diese FBI-Akten wurden erst 2019 öffentlich, also 40 Jahre nach Mountbattens Tod.

Es gibt mehrere Männer aus Grossbritannien, die davon berichten, dass sie als Heimkinder Opfer eines pädophilen Netzwerkes waren. Manche davon sagten, sie seien vom Heim in das Schloss von Graf Louis Mountbatten gebracht worden, wo er sie missbraucht hatte. Das bekannteste dieser Heime war das Kincora Jungenheim in Nordirland. Das Heim wurde von Pädophilen geführt. Nach offiziellen Angaben fand der sexuelle Missbrauch nur im Heim statt und der Täterkreis soll nur aus den Mitarbeitern des Heimes bestanden haben. Die Opfer sagen allerdings, sie wurden nicht nur im Heim missbraucht, sondern seien auch an andere Orte gebracht worden, wo sie von Männern vergewaltigt wurden, die keine Angestellte des Heimes waren. Unter den Tätern sollen Politiker gewesen sein. Mehrere Mainstreamjournalisten und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden sowie ein Bestseller-Buch zweifeln die offizielle Version an und glauben den Opfern. Es gibt mehrere Zeitungs- und Fernsehberichte von britischen Leitmedien, welche die offizielle Version kritisch hinterfragen. Unbekannte entfernten ein Buch zum Kincora-Skandal aus Bibliotheken in ganz Grossbritannien. Das Kincora-Heim wurde 1958 gegründet. Der Missbrauch begann bereits kurz nach der Gründung, was darauf hindeutet, dass das Jungenheim von und für Pädophile gegründet wurde. Der Missbrauch wurde erst 1980 durch einen Zeitungsartikel bekannt, worauf das Heim geschlossen wurde und die drei Aufseher des Heimes zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden. Zuvor gab es keine strafrechtliche Verfolgung. Nach Zeugenaussagen war die Polizei schon in den frühen 60er Jahren über den Missbrauch informiert worden. Die britischen Geheimdienste wussten spätestens seit 1967 von den Vorwürfen. Mehrere Mitarbeiter von Geheimdienst und Militär bestätigten in den letzten 40 Jahren, dass die Geheimdienste genau bescheid wussten, was im Heim vor sich ging, aber nichts dagegen unternehmen wollten. Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier sagte, Mountbattens Homosexualität und seine Vorliebe für Sex mit minderjährigen Jungen waren ein offenes Geheimnis beim Geheimdienst. Es gibt britische Geheimdienstakten, die nachweisen könnten, dass Mountbatten pädophiler Straftäter war, aber die Geheimdienste weigern sich diese zu veröffentlichen. Viele der Akten zum Kincora-Skandal wird der Staat aus Gründen der nationalen Sicherheit frühestens 2085 veröffentlichen. Mehrere Akten sind verschwunden. Maurice Oldfield (1915-1981), der den britischen Geheimdienst MI6 zur Zeit des Missbrauches leitete, soll aktives Mitglied im Pädophilenring gewesen sein. Der Heimleiter des Kincora-Heims war der pädophile William McGrath. Er arbeitete für den britischen Geheimdienst MI5. (Quelle: 1, 2, 3, 4, 5, 6) Ein Mitglied des Pädophilenrings, Morris Fraser, leitete eine Jugend- und Kinderpsychiatrie. Er vermittelte von dort Kinder, die keine Familien hatten, an Kinderheime, darunter an das Kincora-Heim. Fraser war eng mit Peter Righton verbunden, einem weiteren verurteilten Pädophilen. Righton war ein enger Berater der Premierministerin Margaret Thatcher für Kinderheime. Die Behörden weigern sich aus Gründen der nationalen Sicherheit die Akten zum Psychiater Morris Fraser freizugeben. (Quelle: 1 und 2) Das kritische (aber seriöse) Magazin Village veröffentlichte 2020 ein kostenloses Online-Buch, das ich jedem empfehle. Auch die Rolle von Mountbatten wird darin erläutert und die mutmasslichen Täter, darunter Politiker, werden namentlich genannt. Darin wird auch die These vertreten, dass der pädophile Heimleiter und MI5-Informant William McGrath für den britischen Geheimdienst Politiker erpressbar machte, indem er diese mit Jugendlichen und Kindern versorgte. Als Gegenleistung konnte McGrath seine Pädophilie unbehelligt ausleben. Der britische Geheimdienst führte zu dieser Zeit eigene Bordelle in Nordirland, wo Kunden von versteckten Kameras gefilmt wurden. Damit wollte der Geheimdienst Politiker und politische Aktivisten erpressbar machen (übrigens nennt man das in Geheimdienstkreisen honey trap, also Honigfalle). In diesen Geheimdienst-Bordellen wurden zwar keine Minderjährigen beschäftigt, aber diese Geheimdienstoperation fand zur gleichen Zeit wie der Missbrauch in Nordirland statt, daher wurde vermutet, dass auch die Pädophilen beim Missbrauch gefilmt wurden und somit erpressbar gewesen wären. Vermutlich versorgte der pädophile Heimleiter William McGrath die Geheimdienste auch mit Infos zu paramilitärischen loyalistischen Strukturen in Irland, zu denen er und seine Kumpels gute Verbindungen hatten. In der Zeit als Heimleiter gründete er eine rechtsextreme Bewegung, die illegal Waffen aus den Niederlanden für loyalistische Paramilitärs beschaffte. Zudem wird im Online-Buch von Village in Kapitel 10 aufgezeigt, dass Carl Beech vermutlich ein gut bezahlter Desinformator ist. Carl Beech behauptete 2014, er sei ebenfalls ein Opfer des Missbrauchsrings gewesen, worauf Ermittlungen gestartet wurden. Schliesslich konnte man belegen, dass Carl Beech ein Lügner war. Dies hat der Glaubwürdigkeit der echten Opfer geschädigt. Schon bevor man Beechs Aussagen widerlegen konnte, hatte das Magazin Village darauf hingewiesen, dass Carl Beech Desinformationen verbreitet. Das Magazin hatte Recht mit seiner Vorhersage, dass Carl Beech medienwirksam in der Öffentlichkeit als Lügner entlarvt wird. Carl Beech war verschuldet, aber in der Zeit, als er Lügen verbreitete, kam er zu Geld, was darauf hindeutet, dass ihn jemand für das Lügen bezahlte. Er war übrigens pädophiler Straftäter. Er arbeitete als Kinderkrankenpfleger, war Gouverneur von zwei Schulen und arbeitete für die Kinderschutzorganisation NSPCC, die unter anderem versucht Kindesmissbrauch zu bekämpfen (Quelle). Seit 1895 stellt die britische Königsfamilie den Patron der NSPCC.

Graf Louis Mountbatten war noch in eine weitere Geheimdienstverschwörung verwickelt. Er soll gemeinsam mit einem kleinen Kreis von Offizieren des britischen Geheimdienstes einen Militärputsch gegen den britischen Premierminister Harold Wilson geplant haben. Sie bauten eine geheime Privatarmee auf, die im Falle eines Umsturzes aktiv geworden wäre (vergleichbar mit Gladio in Italien). Wilson behauptete später, dass bei einem erfolgreichen Putsch Mountbatten als Premierminister installiert worden wäre. (Quelle: 1 und 2)

Graf Louis Mountbatten starb 1979 durch ein Bombenattentat, das von der irischen Terrororganisation IRA ausgeführt wurde. Thomas McMahon, ein Bombenbauer der IRA, wurde deswegen verurteilt. Patrick Holland, der mit McMahon im Gefängnis war, behauptete, McMahon habe ihm erzählt, dass Mountbatten vom britischen Geheimdienst ermordet wurde. Holland, der ein Buch über den Mountbatten-Mord plante, wurde eines Morgens tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden. (Quelle) Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier deutete an, dass Mountbattens Ermordung mit dessen Verbindung zum Kincora-Skandal zu tun haben könnte und dass die IRA von Geheimdiensten infiltriert war. (Quelle) Fünf Monate nach Mountbattens Tod wurde der Missbrauch im Kincora-Heim erstmals öffentlich bekannt. Übrigens wurde 1982 John McKeague, ein mutmasslicher Täter im Kincora-Pädophilenring, ebenfalls von einem irisch-republikanischen Terroristen ermordet. John McKeague gründete eine paramilitärische loyalistische Untergrundorganisation. Ich geh davon aus, dass er für die Geheimdienste arbeitete. In Grossbritannien gab es noch weitere Skandale, die auf organisierte Missbrauchsnetzwerke innerhalb der britischen Elite hindeuten. Darunter das Pädophilen-Dossier, die Kinderheime in Nordwales, die Medomsley Haftanstalt und der Rotherham-Skandal. Dann wären da noch die pädophilen notorischen Sexualstraftäter Jimmy Savile und Cyril Smith, die bis zu ihrem Tod unbehelligt blieben. Die beiden waren übrigens langjährige Freunde (Quelle). Sie kannten den pädophilen Straftäter Clement Freud (Enkel von Sigmund Freud), der ebenfalls nie Probleme mit der Justiz hatte.

Graf Louis Mountbatten hatte persönlichen Kontakt zur Rothschild Familie. Da Mountbatten Bordelbesuche zu indiskret waren, benutzte er angeblich Elie de Rothschilds Privatjet und hatte darin Sex mit Prostituierten. (Quelle: 1 und 2)

Lord Ivar Mountbatten (*1963) arbeitete sieben Jahre lang als Bergbauberater in Venezuela. Er war Direktor der SCL Group, ein britisches Unternehmen für Verhaltensforschung und strategische Kommunikation. Die SCL Group gründete 2014 das Datenanalyseunternehmen Cambridge Analytica, das Dienstleitungen für Donald Trumps Wahlkampf und für die Leave.EU.-Kampagne in Grossbritannien erbrachte. Cambridge Analytica sammelte Daten von Millionen von Facebook-Nutzern ohne deren Einwilligung, um diese für politische Werbung zu verwenden. Die SCL Group und Cambridge Analytica unterhielten enge Kontakte zum britischen Hochadel und dem britischen Militär. (Quelle: 1 und 2) Zur Führungsclique von Cambridge Analytica gehörte auch der US-Amerikaner Steve Bannon. Bannon war ein Berater von Donald Trump. Er leitete die Nachrichtenplattform Breitbart News Network, die ziemlich offensichtlich Wahlkampfwerbung für Trump machte. Bannon arbeitete für die führende Investmentbank Goldman Sachs.

Markgraf George Mountbatten (*1961) war mit Sarah Walker verheiratet. Sarah ist inzwischen mit dem britischen Milliardär Michael Spencer verheiratet.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Haus Hessen (Reginare)

Die Uradelsdynastie der Reginare bildete sich im 10. Jahrhundert. Aus einem Familienzweig der Reginare entstand im 13. Jahrhundert die bis heute bestehende Hochadelsfamilie Hessen, eine der wichtigsten Familien des deutschen Hochadels.

Aus dem Haus Hessen ging Mitte des 19. Jahrhunderts die Hochadelsfamilie Battenberg/Mountbatten hervor. Das Haus Mountbatten gehört heute zum britischen Adel. Sie sind Freunde und Verwandte der britischen Königsfamilie. Das Haus Mountbatten wird in diesem Beitrag aber nicht behandelt und hat einen eigenen Beitrag.

Das Haus Hessen gilt heute noch als eine der reichsten Hochadelsfamilien Deutschlands. Die Familie besitzt über ihre Stiftung Immobilien und eine Kunstsammlung. 2019 wurde das Vermögen der Familie auf 200 Millionen Euro (etwa 235 Millionen US-Dollar) geschätzt und sie gehört damit zu den 1000 reichsten Deutschen (Quelle).

Mafalda von Hessen (*1965) kennt Gabriele Quandt (Foto). Sie kommt aus der Quandt Familie, eine der reichsten Familien Deutschlands.

Reginhar, der im 9. Jahrhundert lebte, war der Stammvater der Reginare. Seine Mutter war möglicherweise eine Tochter des römischen Kaisers Lothar I., ein Enkel von Karl dem Grossen. Die beiden Herrscher kamen aus der Dynastie der Karolinger, die wiederum von den Pippiniden aus dem 7. Jahrhundert abstammten. Somit könnten alle Nachfahren der Reginare auch Blut der Karolinger in sich tragen. Die Reginare heirateten in den folgenden Jahrhunderten in viele Hochadelsfamilien (darunter Karolinger, Kapetinger, Welfen, Savoyen und Plantagenet), was ebenfalls darauf hindeutet, dass sie königlicher Abstammung waren.

Im Jahr 1247 wurde Heinrich von Brabant der erste Landgraf der deutschen Provinz Hessen. Er war der Stammvater der Hochadelsfamilie Hessen, die ab da über die Provinz Hessen herrschte. Heinrich kam väterlicherseits aus der Dynastie der Reginare. Seine Grossmutter mütterlicherseits war Elisabeth von Thüringen, die in der katholischen Kirche als Heilige verehrt wird und in Deutschland zeitweise als Nationalheilige galt. Das Haus Hessen hat in den letzten 700 Jahren in viele Adels- und Königsfamilien geheiratet.

Das Haus Hessen brachte viele Freimaurer sowie mehrere Illuminaten hervor und war mit vielen führenden Freimaurern verwandt. Das Haus Hessen war eine der ersten Familien des deutschen Hochadels, die der Freimaurerei beitrat. Die Freimaurerei konnte sich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts im deutschen Adel etablieren. Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurden immer mehr Nichtadlige in die deutschen Freimaurerlogen aufgenommen, aber die führenden Grossmeister der deutschen Freimaurer kamen weiterhin aus dem Adel. Der deutsche Adel führte die Freimaurerei bis zur Abschaffung der Monarchie 1918.

Freimaurer und Illuminaten

Karl von Hessen-Kassel

Karl von Hessen-Kassel (1744-1836) gründete mehrere Freimaurerlogen und war Grossmeister der Freimaurer in Dänemark (Quelle). Er heiratete in die dänische Königsfamilie. Seine Mutter kam aus der damaligen britischen Königsfamilie (Haus Hannover). Er wuchs in Dänemark bei seiner Tante auf, die ebenfalls aus dem britischen Königshaus kam und den dänischen König Friedrich V. heiratete. (Quelle)

Karl von Hessen-Kassel glaubte, dass es innerhalb der Freimaurerei einen Kreis von „geheimen Oberen“ gibt, die Geheimnisse hüten. Karl wollte unbedingt mit den „geheimen Oberen“ in Kontakt kommen, in der Hoffnung in ihre Geheimnisse eingeweiht zu werden. Er trat weiteren Geheimorden bei, vermutlich auf der Suche nach den „geheimen Oberen“. Er wurde Mitglied des Rosenkreuzerordens (Quelle: 1 und 2). Karl war gemeinsam mit Herzog Ferdinand Braunschweig-Wolfenbüttel als Freimaurer aktiv. Ferdinand kam aus der Uradelsdynastie der Welfen. Er war ebenfalls Grossmeister der Freimaurer in Dänemark und seine Schwester war durch eine Heirat Königin von Dänemark und Norwegen. Karl von Hessen-Kassel und Herzog Ferdinand gehörten zum Kreis der führenden Illuminaten. Die beiden waren Mitglied der „Asiatischen Brüder“. (Quelle: 1, 2, 3, 4) Die Illuminaten und die Asiatischen Brüder waren zwei Geheimorden, die heute nach offiziellen Angaben nicht mehr existieren. Sie waren fest mit der Freimaurerei verbunden, da viele der Mitglieder vor dem Beitritt bereits Freimaurer waren. Die Asiatischen Brüder, die aber keine Asiaten waren, sondern aus dem deutschsprachigen Raum kamen, waren eine Splittergruppe der Rosenkreuzer, die 1782 einen eigenen Orden bildete. Juden war der Beitritt gestattet, was zu dieser Zeit bei den deutschen Freimaurern und Rosenkreuzern kaum vorkam. Der Orden war im Gegensatz zu den Freimaurern nicht christlich orientiert, sondern wandte sich der „Echten Religion“ zu, die sie Mago Cabala nannten. Auf den beiden höchsten Ordensstufen befasste man sich mit Geisterbeschwörung. Gotteslästerern war der Eintritt aber angeblich untersagt. Genauso nahm man keine Personen mit Anti-Adliger Einstellung auf. „Wer die heiligen Rechte der Könige und Fürsten, die das Bild des Ewigen auf Erden sind, nur im geringsten verletzt“ galt als nicht aufnahmefähig. (Quelle) Den Asiatischen Brüder waren also die „heiligen Rechte“ des Hochadels sehr wichtig. Dass liegt vermutlich daran, dass Hochadlige sowie sonstige Adlige die Bruderschaft führten.

Karl von Hessen-Kassel setzte sich für die Aufnahme der Juden in die Freimaurerei ein. Zwei jüdische Freimaurerelogen standen unter seinem Schutz. Die beiden Logen wurden vom Grand Orient de France (die führende Grossloge Frankreichs) gegründet. (Quelle) Eine der beiden Logen lag in Frankfurt und trug den Namen „Zur aufgehenden Morgenröthe“. Der Gründungsmeister der Loge war Siegmund Geisenheimer, ein Mitarbeiter der Rothschild Bank. (Quelle) Karl von Hessen-Kassel kannte womöglich Mayer Amschel Rothschild, der Begründer der Rothschild Familiendynastie. Karls Bruder war der Kurfürst Wilhelm von Hessen-Kassel (1743-1821). Wilhelm galt als einer der reichsten des deutschen Adels und Mayer Amschel Rothschild wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts sein führender Hofbankier. Ab da Begann der Aufstieg der Rothschilds. Über das Haus Hessen konnten die Rothschilds weitere Adlige als Kunden gewinnen. Das britische Königreich und die britische Königsfamilie hatten Schulden bei Kurfürst Wilhelm von Hessen-Kassel. Rothschild hatte als Hofbankier dadurch Kontakte nach England, wo einer seiner Söhne wenige Jahre zuvor hingezogen war. (Quelle) Kurfürst Wilhelm kam mütterlicherseits aus dem britischen Königshaus. Womöglich konnten die Rothschilds über den Kurfürsten Kontakte zum britischen Königshaus knüpfen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts konnten die Rothschilds das Vertrauen des britischen Hochadels gewinnen, worauf sie ihr Geschäft über das britische Kolonialreich weltweit ausweiten konnten und dadurch zur reichsten Familie der Welt wurden. Kurfürst Wilhelm und sein Bruder Karl von Hessen-Kassel kannten womöglich die jüdische Goldschmidt Familie, da diese im 17. und 18. Jahrhundert als Hofbankiers im Dienste der Landgrafen aus dem Haus Hessen stand. Die Schwester von Mayer Amschel Rothschild hatte in die Goldschmidt Familie geheiratet, 20 Jahre bevor Mayer zum führenden Hofbankier des hessischen Kurfürsten ernannt wurde.

Weitere Freimaurer und Illuminaten aus dem Haus Hessen

Landgraf Friedrich V. von Hessen-Homburg (1748-1820) war Freimaurer und erreichte den 5. Grad. Mit seiner Erlaubnis und Unterstützung wurde die erste Freimaurerloge der deutschen Stadt Bad Homburg vor der Höhe gegründet. (Quelle) Landgraf Friedrich V. war zudem Mitglied des Illuminatenordens (Quelle). Eine seiner Töchter heiratete in die preussische Königsfamilie. Einer seiner Söhne heiratete eine britische Prinzessin aus dem Haus Hannover.

Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt (1719-1790) war Freimaurer und gründete eine Loge. Sein Vater, Landgraf Ludwig VIII., war ebenfalls Freimaurer. (Quelle) Die Töchter von Ludwig IX. heirateten hochadlige Freimaurer und Illuminaten:

  • Die Tochter Karoline heiratete den oben erwähnten Freimaurer und Illuminaten Friedrich V. von Hessen-Homburg.
  • Die Tochter Friederike heiratete den preussischen König Friedrich Wilhelm II.. Dieser war Freimaurer, Rosenkreuzer und Okkultist (Quelle).
  • Die Tochter Luise heiratete Grossherzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach. Der Grossherzog war Freimaurer und Illuminat (Quelle: 1, 2, 3). Ihr gemeinsamer Sohn Karl Bernhard war Freimaurer (Quelle).
  • Die Tochter Wilhelmine heiratete den russischen Kaiser Paul I.. Dieser war Freimaurer und interessierte sich für die Rosenkreuzer (Quelle). 1791 erliess er jedoch ein Freimaurerverbot. Das liegt vermutlich daran, dass er dem Vatikan nahe stand, der damals der Erzfeind der Freimaurer war. Zu seiner Zeit konnte der Jesuitenorden, der im Dienste des Papstes steht, seinen Einfluss in Russland ausweiten. (Quelle) Kaiser Paul I. war von 1799 bis 1801 Grossmeister des Malteserordens, ein alter Vatikanorden (Quelle).
  • Der Sohn Ludwig I. sowie dessen Sohn Ludwig II. waren die Grossherzöge von Hessen und waren ebenfalls Freimaurer (Quelle).

Ludwig von Hessen-Darmstadt (1749-1823) war der zweite Grossmeister der Grossen Landesloge und war somit einer der ersten Grossmeister der deutschen Freimaurer (Quelle: 1 und 2). Ludwig trat bereits mit 15 Jahren der Freimaurerei bei. Er interessierte sich ein Leben lang für das Templer- und Rosenkreuzertum sowie für die Alchemie. Er entwickelte ein eigenes an die Rosenkreuzer angelehntes Freimaurersystem, das von den anderen deutschen Freimaurern aber abgelehnt wurde. Daraufhin gründete er eine eigene Winkelloge (eine Loge die von den Grosslogen nicht anerkannt wird). Die Loge nahm auch Frauen auf. Die Loge wurde aber vom württembergischen Herzog verboten. Drei Jahre zuvor war Ludwig von Hessen-Darmstadt in Rom gewesen, wo er den adligen Freimaurer Gottlieb von Gugomos kennengelernt hatte. Gugomos behauptete, dass er dem Templerorden angehöre und wollte Ludwig in die Geheimnisse einweihen. Er behauptete auch, dass Ignatius von Loyola (1491-1556) Grossmeister des Templerordens gewesen war. Ignatius von Loyola war der Gründer des Jesuitenordens, ein Vatikanorden. Als Ludwig von Hessen-Darmstadt 1775 in Rom war, lernte er auch den Alchemisten Peter Christian Tayssen kennen. Dieser war für drei Jahre sein geistlicher Lehrer und lehrte ihn in Sachen Kabbala und Rosenkreuzertum. (Quelle: 1, 2, 3)

Landgraf Christian von Hessen-Darmstadt (1763-1830) war Freimaurer und Provinzgrossmeister der Freimaurer in der deutschen Stadt Darmstadt (Quelle). Er und seine Familie waren massgeblich an der Etablierung der Freimaurerei in Darmstadt beteiligt (Quelle). Landgraf Christian war zudem Mitglied des Illuminatenordens (Quelle).

Friedrich Wilhelm von Hessenstein (1735-1808) war Freimaurer (Quelle). Er war der uneheliche Sohn von Friedrich von Hessen-Kassel, der von 1720 bis 1751 König von Schweden war.

Friedrich Wilhelm von Hessen (1820-1884) war Freimaurer. Seine Mutter war eine Schwester des dänischen Königs Christian VIII., der Grossmeister der dänischen Freimaurer war. Friedrich heiratete erst in die russische Kaiserfamilie und dann in die preussische Königsfamilie. Sein Vater Wilhelm von Hessen war ebenfalls Freimaurer. (Quelle: 1 und 2)

Landgraf Wilhelm von Hessen-Philippsthal (1726-1810) und sein Sohn Ernst Konstantin (1771-1849) waren Freimaurer. (Quelle: 1 und 2)

Konstantin von Hessen-Rotenburg (1716-1778) und Georg Karl von Hessen-Darmstadt (1754-1830) waren ebenfalls Freimaurer (Quelle: 1 und 2)

Das Haus Hessen im Naziregime

14 Familienmitglieder aus dem Haus Hessen traten der NSDAP bei (Quelle). Soviel ich weiss, waren sie damit die Hochadelsfamilie, die am zahlreichsten in der Nazipartei vertreten war. Vor allem vier der Söhne von Friedrich Karl von Hessen (1868-1940) waren eng mit der NSDAP verbunden. Die Brüder waren mütterlicherseits Neffen des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., der ebenfalls mit der NSDAP verbunden war.

Die Hessen Brüder

Christoph von Hessen (1901-1943) trat 1931 in die NSDAP ein und 1932 wurde er Mitglied der SS, also noch vor Hitlers Machtübernahme 1933. Christoph war mit Hermann Göring befreundet, der ein führender Politiker im Naziregime wurde. Christoph arbeitete am Aufbau des „Forschungsamt des Reichsluftfahrtministeriums“, ein Geheimdienst der 1933 von Herman Göring gegründet wurde. Das Forschungsamt überwachte unter anderem Telefonate, Fernschreiben und Telegramme. Auf diesem Weg lieferte es Beweismaterial für die Ausschaltung von Regimegegnern. Christoph heiratete in die griechische Königsfamilie. (Quelle: 1 und 2)

Sein Bruder Richard von Hessen (1901-1969) war Obergruppenführer des NSKK, eine paramilitärische Unterorganisation der NSDAP (Quelle).

Sein Bruder Philipp von Hessen (1896-1980) war bereits 1924 mit dem führenden Nazi Herman Göring befreundet. Philipp trat 1930 in die NSDAP und 1931 in die SA ein. Er warb für die NSDAP in adligen Kreisen. Nach Hitlers Machtübernahme wurde er von Göring zum Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau ernannt (die seine Vorfahren als Landgrafen regiert hatten). Hitler schätzte Philipp von Hessen als kunstgeschichtlichen Berater. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges isolierte sich Hitler von der politischen Elite. Die deutschen Minister warteten oft monatelang auf eine Audienz bei Hitler. Philipp von Hessen hingegen konnte Hitler fast jederzeit sehen, wenn er wollte. Der berühmte Naziarchitekt Albert Speer sagte, Hitler habe Philipp stets mit „Achtung und Respekt“ behandelt. Philipp hatte 1925 in die italienische Königsfamilie geheiratet, die mit dem damaligen italienischen Diktator Benito Mussolini (Gründer des Faschismus) verbunden war und dessen Machtübernahme unterstützte. Philipp vertrat Nazideutschland als Diplomat in Italien und engagierte sich für ein Bündnis zwischen den deutschen und italienischen Faschisten, was 1936 auch umgesetzt wurde. 1939 informierte er in Hitlers Auftrag Mussolini über den bevorstehenden Überfall auf Polen. Philipps Schwiegervater, der italienische König, liess 1943 Mussolini verhaften und verbündete sich mit den Alliierten. Dies führte dazu, dass Hitler sein Vertrauen in Philipp von Hessen verlor, da dessen Schwiegervater scheinbar ein doppeltes Spiel spielte. Darauf kam Philipp und seine Frau, die italienische Prinzessin, in ein Konzentrationslager der Nazis. Philipp war ein „Sonderhäftling des Führers“. Nach dem Krieg wurde er von den Alliierten inhaftiert. 1947 wurde er in die Freiheit entlassen, obwohl er einer der wichtigsten Naziunterstützer aus dem deutschen Hochadel gewesen war. Philipp von Hessen war homo- oder bisexuell. Bevor er 1925 die italienische Prinzessin heiratete, hatte er ein romantisches Verhältnis mit dem britischen Dichter Siegfried Sassoon gehabt. Dieser kam aus der jüdischen Sassoon Familie (sind Bekannte der Rothschild Familie). (Quelle: 1, 2, 3)

Der Bruder Wolfgang von Hessen (1896-1989) trat 1933 in die NSDAP und SA ein. Davor hatte er bei der Bank der deutsch-jüdischen Bankiersfamilie Warburg gearbeitet. Er wurde nach dem 2. Weltkrieg bei der Entnazifizierung als unbelastet eingestuft. (Quelle) Obwohl die Hessen Brüder mit der antisemitischen NSDAP verbunden waren, fand ich keine Hinweise darauf, dass die Brüder Antisemiten waren oder ein Problem mit einflussreichen Juden hatten. In den 130 Jahren vor Hitlers Machtübernahme hatte das Haus Hessen, wie oben bereits erwähnt wurde, ein gutes Verhältnis zu den führenden deutsch-jüdischen Bankiersfamilien.

Heiraten

Das Haus Hessen hat in den letzten 700 Jahren in viele Adels- und Königsfamilien geheiratet. Sie heirateten über zwanzigmal in Familienzweige der deutschen Uradelsdynastie Wettin, darunter auch in den Familienzweig, der bis heute den britischen Thron besetzt. Das Haus Hessen heiratete über zehnmal in Familienzweige der deutschen Uradelsdynastien Nassau und Anhalt. Sie heirateten mehrfach in Familienzweige der deutschen Uradelsdynastie der Welfen, darunter auch in den Familienzweig, der früher den britischen Thron besetze. Das Haus Hessen heiratete mehrfach in die deutschen Hochadelsfamilien Lippe, Württemberg, Mecklenburg und Baden. Sie heirateten mehrfach in die dänische, preussische und russische Herrscherfamilie. Die hier genannten Familien brachten alle Freimaurer hervor, darunter auch hochrangige.

Das Haus Hessen heiratete dreimal in die italienische Uradelsfamilie Savoyen und zweimal in die Herrscherfamilie von Bayern, die beide traditionell mit dem Vatikan verbunden sind. Das Haus Hessen ist aber in erster Linie Teil der protestantischen Hochadelselite, die traditionell mit der Freimaurerei verbunden ist.

Eduard von Haynau (1804-1863) war ein Enkel eines Kurfürsten aus dem Haus Hessen. Er heiratete in die deutsche Uradelsfamilie Baumbach, die zur hessischen Adelselite gehörte. Heute führt ein Familienzweig der Baumbach Familie den Pharmakonzern „Boehringer Ingelheim“ und ist eine der reichsten Familien Deutschlands. Die Familie Baumbach lebt heute immer noch in Hessen.

Caroline Charlotte von Hessen-Rheinfels-Rotenburg (1714-1741) heiratete in die damalige französische Königsfamilie aus der Uradelsdynastie der Kapetinger.

Adelheid von Hessen (1324-1371) heiratete den polnischen König Kasimir III..

Bemerkenswerte Heiraten in den letzten 70 Jahren:

Mafalda von Hessen (*1965) heiratete den italienischen Grafen Ferdinando Brachetti Peretti (Quelle: 1 und 2). Der Graf und seine Familie kontrollieren den Ölkonzern Anonima Petroli Italiana, eines der grössten italienischen Familienunternehmen. Sie sind vermutlich Multimillionäre. Sein Bruder Ugo Brachetti Peretti ist Botschafter des Malteserordens (Vatikanorden) in Belarus (Weissrussland). In dieser Funktion traf er den weissrussischen Diktator Alexander Lukaschenko. (Quelle) Die Peretti Familie kennt italienische Aristokraten sowie das Oberhaupt der nicht amtierenden Königsfamilie von Bulgarien. Die Peretti Familie ist derzeit über eine Taufpatenschaft mit dem Haus Habsburg verbunden (ehemalige Königsfamilie von Österreich). (Quelle)

Heinrich Donatus von Hessen (*1966) ist seit 2013 das Oberhaupt der Hochadelsfamilie Hessen. Er heiratete in die Adelsfamilie Faber-Castell. Die Familie Faber-Castell besitzt den weltweit führenden Schreibwarenkonzern Faber-Castell. 2016 wurde das Vermögen der Familie auf 450 Millionen Euro (etwa 520 Millionen US-Dollar) geschätzt. (Quelle) Die Faber-Castells sind ein Familienzweig der Uradelsfamilie Castell. Zwei andere Familienzweige besitzen die „Fürstlich Castell’sche Bank“, die 1774 von der Familie gegründet wurde und somit eine der ältesten noch bestehenden deutschen Banken ist. Das Vermögen dieser Familienzweige wird auf 500 Millionen Euro geschätzt. (Quelle)

Christine von Hessen (1933-2011) heiratete in die nicht amtierende Königsfamilie von Serbien (Haus Karađorđević).

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Kessler & Kohnstamm Familie

Die Familien Kessler und Kohnstamm gehören zur niederländischen Elite.

Der niederländische Unternehmer August Kessler (1853-1900) war in den 1890er Jahren massgeblich am Aufbau von Royal Dutch beteiligt. Das Erdölunternehmen wurde von der niederländischen Königsfamilie mitfinanziert. 1907 fusionierte Royal Dutch mit dem britischen Erdölunternehmen Shell. Dadurch entstand Royal Dutch Shell, der in den letzten 100 Jahren einer der grössten Ölkonzerne der Welt war und inzwischen auch einer der weltweit grössten Produzenten von Erdgas ist. Shell war 2019 nach Umsatz das drittgrösste Unternehmen der Welt.

Die Brüder Guus (1888-1972) und Dolf Kessler (1884-1945) waren Söhne von August Kessler. Sie arbeiteten für Shell. Dadurch werden sie die geadelten Familien Samuel und Loudon gekannt haben, die ebenfalls zur Führungsclique von Shell gehörten. Die Brüder kannten den Niederländer Henri Deterding, der Shell 36 Jahre lang führte. Als Hauptaktionär von Shell war Deterding einer der reichsten Männer der Welt. Nach dem Autor Glyn Roberts unterstütze Deterding bereits 1921 Adolf Hitler mit Millionenbeträgen. Auch den Nazi Alfred Rosenberger soll er unterstützt und persönlich getroffen haben. Deterding soll Faschisten und Aufständische in der Sowjetunion und in Spanien finanziert haben. (Quelle) Diese Behauptungen sind nicht bewiesen, aber auch nicht widerlegt. Aber sicher ist, dass Deterding Kontakte zur Nazielite hatte. 1936 erwarb er ein Schloss in Deutschland. Zu seinen Nachbarn gehörte der geadelte Emil Georg von Stauß, der auch sein persönlicher Freund war. Emil war Generaldirektor der Deutschen Bank und Mitglied in über 30 Aufsichtsräten deutscher Unternehmen. Er hatte enge Beziehungen zur NSDAP und zur deutschen Wirtschaftselite, darunter auch zu Siemens und Hjalmar Schacht. Er trat in den 1920er Jahren der Gesellschaft der Freunde bei, die aus der damaligen deutsch-jüdischen Wirtschafts- und Finanzelite bestand. (Quelle) Die „Deutsche Shell AG“, eine deutsche Tochterfirma des Shell-Konzerns, beschäftigte während des 2. Weltkrieges etwa 2000 Zwangsarbeiter (Quelle).

Guus Kessler war Direktor von Shell und war noch bis in die 1960er Jahren mit dem Unternehmen verbunden. Sein Bruder Dolf Kessler war 1918 Mitgründer der Koninklijke Hoogovens, ein führendes niederländisches Stahlunternehmen. Dolf blieb sein Leben lang Direktor des Unternehmens. 1999 fusionierte Koninklijke Hoogovens mit dem britischen Stahlkonzern British Steel. Durch die Fusion entstand Corus. Das Unternehmen gehört inzwischen zum Stahlkonzern der indischen Tata Familie.

Hermann Joseph Anton Kessler (1889-1960) war ein Cousin der Kessler Brüder. Während des 2. Weltkrieges schloss er sich den niederländischen Nationalsozialisten an, die mit Nazideutschland zusammenarbeiteten, als die Niederlande von Deutschland besetzt wurden. Kessler war ein persönlicher Assistent von Anton Mussert (Quelle). Mussert war der führende niederländische Nationalsozialist vor und während des 2. Weltkrieges.

Die Schwester der Kessler Brüder heiratete Philip Kohnstamm (1875-1951). Er war ein niederländischer Jude, der zur Niederländisch-Reformierten Kirche konvertierte. Er war Physiker und ein Kollege des berühmten Albert Einsteins. Sein Onkel war der niederländisch-jüdische Bankier Abraham Carel Wertheim. Abraham war auch Politiker und Freimaurer. Er war in Aufsichtsräten grosser niederländischer Banken und Unternehmen. Er gehörte zur Führung der niederländischen Bank „Nederlandsche Credit en Deposito Bank“. (Quelle) Dadurch kannte er höchstwahrscheinlich die deutsch-jüdischen Bankiersfamilien Bischoffsheim, Bamberger und Goldschmidt.

Philips Sohn Max Kohnstamm (1914-2010) war viele Jahre mit dem niederländischen Königshaus verbunden. Er war Sekretär der niederländischen Königin Wilhelmina und Patenonkel von Prinz Constantijn. Max Kohnstamm gilt als einer der Gründerväter der EU. Er gründete zudem gemeinsam mit Bernhard zur Lippe-Biesterfeld das berühmte Bilderbergtreffen. (Quelle) Bernhard kam aus dem deutschen Hochadel und hatte die niederländische Königin Juliana geheiratet. Max Kohnstamm war im Lenkungsausschuss der Bilderbergtreffen (Quelle).

Max Kohnstamm war Gründer des „European Policy Centre“, wo er sein Leben lang Präsident war (Quelle). Die Denkfabrik konzentriert sich auf die EU-Politik. Max Kohnstamm war Mitgründer der Trilateralen Kommission und Präsident von deren europäischen Abteilung (Quelle: 1 und 2). Die Trilaterale Kommission ist eine international einflussreiche Denkfabrik, die vom US-amerikanischen Milliardär David Rockefeller gegründet und geführt wurde. Max Kohnstamm wird daher Rockefeller vermutlich gekannt haben. Max Kohnstamm war Mitglied des Club of Rome (Quelle). Im deutschen Wikipedia steht, dass er 1968 Mitgründer des Clubs war, wofür ich aber keine Quellen fand. Der Club of Rome ist eine internationale Denkfabrik, die sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzt. Der Club setzt sich für Bevölkerungskontrolle ein und sieht die Überbevölkerung als eine grosse Bedrohung für die Menschheit und die Umwelt an (Quelle: 1, 2, 3).

Max Sohn Jacob Kohnstamm (*1949) war Vorsitzender der niederländischen Partei D66. Er war Vorsitzender der niederländischen Datenschutzbehörde sowie Vorsitzender der Datenschutzbehörde der Kanalinsel Jersey. Er war auch Vorsitzender der Artikel-29-Datenschutzgruppe. Das Beratungsgremium beriet die Europäische Kommission in Fragen des Datenschutzes.

Der US-amerikanische Journalist Glenn Kessler (*1959) ist ein Enkel von Dolf Kessler. Seine Eltern emigrierten von den Niederlanden in die USA. Er arbeitet seit 2011 als Fakten-Checker bei der Washington Post, eine der wichtigsten Zeitungen der Welt. Kessler gilt als einer der Pioniere der politischen Faktenprüfung. Er ist derzeit Mitglied des Council on Foreign Relations, eine der mächtigsten Denkfabriken der Welt. (Quelle: 1 und 2)

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Birla Familie

Die Birla Familie ist eine der reichsten Familien Indiens. Das Vermögen von Kumar Birla wird derzeit auf 14,6 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).

Baldeo Das Birla (1863-1956) kam durch Baumwoll- und Opiumhandel zu Reichtum. Seine Sohn wurde ebenfalls ein wohlhabender Händler und seine Enkel gehörten zu den mächtigsten Industriellen in Indien.

Die Familie gründete und besitzt die Aditya Birla Group, eines der grössten indischen Familienunternehmen. Über die Aditya Birla Group und die von ihnen kontrollierte IGH Holdings Pvt halten sie Anteile an grossen indischen Unternehmen. Die Birlas sind derzeit Hauptaktionär folgender Unternehmen:

  • Hindalco Industries: Das Unternehmen produziert Aluminium und Kupfer. Hindalco gehört zu den grössten Unternehmen Indiens. Hindalco wurde 1958 von der Birla Familie gegründet.
  • Grasim Industries: Der indische Mischkonzern Grasim Industries gehört zu den grössten Unternehmen Indiens. Grasim besitzt zur Hälfte den indischen Zementkonzern UltraTech Cement, einer der grössten Zementproduzenten der Welt. Grasim ist zweitgrösster Aktionär von Vodafone Idea, einer der grössten Mobilfunkanbieter Indiens.
  • Aditya Birla Fashion and Retail: Ein grosser indischer Einzelhändler.
  • Aditya Birla Sun Life Asset Management: Ein indisches Versicherungsunternehmen.

Die Familie gründete und kontrolliert auch die Yash Birla Group und die CK Birla Group, zwei kleinere indische Mischkonzerne. Die Birla Familie besitzt und führt das Medienunternehmen HT Media. Das Unternehmen besitzt unter anderem die indischen Tageszeitungen Hindustan Times und Hindustan. Letztere ist eine der meistgelesenen Zeitungen Indiens.

Ghanshyam Das Birla (1894-1983) gründete 1943 die UCO Bank, eine indische Grossbank. Seit 1969 gehört die Bank dem indischen Staat. Ghanshyam Das Birla war ein enger Vertrauter der berühmten Mahatma Ghandi (Quelle).

Krishna Kumar Birla (1918-2008) war im Vorstand der State Bank of India und der ICICI (Quelle). Dies sind zwei der grössten indischen Banken.

Chandra Kant Birla (*1956) ist derzeit im Kuratorium der „Carnegie Endowment for International Peace“. Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der mächtigsten der Welt. Im Kuratorium der Denkfabrik sind derzeit auch Mitglieder der Milliardärsfamilien Pritzker (USA), Tata (Indien) und Oppenheimer (Südafrika) sowie ein Mitglied der jordanischen Königsfamilie (stand 12.9.2021). (Quelle)

Shobhana Birla Bhartia (*1957) führt derzeit den Medienkonzern HT Media. Ihre Schwiegertochter kommt mütterlicherseits aus der Ambani Familie (Quelle). Die Ambanis gelten als die reichste Familie Indiens und ihr Vermögen wird derzeit auf über 90 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).

Vasavadatta Birla heiratete in die Bajaj Familie (Quelle). Die Bajaj Familie gehört mit einem geschätzten Vermögen von 17 Milliarden US-Dollar zu den reichsten Familien Indiens.

Chandra Kant Birla (*1956) heiratete die Tochter des indisch-britischen Geschäftsmanns Raj Bagri. Bagri war in der britischen Politik und wurde zum Baron geadelt. Er war im Beratungsausschuss des Prince’s Trust. (Quelle) Die Stiftung wurde vom britischen Prinzen Charles gegründet.

Die Birla Familie gehörte oder gehört noch immer zur Stiftung „The 1001: A Nature Trust“. Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF. 

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Haus Al Chalifa

Die arabische Familiendynastie Al Chalifa herrscht seit 1783 über den Kleinstaat Bahrain. Der Premierminister und seine Stellvertreter sowie mehrere Minister des Landes kommen aus der Königsfamilie.

Das Vermögen der Familie wird auf 3 Milliarden GBP (etwa 4 Milliarden US-Dollar) geschätzt (Quelle). Sie gründeten und führen die Mumtalakat Holding, ein Staatsfonds. Die Mumtalakat Holding verwaltet ein Vermögen im Wert von etwa 18 Milliarden US-Dollar. Der Staatsfonds ist Hauptaktionär von mehreren grossen Unternehmen und Banken in Bahrain. Die Währung des Landes ist der Bahrain-Dinar. Dieser ist derzeit die zweitwertvollste Währung der Welt.

Scheich Daij Al Chalifa ist derzeit Aufsichtsratsvorsitzender des bahrainischen Aluminiumkonzern Alba. Bahrain ist einer der grössten Aluminiumproduzenten der Welt. Noch weitere Familienmitglieder arbeiten bei grossen Banken und Unternehmen in Bahrain.

In Bahrain gibt es keine Pressefreiheit und Behörden sperren kritische Webseiten. Viele Journalisten wurden zu langjährigen, manchmal lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Viele Festgenommene berichten von Folter, mehrere starben in Polizeihaft. (Quelle)

Die Al Chalifa Familie hat ein gutes Verhältnis zur saudischen Königsfamilie. 2011 gab es eine Heirat zwischen den beiden Königsfamilien (Quelle). 2009 heiratete die Al Chalifa Familie in die Herrscherfamilie von Dubai (Quelle).

Bahrain war seit den 1880er Jahren ein britisches Protektorat. Seit 1971 ist Bahrain unabhängig von Grossbritannien. Die beiden Länder haben bis heute ein gutes Verhältnis. Die Al Chalifa Familie traf sich in den letzten 10 Jahren mehrfach mit Mitgliedern der britischen Königsfamilie (Fotos: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9).

Die Al Chalifa Familie hat Kontakt zu allen noch amtierenden arabischen Königsfamilien. Sie trafen auch Mitglieder der Königsfamilien von Spanien, Niederlande, Dänemark, Japan und Brunei (Fotos: 1, 2, 3, 4, 5). Der bahrainische Premierminister Chalifa bin Salman Al Chalifa war auf der Beerdigung des thailändischen Königs Bhumibol Adulyadej (Quelle). Der bahrainische König traf 2017 den malaysischen König Muhammad V. (Quelle). Der bahrainische König traf 2014 den derzeitigen Papst und Jesuiten Franziskus (Foto).

Mehrere Mitglieder der bahrainischen Königsfamilie waren an Royal Military Academy Sandhurst in England. Sie ist die wohl elitärste Militärakademie der Welt. Neben vielen britischen Adligen waren fast alle noch amtierenden Königsfamilien der Welt an der Akademie vertreten. Hier eine nicht vollständige Liste der bemerkenswerten Absolventen. Vermutlich erlernen sie dort Kenntnisse über Kriegsführung sowie Verwaltung und Kontrolle von Militär und Geheimdiensten.

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Weston Familie

Die Weston Familie ist eine der reichsten Familien Kanadas. 2018 wurde das Vermögen von Galen Weston auf 13,5 Milliarden Kanadische Dollar geschätzt, also etwa 11 Milliarden US-Dollar. (Quelle) Die Weston Familie pflegt schon seit Jahrzehnten enge Beziehungen zur britischen Elite. Teile der Familie leben in Grossbritannien und heirateten in den britischen Adel. Sie sind mit der britischen Königsfamilie befreundet.

George Weston (1864-1924) wurde ein führender Brothändler in Kanada. Sein Sohn Willard Garfield Weston (1898-1978) erweiterte das Geschäft auf Grossbritannien und besass dort mehrere Bäckereien. Er trat ins britische Parlament ein. Nachdem seine Söhne das Geschäft übernahmen, entwickelte es sich zu einem Grosskonzern.

Die Weston Familie ist mit mehreren Unternehmen verbunden und kontrolliert inzwischen eines der grössten Einzelhandels- und Lebensmittelimperien der Welt. Die Familie besitzt über die Hälfte der Anteile an George Weston Limited. Das Unternehmen besitzt viele Bäckereien und ist eines der grössten Unternehmen Kanadas. George Weston Limited besitzt derzeit über die Hälfte der Anteile an Loblaw Companies. Loblaw besitzt mehrere kanadische Supermarktketten. Die Weston Familie kontrolliert Loblaw schon seit Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Familie gründete und führt bis heute die Garfield Weston Foundation. Die britische Stiftung ist eine der reichsten der Welt und verwaltete 2016 ein Vermögen von 12,7 Milliarden Pfund, also etwa 17,5 Milliarden US-Dollar (Quelle). Die Stiftung und die Weston Familie besitzen Wittington Investments. Die britische Holding besitzt wiederum über die Hälfte der Anteile am britischen Lebensmittel- und Einzelhandelskonzern Associated British Foods (ABF). ABF wurde 1935 von der Weston Familie gegründet.

Freunde, Bekannte und Verwandte der Weston Familie

Galen Weston (1940-2021) war ein Freund des britischen Prinzen Charles. Die Westons hatten ein Haus in Kanada, in dem Mitglieder der britischen Königsfamilie manchmal wohnten, wenn sie Kanada besuchten. (Quelle) Galen Weston war ein Polopartner von Prinz Charles. Die Westons besitzen das britische Kaufhaus Fortnum & Mason, das Lebensmittel für Queen Elizabeth produziert. (Quelle) Die Westons gelten als Freunde der Queen und ihrem Ehemann Philip. (Quelle) Galen ist Mitglied des 1001 Trusts (WWF-Stiftung), der von der britischen Königsfamilie mitgegründet wurde.

Galen Weston ist ein Golffreund von Robert Prichard. Die beiden besuchten das Bilderberg-Treffen. (Quelle: 1 und 2) Robert Prichard leitete Torstar, eines der wichtigsten Medienunternehmen Kanadas. Er ist derzeit Vorstandsvorsitzender der Bank of Montreal, eine der grössten kanadischen Banken.

Galen Weston besuchte eine Veranstaltung der Royal Oak Foundation, bei der der britische Baron Jacob Rothschild geehrt wurde, der auch anwesend war. Beim Treffen waren folgende Personen anwesend:

  • Der US-amerikanische Milliardär Henry Kravis. Er ist Gründer und Vorsitzender von KKR, eine grosse Beteiligungsgesellschaft. Er besuchte in den letzten Jahren immer das Bilderberg-Treffen (Quelle).
  • Die Kanadierin Marie-Josée Kravis. Sie ist die Frau von Henry Kravis. Sie ist die derzeitige Vorsitzende des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Treffen und leitet somit das Elitentreffen (Quelle).
  • Die Jordanierin Firyal Irshaid. Sie heiratete in das jordanische Königshaus.
  • Lady Henrietta Spencer-Churchill. Sie ist die Tochter eines britischen Herzoges. Ihre Familie war mit dem früheren britischen Premierminister und Freimaurer Winston Churchill verwandt.
  • Der US-amerikanische Milliardär Sid Bass.

(Quelle)

Die Westons sind Freunde des US-amerikanischen Milliardärs Leonard Lauder (Quelle). Seine Familie ist eine der reichsten der USA. Sein Bruder Ronald Lauder ist derzeit Präsident des Jüdischen Weltkongresses.

Folgende Personen besuchten die Westons in Kanada:

  • James Ogilvy und seine Frau Julia. James kommt mütterlicherseits aus der britischen Königsfamilie und väterlicherseits aus dem schottischen Ogilvy Clan.
  • Der polnisch-adlige Geschäftsmann Vincent Poklewski Koziell. Er war ein guter Freund der britischen Königsfamilie.
  • Die ehemalige jordanische Königin Noor.
  • David Mayer de Rothschild.
  • André Desmarais und seine Frau (Tochter des kanadischen Premierministers Jean Chrétien). Die Desmarais Familie ist eine der reichsten und mächtigsten Familien Kanadas.
  • Die österreichische Milliardärsfamilie Swarovski.
  • Der US-amerikanische Milliardär Peter Peterson. Er war langjähriger Vorsitzender des Council on Foreign Relations. Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der mächtigsten der Welt. Peterson führte über 10 Jahre lang die führende US-amerikanische Investmentbank Lehman Brothers. Er war Mitgründer der Blackstone Group, die derzeit das grösste Private-Equity-Unternehmen der Welt ist.
  • Der US-amerikanische Geschäftsmann Dick DeVos. Sein Vater war Milliardär.
  • Mehrere US-Politiker.

(Quelle)

Galen Weston kannte Albert II., den derzeitigen Fürst von Monaco. (Foto)

Galen Weston und sein Sohn besuchten eine Feier des „Council for Canadian American Relations“. Bei der Feier waren auch folgende Personen anwesend:

  • David Rockefeller Junior und seine Frau. Die Rockefeller Familie gilt als eine der mächtigsten Familien der US-Elite.
  • Der kanadische Premierminister Brian Mulroney.
  • Bruce Heyman, US-Botschafter in Kanada. Er gehörte zur Führungsclique der US-amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs.

(Fotos)

Galen Weston heiratete die Irin Hilary Frayne. Sie war Vizegouverneurin der kanadischen Provinz Ontario. Die Vizegouverneure der kanadischen Provinzen sind die Repräsentanten der britischen Königsfamilie. Die britische Königsfamilie stellt noch immer das Staatsoberhaupt von Kanada. Kanada gehört wie viele weitere ehemalige britische Kolonien zu den Commonwealth-Staaten, die politisch eng mit Grossbritannien verbunden sind. Hilary Frayne Weston wurde für ihre Dienste mit einem Orden des britischen Königshauses geehrt.

Die Weston Familie kennt den britischen Premierminister Boris Johnson (Foto).

Garry Weston (1927-2002) heiratete eine Tochter des neuseeländischen Offiziers Howard Kippenberger. Kippenberger wurde für seine Kriegsdienste vom britischen Königshaus zum Ritter ernannt. Die britische Königsfamilie stellt noch immer das Staatsoberhaupt von Neuseeland. Neuseeland ist ein Commonwealth-Staat.

George Grainger Weston heiratete Caroline Douglas-Scott-Montagu (1925-2017), die Tochter eines britischen Barons (Quelle: 1 und 2). Die Adelsfamilie ging aus den schottischen Clans Douglas und Scott sowie aus der englischen Adelsfamilie Montagu hervor.

Die Britin Alannah Weston (*1972) heiratete einen Sohn des britischen Barons Marc Cochrane (Quelle). Dem Namen nach könnte er aus dem schottischen Cochrane Clan stammen. Der Baron kommt mütterlicherseits aus der Sursock Familie, die im 19. Jahrhundert eine der mächtigsten Familien des Libanons war (Quelle). Die Sursocks leben heute hauptsächlich in Europa, sind mit europäischen Adligen befreundet, brachten Freimaurer hervor und heirateten in die thailändische Königsfamilie sowie in die persische Aristokratenfamilie Aga Khan.

Alannah Weston war auf einer Cocktailparty, bei der folgende Personen anwesend waren:

  • Mitglieder der französischen Bankiersfamilie David-Weill.
  • Ezra Zilkha aus der irakisch-britischen Bankiersfamilie Zilkha.
  • Die US-amerikanische Milliardärin Anne Cox Chambers.
  • Die jordanische Prinzessin Firyal.
  • Blaine Trump. Sie war die Ehefrau von Robert Trump (Bruder von Donald Trump).
  • Evelyn Lauder. Sie ist die Ehefrau des US-amerikanischen Milliardärs Leonard Lauder.
  • Alexandra von Fürstenberg. Sie heiratete Alexander von Fürstenberg, der in den USA lebt. Er kommt aus der deutschen Uradelsfamilie Fürstenberg und seine Grossmutter väterlicherseits kam aus der Agnelli Familie, die wohl mächtigste Familie der italienischen Wirtschaftselite. Alexandras Vater ist der britische Milliardär Robert Warren Miller. Alexandras Schwestern heirateten in die griechische Königsfamilie und die britisch-amerikanische Milliardärsfamilie Getty.
  • Die US-Amerikanerin Nan Kempner. Zu Verwandtenkreis der Kempner Familie gehörten die Familien Guggenheim und Lehman.
  • Annette de la Renta, die Tochter des deutsch-niederländischen Bankiers Fritz Mannheimer.

(Quelle)

Guy Weston (*1960) lebt in Grossbritannien und leitete mehrere Einzelhandelsunternehmen, die von der Weston Familie kontrolliert werden. Er arbeitete für die britische Investmentbank Morgan, Grenfell & Co.. Er wurde zum Ritter geschlagen.

Der Brite George Weston (*1964) heiratete eine Tochter des britischen Diplomaten Antony Acland. Antony war ein Verwandter der Acland-Barone, eine englische Adelsfamilie.

Galen Weston Junior (*1972) heiratete eine Enkelin des Tschechen Tomáš Baťa. Baťa war einer der führenden Unternehmer Tschechiens.

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Zhang Familie

Der Chinese Zhang Shiping (1946-2019) gründete und führte die Hongqiao Group. Er baute das Unternehmen zum grössten Aluminiumproduzenten der Welt auf. Seit seinem Tod führen und besitzen seine Kinder und seine Frau das Unternehmen. Die Familie kontrolliert auch ein Baumwollunternehmen. 2019 wurde das Vermögen der Familie auf 4,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. (Quelle)

Die Hongqiao Group war 2020 der zweitgrösste Aluminiumproduzent der Welt. China kontrolliert über die Hälfte der weltweiten Aluminiumproduktion. Die Hongqiao Group ist auch im Bauxitbergbau aktiv (Bauxit wird zur Herstellung von Aluminium benötigt). Die Hongqiao Group ist der einzige grosse chinesische Rohstoffkonzern, der sich nicht im Besitz der chinesischen Regierung befindet. In China befinden sich fast alle wichtigen Grosskonzerne und Banken im Besitz des Staates bzw. im Besitz der Kommunistischen Partei. Somit kontrolliert Chinas Kommunistische Partei das derzeit grösste Finanz- und Wirtschaftsimperium der Welt. Chinas staatliches Finanzwesen ist inzwischen der weltweit grösste Kreditgeber bzw. Gläubiger.

Der Unternehmensgründer Zhang Shiping war Ehrengast beim CEO-Gipfel, der von der Pan-Pacific Group (PPG) veranstaltet wird. Die PPG ist ein chinesisches Beratungs- und Finanzunternehmen. Der Gründer der PPG, CJ Liu, traf die US-Amerikaner Warren Buffett (einer der reichsten Amerikaner) und Jack Welch (langjähriger CEO von General Electric). CJ Liu traf auch Jack Ma, einer der reichsten Chinesen. Sophie Duan, die Seniorpartnerin der PPG, traf die US-amerikanischen Milliardäre Bill Gates und Jeff Bezos. (Fotos)

Beim CEO-Gipfel der PPG, bei dem Zhang Shiping wie gesagt Ehrengast war, kommen auch chinesische Manager zusammen, die staatliche Unternehmen in China leiten. Der einzige Nichtasiate unter den Ehrengästen ist Sir Henry Keswick. (Quelle) Die schottische Milliardärsfamilie Keswick ist seit über 150 Jahren mit der ostasiatischen Wirtschaft verbunden und gehört zur Hongkonger Wirtschaftselite. Die Keswicks sind seit vielen Jahren mit der Rothschild Familie befreundet (Quelle). Sir Henry Keswick unterhält diplomatischen Kontakt zur chinesischen Regierung (Quelle). Der verstorbene John Keswick war mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhou Enlai befreundet (Quelle). Enlai war ein enger Vertrauter des kommunistischen Diktators Mao Zedong und kannte Ching-ling Soong, die damals die mächtigste Frau Chinas war. Die Keswicks heirateten mehrfach in den britischen Adel.

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Keith Clan

Hervey de Keith, der im 12. Jahrhundert lebte, wurde in den schottischen Adel aufgenommen. Er war der Stammvater des Keith Clans, der bis heute zur britischen Aristokratie gehört. Durch die Heiraten in den letzten 800 Jahren ist der Keith Clan mit vielen britischen Adelsfamilien verwandt.

Die Keith Brüder

Im 15. Jahrhundert wurde der Keith Clan zu einer Grafenfamilie geadelt. George Keith, der im 18. Jahrhundert lebte, war der letzte Graf aus dieser Blutlinie. Sein Grossvater mütterlicherseits war der Clan-Chef des schottischen Drummond Clans. Ende des 17. Jahrhunderts putschte sich die niederländische Königsfamilie in Britannien an die Macht. Im Jahr 1707 wurde daraufhin das Königreich Grossbritannien gegründet, das ab da von der deutschen Hochadelsfamilie Hannover beherrscht wurde. Graf George Keith und sein Bruder James Francis Edward Keith (1696-1758) unterstützten den Jakobitenaufstand. Die Jakobiten wollten die Hochadelsfamilie Hannover vom britischen Thron entfernen, damit die ursprüngliche britische Herrscherfamilie Stuart wieder die Macht übernehmen kann. Die Stuart Familie kam aus dem schottischen Stewart Clan. Da der Putsch der Jakobiten scheiterte, mussten Graf George Keith und sein Bruder James von der britischen Insel flüchten. Daraufhin wurden die beiden in Europa aktiv.

James trat erst in die spanische und danach in die russische Armee ein. Zu dieser Zeit wurden Familienzweige der schottischen Clans Bruce, Armstrong und Barclay, die von Schottland nach Russland emigrierten, in den russischen Adel aufgenommen (Quelle). Gustav Otto Douglas, aus dem schottischen Douglas Clan, fand ebenfalls Anschluss an die russische Elite.

James Keith war einer der ersten Grossmeister der russischen Freimaurer. Die Freimaurerei wurde von Briten nach Russland gebracht. James Keith erhielt von der Grossloge aus England die Erlaubnis, die Freimaurerei in Russland zu führen. (Quelle: 1, 2, 3). Die russische Kaiserin Anna schätzte ihn sehr (Quelle). Anna war eine Halbnichte von Peter dem Grossen, der erste Kaiser Russlands. Peter war der Legende nach auch der erste russische Freimaurer, was aber nicht bewiesen ist (Quelle). Der schottische Einwanderer Patrick Gordon, der aus dem Gordon Clan kam, wurde ein Vertrauter von Peter dem Grossen. Es gibt die unbewiesene These, dass Gordon den Kaiser mit der Freimaurerei bekannt machte.

Der Freimaurer James Keith pflegte weiterhin Kontakte zur entthronten Königsfamilie Stuart, die in Europa im Exil lebte. James Fitz-James Stuart stand zu dieser Zeit ebenfalls im Dienste der russischen Kaiserfamilie.

Anmerkung: Der deutsche Adlige Freimaurer Karl Gotthelf von Altengrotkau lebte zu dieser Zeit. Er behauptete, dass er in den schottischen Templerorden aufgenommen worden war. Er behauptete auch, die „unbekannten Oberen“ Templer zu kennen, welche die gesamte Freimaurerei steuern. Er sagte, einer der Obersten Templermeister sei der im Exil lebende Charles Edward Stuart (1720-1788). (Quelle: 1 und 2) Die Stuarts stammten wie gesagt aus dem schottischen Stewart Clan. Heute wird der Clan von den Grafen von Galloway geführt und ist noch immer mit der Freimaurerei verbunden. Randolph Stewart, der 12. Graf von Galloway, war Grossmeister der schottischen Freimaurer und leitete in den 1970er Jahren den Obersten Rat der Freimaurer in Schottland (Quelle).

Der Freimaurer James Keith wurde später ein hochrangiger Militärführer der preussischen Armee. Er freundete sich mit dem preussischen König Friedrich II. an (Quelle). Dieser war das erste Mitglied der preussischen Königsfamilie, das der Freimaurerei beitrat (Quelle). Graf George Keith, der Bruder von James Keith, stand als Diplomat im Dienste von König Friedrich II.. 1759 wurde er vom britischen König Georg II. aus dem Haus Hannover begnadigt und durfte nach Grossbritannien zurückkehren.

Der kinderlose George Keith starb 1778. Er war der letzte Graf aus der adligen Blutlinie des Keith Clans. 1677 war ein weiterer Familienzweig des Clans zu Grafen geadelt worden. Dieser Familienzweig stellt bis heute die Grafen von Kintore. Der Graf von Kintore ist zugleich der Clan-Chef des Keith Clans.

John Keith, der 3. Graf von Kintore

Graf John Keith (circa 1699-1758) war einer der ersten Grossmeister der schottischen Freimaurergrossloge. Die schottische Grossloge besteht seit 1736. Fast alle Grossmeister der Loge kamen aus schottischen Clans und viele waren Clan-Chefs. (Quelle) Die Freimaurerei entstand vermutlich in Schottland. Graf John Keith war 1740 auch Grossmeister der Freimaurer in England (Quelle). Im selben Jahr wurde sein Cousin James Keith (oben bereits erwähnt) einer der ersten Grossmeister der russischen Freimaurer. (Quelle) Graf John Keith war als Grossmeister Englands auch der erste Führer der Freimaurerei in Indien (Quelle: Seite 26). Zu dieser Zeit gelangte Indien immer mehr unter den Einfluss der britischen Kolonialelite, die dort die ersten indischen Freimaurerlogen gründeten.

Graf John Keith war ein naher Verwandter von wichtigen schottischen Clans. Seine Mutter kam väterlicherseits aus dem Murray Clan, eine der wichtigsten Freimaurerfamilien der letzten 300 Jahren. Mütterlicherseits kam sie aus dem Carnegie Clan. John Keiths Grossmutter väterlicherseits kam aus dem Hamilton Clan, der mehrere hochrangige Freimaurer hervorbrachte.

Algernon Keith-Falconer, der 9. Graf von Kintore

Der Clan-Chef Algernon Keith-Falconer (1852-1930) war hochrangiger Freimaurer, Templer und Rosenkreuzer. Er war in der britischen Politik und Mitglied des Privy Council, welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist. Er war von 1889 bis 1895 Gouverneur (oberster Kolonialbeamte) der britischen Kolonie Südaustralien. In dieser Zeit war er zugleich Grossmeister der Freimaurergrossloge von Südaustralien (Quelle). Er war über 35 Jahre lang Grosskommandant (Vorsitzender) des Obersten Rates der schottischen Freimaurer (Quelle). Nur Freimaurer, die den 33. Grad erreichen (der höchste Freimaurergrad), können dem Obersten Rat beitreten. Der Oberste Rat in Schottland besteht aus neun Personen. Inzwischen besitzen viele Länder einen Obersten Rat, der die Freimaurerei im jeweiligen Land führt.

Anmerkung: Der Grossteil der Freimaurer sind keine Hochgrad-Freimaurer. Genaue Zahlen gibt es z. B. in der Schweiz. Von den schweizerischen Freimaurern, die den schottischen Ritus praktizieren, befinden sich derzeit 3500 Mitglieder auf dem 1. bis 3. Grad, während derzeit nur 900 Mitglieder den 4. Grad erreichten (Quelle). In der Schweiz darf der Kreis aus Freimaurern, die den 33. Grad (der höchste Grad) erreichen, aus maximal 99 Personen bestehen. Der Oberste Rat der schweizerischen Freimaurer darf aus maximal 33 Personen bestehen. (Quelle)

Graf Algernon Keith-Falconer wurde 1884 Grossmeister der Mark Master Masons, ein Freimaurerorden. Vier Grossmeister des Ordens kamen aus dem britischen Königshaus. (Quelle)

Graf Algernon Keith-Falconer war von 1906 bis 1928 Grossmeister des Templerordens in Schottland und hatte das Amt somit aussergewöhnlich lange inne. Mehrere Grossmeister der schottischen Templerritter waren gleichzeitig die Oberhäupter von schottischen Clans. (Quelle: 1 und 2) Hiermit ist natürlich der „echte Templerorden“ gemeint, denn es gibt noch mehrere Möchtegern-Orden, die sich zwar selbst als Templer bezeichnen, aber ziemlich sicher nur Wichtigtuer sind. Über den heutigen Templerorden ist sehr wenig bekannt und es ist unklar, ob eine Verbindung zum Templerorden aus dem 12. Jahrhundert besteht. Der Templerorden von damals gilt als möglicher Vorläufer der Freimaurerei.

Anmerkung: Der heutige Templerorden nimmt nur christliche Master Masons und Royal Arch Masons auf (Quelle). Das bedeutet, dass man den 4. Grad im York-Ritus und den 3. Grad im schottischen Ritus erreicht haben muss. Wer diese Grade erreicht, darf dem Templerorden beitreten und hat auch Anspruch auf eine Mitgliedschaft im „Order of Royal and Select Masters“ (Orden der königlichen und auserwählten Meister), auch bekannt als kryptische Freimaurer. Die Mitgliedschaft bei den britischen Tempelrittern ermöglicht einem Beitritte in noch weitere Orden. Die obersten beiden Orden in der Hierarchie sind die „Knights Beneficent of the Holy City“ und der „Order of Holy Wisdom“ (Quelle).

Graf Algernon Keith-Falconer war Supreme Magus (Oberster Magier) der „Societas Rosicruciana in Scotia“. Er war somit das Oberhaupt der Rosenkreuzer in Schottland. Mit seiner Erlaubnis durfte ein College (Rosenkreuzerloge) in den USA gegründet werden. Die ersten Rosenkreuzerlogen in den USA wurden von den schottischen Rosenkreuzern gegründet und standen unter ihrer Aufsicht. Es wurden hochrangige Freimaurer der USA darin aufgenommen. (Quelle) Es gibt noch weitere Gemeinschaften, die sich als Rosenkreuzer bezeichnen, die aber unabhängig von diesen Rosenkreuzern sind.

Graf Algernon Keith-Falconer heiratete eine Tochter des Herzogs George Montagu. Dieser war der 6. Herzog von Manchester. Sein Grossvater, der 4. Herzog von Manchester, war Grossmeister der Freimaurer in England (Quelle).

Der Bruder von Graf Algernon war Ion Keith-Falconer (1856-1887). Dieser heiratete in die Quäkerfamilie Bevan. Die Bevan Familie ist mit der britischen Grossbank Barclays verbunden, eine der ältesten und mächtigsten Banken der Welt. Die Bank wurde von einem Familienzweig des schottischen Barclay Clans gegründet.

Arthur Keith-Falconer, der 10. Graf von Kintore

Der Clan-Chef Arthur Keith-Falconer (1879-1966) heiratete Helena Zimmermann. Sie war zuvor mit dem 9. Herzog von Manchester verheiratet gewesen. Sie war eine Tochter des US-amerikanischen Geschäftsmanns Eugene Zimmermann. Eugene war Aktionär und Vorstandsmitglied des Ölkonzerns Standard Oil. Dieser war damals der grösste Ölkonzern der Welt und wurde von der Rockefeller Familie kontrolliert.

Ethel Sydney Keith-Falconer, die 11. Gräfin von Kintore

Die Clan-Chefin Ethel Keith-Falconer (1874-1974) heiratete John Baird, der Vizegraf von Stonehaven. Er war britischer Minister und Generalgouverneur von Australien. Im Jahr 1901 wurde die Kolonie Australien unabhängig von Grossbritannien. Trotzdem wird seither in Australien ein Generalgouverneur gestellt, welcher der Repräsentant der britischen Königsfamilie ist und somit als ein moderner Kolonialherr betrachtet werden kann. John Baird hatte das Amt von 1925 bis 1930 inne. Von 1928 bis 1930 war er zudem Grossmeister der Freimaurer im australischen Bundesstaat New South Wales (Quelle). Übrigens waren noch weitere Gouverneure von Australien und seinen Bundesstaaten gleichzeitig führende Freimaurer in Australien. Die britische Kolonialelite in Australien war früher eng mit der Freimaurerei verbunden. John Baird wurde in den Privy Council aufgenommen, welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist. Die britische Königsfamilie stellt heute noch das Staatsoberhaupt von Australien. Das britische Königshaus ist eine Freimaurerfamilie (Quelle).

Die Gräfin hatte eine Tochter, Ariel (1916-2003), die den britischen Banker Kenneth Keith heiratete. Kenneth stammte womöglich aus dem Keith Clan. Er wurde zum Baron geadelt. Er war Mitglied des 1001 Trusts (WWF-Stiftung). Er leitete eine Londoner Bank, die unter seiner Führung mit der Bank der jüdischen Adelsfamilie Erlanger fusionierte (die Erlangers heirateten übrigens in den schottischen Farquharson Clan). Kenneth Keith führte die Bank weiter, die dann paar Jahre später mit der Bank der britisch-jüdischen Adelsfamilie Samuel fusionierte. Daraus entstand die Bank Hill Samuel, die sich auf Australien konzentrierte. Kenneth Keith führte die Bank Hill Samuel 15 Jahre lang. Unter seiner Führung gründete die Bank 1969 die Macquarie Group, die heute eine der grössten australischen Banken ist. Es ist vielleicht nur ein Zufall, aber Macquarie ist der Name eines schottischen Clans. Die Macquarie Group ist inzwischen der grösste australische Vermögensverwalter und verwaltet ein Vermögen im Wert von 400 Milliarden US-Dollar. Kenneth Keith war mehrere Jahre Vorsitzender des britischen Luftfahrt- und Rüstungsunternehmens Rolls-Royce. Er heiratete in vierter Ehe eine ehemalige Geliebte des britisch-amerikanischen Ölmilliardärs Jean Paul Getty. (Quelle)

Die Gräfin von Kintore hatte einen Sohn, Robert (1910-1943), der Dorviegelda MacGregor heiratete. Dorviegelda war väterlicherseits eine Enkelin des damaligen Clan-Chefs des MacGregor Clans. Die Grossmutter väterlicherseits war die Tochter des Oberhauptes der irischen Grafenfamilie MacDonnell, die vom schottischen MacDonald Clan abstammt. Dorviegelda kam mütterlicherseits aus dem schottischen Murray Clan. Die Grossmutter mütterlicherseits war die Tochter des Clan-Chefs des Moncreiffe Clans. (Quelle)

Eine weitere Tochter der Gräfin von Kintore war Annette (1905-1950). Ihr Ehemann war ein Enkel von James Lindsay, der 26. Graf von Crawford. (Quelle) Der Graf war Freimaurer und Clan-Chef des Lindsay Clans.

Bemerkenswerte Verwandte

Der kanadische Geschäftsmann Alexander Keith (1795-1873) stammte aus dem Keith Clan (Quelle). Er emigrierte in die britische Kolonie Kanada und wurde dort als Bierbrauer tätig. Er ging in die kanadische Politik. Er war in der Führung mehrerer kanadischer Versicherungsunternehmen. Er wurde Direktor der Bank of Nova Scotia, wenige Jahre nachdem die Bank gegründet worden war. Heute trägt sie den Namen Scotiabank und ist eine der grössten kanadischen Banken. Alexander Keith war Grossmeister der Freimaurer in der kanadischen Provinz Nova Scotia. (Quelle)

Sir Basil Keith war in den 1770er Jahren Kolonialgouverneur der britischen Kolonie Jamaika.

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Molson Familie

Die Molson Familie ist eine kanadische Milliardärsfamilie. Zusammen mit der US-amerikanischen Milliardärsfamillie Coors kontrolliert sie die Molson Coors Beverage Company, einer der grössten Bierkonzerne der Welt.

Der Engländer John Molson (1763-1836) emigrierte nach Kanada und wurde dort als Bierbrauer aktiv. Er finanzierte die erste öffentliche Eisenbahn in Kanada und liess das erste erfolgreiche Dampfschiff in Nordamerika bauen. Er war Freimaurer und Grossmeister der Freimaurer der kanadischen Stadt Montreal (Quelle: 1, 2, 3). Er war einer der ersten Präsidenten der Bank of Montreal. Die kanadische Bank wurde 1817 gegründet. Sie ist die älteste Bank Kanadas und war massgeblich am Aufbau der dortigen Finanzindustrie beteiligt. Sie ist heute noch eine der grössten kanadischen Banken und verwaltet derzeit etwa 400 Milliarden US-Dollar.

John Molson hatte viel Kontakt zu den Geschäftsmännern Peter McGill und George Moffatt. Er ernannte die beiden zu seinen Testamentsvollstreckern. (Quelle: 1 und 2) Peter McGill war ebenfalls Freimaurer (Quelle). Er wurde nach Molson Präsident der Bank of Montreal und führte die Bank 25 Jahre lang. Der Kollege George Moffatt gehörte zum Gründerkreis der Bank of Montreal und war Direktor der Bank. Molson, McGill und Moffatt hatten geschäftlichen Kontakt zu Horatio Gates (Quelle). Dieser war ebenfalls Mitgründer der Bank of Montreal und war vor Molson Präsident der Bank. Gates war Freimaurer und Schatzmeister der Freimaurer-Grossloge von Montreal (Quelle). Diese Männer kannten John Richardson, der Mitgründer der Bank of Montreal war. Sein Schwiegersohn Thomas Brown Anderson wurde nach Peter McGill Präsident der Bank. Diese Männer waren mit John Torrance verbunden. Dessen Neffe David Torrance war in den 1870er Jahren Präsident der Bank of Montreal. (Quelle: 1 und 2) Der Freimaurer Peter McGill war zudem der erste Präsident der St. Andrew’s Society of Montreal. St. Andrew’s Societies gibt es in vielen ehemaligen britischen Kolonien (USA, Kanada, Australien und weitere) und dienen unter anderem dazu, Kontakte zwischen den schottischen Kolonialfamilien zu fördern. Auch die schottische Einwandererfamilie Allan gehörte zur Gesellschaft. Der Verwandten- und Bekanntenkreis der Allan Familie war bis ins 20. Jahrhundert in der Führung der Bank of Montreal vertreten.

John Molson stammte aus dem englischen Landadel (Gentry) (Quelle). Auf Wikipedia steht, dass seine Frau eine nahe Verwandte der Herzöge von Atholl war (Quelle). Die Herzöge von Atholl sind die Oberhäupter des schottischen Murray Clans und waren eine der wichtigsten britischen Freimauerfamilien der letzten 300 Jahren.

1. Generation

Johns Sohn William Molson (1793-1875) gründete 1850 die Molson Bank. Die Molson Familie führte die Bank bis 1925, die dann mit der Bank of Montreal fusionierte. William Molson und sein Bruder John Molson Junior (1787-1860) waren im Vorstand der Bank of Montreal. Sie waren auch als Eisenbahnunternehmer aktiv.

2. Generation

John Henry Robinson Molson (1826-1897) heiratete die Tochter von John Frothingham, der eine grosse Bank in Montreal führte.

3. Generation

Herbert Molson (1875-1938) erweiterte das Braugeschäft der Familie. Er erhielt einen Orden vom britischen Hochadel. Kanada ist seit 1931 unabhängig von Grossbritannien, gehört aber seither zu den Commonwealth-Staaten, die politisch eng mit Grossbritannien verbunden sind. Die britische Königsfamilie stellt heute noch das Staatsoberhaupt Kanadas.

4. Generation

Hartland Molson (1907-2002) war kanadischer Senator. Er erhielt einen Orden vom britischen Hochadel. Seine Frau war zuvor mit dem Sohn des kanadischen Premierministers Arthur Meighen verheiratet gewesen. Molson war der Stiefvater des kanadischen Senators Michael Meighen.

5. Generation

Eric Molson (*1937) ist Ehrendirektor der Bank of Montreal. Somit ist die Molson Familie seit 200 Jahren mit der Bank verbunden. Matthew Barrett, ein ehemaliger Direktor des Molson-Bierkonzerns, war in den 90er Jahren Vorsitzender und CEO der Bank of Montreal. Später war Barrett Vorsitzender der britischen Barclays Bank, eine der ältesten Grossbanken der Welt.

Eric Molson war auf dem Eliteinternat Le Rosey in der Schweiz (Quelle). Es ist vermutlich das elitärste Internat der Welt. Viele Königsfamilien schicken ihre Kinder dorthin. Aber auch Kinder aus Milliardärsfamilien wie Rockefeller, Rothschild, Botin, Aga Khan, Du Pont, Khashoggi und Kadoorie waren auf dem Internat. Im Zeitraum 1984 hatten die Jugendlichen die langjährige Schülertradition, das Reinigungspersonal des Internats als „die Sklaven“ zu bezeichnen, während die Einwohner des Städtchens in dem sich das Internat befindet als „die Bauern“ bezeichnet wurden. Das zeigt, dass sich bei Mitgliedern hochelitärer Familien bereits im Kindes- und Jugendalter ein Herrscherbewusstsein entwickeln kann. (Quelle)

Ian Molson leitete in den 90er Jahren die europäische Investmentbankabteilung der Schweizer Grossbank Credit Suisse. Er arbeitete an der Wall Street. (Quelle)

Arthur Hugh Molson (1903-1991) ging in die britische Politik. 1956 wurde er von der Queen in den Privy Council berufen, welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist (Quelle). Molson wurde 1961 von der Queen zum Baron geadelt (Quelle).

Zoe Ann Molson heiratete einen britischen Vizegrafen (Quelle).

Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Brauunternehmen der Molsons zum grössten Bierproduzenten Kanadas. 2005 fusionierte es mit der Adolph Coors Company, ein grosses Bierunternehmen aus den USA. Es wurde von der US-amerikanischen Coors Familie gegründet und kontrolliert. Durch die Fusion entstand die heutige Molson Coors Beverage Company. 2020 war sie der fünftgrösste Bierkonzern der Welt. Die Alkoholindustrie macht ein Grossteil ihres Geldes mit Süchtigen. Der Konzern wird noch immer von den Familien Molson und Coors kontrolliert, die den Aufsichtsrat führen. 2018 wurde das Vermögen der Molson Familie auf 1,75 kanadische Dollar geschätzt, also etwa 1,37 Milliarden US-Dollar (Quelle). Das Vermögen der Coors Familie wurde 2015 auf 4 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).

Eric Stevenson stammt aus der Molson Familie. Er war mit Laurie Ludwick verheiratet. Diese heiratete später den kanadischen Baron David Thomson. (Quelle) Die Thomson Familie ist die reichste Familie Kanadas und kontrolliert die weltweit grösste Nachrichtenagentur Reuters. Die Familie wurde in den britischen Adel aufgenommen.

Andrew Thomas Molson (*1967) kennt Paul Desmarais Junior (Quelle). Die Desmarais Familie ist eine der reichsten und mächtigsten Familien Kanadas.

Die Molson Familie besitzt das Eishockeyteam „Canadiens de Montréal“. Sie besitzen die Mannschaft seit 1957. In den 70er Jahren verkauften sie die Mannschaft an die kanadische Bronfman Familie, die sie nach paar Jahren an die Molson Familie zurückverkaufte. (Quelle) Die Bronfmans sind ebenfalls Milliardäre.

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Bettencourt-Meyers Familie

Die Französin Francoise Bettencourt Meyers (*1953) gilt als die reichste Frau der Welt. Ihr Vermögen wird derzeit auf 92 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). Ihr Grossvater gründete das Kosmetikunternehmen L’Oréal. Heute ist L’Oréal der grösste Kosmetikkonzern der Welt. L’Oréal ist derzeit das wertvollste französische Unternehmen neben LVMH.

Die Bettencourt Familie besitzt ein Drittel der Anteile an L’Oréal. Zweitgrösster Aktionär ist der weltweit führende Lebensmittelkonzern Nestlé mit einem Anteil von 23 Prozent. (Quelle) L’Oréal und Nestlé sind schon seit dem Zweiten Weltkrieg miteinander verbunden (Quelle).

Der Franzose Eugène Schueller (1881-1957) war der Gründer von L’Oréal. Er war einer der wichtigsten finanziellen Unterstützer von Eugène Deloncle. Deloncle war in den 30er und 40er Jahren als faschistischer Führer in Frankreich aktiv. Er gründete und führte La Cagoule (CSAR), eine rechtsextreme und antisemitische Geheimorganisation. Das CSAR beging Morde, Bombenanschläge, Sabotage und Waffenhandel. Es unterstützte die Machtübernahme der Rechtsextremen, die 1940 mit der Hilfe von Nazideutschland in Frankreich das diktatorische Vichy-Regime errichteten. Eugène Deloncle hatte einen eigenen Auftragskiller, der sogar versuchte den französischen Premierminister zu töten. Deloncle gründete eine faschistische Partei, die ebenfalls mit dem L’Oréal-Konzern und Eugène Schueller verbunden war. (Quelle: 1 und 2) Deloncle wurde 1944 vom deutschen Nazigeheimdienst umgebracht. Obwohl das CSAR das Vichy-Regime unterstützte, waren einzelne Mitglieder zugleich führende Köpfe des Widerstandes in Frankreich.

Der Politiker François Mitterrand war mit der Cagoule (CSAR) verbunden und soll Mitglied gewesen sein. Sein Bruder heiratete eine Nichte des CSAR-Gründers Deloncle. Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wechselte François Mitterrand zum Widerstand. In dieser Zeit arbeitete er für L’Oréal. In der Nachkriegszeit war François Mitterrand als linker Politiker aktiv. Von 1981 bis 1995 war er Präsident von Frankreich. Er hatte bereits seit den 30er Jahren Kontakt zu André Bettencourt (Quelle). André Bettencourt heiratete die Tochter des L’Oréal-Gründers Eugène Schueller. André Bettencourt war auch Mitglied des CSAR und schrieb antisemitische Zeitungsartikel. Gegen Ende des Krieges wechselte er ebenfalls in den Widerstand. Seit der Nachkriegszeit war er als Politiker aktiv. Er arbeitete für L’Oréal und den Lebensmittelkonzern Nestlé. André Bettencourt starb 2007. Seine Frau Liliane Bettencourt lebte noch bis 2017. Sie galt zeitweise als die reichste Frau der Welt, wie ihre Tochter zurzeit.

Anmerkung für Verschwörungstheoretiker: 1940 wurde in Frankreich wie gesagt das Vichy-Regime errichtet, das mit Nazideutschland kooperierte. Ab 1941 begannen in Frankreich im Volk, in den Medien und in der Politik Gerüchte zu kursieren, dass das Vichy-Regime von einer Geheimorganisation unterwandert ist, die eine Schattenregierung errichtet. Diese Schattenregierung wurde „Synarchie“ genannt. Ein Doktor Martin, der ein Büro der Cagoule (CSAR) leitete, glaubte herausgefunden zu haben, dass die meisten Führer des CSAR Mitglied der Synarchie waren und zeigte diese daraufhin bei der Regierung an (die Vichy-Regierung hatte Geheimbünde wie die Freimaurer verboten). Das Vichy-Regime war stark antibritisch und antijüdisch. Doktor Martin behauptete, die Synarchie würde trotz der Errichtung des Vichy-Regimes sich im geheimen weiterhin für angloamerikanische und jüdische Interessen einsetzen. Martin behauptete, dass die Synarchisten zwar zurzeit im Vichy-Regime vertreten sind, aber sie hätten die Abmachung, dass man sich, sobald der Krieg beendet ist, mit den angelsächsischen (angloamerikanischen) Kräften verbündet. Sollte diese Behauptung wahr sein, dann wären sich die Synarchisten also bereits 1941 sicher gewesen, dass die Achsenmächte (Deutschland, Italien und Japan) den Krieg verlieren werden. Trotz der Gerüchte und Vorwürfe weigerte sich das Vichy-Regime erst gegen die Synarchisten zu ermitteln. Aber das geheimbundfeindliche Nazideutschland übte Druck auf das Vichy-Regime aus und 1942 wurden die mutmasslichen Synarchisten aus der französischen Regierung entfernt. Die gängige Meinung war damals, dass die Synarchie von den Freimaurern und/oder dem „internationalen Judentum“ gelenkt wird. Ein ehemaliger Luftfahrtkommandant und Mitglied des CSAR bezeichnete 1941 die Synarchie als die geheimste und schädlichste Freimaurerloge. Es gab aber auch die Theorie, dass die Synarchie von den Jesuiten (Vatikanorden) kontrolliert wird, die den Verdacht absichtlich auf die Freimaurer und die Juden lenken wollten, um nicht selbst in das Visier der Verschwörungstheoretiker zu geraten. Die Synarchie wurde mit dem Martinistenorden in Verbindung gebracht, ein okkulter Rosenkreuzerorden aus Frankreich. Das kommt daher, da es bereits im 19. Jahrhundert eine Bewegung in Frankreich gab, die eine Herrschaftsform errichten wollte, die Synarchie genannt wurde. Diese Bewegung war mit Okkultisten und dem Martinistenorden verbunden. Ein weiterer mutmasslicher Strippenzieher der Synarchisten war die Banque Worms. Die französische Bank wurde von den Familien Worms und Goudchaux geführt, die mit der Lazard Familie verbunden waren, eine der mächtigsten Bankiersfamilien Frankreichs. Mitarbeiter der Banque Worms waren im Vichy-Regime vertreten, darunter auch Jacques Barnaud, der für die Wirtschaftsbeziehungen zu Nazideutschland zuständig war. Schon damals fanden dies Verschwörungstheoretiker verdächtig, da die Familien Worms, Goudchaux und Lazard jüdisch waren und es paradox erschien, dass deren Mitarbeiter im antisemitischen Vichy-Regime vertreten sind. 1941 schrieb ein Verschwörungstheoretiker, dass Philippe Pétain (Staatschef des Vichy-Regimes) nicht in der Lage sein wird, „das immense Netz des Verrats zu erkennen, das die Finanzwelt und das jüdische Amerika um ihn herum gewoben haben“. (Quelle: 1 und 2) Die Banque Worms unterhielt Kontakte zu den Banken der Familien Lazard, Rothschild, Morgan, Samuel, Harriman und Hambro. (Quelle) In der heutigen Zeit gilt die Synarchie weiterhin als eine unbewiesene Verschwörungstheorie.

Freunde und Bekannte der Bettencourt Familie

Liliane und ihr Mann André Bettencourt waren 1992 an einem Treffen, bei dem der Coiffeur Alexandre de Paris mit der französischen Ehrenlegion geehrt wurde. Alexandre war Coiffeur von vielen Promis. Zu seinen Kunden gehörten Mitglieder europäischer und arabischer Königsfamilien. Beim Treffen, bei dem er geehrt wurde, waren neben Bettencourt auch Guy und Marie de Rothschild sowie Gersande D‘Orleans anwesend. Letztere heiratete in eine der drei nicht amtierenden Königsfamilien Frankreichs. Bernadette Chirac war ebenfalls beim Treffen dabei. (Fotos: 1 und 2) Bernadette heiratete Jacques Chirac, der von 1995 bis 2007 Präsident von Frankreich war. Bernadette Chirac kennt den französischen Multimilliardär Bernard Arnault und besuchte 2005 die Hochzeit von dessen Tochter Delphine (Quelle). Liliane Bettencourt kannte ebenfalls Bernard Arnault (Foto). Patrice de Maistre war der Vermögensverwalter von Liliane Bettencourt. Er heiratete die Exfrau von Bernard Arnault. (Quelle)

Liliane Bettencourt kannte die jordanische Königin Rania und Gabriele/Inaara, die in die Aga Khan Familie heiratete (Foto). Die jordanische Königsfamilie und die Aga Khan Familie sollen vom Propheten Mohammed abstammen, der im 6. und 7. Jahrhundert lebte und den Islam gründete. Gabrieles Stiefvater kam aus der deutschen Milliardärsfamilie Thyssen. Ihr erster Ehemann kam aus dem deutschen Hochadel und war ein Nachkomme der russischen Kaiserfamilie.

Liliane Bettencourt kannte die Brüder Laurent und Olivier Dassault (Fotos: 1 und 2). Die Dassault Familie ist eine der reichsten Familien Frankreichs. Sie gehört zu den grössten Waffenhändlern Europas und kontrolliert eine der grössten französischen Zeitungen.

Die Multimilliardärin Françoise Bettencourt (*1953) heiratete Jean-Pierre Meyers, einen französischen Juden. Sein Vater Marcel Meyers war ein Geschäftspartner von Edmond de Rothschild und kannte ihn seit seinem Studium. Jean-Pierre arbeitete für die französische Grossbank Société Générale. Er gehörte zur Führung von L’Oréal und Nestlé. (Quelle)

Françoise Bettencourt Meyers und ihre beiden Söhne sind derzeit im Aufsichtsrat von L’Oréal. Dadurch werden sie Sophie Bellon kennen, da diese zurzeit ebenfalls zum Aufsichtsrat gehört. Sie kommt aus der französischen Milliardärsfamilie Bellon. Die Bellon Familie gründete und kontrolliert Sodexo, eines der grössten französischen Familienunternehmen.

Liliane Bettencourt soll französische Politiker, darunter Präsident Nicolas Sarkozy, mit illegalen Parteispenden versorgt haben (Mehr dazu). Sie soll Mitglied des 1001 Trust gewesen sein. Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF.

Übrigens: Kosmetikkonzerne wie L’Oréal leisten einen sehr wichtigen Beitrag zur Bevölkerungskontrolle. Konservierungsstoffe in Kosmetik- und Pflegeprodukten (vor allem von Marktführern wie L’Oréal) stehen im Verdacht, die Spermaqualität der Männer und die Fruchtbarkeit der Frauen zu verschlechtern (Quelle). In der westlichen Welt, wo am meisten Kosmetik- und Pflegeprodukte verwendet werden, ist in den letzten Jahrzehnten die Anzahl der Spermien im Sperma stark gesunken. Seit 1973 hat sich die Anzahl der Spermien bei Männern aus der westlichen Welt halbiert. (Quelle) In der Schweiz beispielsweise ist mittlerweile jedes fünfte Paar ungewollt kinderlos (Quelle). Die Wissenschaftler sind sich nicht einig, was die Ursache dafür ist und es werden vermutlich mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Pessimistische Wissenschaftler sagen, dass die Mehrheit der Männer im Jahr 2045 zeugungsunfähig sein wird. Als Ursache werden Parabene in Pflege- und Kosmetikartikeln und Phthalate im Kunststoff genannt. Auch Pestizide im Essen sowie Hormone und Antibiotika in Tierprodukten oder im Grundwasser gelten als Ursachen. (Quelle)

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Metzler Familie

Die Metzler Familie ist eine der ältesten noch aktiven Bankiersfamilien Deutschlands. Sie besitzen das Bankhaus Metzler. 2020 verwaltete die Bank ein Vermögen von 74 Milliarden Euro (etwa 87 Milliarden US-Dollar) und gehört somit zu den führenden Privatbanken Deutschlands.

Benjamin Metzler (1650-1686) wurde in der deutschen Stadt Frankfurt sesshaft und gründete dort 1674 ein Handelsunternehmen, das nach seinem Tod von seiner Familie weitergeführt wurde. Unter der Führung von Friedrich Metzler (1749-1825) entwickelte sich das Handelsunternehmen zu einer Bank. Friedrichs Verwandter Johann Wilhelm Metzler (1755-1837) war Bürgermeister von Frankfurt. Gemeinsam versuchten sie in Frankfurt eine Notenbank zu gründen, aber das Projekt wurde nicht umgesetzt. (Quelle) Bürgermeister Johann Wilhelm Metzler war Mitglied des Illuminatenordens (Quelle). Der Bankengründer Friedrich Metzler war ein Freund des berühmten Dichters Johann Wolfgang von Goethe. Goethe war Freimaurer und gehörte zum Kreis der führenden Illuminaten (Quelle). Zu dieser Zeit waren die Metzlers geschäftlich und familiär mit der Bethmann Familie verbunden, die damals zu den wichtigsten Frankfurter Bankiers gehörte (Quelle). Während die Bethmann Familie die österreichische Königsfamilie finanzierte, arrangierten die Metzlers Finanzierungen für das preussische Königshaus (Quelle). 1901 wurden die Metzlers in den preussischen Adel aufgenommen.

Als in den 1930er Jahren in Deutschland Hitler an die Macht kam, wurden alle jüdischen Banken arisiert, also enteignet. Die Metzlers waren nicht von der Enteignung betroffen, da sie evangelische Christen waren. Infolge der Arisierung konnte die Metzler Bank mehrere jüdische Banken übernehmen, darunter auch die Bank der Stern Familie. (Quelle)

Das Bankhaus Metzler war 1956 Mitgründer der DWS Group, die heute der zweitgrösste deutsche Vermögensverwalter ist. Zu den Mitgründern gehörten auch die Deutsche Bank, Oppenheim, Donner, Delbrück, Schröder und Thyssen. (Quelle) Die DWS Group verwaltet 859 Milliarden Euro, also etwa eine Billion US-Dollar (Stand 30.6.2021).

2013 wurde das Vermögen der Metzler Familie auf 1,2 Milliarden Euro (1,4 Milliarden US-Dollar) geschätzt (Quelle). Sie galt in den letzten Jahrzehnten als die reichste deutsche Bankiersfamilie neben der Oppenheim Familie.

Christoph von Metzler (1943-1993) war von 1979 bis 1993 im Beirat der Deutschen Bank, eine der grössten Banken der Welt. Er engagierte sich ehrenamtlich für deutsch-britische Beziehungen. Er war im Vorstand des Population Council. (Quelle) Die US-amerikanische NGO setzt sich weltweit für Bevölkerungskontrolle ein. Sie wurde 1952 vom US-Amerikaner John Rockefeller III. gegründet.

Albert von Metzler (1898-1989) war im Beirat der Deutschen Bank und im Beirat des deutschen Versicherungskonzerns Allianz (Quelle). Die Allianz wurde von der Bankiersfamilie Finck mitgegründet und ist derzeit der grösste deutsche Vermögensverwalter. Albert von Metzler war Präsident der Frankfurter Börse (Quelle). Sie ist die mit Abstand grösste Börse in Deutschland. Friedrich von Metzler (*1943) war Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Börse (Quelle). Die Metzler Familie ist seit über 250 Jahren in der Führung der Frankfurter Börse vertreten. Friedrich von Metzler kennt Ariane de Rothschild aus der berühmten Rothschild Familie (Quelle). Die Metzlers hatten bereits im 19. Jahrhundert Kontakt zur Rothschild Familie, die damals die führende Bankiersfamilie in Frankfurt war (Quelle). Die Rothschilds lebten vor ihrem Aufstieg in Frankfurt.

Friedrich von Metzler (*1943) kennt die Milliardärin Friede Springer (Foto). Sie kontrolliert einen der wichtigsten Medienkonzerne Deutschlands. Friedrich von Metzler kennt Alexandra Oetker (Foto). Sie heiratete in die Milliardärsfamilie Oetker. Friedrich kennt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (Quelle).

Friedrich war 2009 bei einer Verleihung, bei der Christof Bosch einen Preis erhielt (Quelle). Die Bosch Familie (Milliardäre) kontrolliert eines der grössten deutschen Unternehmen.

Die Metzler Familie kennt den Milliardär Stefan Quandt (Quelle). Die Quandt Familie kontrolliert den deutschen Automobilkonzern BMW.

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Koo Familie

Die Koo Familie ist eine der reichsten und mächtigsten Unternehmerfamilien Südkoreas.

In-hwoi Koo (1906-1969) wurde als Unternehmer aktiv. Aus seinen Unternehmen entwickelte sich die heutige LG Group, eines der grössten Familienunternehmen der Welt. Die LG Group gehört zu den sogenannten Jaebeol, mächtige Unternehmensgruppen aus Südkorea. Alle Vorsitzenden der LG Group kamen aus der Koo Familie. Sie führen das Unternehmen in vierter Generation. Die Familie ist Hauptaktionär der LG Group. 2017 wurde das Familienvermögen auf 8,7 Milliarden US-Dollar geschätzt.

1956 heiratete die Koo Familie in die Lee Familie (Quelle: 1 und 2). Diese kontrolliert die Samsung Group und gilt als die reichste und mächtigste Familie Südkoreas. Der Gründer der LG Group und der Gründer der Samsung Group besuchten die selbe Schule und wurden später gemeinsam als Unternehmer aktiv (Quelle: Seite 25). Ihre beiden Unternehmensgruppen dominieren inzwischen zusammen den Weltmarkt für Smartphones, Fernseher, Batterien und Akkus.

Die wichtigsten Unternehmen der LG Group wären folgende:

  • LG Electronics: Der Elektrokonzern ist vor allem für seine Mobiltelefone bekannt. LG Electronics ist eines der grössten südkoreanischen Unternehmen. Es war 2020 der weltweit zweitgrösste Hersteller von Fernseher und Haushaltsgeräten.
  • LG Chem: Der Chemiekonzern ist eines der grössten südkoreanischen Unternehmen. 2020 war er der elftgrösste Chemiekonzern der Welt. Er war 2020 der grösste Hersteller von Akkus und ist auch einer der grössten Hersteller von Batterien.
  • LG Household & Health Care: Der Kosmetik- und Lebensmittelkonzern gehört zu den grössten Unternehmen Südkoreas.
  • LG Uplus: Einer der führenden Mobilfunkanbieter Südkoreas.

Die Koo Familie ist seit vier Generationen mit der Huh Familie verbunden. Die beiden Familien gründeten und führten gemeinsam die LG Group (Quelle). 2005 spaltete sich ein Teil der LG Group ab und bildete ein eigenes Unternehmen mit dem Namen GS Group. Die GS Group wird seither von der Huh Familie kontrolliert und geführt. Das Vermögen der Huh Familie wird auf eine halbe Milliarde US-Dollar geschätzt. Die GS Group ist im Einzelhandel und der Stromerzeugung sowie in der Erdölindustrie aktiv. Die wichtigste Tochterfirma ist GS Caltex, eines der grössten Erdölunternehmen in Ostasien.

Bon-moo Koo (1945-2018), der ehemalige Chef der LG Group, hatte kurzzeitig Kontakt zu Laurance Rockefeller aus der berühmten Rockefeller Familie (Quelle).

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Hellman Familie

Isaias Hellman (1842-1920) wurde in eine deutsch-jüdische Familie geboren. Er emigrierte zusammen mit seinem Bruder nach Kalifornien in den USA, wo sie geschäftlich aktiv wurden. Isaias war auf dem Höhepunkt seiner Karriere Präsident oder Direktor von siebzehn Banken entlang der Westküste. Er galt als der wichtigste Mann im Finanzwesen Kaliforniens und war zeitweise der reichste Jude Amerikas.

Isaias Hellman war 1871 einer der Hauptgründer der „Farmers and Merchants Bank of Los Angeles“ und war ihr langjähriger Präsident. Sie war die erste erfolgreiche Bank aus Los Angeles. Nach Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie durch Fusionen Teil der Bank of America (ist heute eine der grössten Banken der Welt).

Isaias kontrollierte ab 1890 die Nevada Bank, ebenfalls eine kalifornische Bank. 1905 fusionierte sie mit der Grossbank Wells Fargo, die von Edward Henry Harriman (Freimaurer) kontrolliert wurde, einer der reichsten Amerikaner der damaligen Zeit. Harriman starb 1909 und die Kontrolle über Wells Fargo ging an Hellman über. Isaias Hellman war bis zu seinem Tod 1920 Präsident der Bank. Dadurch wird er Paul Warburg und Jacob Schiff gekannt haben, da die beiden zu dieser Zeit im Vorstand von Wells Fargo waren. Sie waren ebenfalls deutsch-jüdische Einwanderer und stiegen zu den mächtigsten Bankiers der USA auf. Isaias Hellmans gleichnamiger Sohn war kurzeitig Präsident von Wells Fargo. Isaias gleichnamiger Enkel war von 1943 bis 1960 Präsident der Bank. Seither war die Bank unabhängig von der Hellman Familie (zumindest nach offiziellen Angaben). Heute ist Wells Fargo eine der grössten Banken der Welt. Sie ist derzeit die viertgrösste US-amerikanische Bank.

Isaias Hellman war Mitgründer der University of Southern California, eine angesehene Privatuniversität.

Isaias war ein Geschäftspartner und enger Freund von Collis Potter Huntington, einer der mächtigsten und reichsten Eisenbahnunternehmer der USA. Er kam aus der Kolonialfamilie Huntington. Samuel Huntington war einer der Gründerväter der USA.

Die Schwester von Isaias Ehefrau heiratete den deutsch-jüdischen Einwanderer Mayer Lehman, der mit seinen Brüdern Lehman Brothers gründete. Lehman Brothers war bis zu ihrem Zusammenbruch 2008 eine der weltweit grössten Investmentbanken.

(Quelle)

Isaias Hellman war Freimaurer (Quelle: 1 und 2). Er war Hochgrad-Freimaurer und Royal Arch Mason (Quelle). 

Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es kaum Juden in den USA. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts emigrierten viele deutsche Juden in die USA, darunter auch Isaias. Viele wurden im Handel und Finanzwesen aktiv. Isaias engagierte sich sehr bei der Förderung von geschäftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den jüdischen Geschäftsleuten und der protestantischen US-Elite (Quelle). Die USA wurden seit ihrer Gründung von protestantischen Familien (WASP-Elite) kontrolliert, von denen viele schon vor der Gründung der USA zur kolonialen Elite des Landes gehörten, die ebenfalls aus Protestanten bestand. Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts fanden Juden und Katholiken Anschluss an die US-Elite und heirateten auch in die WASP-Elite ein. Dies hängt vermutlich mit der Säkularisierung der damaligen Zeit zusammen. Ich glaube aber auch, dass die Freimaurerei eine wichtige Rolle spielte bei der Harmonisierung der drei Gruppen.

Isaias Bruder Herman Hellman (1843-1906) war ein enger Geschäftspartner von Abraham Haas. Der deutsch-jüdische Einwanderer war der Begründer der Unternehmerfamilie Haas. Die Haas Familie sind heute Milliardäre und kontrollieren das Bekleidungsunternehmen Levi Strauß & Co (Quelle). Abraham Haas heiratete Fannie Koshland, die Tochter eines deutsch-jüdischen Einwanderers. Fanny war eine Tante von Ruth Koshland, die Marco Frances Hellman (1906-1973) heiratete, ein Enkel des Einwanderers Isaias Hellman. (Quelle: 1 und 2) Ruths Schwester heiratete Frederick Louis Ehrman. Dieser gehörte zur Führung der Investmentbank Lehman Brothers, deren Gründerfamilie mit der Hellman Familie verschwägert war. Frederick kannte Warren Hellman (1934-2011), der ebenfalls zur Führung der Bank gehörte und zudem sein Neffe war. Frederick Louis Ehrman war wiederum ein Neffe von Sidney Myer Ehrman, der die internationale Anwaltskanzlei Heller Ehrmann gründete. Sidney heiratete Florence Hellman (1882-1964), eine Tochter des Einwanderers Isaias Hellman. Aus dieser Ehe ging die Tochter Esther Hellman Ehrman (1906-1969) hervor. Sie heiratete in die Lazard Familie. Die Lazards waren französisch-jüdische Einwanderer und gründeten 1848 die Lazard Bank, die bis heute eine führende Investmentbank ist. (Quelle: 1 und 2)

Warren Hellman (1934-2011) war ein Urenkel des Einwanderers Isaias. Warren gehörte zur Führungsclique der führenden Investmentbank Lehman Brothers. 1984 gründete er das Finanzunternehmen Hellman & Friedman. 2019 war es das elftgrösste Private-Equity-Unternehmen der Welt. Im Juli 2021 verwaltete das Unternehmen ein Vermögen von über 80 Milliarden US-Dollar (Quelle). Warren Hellman gründete das Unternehmen gemeinsam mit Tully Friedman. Friedman heiratete eine Enkelin von Paul Burgess Fay, der mit US-Präsident John F. Kennedy befreundet war. (Quelle) Warren Hellman spendete einen grossen Teil seines Vermögens und war daher nie auf der Liste der Milliardäre (Quelle). Er war Direktor der US-Börse NASDAQ (Quelle). Sie ist eine der grössten Börsen der Welt.

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Adams Familie

Die Politikerfamilie Adams gehörte zu den Gründervätern der USA und brachte zwei US-Präsidenten hervor.

Der Engländer Henry Adams (1583-1646) gehörte zu den frühen Siedlern der englischen Kolonie Massachusetts in Nordamerika. Sein Nachkomme Samuel Adams (1722-1803) war Politiker in der Kolonie. Samuel und sein Cousin John Adams (1735-1826) waren massgeblich an der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung beteiligt. Die beiden gehörten zum Kontinentalkongress. Dieser bestand aus der Elite der 13 Kolonien der Westküste Nordamerikas, die sich ab dem Jahr 1774 von Grossbritannien unabhängig machen wollten, worauf der amerikanische Unabhängigkeitskrieg begann. Die vom Kontinentalkongress gesteuerte Armee gewann mit der Hilfe von Frankreich den Krieg. Mitglieder des Kontinentalkongresses gründeten daraufhin die USA.

Samuel und John Adams gehörten zu den Gründervätern der USA. John war eine der fünf Personen, welche die Unabhängigkeitserklärung verfassten (Quelle). Er war der erste Vizepräsident der USA und der zweite Präsident des Landes. Er heiratete in die Kolonialfamilie Quincy, die wie die Adams Familie zu den frühen Einwanderern der Kolonie Massachusetts gehörte. Der US-Gründervater John Hancock heiratete ebenfalls in die Quincy Familie.

Nach der erlangten Unabhängigkeit wurde die Kolonie Massachusetts zum heutigen US-Bundesstaat Massachusetts. Samuel Adams war mehrere Jahre Gouverneur des Bundesstaates. Er hatte Kontakt zu den Freimaurern der Grossloge von Massachusetts und nahm an einer ihrer Zeremonien Teil (Quelle).

Samuel und John Adams kannten Mitglieder der Familien Hamilton, Lee, Livingston und Huntington, da diese ebenfalls zu den Gründervätern gehörten. Die Familien Lee und Livingston gehörten schon vor der Gründung der USA zur kolonialen Elite des Landes.

John Quincy Adams (1767-1848), der Sohn von US-Präsident John Adams, wurde der sechste Präsident der USA. Er war Mitglied der Anti-Masonic Party (Anti-Freimaurer Partei). Sie war die dritterste Partei der USA. Wie ihr Name schon sagt, hatte sie sich das Ziel gesetzt, die Freimaurerei in den USA zu bekämpfen. Mehrere US-Politiker glaubten damals, dass die Freimaurer versuchten die USA unter ihre Kontrolle zu bringen.

Washington Irving Lincoln Adams (1865-1946) gehörte ebenfalls zur Kolonialfamilie Adams. Er war Politiker und Banker. Er war Mitglied der Sons of the American Revolution (SAR). Er war ihr Generalpräsident und führte somit die Elitegesellschaft. (Quelle: 1 und 2) Die SAR wurden 1889 gegründet. Die Gesellschaft besteht aus Nachkommen von Personen, die sich an der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung beteiligt hatten. 17 US-Präsidenten und weitere hochrangige US-Politiker waren Mitglied. Seit 2010 gibt es einen spanischen Zweig der Gesellschaft, der von der spanischen Königsfamilie geführt wird.

Der Politiker Charles Francis Adams III. (1866-1954), der zur Kolonialfamilie Adams gehörte, war ebenfalls Mitglied der SAR. Er war zudem Mitglied der Society of the Cincinnati. Die Elitegesellschaft besteht seit 1783 und wurde von führenden Köpfen der Amerikanischen Revolution gegründet. Sie ist eng mit den SAR verbunden.

Sein Sohn Charles Francis Adams IV. (1910-1999) war Mitglied der Pilgrims Society. Die Gesellschaft besteht seit 1902 und fördert britisch-amerikanische Beziehungen. Sie wird von der britischen Königsfamilie geführt. Charles Francis Adams IV. arbeitete für das US-Militär. Von 1948 bis 1972 war in der Führung der Raytheon Company, einer der grössten Rüstungskonzerne der USA. In dieser Zeit war er Präsident und Vorsitzender des Rüstungskonzerns. Raytheon ist derzeit der zweitgrösste Rüstungskonzern der Welt. Raytheon hat enge Kontakte zum US-Verteidigungsministerium, das sein wichtigster Auftragsgeber ist. Charles Francis Adams IV. war der Bruder von Catherine Adams (1902-1988). Sie heiratete in die Bankiersfamilie Morgan. Ihr Mann, Henry Sturgis Morgan, war der Gründer von Morgan Stanley, eine der weltweit grössten Investmentbanken. Catherines Sohn Henry Sturgis Morgan Junior (1924-2011) heiratete eine Schwester des bekannten Senators John McCain. McCain war Kandidat der Republikaner für die Präsidentschaftswahl 2008, bei der er Barack Obama unterlag.

John Quincy Adams II. (1833-1894) heiratete in die Crowninshield Familie, die Politiker, Militärs und Unternehmer hervorbrachte. Johns Frau war eine Enkelin des Marineministers Benjamin Williams Crowninshield. Dieser war Freimaurer (Quelle). Die Crowninshield Familie heiratete auch in die Du Pont Familie, die schon seit über 100 Jahren zu den reichsten Familien der USA gehört.

Der Professor Jasper Adams (1793-1841) war ein Nachkomme des Einwanderers Henry Adams und gehörte somit ebenfalls zur Kolonialfamilie Adams. Er war Freimaurer (Quelle).

In den letzten 200 Jahren brachte die Adams Familie noch weitere Politiker, Juristen und Militärs hervor. Eine Liste aller bemerkenswerter Familienmitglieder ist im englischen Wikipedia. Über Heiraten war die Familie mit vielen Politikern, Juristen und Militärs verwandt.

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Haus Braganza

Die portugiesische Hochadelsfamilie Braganza war von 1640 bis 1853 die Königsfamilie Portugals. Ein Familienzweig war von 1822 bis 1889 die Kaiserfamilie Brasiliens.

Abstammung

Sie stammen von den beiden portugiesischen Königsfamilien ab, die in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausend über Portugal herrschten.

Alfonso von Braganza (1377-1461) war der Begründer der Hochadelsdynastie Braganza. Er gilt als ein unehelicher Sohn des portugiesischen Königs Johann/João I.. König Johann war der Begründer der Adelsdynastie Avis, die von 1385 bis 1580 den portugiesischen Thron besetzte. In dieser Zeit gab es viele Heiraten zwischen den Familien Braganza und Avis. König Johann war wiederum ein Sohn des portugiesischen Königs Peter/Pedro I.. Dieser kam aus der Adelsdynastie Burgund, die vor der Avis Familie über Portugal geherrscht hatte. Das Haus Burgund gründete 1139 das Königreich Portugal und stellte die ersten neun Könige des Landes. Das Haus Burgund war ein Familienzweig der Kapetinger, eine der wichtigsten Hochadelsdynastien. Das Haus Braganza gehört somit zu den Nachfahren der Kapetinger.

Die brasilianische Kaiserfamilie und die Freimaurerei

Portugal begann im 15. Jahrhundert das erste Kolonialreich zu bilden. Im 15. und 16. Jahrhundert war Portugal dadurch die führende See- und Handelsmacht. Ab dem 17. Jahrhundert konnte sich Portugal nicht mehr gegen die konkurrierenden Kolonialmächte durchsetzen. Ab 1640 herrschte die Braganza Familie über Portugal. Die wichtigste Kolonie ihres Reiches war Brasilien. 1822 wurde die Kolonie Brasilien in ein Kaiserreich umgewandelt, das von Peter/Pedro I. beherrscht wurde. Er kam aus der Braganza Familie und sein Vater war König von Portugal. Pedro war Freimaurer und wurde 1822 Grossmeister der brasilianischen Freimaurer (Quelle: 1 und 2). Sein Sohn Pedro II. wurde der nachfolgende Kaiser von Brasilien. Pedro II. war, soviel bekannt ist, kein Freimaurer. In den 1870er Jahren kam es in Brasilien zu einem Konflikt zwischen den Freimaurern und der katholischen Kirche, der zu einer ernsten Staatsangelegenheit wurde (Quelle). Pedro II. stellte sich auf die Seite der Freimaurer (Quelle). 1889 wurde die brasilianische Monarchie durch eine Revolution abgeschafft und der Kaiser ging ins Exil. Daraufhin wurde Deodoro da Fonseca der erste Präsident von Brasilien. Fonseca hatte sich am Sturz des Kaisers beteiligte. Er war aber paradoxerweise Monarchist. In seiner Zeit als Präsident war er zugleich Grossmeister der brasilianischen Freimaurer (Quelle). Sein Neffe Hermes da Fonseca wurde ebenfalls Präsident und Freimaurer. Nach Angaben der Freimaurer-Grossloge Brasiliens waren zwölf brasilianische Präsidenten Freimaurer (Quelle).

Banken

Die portugiesische Königsfamilie gründete 1808 die Banco do Brasil, die erste Bank Brasiliens. Sie besteht bis heute und war 2020 die grösste südamerikanische Bank. Sie befindet sich zur Hälfte im Besitz des brasilianischen Staates. Die brasilianische Kaiserfamilie gründete 1861 die Caixa Economica Federal, ebenfalls eine der führenden brasilianischen Banken. 2020 war sie die drittgrösste südamerikanische Bank. Sie gehört ebenfalls dem brasilianischen Staat.

Die portugiesische Königsfamilie gründete 1846 die Banco de Portugal, die seither die portugiesische Zentralbank ist (viele europäische Zentralbanken wurden vom Hochadel gegründet).

Das Haus Braganza in den letzten 50 Jahren

Heutige portugiesische Königsfamilie

Duarte Braganza (*1945) ist das derzeitige Familienoberhaupt der nicht amtierenden Königsfamilie Portugals. Bei seiner Hochzeit waren Mitglieder folgender Königsfamilien anwesend: Spanien, Belgien, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Italien, Bulgarien, Neapel und Württemberg (die letzten fünf sind nicht amtierende Königsfamilien). Auch Mitglieder der Hochadelsfamilie Orléans waren anwesend (eine der drei nicht amtierenden Königsfamilien Frankreichs). Weitere Gäste der Hochzeit waren der südafrikanische König Goodwill Zwelithini, der portugiesische Präsident Mario Soares, der portugiesische Premierminister Anibal Cavaco Silva und Mitglieder der deutschen Hochadelsfamilie Thurn und Taxis. (Quelle: 1, 2, 3)

Duarte besuchte die russische Zarenfamilie in Moskau. Das portugiesische und das russische Königshaus sind schon seit mehr als 200 Jahren freundschaftlich verbunden (Quelle). Duarte traf den britischen Prinzen Charles (Foto).

Duarte war auf der Beerdigung des Milliardärs Américo Amorim, der als der reichste Portugiese galt (Quelle). Die Amorim Familie ist Hauptaktionär des Energiekonzerns Galp, eines der grössten portugiesischen Unternehmen. Galp konzentriert sich auffällig stark auf ehemalige portugiesische Kolonien. Américo Amorim traf die angolanische Milliardärin Isabel dos Santos, die ihn sehr schätzte (Quelle). Ihr Vater war von 1979 bis 2017 Präsident von Angola. Angola war noch bis 1975 eine portugiesische Kolonie.

Übrigens machte auch der verstorbene portugiesische Milliardär António Champalimaud ein Grossteil seines Vermögens mit Geschäften in den ehemaligen portugiesischen Kolonien Angola, Mosambik und Brasilien (Quelle).

Francisco Pinto Balsemão (*1937) war von 1981 bis 1983 Premierminister Portugals. Er ist ein Ururenkel des brasilianischen Kaisers Peter I. aus dem Haus Braganza (Quelle). Balsemão ist Gründer und Vorsitzender von Impresa, einer der wichtigsten Medienkonzerne Portugals. Er war mehr als 30 Jahre in der Führung der Bilderbergtreffen. Nachdem er aus der Bilderberggruppe austrat, gründete er ein eigenes Eliteforum für die portugiesische Elite. Auch ein Mitglied der oben erwähnten Milliardärsfamilie Amorim gehört zu diesem Forum. (Quelle)

Vatikanverbindung

Das Haus Braganza ist traditionell katholisch. Portugal wurde in den letzten 1000 Jahren von katholischen Königen regiert. Über 80 Prozent der portugiesischen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an. Das Haus Braganza ist bis heute mit dem Vatikan verbunden.

Das derzeitige Familienoberhaupt ist Duarte Braganza (*1945). Sein Taufpate war Papst Pius XII.. Duarte und sein Bruder Miguel sind Mitglied des Konstantinordens (Quelle). Der Vatikanorden besteht mindestens seit dem Jahr 1190. Der Legende nach wurde der Orden im Jahr 313 vom römischen Kaiser Konstantin I. gegründet.

Duarte ist Mitglied des Malteserordens, ebenfalls ein alter Vatikanorden. Duarte nahm 1999 an einem Treffen des Ordens Teil, bei dem die Ordensführung und der damalige Papst Johannes Paul II. anwesend waren (Quelle).

Alfonse von Portugal, der im 12. Jahrhundert lebte, war Grossmeister des Malteserordens (der Orden hiess damals noch Johanniterorden). (Quelle) Sein Vater Alfons I. war der erste portugiesische König und Begründer des Königreiches Portugal.

Freimaurerei

Da Portugal unter starkem Einfluss des Vatikans stand, hatten die Freimaurer grosse Mühe sich in Portugal zu etablieren (der Vatikan und die Freimaurer waren lange Zeit verfeindet). Die ersten Freimaurerlogen in Portugal wurden in den 1730er Jahren von Briten gegründet. Bereits 10 Jahre später wurden die Freimaurer in Portugal verfolgt. Dies geschah auf Anweisung des portugiesischen Königs Johann/João V. aus dem Haus Braganza und wurde auch von der katholischen Kirche unterstützt. Auch die nachfolgenden Könige aus dem Haus Braganza liessen die Freimaurer unterdrücken oder verfolgen. (Quelle)

Duarte Braganza (*1945), das derzeitige Familienoberhaupt, besuchte 2004 den Grande Oriente Lusitano, die älteste Freimaurer-Grossloge Portugals. Er wurde von António Arnaut eingeladen, dem damaligen Grossmeister der Grossloge. Bei dem Treffen versöhnten sich die Freimaurer mit dem Haus Braganza. 2008 sagte António Arnaut: „Heute gibt es keinen Streit zwischen der Freimaurerei und dem Haus Braganza“. Er betonte, dass einige Mitglieder der Braganza Familie in der Vergangenheit der Freimaurerei angehörten (leider ist nicht bekannt welche). Das Treffen 2004 von Duarte und den Freimaurern soll nicht nur zur Versöhnung beigetragen haben, sondern auch zur Beseitigung von Missverständnissen. Eines der „Missverständnisse“ war die Ermordung des portugiesischen Königs im Jahr 1908. Im portugiesischen Volk und in der Szene der Verschwörungstheoretiker kursiert schon seit über 100 Jahren das Gerücht, dass die Ermordung des Königs von Freimaurern geplant wurde. Grossmeister António Arnaut streitet ab, dass an dem Gerücht was dran sei. (Quelle)

Angenommen die portugiesischen Freimaurer waren wirklich für den Königsmord verantwortlich, dann hat man sich beim Treffen 2004 mit Duarte vielleicht gegenseitig entschuldigt. Die Freimaurer entschuldigten sich beim Haus Braganza für die Ermordung des Königs und das Haus Braganza entschuldigte sich dafür, dass ihre Vorfahren die Freimaurer ermorden und foltern liessen.

Heutige brasilianische Königsfamilie

Isabella Braganza (1846-1921) war die letzte Kronprinzessin Brasiliens. Sie heiratete in die französische Hochadelsfamilie Orléans. Dadurch entstand die Linie Orléans-Braganza. Die Familien Braganza und Orléans stammen von der Uradelsdynastie der Kapetinger ab. Der Grossteil der Familie Orléans-Braganza lebt heute noch in Brasilien. Mehrere studierten an der „Päpstlichen Katholischen Universität von Rio de Janeiro“, die von Jesuiten (Vatikanorden) gegründet wurde. Der Vatikan ist mit vielen Universitäten in Südamerika vernetzt. Mitglieder der Familie Orléans-Braganza engagieren sich für die katholische Kirche in Brasilien. Die römisch-katholische Kirche ist das führende Gotteshaus in Brasilien und mehr als die Hälfte der Bevölkerung gehört ihr an.

Mindestens zwei Mitglieder der Familie Orléans-Braganza waren mit Lily Marinho (1921-2011) befreundet (Quelle). Die Marinho Familie gilt als die reichste Familie Brasiliens und kontrolliert den grössten Medienkonzern des Landes.

Luiz Philippe Orléans-Braganza arbeitete für die US-amerikanischen Grossbanken JP Morgan und Lazard sowie für den französischen Mischkonzern Saint-Gobain (Quelle). Er kennt den derzeitigen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro. Als Bolsonaro bei der Präsidentenwahl 2018 kandidierte, war ursprünglich gedacht, dass Prinz Luiz Philippe sein Stellvertreter werden sollte. (Quelle)

Bertrand Orléans-Braganza (*1941) war auf dem St. Ignatius College (Colégio de Santo Inácio), das von Jesuitenpriestern geleitet wird (Quelle). Er behauptete Brasiliens schnelles Wachstum in den zehn Jahren vor der Wirtschaftskrise 2014 sei auf seine Bemühungen zurückzuführen (Quelle). Er engagiert sich sehr für die Wiederherstellung der brasilianischen Monarchie. Er sagt, er kenne mehrere Minister, die der Monarchie freundlich gesinnt sind. Eine treue Monarchistin ist die Kongressabgeordnete Carla Zambelli, die der Bolsonaro Familie nahe steht. Bertrand Orléans-Braganza ist ein Unterstützer des derzeitigen Präsidenten Jair Bolsonaro. (Quelle) Bertrand fiel wie Präsident Bolsonaro mit rechtspopulistischen Aussagen auf. Er sagte, der Klimawandel sei ein Mythos, der von den „Roten“ und „Öko-Terroristen“ geschaffen wurde, und sei Teil einer „Verschwörung gegen unsere westliche und christliche Zivilisation“. Die Erhaltung der indigenen Völker sei eine „kommunistische Taktik“. Er bezeichnete die linke Partei PT als eine rote Sekte. Sie seien „Marxisten“, die „Brasilien in eine Sowjetrepublik verwandeln“. Er machte sich sogar die Mühe und verfasste ein ganzes Buch zu diesen Themen, aus dem Präsident Bolsonaro auf internationalen Foren zitierte. Bertrand ist der Meinung, man müsse sich wegen der Abholzung des Amazonas keine Sorgen machen. Er bezeichnete die Berichte von Sklavenarbeit auf brasilianischen Zuckerrohrplantagen als Unsinn. (Quelle: 1 und 2) Die Medienberichte über Regenwaldbrände bezeichnete er als internationale Kampagne gegen die Konservativen in Brasilien (Quelle). Er vertritt somit ziemlich offensichtlich Interessen von Plantagenbesitzern (wie Präsident Bolsonaro).

Anmerkung: Regenwälder können nicht brennen. Daher kann man bei jedem Regenwaldbrand davon ausgehen, dass das Feuer auf Menschen zurückzuführen ist. Gegen Ende der Regenzeit werden die Baumkronen und Äste von Menschen entfernt, was den Boden austrocknen lässt. Zur Trockenzeit kann man das Ganze anzünden und es entsteht Fläche, die zur Landwirtschaft genutzt werden kann. Zwar werden diese Flächen meist von Bauern bewirtschaftet, die selbst nicht viel Geld besitzen, aber man geht davon aus, dass die Strippenzieher der Landraube im Hintergrund wohlhabende Brasilianer sind, die nicht selten Kontakte zur organisierten Kriminalität haben. Vermutlich müssen die Bauern einen Teil ihres Gewinnes an die brasilianische Landräuber-Mafia abgeben oder produzieren Waren für deren Firmen. Hinzu müssen die Bauern von korrupten Beamten Urkunden besorgen, damit sie ihr zu Unrecht erlangtes Land überhaupt legal bewirtschaften können. Ich denke nicht, dass arme Bauern aus abgelegenen Gegenden Kontakte zu korrupten Beamten haben. Daher wird hier vermutlich die Mafia als Vermittler zwischen den Bauern und korrupten Beamten dienen. Auch grosse ausländische Agrarkonzerne sind mit dem Landraub in Brasilien verbunden oder haben zumindest von diesem profitiert. (Quelle) Laut einer Studie wurde zwischen 1997 und 2018 im Amazonas 116 000 Quadratkilometer des öffentlichen Waldes unrechtmässig besetzt. Das entspricht etwa der Grösse Englands. Präsident Bolsonaro hält seine schützende Hand über die Landräuber. (Quelle) Hier muss aber betont werden, dass im Zeitraum 1997 bis 2016 linke Politiker in Brasilien an der Macht waren. Diese haben sich also genauso wenig um den Schutz des Regenwaldes gekümmert und Mitglieder ihrer Parteien waren in illegale Genehmigungen von Abholzungen involviert.

Der Freizeit-Populist Bertrand Orléans-Braganza sagt schon seit Jahrzehnten, dass die Gründung der Republik Brasilien eine schlechte Idee war. Er behauptet, die Wiedereinführung der Monarchie würde Korruption und wirtschaftliche Probleme beseitigen. Ein brasilianischer Historiker, der aus Angst, die Monarchisten zu verärgern, anonym bleiben wollte, sagte der Los Angeles Times: „Monarchisten erheben sich nach Momenten schwerer Krisen und versuchen, die institutionellen Schwächen Brasiliens auszunutzen“ (Quelle). Ab 2014 kam es in Brasilien zu einer grossen Wirtschaftskrise und 2016 kam eine politische Krise hinzu: die Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff und später noch die Verurteilung des Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva.

Alberto Orléans-Braganza (*1957) ist im brasilianischen Finanzwesen tätig. Er übernahm eine führende Rolle bei der Privatisierung der brasilianischen Stahl- und Chemieindustrie und bei der Privatisierung des brasilianischen Konzerns Vale (einer der weltweit grössten Bergbaukonzerne). Bei der Privatisierung des brasilianischen Telekommunikationssektors vertrat Alberto den Grosskonzern des mexikanischen Multimilliardärs Carlos Slim. (Quelle)

Maritza Orleans-Braganza ist Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, ein Vatikanorden. Übrigens ist auch die brasilianische Milliardärin Dulce Pugliese de Godoy Bueno Mitglied des Ordens. (Quelle)

Antonio Orleans-Braganza (*1950) ist Mitglied des Malteserordens (Foto).

Rafael Orleans-Braganza studierte an der „Päpstlichen Katholischen Universität von Rio de Janeiro“, die von Jesuiten gegründet wurde. Er arbeitete für Anheuser-Busch Inbev, der grösste Bierkonzern der Welt. (Quelle)

João Maria Orléans-Braganza (1916-2005) war Vizepräsident der brasilianischen Fluggesellschaft Panair do Brasil (Quelle). Er und sein Vater waren in den 1930er Jahren Mitglied der „Ação Integralista Brasileira“, eine nicht mehr existente faschistische Partei in Brasilien (Quelle).

Bemerkenswerte Heiraten

Das Haus Braganza heiratete in viele Hochadelsfamilien. Ich hab hier nur die wichtigsten Heiraten aufgelistet.

Bemerkenswerte Heiraten der portugiesischen Königsfamilie

Maria Braganza (1538-1577) heiratete in die italienische Adelsfamilie Farnese. Die nicht mehr existente Adelsfamilie gehörte zum päpstlichen Adel. Marias Ehemann, Alexander (Alessandro) Farnese, war ein Urenkel von Papst Paul III.. Marias Sohn Ranuccio heiratete in die italienische Adelsfamilie Aldobrandini, die ebenfalls zum päpstlichen Adel gehört und einen Papst stellte.

Die portugiesischen Könige Alfons VI. (1643-1683) und Peter II. (1648-1706) heirateten beide die selbe Frau. Sie kam aus der italienischen Uradelsfamilie Savoyen, die später im 19. Jahrhundert zur italienischen Königsfamilie aufstieg.

Maria Barbara Braganza (1711-1758) heiratete den spanischen König Ferdinand VI.. Der König kam aus dem Haus Bourbon, das noch heute den spanischen Thron besetzt und wie das Haus Braganza von der Uradelsdynastie der Kapetinger abstammt. Der portugiesische König Joseph/José I. (1714-1777) heiratete eine Tochter von Philipp V.. Dieser war der erste spanische König aus dem Haus Bourbon und wurde in das französische Königshaus geboren. Er heiratete in die oben erwähnten italienischen Adelsfamilien Savoyen und Farnese. Noch viele weitere Mitglieder der Braganza Familie heirateten in die spanische Königsfamilie aus dem Haus Bourbon. Die beiden Familien kontrollierten zu Kolonialzeiten fast das gesamte Südamerika.

Der Ehemann von Mariana Victoria Braganza (1768-1788) kam väterlicherseits aus der spanischen Königsfamilie. Seine Mutter kam aus der sächsischen Königsfamilie und ihr Vater herrschte auch über Polen und Litauen. Ihr Bruder Herzog Albert Kasimir von Sachsen-Teschen war Freimaurer (Quelle). Durch die Heirat der portugiesischen Prinzessin Mariana Victoria mit dem spanischen Prinzen entstand die Linie Bourbon-Braganza. María Cristina Bourbon-Braganza (1913-2002) heiratete den bolivianischen Unternehmer Antenor Patiño. Sein Vater Simón Patiño war der führende Unternehmer in der bolivianischen Zinnindustrie und gehörte zu den reichsten Männern der Welt. Bolivien war früher eine spanische Kolonie und wurde damals von der spanischen Königsfamilie kontrolliert. Marías und Patinos Tochter heiratete den britischen Investor James Goldsmith, der mit der Rothschild Familie befreundet war.

Die portugiesische Königin Maria II. (1819-1853) heiratete in erster Ehe den französischen Adligen Auguste de Beauharnais. Sein Vater Eugène war ein Stiefsohn des französischen Kaisers Napoleon. Eugène wurde 1805 Vizekönig von Italien, das damals unter Napoleons Herrschaft geriet. Eugène war Freimaurer. Er war Mitgründer und erster Grossmeister des Grande Oriente d’Italia, der bis heute die führende Grossloge der italienischen Freimaurer ist (Quelle: 1 und 2). Eugène hatte eine Tochter, die den ersten brasilianischen Kaiser Peter I. aus dem Haus Braganza heiratete.

Die portugiesische Königin Maria II. (1819-1853) heiratete in zweiter Ehe den deutschen Adligen Ferdinand Sachsen-Coburg-Gotha. Ab da besetzte das Haus Sachsen-Coburg-Gotha den portugiesischen Thron. Die nachfolgenden Könige waren Nachkommen von Maria und Ferdinand und hatten somit auch Blut der Familie Braganza in sich. 1910 wurde die Monarchie in Portugal abgeschafft.

Der portugiesische König Johann/João V. (1689-1750) heiratete eine Tochter des deutsch-römischen Kaisers Leopold I. aus der österreichischen Königsfamilie (Haus Habsburg). Maria Theresia (1855-1944) heiratete ebenfalls in die österreichische Königsfamilie.

Maria Anna Braganza (1861-1942) heiratete den luxemburgischen Herrscher Wilhelm IV. (Haus Nassau).

Maria Antónia Braganza (1903-1973) heiratete den US-Amerikaner Sidney Ashley Chanler. Er war mit vielen alten US-amerikanischen Kolonialfamilien verwandt sowie auch mit der Astor Familie, eine der reichsten Familien des 19. Jahrhunderts.

Das portugiesische Königshaus aus dem Haus Braganza heiratete in bedeutende deutsche Adelsfamilien, darunter Thurn und Taxis, Wittelsbach und Löwenstein-Wertheim. Sie heirateten in mehrere spanische Adelsfamilien.

Bemerkenswerte Heiraten der brasilianischen Kaiserfamilie

Sie heirateten mehrfach in die Königsgeschlechter Bourbon-Sicilia und Orléans.

João Maria Orléans-Braganza (1916-2005) heiratete eine Ägypterin, die mit der ägyptischen Königsfamilie (Haus Muhammad-Ali) und der iranischen Herrscherfamilie (Haus Pahlavi) verwandt ist.

Eleonora Orléans-Braganza (*1953) und ihr Bruder Antonio (*1950) heirateten in die belgische Adelsfamilie Ligne. Ihr Ehepartner kommen mütterlicherseits aus der luxemburgischen Herrscherfamilie. Die Ehepartner haben eine Schwester (Sophie), deren Schwiegermutter in die Rothschild Familie heiratete.

Der erste brasilianische Kaiser heiratete in die österreichische Königsfamilie.

Maria Gloria Orléans-Braganza (*1946) heiratete in erster Ehe das derzeitige Oberhaupt der nicht amtierenden Königsfamilie Serbiens (Haus Karađorđević). In zweiter Ehe heiratete sie einen spanischen Herzog.

Pedro Henrique Orléans-Braganza (1909-1981) heiratete in die nicht amtierende Königsfamilie Bayerns.

Leopoldina Braganza (1847-1871) heiratete in einen deutschen Familienzweig der Hochadelsfamilie Sachsen-Coburg und Gotha.

Paola Maria Bourbon Orléans-Braganza (*1983) heiratete in die polnische Adelsfamilie Czetwertyński.

Pedro Alcântara Orléans-Braganza (1875-1940) heiratete in die böhmische (tschechische) Adelsfamilie Dobrženský.

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Yasuda Familie

Die Yasuda Familie ist eine der wichtigsten Familien der japanischen Wirtschaftselite.

Zenjirō Yasuda (1838-1921) gründete 1880 die Yasuda Bank, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die führende Bank in Japan war. Seine Nachkommen führten die Bank weiter. Familienmitglieder waren in der Führung von vielen weiteren japanischen Banken.

Die Unternehmensgruppe der Yasuda Familie unterstütze die Black Dragon Society und die Black Ocean Society (Gen’yōsha) finanziell (Quelle ist auf Seite 10 des Dokuments und auf Seite 24 der PDF-Datei). Die beiden Organisationen waren Teil eines Netzwerkes von nationalistischen Politikern, Militärs und Geheimdienstlern in Japan. Sie unterstützen den Aufbau der nationalistischen Diktatur in Japan in den 1930er Jahren. Sie beteiligten sich am Sturz der chinesischen Kaiserfamilie 1911. Sie waren in erster Linie politisch aktive Organisationen, waren aber auch mit der organisierten Kriminalität verbunden, vor allem die Black Ocean Society. (Mehr dazu im Beitrag zur Mitsui Familie)

Nach dem 2. Weltkrieg war Japan von den Alliierten besetzt. Da die Familien der japanischen Wirtschaftselite mit der Militärdiktatur verbunden waren, wurden sie von den Alliierten entmachtet. Seither ist die Yasuda Bank unabhängig von der Yasuda Familie (zumindest nach offiziellen Angaben). Nach dem 2. Weltkrieg wurde sie in Fuji Bank umbenannt. Sie war weiterhin eine der führenden Banken Japans. 1990 war sie die drittgrösste Bank der Welt (Quelle). Im Jahr 2000 fusionierte sie mit zwei weiteren japanischen Grossbanken zur heutigen Mizuho Financial Group. Sie belegte 2020 Platz 15 der grössten Banken weltweit (Quelle).

Die Yasuda Familie und ihre Bank finanzierten den Aufbau der Unternehmen der Asano Familie. Die Yasuda Familie heiratete in die Asano Familie. Die Asano Familie kontrollierte eine der grössten japanischen Unternehmensgruppen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Unternehmen unabhängig von der Asano Familie. Die Unternehmensgruppe schloss sich mit den Unternehmen der Yasuda Familie zusammen und war weiterhin eng mit der Yasuda Bank (Fuji Bank) verbunden. Aus der Zusammenarbeit entwickelte sich das heutige Fuyo-Keiretsu. Die Keiretsu sind mächtige Unternehmensgruppen aus Japan. Zum Fuyo-Keiretsu gehören viele verschiedenen Unternehmen. Diese sind unabhängig voneinander. Jedoch trifft sich die Führung aller Fuyo-Unternehmen regelmässig und arbeitet als Team. Die Mizuho Group (Yasuda Bank) ist der finanzielle Dienstleister der Fuyo-Unternehmen. Die wichtigsten Unternehmen des Fuyo-Keiretsu wären:

  • Wie bereits erwähnt die Grossbank Mizuho Financial Group.
  • Hitachi, der Mischkonzern ist eines der grössten Unternehmen Japans. Hitachi war im Jahr 2005 nach Umsatz das drittgrösste Unternehmen Asiens.
  • Nissan Motor, der Automobilkonzern ist eines der grössten Unternehmen Japans und einer der weltweit grössten Produzenten von Fahrzeugen. Seit 1999 ist Nissan eng mit dem französischen Autokonzern Renault verbunden und bildet eine Allianz. 2017 schloss sich auch der japanische Autokonzern Mitsubishi der Allianz an.
  • JFE, einer der weltweit grössten Stahlproduzenten.
  • Marubeni, der Mischkonzern ist eines der grössten Unternehmen Japans.
  • Meiji Yasuda Life, einer der grössten asiatischen Versicherungskonzerne. Das Unternehmen gehört gleichzeitig zum Mitsubishi-Keiretsu. Einer der Vorläufer des Unternehmens wurde 1894 von der Yasuda Familie gegründet.
  • Sompo Japan, einer der grössten Versicherungskonzerne Japans. Der Vorläufer des Unternehmens wurde 1887 von der Yasuda Familie gegründet.
  • Oki Electric Industry, der Elektrokonzern wurde von der bereits erwähnten Asano Familie aufgebaut.
  • Canon, der derzeitig grösste Kamerahersteller der Welt.
  • Taiheiyo Cement, einer der weltweit grössten Zementhersteller. Er gehört gleichzeitig zum Dai-Ichi Kangyo-Keiretsu und zum Mitsui-Keiretsu.
  • Nippon Suisan Kaisha (Nissui), eines der weltweit grössten Fischfangunternehmen.
  • Taisei Corporation, einer der führenden Baukonzerne Japans.
  • Tokio Tatemono, einer der führenden Immobilienkonzerne Japans.
  • Shōwa Denkō, einer der führenden Chemiekonzerne Japans.
  • Sapporo Breweries, einer der führenden Bierkonzerne Japans. Er gehört gleichzeitig zum Mitsui-Keiretsu.
  • Kubota, einer der weltweit führenden Hersteller von Baumaschinen und Landwirtschaftsfahrzeugen.
  • NSK, ein Mischkonzern.

(Quelle: 1, 2, 3)

Hiroshi Yasuda (*1933) arbeitete in der Nachkriegszeit für den Elektrokonzern Oki Electric Industry, der zum Fuyo-Keiretsu gehört. Hiroshi ist seit über 20 Jahren Berater des Immobilienunternehmens Yasuda Real Estate, das zum Fuyo-Keiretsu gehört. Er war im Aufsichtsrat des japanischen Sicherheitskonzerns Secom. Er arbeitete für den Hongkonger Grosskonzern Jardine Matheson und leitete ab den 80er Jahren die japanische Abteilung des Konzerns. (Quelle: 1, 2, 3) Jardine Matheson war im 19. Jahrhundert eines der grössten Unternehmen Asiens und einer der grössten Opiumhändler der Welt. Jardine Matheson wird von der schottischen Milliardärsfamilie Keswick kontrolliert. Da Hiroshi Yasuda hochrangiger Mitarbeiter war, wird er die Keswick Familie vermutlich gekannt haben. Die Keswicks sind seit vielen Jahren mit der Rothschild Familie befreundet (Quelle). Die Rothschilds sind seit über 180 Jahren geschäftlich mit Jardine Matheson verbunden (Quelle). Jardine Matheson ist an der Rothschild Bank beteiligt. Hiroshi Yasuda arbeitete für die Hongkonger Investmentbank Jardine Fleming. Diese wurde von Jardine Matheson und der britischen Investmentbank „Robert Fleming & Co.“ gegründet und kontrolliert. Im Jahr 2000 wurde Jardine Fleming von JPMorgan Chase (die grösste Bank der USA) erworben. Hiroshi Yasuda arbeitete daraufhin in der Vermögensverwaltung von JPMorgan Chase in Japan. (Quelle: 1 und 2)

Führungskräfte von Unternehmen des Fuyo-Keiretsu sind mit weiteren Japanern in der Trilateralen Kommission vertreten (Quelle). Diese einflussreiche Denkfabrik dient dem Austausch der Eliten von Nordamerika, Westeuropa und Japan. Sie wurde 1973 von dem US-amerikanischen Milliardär David Rockefeller gegründet, der bis 2017 ihr Ehrenvorsitzender war. Teiji Teramoto, der die US-amerikanische Abteilung der Mizuho Group (Yasuda Bank) leitet, ist derzeit im Vorstand der Japan Society in New York. Er könnte daher Justin Rockefeller kennen, der ebenfalls zum Vorstand der Gesellschaft gehört. Die Japan Society besteht seit 1907 und fördert amerikanisch-japanische Beziehungen. Die Gesellschaft wurde von den 50er bis Ende der 70er Jahren von John Rockefeller III. geleitet. Er traf den japanischen Kaiser Hirohito und seinen Nachfolger Kaiser Akihito (Fotos: 1 und 2).

Bemerkenswerte Heiraten

Die Yasuda Familie heiratete japanische Adlige, Politiker, Juristen und Geschäftsleute. Ich hab hier nur die wichtigsten Heiraten aufgelistet.

Sanshiko Yasuda (nach 1920 geboren) heiratete in die bereits erwähnte Asano Familie, die geschäftlich eng mit der Yasuda Familie verbunden war. Ihr Ehemann Sotaro Asano hatte zwei Schwestern, die in die Familien Mitsui und Sumitomo heirateten (Quelle: 1 und 2). Diese sind zwei der mächtigsten Familien der japanischen Wirtschaftselite.

Hajime Yasuda (1907-1991) heiratete eine Tochter von Toshikata Ōkubo, der Präsident der Yokohama Specie Bank war, eine bedeutende japanische Bank. Sie gehört inzwischen zur MUFG (grösste japanische Bank). Toshikatas Vater Toshimichi Ōkubo spielte eine wichtige Rolle bei der Meiji-Restauration, die dazu führte, dass die japanische Kaiserfamilie wieder die Macht in Japan übernehmen konnte. Die Kaiserfamilie besetzt den japanischen Thron bis heute. Die Dynastie besteht der Legende nach seit über 2600 Jahren. Hajime Yasudas Frau war mütterlicherseits eine Enkelin von Korekiyo Takahashi. Dieser war Premier- und Finanzminister Japans und besetzte noch weitere Ministerposten. Er war Gouverneur der japanischen Zentralbank. Er wurde zum Vizegrafen geadelt. (Quelle: 1, 2, 3) In seiner Funktion als Finanzpolitiker hatte er Kontakt zu mächtigen Bankiersfamilien aus der westlichen Welt, wie Rothschild, Baring, Schiff und Warburg (Quelle).

Hiroshi Yasuda (*1933) heiratete eine Enkelin von Shigeaki Ikeda. Dieser war Finanzminister und Gouverneur der japanischen Zentralbank. Er leitete die Mitsui-Gruppe, die schon seit über 100 Jahren eine der grössten Unternehmensgruppen Japans ist. (Quelle: 1, 2, 3)

Iwajiro Yasuda (*1901) heiratete Kyoko Terashima, die Tochter eines Grafen. Ihr Grossvater Graf Munenori Terashima war Aussenminister. Er vertrat Japan als Diplomat in Grossbritannien und den USA. Er war Vizepräsident des Geheimrates der japanischen Kaiserfamilie. Iwajiro Yasudas Frau hatte eine Schwester, die in die Mitsui Familie heiratete. Ihre Mutter kam ebenfalls aus der Mitsui Familie. (Quelle)

Zenjirō Yasuda (1879-1936) heiratete in die Sakai Familie (Quelle: 1 und 2). Der Sakai Klan gehört schon seit 500 Jahren zur japanischen Aristokratie. Die Sakai Familie heiratete zudem in die Familien Iwasaki und Sumitomo. (Quelle: 123) Der Sakai Klan hat somit in drei der mächtigsten Familien der japanischen Wirtschaftselite geheiratet.

Die japanische Künstlerin Yoko Ono (*1933) kommt mütterlicherseits aus der Yasuda Familie. Sie heiratete den weltberühmten britischen Musiker John Lennon. (Quelle)

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McGraw Familie

Der US-Amerikaner James H. McGraw (1860-1948) war Mitgründer von McGraw Hill. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem führenden Buch- und Bildungsverlag der USA. McGraw war der erste Präsident des Unternehmens. Fünf seiner Nachkommen haben seither die Führung des Unternehmens übernommen. 2015 wurde das Vermögen der Familie auf 2,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. (Quelle)

2013 wurde das Unternehmen gespalten und in zwei Unternehmen aufgeteilt. Daraus bildeten sich folgende zwei Unternehmen:

McGraw-Hill Education: Er ist einer der drei grossen Bildungsverlage der USA. Da er ein führender Verleger von Schulbücher ist, hat er Einfluss auf die Bildung des Landes. Der McGraw-Konzern kontrollierte das Unternehmen bis 2013 und verkaufte es dann an Apollo Global Management, eines der grössten Private-Equity-Unternehmen der Welt. Apollo wurde vom Milliardär Leon Black mitgegründet, der ein Bekannter von David Rockefeller war.

McGraw Hill Financial ( S&P Global): Das Unternehmen firmiert seit 2016 unter dem Namen S&P Global. Das Unternehmen stellt Informationen und Analysen zur Finanzwelt zur Verfügung. Die McGraw Familie war noch bis 2015 im Vorstand vertreten und am Unternehmen beteiligt (Quelle).

S&P Global besitzt die Ratingagentur „Globale S&P-Ratings“, die lange unter dem Namen Standard & Poor’s bekannt war. Standard & Poor’s gehörte bereits seit 1966 zum McGraw-Konzern. Rating-Agenturen nehmen eine wichtige Rolle in der Weltwirtschaft ein. Hier eine kritische Doku zu den grossen Rating-Agenturen. Grob fehlerhafte Ratings von Standard & Poor’s verstärkten die grosse Finanzkrise im Jahr 2008. Sie ist eine der drei weltweit grössten Ratingagenturen. Die zwei anderen sind Moody’s und Fitch Ratings. Die drei Ratingagenturen haben ihren Hauptsitz in New York. Fitch Ratings gehört der Milliardärsfamilie Hearst und Moody’s steht derzeit unter dem Einfluss des Multimilliardärs Warren Buffett.

S&P Global besitzt mehrheitlich „S&P Dow Jones Indices“. Das Unternehmen besitzt über 130 000 Aktienindexe. Darunter auch den Dow Jones und den S&P 500.

S&P Global besitzt „S&P Global Platts“. Das Unternehmen stellt Informationen und Analysen zu den Rohstoffmärkten zur Verfügung. Das Unternehmen wurde 1909 gegründet und gehörte seit 1953 zum McGraw-Konzern.

Harold „Terry“ McGraw III. (*1948) kennt Ratan Tata, einer der mächtigsten Akteure der indischen Elite (Foto). Harold war Vorsitzender des Business Roundtable, eine Lobbyorganisation bestehend aus Wirtschaftsführern von US-amerikanischen Grosskonzernen. Harold ist derzeit in einem Lenkungsausschuss, der eine Studie berät, die zur zukünftigen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und China forscht. Zum Lenkungsausschuss gehören auch Bill Gates, Henry Kissinger und David Rubenstein (Präsident des Alfalfa Clubs). (Quelle)

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Engelhorn Familie

Die deutsche Engelhorn Familie brachte mehrere erfolgreiche Unternehmer hervor.

Friedrich Engelhorn (1821-1902) gründete 1865 das Chemieunternehmen BASF. Seit dem 20. Jahrhundert gehörte die BASF zu den führenden deutschen Chemieunternehmen. Heute ist sie der grösste Chemiekonzern der Welt. Sie ist schon seit den 1970er Jahren eines der grössten Unternehmen Deutschlands. Die BASF ist inzwischen aber unabhängig von der Engelhorn Familie (zumindest nach offiziellen Angaben). Die BASF ist mehrheitlich in Besitz von Wintershall Dea, der derzeit grösste deutsche Erdölkonzern.

Friedrich Engelhorn war Mitgründer und Aufsichtsratsmitglied von mehreren Finanzunternehmen. Friedrichs Bruder gründete einen Buchverlag. Friedrichs Tochter heiratete den deutschen Politiker Carl Reiß. Reiß trat dem Aufsichtsrat der BASF bei. Er war auch in Aufsichtsräten von Finanzunternehmen. Friedrich Engelhorn und Reiß hatten persönlichen Kontakt zum jüdischen Bankier Carl Ladenburg, der in die Goldschmidt Familie heiratete. Die Bankiersfamilie Ladenburg war Mitgründer und Finanzier der BASF. Friedrich Engelhorn und Reiß gründeten zusammen mit dem Freimaurer Johann Caspar Bluntschli die Mannheimer-Versicherung. Bluntschli war ein Lehrer von Reiß gewesen. (Quellen: 1, 2, 3)

Ab den 1890er Jahren kontrollierte die Engelhorn Familie das Pharmaunternehmen Boehringer Mannheim. Das Unternehmen wurde ursprünglich von der Boehringer Familie gegründet und geführt. Die Engelhorns waren mit der Boehringer Familie verwandt (Quelle). Die Boehringer Familie ist heute eine der reichsten Familien Deutschlands.

Unter der Führung von Curt Engelhorn (1926-2016) entwickelte sich Boehringer Mannheim zu einem internationalen Pharmakonzern. 1997 verkaufte die Engelhorn Familie das Unternehmen an den schweizerischen Pharmakonzern Hoffmann-La Roche. Dadurch stieg ihr Vermögen auf über 10 Milliarden US-Dollar an und sie galten damit als die drittreichste Familie Deutschlands (Quelle). Das heutige Familienvermögen wird auf 4,2 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).

Die Milliardärin Heidi Engelhorn ist eine Förderin des „Heidelberg Center for American Studies“ (HCA). Das deutsche Institut fördert deutsch-amerikanische Beziehungen. Teile der Engelhorn Familie leben seit dem 19. Jahrhundert in den USA. Heidis verstorbener Mann Curt Engelhorn war der wichtigste Förderer des HCA. Seine Mutter war US-Amerikanerin. Die Residenz des HCA wurde von der Engelhorn Familie mietfrei zur Verfügung gestellt. Zu den derzeitigen Förderern des HCA gehört auch der Chemiekonzern BASF, der ursprünglich von der Engelhorn Familie gegründet wurde. Derzeit gehört Kurt Bock zum Kuratorium des HCA. Er war von 2011 bis 2018 Vorstandsvorsitzender der BASF und ist derzeit Vorsitzender des Aufsichtsrats der BASF. Er war von 2016 bis 2018 Cheflobbyist der deutschen Chemieindustrie. Weitere derzeitige Förderer des HCA sind:

  • Der wichtigste Förderer der HCA neben Curt Engelhorn war und ist die 2001 gegründete Ladenburg Foundation in New York. Vertreten wird die Stiftung beim HCA durch Martin Bussmann, der für die BASF arbeitete. Dem Namen nach könnte die Stiftung von der Ladenburg Familie gegründet worden sein. Diese hatte, wie oben bereits erwähnt wurde, im 19. Jahrhundert Kontakt zur Engelhorn Familie und finanzierte den Aufbau der BASF. Ein Familienzweig der Ladenburg Familie emigrierte in die USA und gründete dort 1876 in New York die Investmentbank Ladenburg Thalmann.
  • Der deutsche Milliardär Hans Peter Wild.
  • Bernd-Albrecht von Maltzan, ein führender Banker der Deutschen Bank. Dem Namen nach könnte er aus der Uradelsfamilie Maltzan kommen.

(Quelle)

Von den deutschen Grosskonzernen ist die BASF einer der wichtigsten Förderer deutsch-amerikanischer Beziehungen. Die BASF ist der grösste deutsche Spender des Council on Foreign Relations. Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der mächtigsten der Welt.

Ein weiterer Familienzweig gründete 1890 den Einzelhändler „Engelhorn & Sturm“ (Quelle). Das mittelständische Unternehmen besteht bis heute unter dem Namen „Engelhorn“ (Quelle).

Bemerkenswerte Heiraten

Mitglieder der Engelhorn Familie aus den USA stellten ihre Stammliste online.

Fritz Schmige (1880-1947), der mütterlicherseits aus der Engelhorn Familie kam, heiratete eine Schwester des adligen Offiziers Franz Pfeffer von Salomon. Franz war bereits nach Ende des Ersten Weltkrieges mit rechtsradikalen Bewegungen in Deutschland verbunden. Spätestens ab 1924 hatte er Kontakt zu Joseph Goebbels, der später ein führender Nazi im Dritten Reich werden sollte. Im Juni 1926 bewohnte Hitler für eine Woche bei seinem ersten Besuch in Westdeutschland ein Zimmer im Gut von Franz Pfeffer. Er kannte Hitler also schon sieben Jahre vor dessen Machtübernahme. (Quelle)

Marie Engelhorn (1848-1936) heiratete in die deutsche Uradelsfamilie Schilling von Cannstatt (gründeten die Regionalzeitung Mannheimer Morgen).

Elise Engelhorn (1853-1920) heiratete in die geadelte Industriellenfamilie Gienanth. Ihre Kinder heirateten in die Uradelsfamilien Wolfskeel, Hoyningen-Huene und Gaisberg.

Laura Marie Antoinette Engelhorn (1861-1955) heiratete den preussischen General Konrad von Hausmann. Er war ein Sohn des geadelten Generalleutnants Karl Hausmann.

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Haschimiten

Die Dynastie der Haschimiten stellt seit 1921 die Königsfamilie von Jordanien. Von 1921 bis 1958 waren sie auch die Königsfamilie des Iraks. Der Legende nach stammen sie vom Propheten Mohammed ab, der im 6. und 7. Jahrhundert lebte und den Islam gründete.

Thronbesteigungen

Ab dem Jahr 1851 stellte die Familie den Scherif (Herrscher) der Stadt Mekka. Mekka gilt als die Geburtsstadt des Islamgründers Mohammed. Die Nachkommen Mohammeds herrschten seit dem 10. Jahrhundert über die Stadt. Mekka liegt im Hedschas im Westen des heutigen Saudi-Arabiens. Im Hedschas liegt auch Medina, die für Muslime ebenfalls als eine heilige Stadt gilt. Die Haschimiten herrschten wie gesagt ab 1851 über die Region. Allerdings stand ihr Land unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches. Hussein ibn Ali (1854-1931), aus der Dynastie der Haschimiten, war ab 1908 Scherif von Mekka. Im Ersten Weltkrieg verbündete er sich mit den Briten gegen das Osmanische Reich. So wurde die Region unabhängig von den Osmanen.

1916 gründete Hussein ibn Ali das Königreich Hedschas und war fortan dessen König. Während des Ersten Weltkrieges stand er im Briefkontakt mit Henry McMahon. McMahon war ein wichtiger Diplomat der britischen Kolonialelite und Hochkommissar für Ägypten. Er war Freimaurer und gründete eine Freimaurerloge in Pakistan (Quelle: 1 und 2). Er nahm den afghanischen Herrscher Habibullah Khan in die Freimaurerei auf (Quelle). McMahon soll von den MacMahons von Oriel abstammen, ein irischer Clan, der früher über das irische Königsreich Oriel/Airgíalla herrschte (Quelle).

1925 wurde das Königsreich Hedschas von der saudischen Herrscherfamilie eingenommen und Hussein ibn Ali musste abdanken. Seither gehört der Hedschas zu Saudi-Arabien.

Die beiden Söhne von Hussein ibn Ali stiegen nach dem Ersten Weltkrieg zu Königen auf. Der Sohn Faisal wurde 1921 König des Iraks. Seine Familie besetzte den irakischen Thron bis 1958. Faisal war 1920 auch kurzzeitig König von Syrien. Die beiden Thronbesteigungen wurden von der britischen Kolonialelite unterstützt. 1932 wurde der Irak unabhängig vom britischen Königreich. Das Gebiet, das die Staaten Irak und Syrien ausmacht, hatte davor lange Zeit zum Osmanischen Reich gehört.

Faisals Bruder Abdullah gründete 1921 Jordanien und wurde zu dessen Herrscher. Seine Familie besetzt den jordanischen Thron bis heute. Seine Thronbesteigung wurde ebenfalls von der britischen Kolonialelite unterstützt. 1946 wurde Jordanien unabhängig vom britischen Königreich. Das Gebiet, das den Staat Jordanien ausmacht, hatte davor lange Zeit zum Osmanischen Reich gehört.

Freimaurerei

Die Freimaurerei wurde während der Kolonialisierung von Briten und Franzosen in die muslimischen Länder gebracht. Über die Freimaurerei in den muslimischen Ländern ist wenig bekannt und es gibt so gut wie keine Literatur darüber. Ein Freimaurer sagte in einem Interview im Jahr 2003, die Freimaurerei sei in der Türkei, in Syrien, im Libanon und in Israel sehr gut etabliert. In Jordanien, Algerien und Tunesien hätten sie ebenfalls einen guten Stand. Bis zur Islamischen Revolution 1979 hatten sie grossen Einfluss im Iran. (Quelle) Früher waren die Freimaurer vermutlich auch in Ägypten und Afghanistan sehr einflussreich, da die Könige der beiden Länder der Freimaurerei beitraten. Die Freimaurerei hat einen sehr schlechten Ruf in den muslimischen Ländern. Daher werden die meisten einflussreichen muslimischen Freimaurer sich nicht öffentlich als solche zu erkennen geben. Die jordanischen Könige haben sich auch nicht als Freimaurer geoutet, aber Freimaurer bestätigten ihre Mitgliedschaft im Freimaurerbund.

Der erste jordanische König Abdullah I. war Freimaurer (Quelle: 1, 2, 3).

Nach Angaben der Linford Lodge of Research, einer freimaurergeführten Forschungsloge in Australien, waren folgende Familienmitglieder ebenfalls Freimaurer:

  • Der dritte jordanische König Hussein I. (1935-1999). Er war Grossmeister der jordanischen Freimaurer. Im Freimaurer-Wiki steht auch, dass er Freimaurer war (Quelle). Freimaurer aus England bestätigten ebenfalls seine Mitgliedschaft (Quelle).
  • Der vierte und derzeitige jordanische König Abdullah II. (*1962). Freimaurer aus England bestätigten ebenfalls seine Mitgliedschaft (Quelle: Seite 37).
  • Prinz Hassan bin Talal (*1947). Er ist ein Bruder von Hussein I. und ein Onkel des derzeitigen Königs. Er war von 2000 bis 2006 Präsident des Club of Rome.

(Quelle)

Der irakische Prinz Abd ul-Ilah (1913-1958) aus der Haschimiten-Dynastie führte die Freimaurerei im Irak (Quelle).

König Hussein I. (1935-1999), der Grossmeister der jordanischen Freimaurer war, erreichte den 33. Grad (der höchste Freimaurergrad). Er traf Jan Onderdenwijngaard, ein hochrangiger niederländischer Freimaurer. König Hussein trat dem „Souveränen Heiligtum des Grossorients von Italien des Memphis-Misraïm-Ritus“ bei. (Quelle)

Anmerkung: Der Memphis-Misraïm-Ritus wurde 1872 von Giuseppe Garibaldi gegründet. Garibaldi war ein führender italienischer Freimaurer und Revolutionär. Der Memphis-Misraïm-Ritus entstand durch den Zusammenschluss des Misraïm-Ritus mit dem Memphis-Ritus. Beides sind freimaurerische Riten, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts bildeten. Der Misraïm-Ritus wurde in Italien und der Memphis-Ritus in Frankreich gegründet. Beide Riten hatten ägyptische sowie templerische Elemente. Der Misraïm-Ritus war in 90 Initiation-Grade aufgeteilt, also viel mehr als bei der herkömmlichen Freimaurerei. Der Memphis-Ritus war in 95 Grade aufgeteilt und wurde von einem Obersten Rat aus neun Personen geführt. (Quelle) Durch den Zusammenschluss der beiden Riten entstand der Memphis-Misraim-Ritus. Zu dessen Führung und Gründern gehörte auch der englische Hochgrad-Freimaurer John Yarker, der ein Freund von Giuseppe Garibaldi war. Yarker war Ehrenmitglied der „Societas Rosicruciana in Anglia“ (SRIA), der englische Zweig der Rosenkreuzer (Quelle). 1888 gründeten drei SRIA Mitglieder, die auch Freimaurer waren, den okkulten Geheimbund „Hermetic Order of the Golden Dawn“, der zur wohl wichtigsten Okkultisten-Bewegung im angloamerikanischen Raum wurde (Quelle). 1902 wurde die deutsche Grossloge des Memphis-Misraïm Ritus gegründet. Mitglieder dieser Loge (darunter auch Freimaurer und Rosenkreuzer) gründeten kurze Zeit darauf den „Ordo Templi Orientis“ (Orientalischer Templerorden, kurz OTO), der ebenfalls zu einer der wichtigsten Okkultisten-Bewegungen wurde (Quelle). John Yarker war zudem Mitglied des Obersten Rates des Martinistenordens in Frankreich, ein okkulter Rosenkreuzerorden (Quelle).

Die jordanische Königsfamilie war oder ist noch immer mit der libanesischen Politikerfamilie Chamoun befreundet (Quelle). Camille Chamoun war Präsident des Libanons. Er war Freimaurer und erreichte den 33. Grad. Chamouns Onkel Auguste Adib Pacha war Ministerpräsident des Libanons. Sie sind eine christliche Familie und Pacha war auf einer Jesuitenschule (der Libanon wird im Gegensatz zu anderen Ländern in der Region von einer multireligiösen Elite geführt). Die jordanischen Könige Abdullah I. und Hussein I. wurden von Honein Kattini/Hanin Qatini in die Freimaurerei aufgenommen. Kattini war der damalige Grossmeister der libanesischen Freimaurer. Er war ein hochrangiger Freimaurer und erreichte den 33. Grad. Er war Ehrengrossmeister des Grossorients von Italien (die Grossloge von Italien). In den 1960er Jahren war Kattini die oberste Autorität des Memphis-Misraïm-Ritus für den Libanon und die arabischen Länder. Er war auch Präsident des Memphis-Misraim-Ritus in den USA. Er war bei der Zeremonie dabei, bei der US-Präsident Nixon mit dem 33. Freimaurergrad geehrt wurde. Quelle: Die Quelle ist die Website einer libanesischen Loge, die derzeit von einem hochrangigen Freimaurer der muslimischen Länder geführt wird. Er erreichte den 33. Grad im schottischen Ritus (herkömmliche Freimaurerei) und den 96. Grad im Memphis-Misraïm-Ritus sowie den 7. Grad im Œcuménique-Ritus (ein jüdisch-christlich-muslimischer Ritus der sich darum bemüht, mehr Muslime in die Freimaurerei einzuführen).

Der Freimaurer König Hussein I. stand dem israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin nahe, der ebenfalls Freimaurer war. (Quelle)

König Hussein I. traf mehrfach den palästinensischen Führer Jassir Arafat (Fotos. 1, 2, 3). Der derzeitige König Abdullah II. traf ebenfalls Arafat (Quelle). Arafat war Freimaurer (Quelle: 1 und 2). Er gründete eine Terrororganisation, aus der sich die heutige palästinensische Partei Fatah entwickelte. Arafat erhielt 1994 den Friedensnobelpreis.

König Hussein I. traf mehrfach den syrischen Diktator Hafez al-Assad. Das Verhältnis zwischen Jordanien und Syrien ist aber schon lange angespannt. Hafez war der Vater des heutigen syrischen Diktators Baschar al-Assad. Hafez al-Assad war Freimaurer (Quelle).

Freimaurer engagieren sich für Abtreibungen, Verhütung und Familienplanung in muslimischen Ländern. (Quelle) Ich geh davon aus, dass es dabei nicht nur um Frauenrechte geht (die allermeisten Freimaurer sind Männer), sondern auch um Bevölkerungskontrolle. Viele muslimische Länder haben eine hohe Geburtenrate und ein hohes Bevölkerungswachstum. Die jordanische Regierung gründete den Higher Population Council und die dazu gehörende „Jordanian Association for Family Planning and Protection“. Die beiden Organisationen setzen sich für Bevölkerungsplanung in Jordanien ein. Die jordanische Prinzessin Basma bint Talal (*1951) engagiert sich bei den beiden Organisationen. Die Prinzessin beteiligte sich an der Einführung der ersten nationalen Bevölkerungsstrategie für Jordanien im Jahr 1996. Sie ist Botschafterin beim Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen. (Quelle)

Heutige Königsfamilie von Jordanien

Der derzeitige König Abdullah II. regiert wie seine Vorgänger autoritär. Der Staat ist der grösste Arbeitgeber des Landes und beschäftigt fast die Hälfte der Erwerbstätigen. Jordanien gilt als das stabilste Land in der Region. (Quelle)

Das Vermögen von König Abdullah II. wird auf 750 Millionen US-Dollar geschätzt (Quelle). Er ist auch Oberbefehlshaber der Jordanischen Armee (Quelle). Die Währung des Landes ist der Jordan-Dinar. Dieser ist derzeit die viertstärkste Währung der Welt.

Die Medien in Jordanien werden vom Staat gelenkt. Journalisten müssen Mitglied des staatlich kontrollierten Presseverbands sein und Medien benötigen eine Lizenz vom Staat. Es gibt Nachrichtensperren zu bestimmten Themen. Medienschaffende werden vom Geheimdienst überwacht. Seit 2013 haben die Behörden Hunderte Websites gesperrt. Ein äusserst weit gefasstes Anti-Terror-Gesetz dient oft als Grundlage, um Journalisten wegen angeblicher Gefährdung der nationalen Sicherheit vor Gericht zu bringen. Ein Gesetz gegen Internetkriminalität ermöglicht Haftstrafen für Veröffentlichungen in Online-Zeitungen oder sozialen Medien. (Quelle)

Mehrere Familienmitglieder arbeiteten für die Vereinten Nationen (UNO) und sind dort scheinbar sehr angesehen. Darunter auch Seid Al Hussein (*1964). Er war von 2014 bis 2018 Hoher Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte (Quelle). In Jordanien gibt es aber Menschenrechtsverletzungen. Kritik am König ist strafbar. (Quelle) Seid Al Hussein ist derzeit im Kuratorium der „Carnegie Endowment for International Peace“. Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der mächtigsten der Welt. Im Kuratorium der Denkfabrik sind derzeit auch Mitglieder der Milliardärsfamilien Oppenheimer, Tata, Birla und Pritzker (stand 4.8.2021).

Die jordanische Königsfamilie besitzt zwar nicht so einen grossen Reichtum und wirtschaftlich Einfluss wie die anderen muslimischen Monarchen, aber sie sind vermutlich die bestvernetzten muslimischen Herrscher. Sie trafen Mitglieder von fast allen oder sogar allen noch amtierenden Königsfamilien der Welt. Sie erhielten sehr viele Orden von Königsfamilien. Sie verliehen selbst viele Orden an europäische Hochadlige. Sie trafen und treffen viele Staatschefs.

Die derzeitige Königin Rania arbeitete für den Technologiekonzern Apple und für die Citibank, eine der grössten Banken der USA (Quelle). Sie ist eine Millionärin. Sie gilt als eine der grössten Philanthropinnen der muslimischen Welt. Sie wurde 2008 mit dem „David Rockefeller Bridging Leadership Award“ ausgezeichnet. Der US-amerikanische Milliardär David Rockefeller und seine Tochter Peggy überreichten ihr persönlich die Auszeichnung. (Quelle) Rania traf viele Staatschefs oder deren Frauen. Sie ist sehr gut vernetzt:

  • Rania kennt Lynn de Rothschild, die in die Rothschild Familie geheiratet hatte (Foto). Rania und Lynn kennen auch Christine Lagarde (Foto). Lagarde ist derzeit Präsidentin der europäischen Zentralbank (EZB).
  • Rania kennt den US-amerikanischen Milliardär George Soros (Fotos). Soros traf auch den jordanischen König (Quelle). Der König kennt auch den Sohn von Soros (Quelle).
  • Das Königspaar kennt den US-amerikanischen Multimilliardär Bill Gates (Fotos: 1 und 2).
  • Das Königspaar traf den US-amerikanischen Multimilliardär Jeff Bezos und besprach wirtschaftliche Themen mit ihm (Quelle).
  • Das Königspaar kennt den US-amerikanischen Multimilliardär Michael Bloomberg (Fotos: 1 und 2).
  • Rania kennt Prinzessin Gabriele zu Leiningen, die in den deutschen Hochadel heiratete. Gabrieles Stiefvater kam aus der deutschen Milliardärsfamilie Thyssen. Gabriele heiratete in zweiter Ehe Karim Aga Khan IV., das derzeitige geistliche Oberhaupt der Nizariten (die weltweit zweitgrösste schiitische Glaubensgemeinschaft). Die Aga Khan Familie soll wie die jordanische Königsfamilie vom Propheten Mohammed abstammen. Königin Rania und Gabriele kannten die Französin Liliane Bettencourt, die zu Lebzeiten als die reichste Frau der Welt galt. (Foto)
  • Das Königspaar traf viele Königsfamilien.

Der derzeitige König Abdullah II. traf den marokkanischen König Mohammed VI.. Jordanien und Marokko haben ein gutes Verhältnis. Die marokkanische Königsfamilie soll wie die jordanische Königsfamilie vom Propheten Mohammed abstammen. König Abdullah II. bezeichnet zudem den marokkanischen König als seinen Bruder und Cousin (Quelle). Die jordanische Königin Rania ist mit Lalla Salma befreundet (Quelle). Sie ist die Frau des marokkanischen Königs.

Neben dem Königspaar trafen auch viele der noch lebenden Prinzen und Prinzessinnen aus dem jordanischem Königshaus Mitglieder der britischen Königsfamilie (Fotos: 1, 2, 3, 4). Mitglieder der jordanischen Königsfamilie hatten neben diplomatischen auch persönliche Kontakte zu den britischen Royals (Quelle: 1 und 2). Übrigens hat die britische Königsfamilie womöglich ebenfalls Blut des Propheten Mohammed in sich (Quelle).

Die jordanische Königsfamilie hat seit 1924 das Sorgerecht für die heiligen muslimischen Stätten in Jerusalem. Der derzeitige König Abdullah II. ist auch der Hüter der heiligen christlichen Stätten in Jerusalem. Die Königsfamilie traf übrigens alle Päpste der letzten 40 Jahre (Fotos findet man über Google). Die jordanische Königsfamilie ist die säkularste amtierende muslimische Herrscherfamilie.

König Abdullah II. besuchte 2005 ein Treffen des Economic Club von New York (Quelle). Der Club lädt erlesene Gäste zum Essen ein, um über Wirtschaft und Politik zu diskutieren. Bemerkenswerte Besucher wären Rockefeller, Botín, Roosevelt, Agnelli, Bush, Jeff Bezos und Bill Gates.

Die ehemalige Königin Nūr (Noor) besuchte die Weston Familie, eine der reichsten Familien Kanadas. David Mayer de Rothschild war ebenfalls beim Treffen dabei. (Quelle)

Prinz Hassan bin Talal (Freimaurer) war von 2000 bis 2006 Präsident des Club of Rome (Quelle). Er war im Vorstand der International Crisis Group (Quelle). Die Denkfabrik besteht seit 1995 und konzentriert sich auf globale Krisen. Sie wird seit Anbeginn von George Soros gefördert (Quelle). Prinz Hassan gehört zur Trilateralen Kommission, eine der mächtigsten Denkfabriken der Welt. Dort war er ein Kollege des irischen Managers Peter Sutherland. (Quelle) Der verstorbene Peter Sutherland war einer der mächtigsten Akteure der britischen Elite. Er war Ehrenvorsitzender der Trilateralen Kommission und gehörte zum Lenkungsausschuss der Bilderbergtreffen. Die Trilaterale Kommission wurde von David Rockefeller gegründet, der die Denkfabrik bis zu seinem Tod 2017 führte. Prinz Hassan wurde von Alain Elkann interviewt (Quelle). Elkann heiratete in die italienische Milliardärsfamilie Agnelli. Prinz Hassan kennt Madeleine Albright und leitet mit ihr den „World Refugee & Migration Council“ (Quelle). Madeleine Albright war von 1997 bis 2001 Aussenministerin der USA. Sie heiratete in die Medill-Patterson Familie. Diese gehörte früher zu mächtigsten Zeitungsunternehmern der USA und heiratete in die Familien Guggenheim und McCormick.

Viele Familienmitglieder studierten an britischen und US-amerikanischen Universitäten. Mehr als zehn Familienmitglieder waren an der Royal Military Academy Sandhurst in Grossbritannien. Sie ist die wohl elitärste Militärakademie der Welt. Neben vielen britischen Adligen waren fast alle noch amtierenden Königsfamilien der Welt an der Akademie vertreten. Hier eine nicht vollständige Liste der bemerkenswerten Absolventen. Vermutlich erlernen sie dort Kenntnisse über Kriegsführung sowie Verwaltung und Kontrolle von Militär und Geheimdiensten.

Sharif Ali bin al-Hussein (*1956) gehört zum Familienzweig, der früher über den Irak herrschte. Nachdem 2003 der irakische Diktator Saddam Hussein gestürzt wurde, gründete er eine monarchistische Partei. Sie setzt sich dafür ein, dass Sharif den irakischen Thron besteigen soll.

Bemerkenswerte Heiraten

Die Frau des ersten jordanischen Königs war eine Zwillingsschwester von Huzaima bint Nasser. Diese heiratete den ersten irakischen König Faisal I., der wie bereits erwähnt ein Bruder des ersten jordanischen Königs war.

Der letzte irakische König war Faisal II. (1935-1958). Erst wollte er eine Prinzessin aus der iranischen Herrscherfamilie Pahlavi heiraten, aber sie lehnte den Heiratsantrag ab. Dann verlobte er sich mit einer Prinzessin aus der ägyptischen Herrscherfamilie (Muhammad Ali Dynastie). Die Herrscherdynastie brachte ebenfalls mehrere Freimaurer hervor. Faisals Verlobte kam mütterlicherseits aus der osmanischen Herrscherfamilie, die mindestens einen Freimaurer hervorbrachte (der osmanische Herrscher Murad V.). Da Faisal 1958 bei einem Putsch ermordet wurde, fand die Heirat niemals statt.

Bemerkenswerte Heiraten der jordanischen Königsfamilie

Prinzessin Haya heiratete Muhammad bin Raschid Al Maktum, der derzeitige Herrscher von Dubai (Quelle).

Prinz Nayef bin Abdullah (1914-1983) heiratete Mihrimah Sultan, eine Enkelin des osmanischen Herrschers Mehmed V.. (Quelle: 1 und 2)

Der Freimaurer Prinz Hassan bin Talal (*1947) heiratete Sarvath Ikramullah. Sie gilt als eine Freundin der britischen Queen. Ihr Vater Mohammed Ikramullah war an der Gründung Pakistans beteiligt und wurde der erste Aussenminister des Landes. Sein Bruder Mohammad Hidayatullah war Präsident und oberster Richter von Indien. Prinzessin Sarvath kommt auch mütterlicherseits aus einer einflussreichen Familie. Ihr Onkel mütterlicherseits war der pakistanische Premierminister Huseyn Shaheed Suhrawardy. Die Suhrawardy Familie stammt der Legende nach vom Propheten Mohammed ab, wie die jordanische Königsfamilie. Zu den Vorfahren der Suhrawardys soll Shahab Suhrawardi gehören, ein persischer Philosoph aus dem 12. Jahrhundert.

Prinz Muhammad bin Talal (1940-2021) heiratete in erster Ehe Firyal Irshaid. Sie war eine gute und langjährige Bekannte des US-amerikanischen Investors Lionel Pincus (Quelle). Dieser gründete zusammen mit Eric M. Warburg das Finanzunternehmen „Warburg Pincus“, eines der grössten Private-Equity-Unternehmen der Welt. Firyal Irshaid besuchte ein Treffen der Royal Oak Foundation, bei dem der britische Baron Jacob Rothschild geehrt wurde, der auch anwesend war. Firyal Irshaid sagte beim Treffen, sie sei nur wegen Jacob gekommen. Daher werden sie vermutlich gute Bekannte sein. Beim Treffen waren auch folgende Personen anwesend:

  • Der US-amerikanische Milliardär Henry Kravis. Er ist Gründer und Vorsitzender von KKR, eine grosse Beteiligungsgesellschaft. Er besuchte in den letzten Jahren immer das Bilderberg-Treffen.
  • Die Kanadierin Marie-Josée Kravis. Sie ist die Frau von Henry Kravis. Sie ist die derzeitige Vorsitzende des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Treffen und leitet somit das Elitentreffen.
  • Lady Henrietta Spencer-Churchill. Sie ist die Tochter eines britischen Herzoges. Ihre Familie war mit dem früheren britischen Premierminister und Freimaurer Winston Churchill verwandt.
  • Der kanadische Milliardär Galen Weston.
  • Der US-amerikanische Milliardär Sid Bass.

(Quelle)

Firyal Irshaid war auf einer Feier in London, die von Scheich Hamad bin Abdullah Al Thani veranstaltet wurde. Der Scheich kommt aus der katarischen Herrscherfamilie. Zu den Gästen der Feier gehörten:

  • Der britische Prinz Charles.
  • Mitglieder der Familien Rothschild und Spencer-Churchill.
  • Drei britische Grafen (darunter der Clan-Chef des schottischen Ogilvy Clans).
  • Der indische Milliardär Lakshmi Mittal.
  • Die deutsche Gräfin Maya von Schönburg.

(Quelle)

Firyal Irshaid war auf einer Cocktailparty, bei der folgende Personen anwesend waren:

  • Mitglieder der französischen Bankiersfamilie David-Weill.
  • Ezra Zilkha aus der irakisch-britischen Bankiersfamilie Zilkha.
  • Die US-amerikanische Milliardärin Anne Cox Chambers.
  • Blaine Trump. Sie war die Ehefrau von Robert Trump (Bruder von Donald Trump).
  • Evelyn Lauder. Sie ist die Ehefrau des US-amerikanischen Milliardärs Leonard Lauder. Ihr Schwager Ronald Lauder ist derzeit Präsident des Jüdischen Weltkongresses.
  • Alexandra von Fürstenberg. Sie heiratete Alexander von Fürstenberg, der in den USA lebt. Er kommt aus der deutschen Uradelsfamilie Fürstenberg und seine Grossmutter väterlicherseits kam aus der Agnelli Familie, die wohl mächtigste Familie der italienischen Wirtschaftselite. Alexandras Vater ist der britische Milliardär Robert Warren Miller. Alexandras Schwestern heirateten in die griechische Königsfamilie und die britisch-amerikanische Milliardärsfamilie Getty.
  • Die US-Amerikanerin Nan Kempner. Zum Verwandtenkreis der Kempner Familie gehörten die Familien Guggenheim und Lehman.
  • Annette de la Renta. Sie ist die Tochter des deutsch-niederländischen Bankiers Fritz Mannheimer.

(Quelle)

Prinz Muhammad bin Talal heiratete in zweiter Ehe die Tochter des jordanischen Ministerpräsidenten Hazza‘ Majali.

Prinzessin Maqbula (1921-2001) heiratete den jordanischen Ministerpräsidenten Hussein ibn Nasser.

Prinzessin Sumaya bint Hassan (*1971) heiratete den jordanischen Aussenminister Nasir Dschuda.

Prinzessin Rahma bint Hassan (*1969) heiratete den jordanischen Politiker Alaa Batayneh, der mehrere Ministerposten besetzte.

Die Frau von König Talal (1909-1972) war mit Kamil Pascha (1833-1913) verwandt, der ein hochrangiger Staatsmann im Osmanischen Reich war.

Ra’ad bin Zeid (*1936) heiratete eine Schwedin. Auf Wikipedia und ähnlichen Seiten steht, dass sie eine Nachfahrin der schwedischen Wasa-Dynastie ist, die im 16. und 17. Jahrhundert die Königsfamilie von Schweden und Polen war. Dafür fand ich aber keine Quellen.

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Smith Familie

Der US-Amerikaner Byron Laflin Smith (1853-1914) gründete 1889 eine Bank zur Vermögensverwaltung für die Reichen aus Chicago. Aus ihr entwickelte sich der heutige Finanzkonzern Northern Trust. Er ist einer der grössten Vermögensverwalter der Welt und verwaltet über eine Billion US-Dollar.

Im Jahr 2007 erstellten Wissenschaftler der ETH Zürich eine Liste der mächtigsten Unternehmen, die den Kern der Weltwirtschaft bilden. Northern Trust belegte Platz 17 auf der Liste (Quelle).

Die Smith Familie ist noch immer in der Konzernführung vertreten. Die Familie ist noch immer am Unternehmen beteiligt. 2020 wurde das Familienvermögen auf 11,3 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).

Byron Laflin Smith (1853-1914) gründete auch den Industriekonzern Illinois Tool Works. Die Familie ist bis heute am Unternehmen beteiligt.

David Smith Jr. kennt Susan Crown, die derzeit ebenfalls im Vorstand von Northern Trust ist. Sie kommt aus der Milliardärsfamilie Crown, die mit einem der weltweit grössten Rüstungskonzernen verbunden ist.

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Crown Familie

Der US-Amerikaner Henry Crown (1896-1990) wurde als Sohn litauisch-jüdischer Einwanderer geboren. Er und seine Brüder gründeten 1919 ein eigenes Unternehmen. Es entwickelte sich zu einem führenden Baustoffunternehmen. 1959 fusionierte es mit dem US-amerikanischen Mischkonzern General Dynamics. Ab da war Henry Crown Grossaktionär von General Dynamics. Seit Ende der 1960er Jahren besass er über 20 Prozent des Unternehmens (Quelle). Er trat der Konzernführung bei. Sein Sohn Lester Crown (*1925) wurde später Vizepräsident von General Dynamics (Quelle). Lesters Sohn James Crown (*1953) ist seit 1987 Direktor bei General Dynamics (Quelle).

General Dynamics wurde 1899 gegründet und entwickelte sich rasch zu einem führenden Rüstungskonzern. 2020 war er nach Umsatz der drittgrösste Rüstungskonzern der Welt. Der Mischkonzern macht Dreiviertel seines Umsatzes im Rüstungssektor. Die Crown Familie ist noch immer an General Dynamics beteiligt. 2020 wurde das Vermögen der Familie auf 10,2 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).

Derzeit ist Phebe Novakovic Vorsitzende und CEO von General Dynamics. Sie wird daher James Crown kennen. Sie arbeitete zuvor für die CIA und das US-Verteidigungsministerium.

1955 gründete General Dynamics eine Geschäftssparte, die sich auf die Forschung von Rüstungs- und Nukleartechnologien konzentrierte. Daraus entwickelte sich der heutige Rüstungskonzern General Atomics. Seit 1986 wird General Atomics von der Blue Familie kontrolliert. (Quelle) Die Blue Familie sind Milliardäre (Quelle). General Atomics ist einer der weltweit führenden Hersteller von Militärdrohnen. Das Unternehmen ist eng mit dem US-Verteidigungsministerium und der CIA verbunden.

Die Crown Familie war einer der grössten Spender von Präsident Obamas Wahlkampf.

Lester Crown kennt Mercedes Bass (Foto). Sie heiratete in die US-amerikanische Milliardärsfamilie Bass.

Die Crown Familie besitzt zusammen mit der amerikanisch-jüdischen Milliardärsfamilie Speyer das Rockefeller Center, ein New Yorker Gebäudekomplex. Jerry Speyer war ein Bekannter des verstorbenen David Rockefeller.

Henry Crown (1896-1990) beteiligte sich auch an Banken und Unternehmen aus verschiedensten Geschäftsbereichen: Öl, Gas, Baustoffe, Elektronik, Hotels, Versicherungen, Einzelhandel, Eisenbahnen und Schiffbau. Er war auch als Immobilienunternehmer aktiv. Von 1951 bis 1961 war er Eigentümer des Empire State Building. Zur Zeit seines Todes gehörte er mit einem Vermögen von 2 Milliarden US-Dollar zu den reichsten Amerikanern (damals gab es noch wenige Milliardäre). (Quelle) Sein Sohn Lester war Vorstandsmitglied und bedeutender Aktionär mehrerer grösserer Unternehmen.

Lester Crown gehört zum Aspen Institute, eine der einflussreichsten Denkfabriken der USA. Sein Sohn James ist derzeit Vorsitzender der Denkfabrik.

James Crown ist seit 2004 Direktor von JPMorgan Chase. Sie ist die grösste US-amerikanische Bank. Er war seit 1991 Direktor der Bank One, die eine der grössten Banken der USA war. Sie fusionierte 2004 mit JPMorgan Chase, worauf Crown Direktor bei dieser wurde. Er besetzte auch eine führende Position bei Salomons Brothers, die bis zu ihrem Verkauf eine der grössten Investmentbanken der Welt war. (Quelle)

Susan Crown ist derzeit im Vorstand von Northern Trust. Der US-amerikanische Finanzkonzern verwaltet über eine Billion US-Dollar. Susan wird über den Vorstand David Smith Jr. kennen. Er kommt aus der Milliardärsfamilie Smith, die den Finanzkonzern gegründet hatte.

Susan Crown ist derzeit im Kuratorium der Brookings Institution. Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der mächtigsten der Welt. Zum Kuratorium gehören derzeit auch Mitglieder der Milliardärsfamilien Mittal (Indien), Desmerais (Kanada), Bass (USA), Knight (USA) und Doğan (Türkei). (stand 16.8.2021)

Lester Crown heiratete eine Tochter von Junius Myer Schine. Der jüdische Einwanderer wurde als Hotelunternehmer zum Millionär. Sein Sohn G. David Schine, der Schwager von Crown, kam durch die Army-McCarthy-Anhörungen zu Bekanntheit.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Krupp und Bohlen-Halbach Familie

Die Krupp Familie war eine der wichtigsten deutschen Industriellenfamilien des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie sind über Heiraten mit dem deutschen Adel verbunden.

Die Krupps waren eine niederländische Familie, die im 16. Jahrhundert in die deutsche Stadt Essen zog. Dort wurden sie im Handel aktiv und besetzten auch städtische Ämter. Im 18. Jahrhundert gründeten sie ein Kolonialwarengeschäft, das noch bis ins 19. Jahrhundert bestand. Friedrich Krupp (1787-1826) wurde in der Stahlindustrie aktiv. Er und sein Bruder Wilhelm wurden bei den Freimaurern aufgenommen. Sie waren Mitglied der Loge „Zu den drey Verbündeten“ in Düsseldorf (Quelle: 1 und 2). Sie ist eine der ältesten Freimaurerlogen Deutschlands. Die heutigen Logenmitglieder kommen aus etwa 15 verschiedenen Ländern. (Quelle)

Friedrichs Sohn Alfred Krupp (1812-1887) stieg zum wohl mächtigsten deutschen Industriellen auf. Sein Industriekonzern war der grösste in Europa und war auch in den USA aktiv. Alfred Krupp war der grösste Waffenhändler seiner Zeit.

Alfred Krupp gründete zusammen mit Alexander von Schoeller ein Unternehmen. Die Schoeller Familie gehörte zu den wichtigsten Industriellen in Österreich und wurde in den österreichischen Adel aufgenommen. Alfred Krupps Bruder Hermann zog nach Österreich, wo er als Industrieller aktiv wurde. Hermanns Sohn Arthur Krupp (1856-1938) gehörte zur österreichischen Elite und kannte die österreichische Königsfamilie.

Friedrich Alfred Krupp (1854-1902) hatte ein freundschaftliches Verhältnis zum deutschen Kaiser Wilhelm II.. Der Kaiser führte den Trauerzug bei Krupps Beerdigung. Der Kaiser hatte sogar eigene Gästezimmer in der Villa der Krupps. (Quelle)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Krupps eine der reichsten Familien Deutschlands (Quelle). Ihr Konzern gehörte auch im 20. Jahrhundert zu den grössten deutschen Unternehmen.

Bertha Krupp (1886-1957) heiratete den Diplomaten Gustav von Bohlen und Halbach (1870-1950). Gustavs Vater wurde geadelt und stand im Dienste des Grossherzogs Friedrich I. von Baden. Gustavs Grossvater war preussischer Konsul in den USA. Gustavs Mutter war in den USA geboren. Sie war die Tochter von Henry Bohlen, der ein General im amerikanischen Bürgerkrieg war (Quelle). Henrys Familie war von Deutschland in die USA ausgewandert. Zu den Nachkommen dieser Familie gehörte auch der US-Diplomat Charles E. Bohlen (Quelle). Charles war eng mit US-Präsident Franklin Roosevelt verbunden sowie auch mit den US-Diplomaten William Averell Harriman und George F. Kennan (Grossvater des Zeitungsunternehmers Kevin McClatchy). (Quelle)

Durch die Heirat von Bertha Krupp und Gustav entstand der Familienzweig Krupp von Bohlen und Halbach, der ab da den Krupp-Konzern kontrollierte.

Gustav war preussischer Diplomat im Vatikan (Quelle).

Krupp-Bohlen-Halbach und das Naziregime

Der Krupp-Konzern gehörte zu den wichtigsten Rüstungsherstellern im 1. Weltkrieg und Gustav war ein Befürworteter des Krieges (Quelle). Nach dem Krieg veranlassten die Siegermächte, dass Deutschland keine Rüstungsgüter mehr herstellen darf, was dem Geschäft von Krupp stark schadete. Als Hitler 1933 die Macht übernahm, startete er ein riesiges Aufrüstungsprogramm. Ab da war Krupp schnell wieder der führende Rüstungshersteller in Deutschland. Der Krupp-Konzern beschäftigte während des 2. Weltkrieges etwa 100 000 Zwangsarbeiter (Quelle). Der Krupp-Konzern engagierte sich schon im 1. Weltkrieg dafür, Arbeiter aus den besetzten Gebieten als Zwangsarbeiter einsetzen zu dürfen (Quelle).

Einzelne Mitglieder der Familie Krupp-Bohlen-Halbach waren Unterstützer von Hitler und der NSDAP.

Gustav Krupp von Bohlen und Halbach

Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, der den Krupp-Konzern führte, finanzierte die Arbeitsstelle Schacht. Sie wurde 1932 vom Bankier Hjalmar Schacht gegründet und entwarf ein Wirtschaftsprogramm für die NSDAP. Hjalmar Schacht war ein wichtiger Förderer Hitlers und leitete die Zentralbank im Naziregime. Er war ein Freund des britischen Zentralbankenchefs Montagu Norman.

Gustav und Hjalmar Schacht gehörten zu den Teilnehmern des Geheimtreffens vom 20. Februar 1933. Bei dem Treffen spendeten deutsche Industrielle 3 Millionen Reichsmark an die NSDAP. Zu den Teilnehmern gehörten die wichtigsten (nicht jüdischen) Akteure der damaligen deutschen Wirtschaftselite, darunter auch Quandt, Finck, Flick, Opel und Ludwig von Winterfeld (gehörte zum Vorstand von Siemens und hatte in die Siemens Familie geheiratet).

Gustav und Hjalmar Schacht organisierten gemeinsam Spenden für Hitler (Quelle).

Gustav war Mitglied des Generalrats der Wirtschaft, ein kurzlebiges Gremium das nur einmal tagte (am 20. September 1933). Es bestand aus hochrangigen deutschen Bankiers und Industriellen, welche die NSDAP Führung und Hitler bei ihren Zukunftsplänen berieten. Zu den Teilnehmern gehörten auch SchröderSiemensFinck, Bosch und Thyssen.

Gustav wurde 1940 als „Pionier der Arbeit“ geehrt. Dies war die höchste wirtschaftliche Auszeichnung im Dritten Reich. Das von Hitler gestiftete Ehrenzeichen wurde an 19 Personen verliehen, darunter auch an Porsche, Bosch und Röchling.

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach

Gustavs Sohn Alfried Krupp von Bohlen und Halbach (1907-1967) war ebenfalls mit der NSDAP verbunden. Er unterstützte bereits 1931 die SS finanziell, also noch vor der Machtübernahme Hitlers.

Alfried und sein Vater Gustav wurden zu Wehrwirtschaftsführern ernannt, eine Auszeichnung der NSDAP, die an Leiter rüstungswichtiger Betriebe vergeben wurde. So gut wie alle der wichtigsten Industriellen der damaligen deutschen Wirtschaftselite erhielten diese Auszeichnung, unter anderem Porsche, Siemens, Quandt, Merck, Bosch, Flick, Röchling und Henkel.

Während des 2. Weltkrieges gründeten die Nazis die „Reichsvereinigung Kohle“ und die „Reichsvereinigung Eisen“. Die beiden Verbände sollten die deutsche Kohle- und Eisenindustrie im Interesse der Nazis steuern. Alfried gehörte zur Führung der beiden Verbände. Er war auch Beiratsmitglied der „Ausfuhrgemeinschaft für Kriegsgerät“. Diese wurde von den Nazis gelenkt und befasste sich mit den deutschen Waffenexporten. Unter Hitler wurde Deutschland wieder einer der weltweit grössten Händler von Rüstungsgütern, wovon Krupp profitierte.

Nach dem 2. Weltkrieg war Deutschland von den Alliierten besetzt, die Gerichtsverfahren gegen Kriegsverbrecher eröffneten. Alfried und zehn weitere führende Mitarbeiter des Krupp-Konzerns wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Im Jahr 1951 wurden aber fast alle begnadigt, darunter auch Alfried. 1953 erhielt Alfried auch sein beschlagnahmtes Vermögen zurück. Die Begnadigung ist auf John Jay McCloy zurückzuführen. Der US-Amerikaner war einer der führenden Köpfe der Alliierten im besetzten Deutschland. Er vertrat die Interessen der US-Elite beim politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau im Nachkriegsdeutschland. McCloy gehörte selbst zur US-amerikanischen Elite:

  • Er war von 1953 bis 1970 Vorsitzender des Council on Foreign Relations (CFR) und danach noch bis 1989 Ehrenvorsitzender (Quelle). Der CFR gilt als eine der mächtigsten Denkfabriken der Welt.
  • Er war Vorsitzender der Chase Manhattan Bank. Die Bank wurde von David Rockefeller kontrolliert. McCloy war ein langjähriger Bekannter der Rockefeller Familie.
  • Er war Präsident der Weltbank.
  • Er war Ehrenvorsitzender des Atlantic Institute. Die nicht mehr existente Denkfabrik war mit der NATO verbunden. Über die Denkfabrik kannte er vielleicht den britischen Grafen Rowland Baring, der aus einer bedeutenden britischen Bankiersfamilie kam.
  • Er gehörte zur Warren-Kommission, die die Hintergründe zur Ermordung von US-Präsident Kennedy untersuchen sollte.

McCloy war übrigens eng mit dem US-Diplomaten Charles E. Bohlen verbunden (Quelle). Bohlen wurde bereits am Anfang dieses Beitrages erwähnt. Er war mit der Familie Krupp-Bohlen-Halbach verwandt.

Nach Einschätzung von Benjamin Ferencz, der bei den Nürnberger Prozessen für die Anklagebehörde arbeitete, wären Alfried Krupp, Günther Quandt, Friedrich Flick und die Verantwortlichen der I.G. Farben als Hauptkriegsverbrecher angeklagt worden, wenn die heute zugänglichen Dokumente den Anklägern damals vorgelegen hätten. Die entscheidenden Dokumente zu ihrem Wirken in der NS-Diktatur lagen den Behörden in der britischen Besatzungszone vor. Die Briten hielten das Material aber zurück. (Quelle bei 56:20 bis 57:15)

Hugenberg-Konzern

Der Krupp-Konzern war 1918 der grösste Spender der „Wirtschaftsvereinigung zur Förderung der geistigen Wiederaufbaukräfte“ (Quelle). Die nationalkonservative Wirtschaftsvereinigung bestand aus Stahl- und Bergbauunternehmern. Sie finanzierten massgeblich den Medienkonzern von Alfred Hugenberg, der ebenfalls Mitglied war. Sein Medienkonzern kontrollierte die Hälfte der deutschen Presse. Mit seiner nationalistischen und antidemokratischen Propaganda gilt Hugenberg als einer der wichtigsten Förderer der Nazis zur Zeit der Weimarer Republik. Hugenberg war von 1909 bis 1918 in der Führung des Krupp-Konzerns. Somit förderte der Krupp-Konzern bereits 14 Jahre vor der Machtübernahme der Nazis rechtsradikale Bewegungen.

Verbundene Personen

Gustav Krupp von Bohlen und Halbach gehörte zur Ruhrlade, eine Vereinigung der zwölf einflussreichsten Ruhrindustriellen. Sie existierte von 1928 bis 1939. Einer der zwölf Industriellen war Karl Haniel. Die Haniel Familie hatte schon seit Ende des 18. Jahrhunderts Kontakt zur Krupp Familie (Quelle). Die Haniels sind heute noch aktiv und Milliardäre. Sie gehören schon seit über 100 Jahren zu den reichsten Familien Deutschlands. Zur Ruhrlade gehörte auch Fritz Thyssen. Die Thyssens sind heute ebenfalls Milliardäre und gehören schon seit über 100 Jahren zu den reichsten deutschen Familien. Gustav kannte Kurt Hirschland, der bis 1934 im Aufsichtsrat von Krupp war. Er kam aus der deutsch-jüdischen Bankiersfamilie Hirschland. Die Hirschland Bank erbrachte bereits im 19. Jahrhundert Dienstleitungen für Krupp und Haniel (Quelle). Schon Alfred Krupp (1812-1887), der den Konzern aufgebaut hatte, kannte Moses Hirschland, der sein Arzt war.

Krupp-Bohlen-Halbach in den letzten 70 Jahren

Seit 1967 ist der Krupp-Konzern unabhängig von der Familie (zumindest nach offiziellen Angaben). Ab da war die „Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung“ Hauptaktionär des Unternehmens. Nachdem Alfried 1967 starb, ging sein gesamtes Vermögen an die Stiftung über.

1999 fusionierte der Krupp-Konzern mit dem Stahlkonzern der Thyssen Familie. Dadurch entstand der heutige Industriekonzern Thyssenkrupp. Dieser ist der grösste deutsche Stahlhersteller. Er ist eines der grössten deutschen Rüstungsunternehmen (Quelle). Die Krupp-Stiftung besitzt derzeit 21 Prozent des Konzerns und ist somit Hauptaktionär. Sie ist eine der reichsten deutschen Stiftungen und verwaltet über eine Milliarde Euro.

Derzeit (20.5.2021) gehören folgende Personen zum Kuratorium der Stiftung:

  • Der deutsche Politiker Armin Laschet (der meiner Meinung nach eine Marionette der Vatikanelite ist).
  • Sabine Lautenschläger: Sie war Direktoriumsmitglied der europäischen Zentralbank und Vizepräsidentin der deutschen Zentralbank.
  • Rainer Esser: Der deutsche Medienmanager ist Geschäftsführer der ZEIT-Verlagsgruppe und der DvH Medien GmbH. Dadurch wird er vermutlich den adligen Medienunternehmer Dieter von Holtzbrinck kennen, der das Unternehmen besitzt. Zuvor war Rainer Esser Chefredakteur bei der Verlagsgruppe Bertelsmann. Daher könnte er die Mohn Familie kennen, die den Medienkonzern kontrolliert.
  • Bernd Pischetsrieder: Er war Vorstandsvorsitzender der Automobilkonzerne VW und BMW. Daher wird er vermutlich die Milliardärsfamilien Quandt und Porsche-Piëch gekannt haben. Er war Aufsichtsratsvorsitzender von Munich Re, das grösste Rückversicherungsunternehmen der Welt. Das Unternehmen wurde von der Milliardärsfamilie Finck gegründet. Er ist derzeit stellvertretender Vorsitzender des Wittelsbacher Ausgleichsfonds. Dieser ist die Stiftung der Hochadelsfamilie Wittelsbach (die ehemalige Königsfamilie von Bayern).

In der Nachkriegszeit wurde der Krupp-Konzern und die Stiftung von Berthold Beitz (1913-2013) geführt. Er gehörte auch nach dem Jahr 2000 zur Führung des Konzerns und der Stiftung. Er gehörte zudem zur Stiftung The 1001: A Nature Trust. Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF. Zum 1001 Club gehörten oder gehören noch immer Angehörige der Familien RothschildRockefeller, Agnelli, Aga Khan, Oppenheimer, Loudon, Bin Laden, Astor, Ford, Siemens, Hoffmann und viele weitere elitäre Familien, darunter auch mehrere Königsfamilien. (Quelle)

Der marokkanische König Hassan II. schenkte der Familie Krupp-Bohlen-Halbach ein Schloss in Marokko (Quelle).

Harald von Bohlen und Halbach (1916-1983) war, wie andere deutsche Prominente auch, ein Kunde der ermordeten Prostituierte Rosemarie Nitribitt. Zu ihren Kunden gehörten auch die beiden Industriellen Harald Quandt und Gunter Sachs. Da der Mordfall nicht aufgeklärt werden konnte, kam es zu Vermutungen, dass einflussreiche Kreise aus Wirtschaft und Politik die Aufklärung verhindern wollten. Harald von Bohlen und Halbach war in Nitribitt verliebt und wollte sie angeblich sogar heiraten. (Quelle) Noch kurz vor Nitribitts Tod hatte er sie besucht. Eine Flasche am Tatort trug seine Fingerabdrücke. (Quelle)

Berthold (1913-1987) und sein Bruder Harald von Bohlen und Halbach (1916-1983) kontrollierten ab den 50er Jahren die WASAG, ein Unternehmen für die Herstellung von Sprengstoffen, Munition und Chemikalien. Die WASAG war zeitweise ein führender Sprengstoffhersteller in Deutschland. Die WASAG wurde 2001 Teil des heutigen Chemieunternehmens H&R, das aber unabhängig von der Familie Krupp-Bohlen-Halbach ist.

Bertholds Sohn Eckbert von Bohlen und Halbach (*1956) leitet die Bohlen Industries GmbH, die ihm vermutlich auch gehört. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Sprengstoffchemie. Das Unternehmen ist an der Fakt AG beteiligt, die sich auf Immobilien, Energie und Finanzwesen konzentriert.

Bemerkenswerte Heiraten

Eckbert von Bohlen und Halbach (*1956) heiratete in den Hochadel. Seine Frau kommt mütterlicherseits aus der schwedischen Königsfamilie und väterlicherseits aus der deutschen Hochadelsdynastie Hohenzollern. (Quelle) Sie ist eine Nichte der derzeitigen schwedischen Königin Silvia (Quelle).

Mathilde Bohlen-Halbach (1823-1848) heiratete in die deutsche Uradelsfamilie Wartensleben. Die Familie brachte im 18. und 19. Freimaurer hervor (Quelle: 1 und 2). Mathildes Tochter Caroline heiratete in die deutsche Hochadelsfamilie Lippe-Biesterfeld. Caroline war die Grossmutter von Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, der Hauptgründer der Bilderbergtreffen. Bernhard heiratete in die niederländische Königsfamilie. Sein Enkel ist der derzeitige niederländische König Willem-Alexander. Dadurch ist der König ein entfernter Verwandter der Familie Bohlen-Halbach. Mathilde Bohlen-Halbach (1823-1848) ist eine Ur-Ur-Urgrossmutter des Königs.

Arndt von Bohlen und Halbach (1938-1986) heiratete eine Gräfin aus der österreichischen Uradelsfamilie Auersperg. Die Auersperg Familie heiratete in die Königsfamilien von Österreich und Liechtenstein.

Irmgard von Bohlen und Halbach (1912-1998) heiratete in erster Ehe in die deutsche Uradelsfamilie Raitz von Frentz. Die Familie ist traditionell mit dem Vatikan verbunden. Familienmitglieder waren auch in den letzten 100 Jahren in mehreren Vatikanorden vertreten (Jesuiten, Malteser, Konstantinorden und Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem). Edmund Raitz von Frentz (1887-1964) engagierte sich als Journalist für die katholische Kirche. Er verkehrte im Vatikan, wo er auch begraben wurde.

Friedrich Alfred Krupp (1854-1902) heiratete in die deutsche Uradelsfamilie Ende. Ein bemerkenswertes Familienmitglied wäre der Minister Ferdinand Adolf Freiherr von Ende (1760-1817), der Mitglied des Illuminatenordens war (Quelle).

Berthold von Bohlen und Halbach (1913-1987) heiratete in die deutsche Uradelsfamilie Maltzahn. Sein Schwiegervater war Adolf Georg von Maltzan. Der Diplomat war deutscher Botschafter in den USA.

Barbara Krupp (1887-1972) heiratete in die deutsche Adelsfamilie Wilmowski. Die Familie wurde im 16. Jahrhundert vom polnischen König in den Adel aufgenommen.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Schneider Familie

Die Schneider Familie gehörte lange Zeit zu den mächtigsten Industriellen in Frankreich (etwa von 1850 bis 1960). Sie sind über Heiraten mit dem französischen Adel verbunden.

Eugène Schneider (1805-1875) und sein Bruder Adolphe (1802-1845) gründeten 1836 ein Unternehmen, das in der Stahlindustrie aktiv wurde. Eugène Schneider gehörte 1864 zu den Mitgründern der Société Générale, die bis heute zu den drei grössten französischen Banken gehört und inzwischen eine der grössten der Welt ist. Unter den Gründern waren auch die Familien Rothschild und Bischoffsheim vertreten (Quelle: 1, 23). Eugène Schneider war der erste Präsident der Bank (Quelle).

Eugène Schneider war von 1854 bis 1875 in der Führung der französischen Zentralbank. Sein Sohn Henri Schneider (1840-1898) war danach von 1886 bis 1897 in der Zentralbankführung. Dadurch kannten sie viele französische Bankiersfamilien, da in der Führung der französische Zentralbank bis 1936 viele Bankiersfamilie vertreten waren. Darunter Rothschild, Hottinguer, Mirabaud, Goüin, Mallet, André, Delessert, Neuflize und Vernes. (Quelle) Nach 1936 zogen sich diese Bankiersfamilien in den Hintergrund zurück. Seither gab es aber viele Personen in der Führung der Zentralbank, die bei den Banken dieser Familien gearbeitet haben.

Eugène Schneider war 1851 Minister für Landwirtschaft und Handel. 1852 wurde er vom französischen Kaiser Napoleon III. (Haus Bonaparte) in ein hohes Staatsamt berufen. (Quelle) Sein Cousin Antoine Virgile Schneider (1779-1847) war Kriegsminister zur Herrschaftszeit des französischen Königs Louis-Philippe I. (Haus Orléans).

Eugène Schneider II. (1868-1942) war Direktor der Crédit Lyonnais, die lange Zeit eine der grössten französischen Banken war (seit 2003 gehört sie zur französischen Grossbank Crédit Agricole). Eugène Schneider II. war 1904 Gründungsmitglied der französischen Investmentbank „Banque de l’Union Parisienne“ (BUP) und trat deren Führung bei. Die BUP wurde zu einer der führenden französischen Investmentbanken. Zu den Mitgründern gehörten auch die Bankiersfamilien Hottinguer, Mirabaud, Neuflize, Mallet und Vernes. Diese Familien waren alle in der Führung der französischen Zentralbank vertreten. Die BUP wurde durch Fusionen Teil der französischen Grossbank „Société Générale“, eine der weltweit grössten Banken.

Das Stahlunternehmen der Schneider Familie stieg zu einem der wichtigsten Industriekonzerne Frankreichs auf und beteiligte sich am Aufbau der französischen Eisenbahnen. Das Unternehmen gehörte zu den Pionieren des modernen Schiffbaus und der Rüstungs- und Luftfahrtindustrie in Frankreich. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts konzentrierte sich das Unternehmen immer mehr auf die Elektroindustrie. Aus dem Schneider-Konzern entwickelte sich der heutige Elektrokonzern „Schneider Electric“. Er gehört zu den grössten Unternehmen Frankreichs und ist einer der grössten europäischen Elektrokonzerne. Schneider Electric gehört zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Automatisierungstechnik. Das Unternehmen wurde bis in die 1960er Jahre von der Schneider Familie kontrolliert. Dann übergaben sie das Unternehmen an die belgische Industriellenfamilie Empain, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den belgischen Adel aufgenommen worden war. Die Empain Familie kontrollierte das Unternehmen bis in die 1980er Jahre. Dann war die französische Grossbank Paribas eine Zeit lang Hauptaktionär (die Bank wurde von den jüdischen Bankiersfamilien Stern, Goldschmidt, Bischoffsheim und Fould gegründet). Inzwischen hat das Unternehmen keinen relevanten Grossaktionär mehr.

Paul Schneider (1841-1916) war Präsident der „Compagnie des mines de Douchy“, ein nicht mehr existentes Kohlebergbauunternehmen.

Jean Schneider (1896-1944) gehörte zur Führung der Air France. Sie ist die grösste französische Fluggesellschaft.

Charles Schneider (1898-1960) war Präsident des Yacht Club de France. Der Yachtclub wurde 1867 vom französischen Kaiser Napoleon III. mitgegründet. Mehrere europäische Königsfamilien gehören zum Club. (Quelle)

Bemerkenswerte Heiraten

May Schneider (1902-1999) heiratete Herzog Pierre de Cossé Brissac. Er war Grossmeister des Ordens des Heiligen Lazarus. Der Vatikanorden wurde 1910 gegründet und ist ein Nachfolgerorden des Lazarus-Ordens, der vom 12. bis 19. Jahrhundert aktiv war. Die Adelsfamilie Cossé-Brissac gehört zusammen mit den Hochadelsfamilien Bourbon und Orléans zur Führung des Ordens (Quelle). Die Familien Bourbon und Orléans sind zwei der drei nicht amtierenden Königsfamilien Frankreichs.

Constance Schneiders (1865-1935) Tochter heiratete den Herzog Antoine de Lévis-Mirepoix. Schneiders Sohn heiratete Geneviève d’Orléans. Sie kam väterlicherseits aus der Hochadelsfamilie Orléans und mütterlicherseits aus der belgischen Königsfamilie.

Monique Schneider (1908-1995) und Zelie Schneider (1872-1969) heirateten in die französische Adelsfamilie Ganay, die bis heute zur französischen Elite gehört. Christine de Ganay ist die Mutter des Geschäftsmanns Olivier Sarkozy. Olivier ist ein Halbbruder des ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Zeile Schneiders Tochter heiratete Charles de Breteuil, der als Zeitungsunternehmer aktiv war.

Marguerite Schneider (1876-1969) heiratete einen französischen Adligen. Ihr Sohn François (starb 1944) heiratete in die französische Adelsfamilie Faucigny-Lucinge, die über eine Heirat auch mit den französisch-jüdischen Bankiersfamilien Ephrussi und Bischoffsheim verbunden war. François war der Vater von Anne-Aymone, die den französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing heiratete. Damit ist auch der Präsidentensohn und Geschäftsmann Henri Giscard d’Estaing ein Nachkomme der Schneiders.

Die Frau von Jean Schneider (1896-1944) war mit der Wendel Familie verwandt, die ebenfalls eine der wichtigsten französischen Industriellenfamilien war. Die Frau von Eugène Schneider (1805-1875) war mit der französischen Bankiersfamilie Neuflize verwandt.

Elfride Schneider (1815-1862) heiratete Viala Charon. Er war Generalgouverneur von Algerien, das von den Franzosen kontrolliert wurde. Er wurde von Kaiser Napoleon III. zum Baron geadelt.

Marie Élisabeth Schneider (1884-1958) heiratete in die Mame Familie, die früher als Verleger und Buchhändler tätig war.

Madeleine Schneider (1879-1969) heiratete den französischen Politiker Jacques de Juigné.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Haus Liechtenstein

Die österreichische Uradelsfamilie Liechtenstein besteht seit über 800 Jahren. Sie gehört zu den 16 Apostelgeschlechtern. Diese 16 Uradelsfamilien bildeten zu Beginn des 2. Jahrtausends die österreichische Adelselite. Vier dieser Familien bestehen noch heute und die Familie Liechtenstein wäre die wichtigste davon.

Die Familie gründete 1719 das Fürstentum Liechtenstein, über das sie fortan herrschte. Das Fürstentum besteht bis heute und das Haus Liechtenstein stellt noch immer die Fürsten des Landes.

Im Gegensatz zu anderen europäischen Monarchien hat die Fürstenfamilie von Liechtenstein nach wie vor grossen Einfluss auf die Politik des Landes. Der Monarch kann das Parlament auflösen, die Regierung entlassen, die Richter auswählen oder das Resultat einer Volksabstimmung rückgängig machen (Quelle). Bisher hat die Fürstenfamilie natürlich kein Parlament aufgelöst. Von diesem Recht würden sie vermutlich nur im Kriegsfall oder anderen Krisensituationen gebrauch machen.

Finanzwesen

Liechtenstein ist eines der kleinsten Länder der Welt. Das Land war lange Zeit eine der gefragtesten Steueroasen der Welt und gilt zusammen mit der benachbarten Schweiz als die Mutter aller Steueroasen in Europa (Quelle). Liechtenstein ist eng mit der Schweiz verbunden. Die beiden Länder haben die selbe Währung, den Schweizer Franken. Dieser gilt als die stabilste Währung der Welt. Liechtenstein und Schweiz sind zwei der wenigen westeuropäischen Staaten, die sich bis heute weigern der EU beizutreten.

Die grösste Liechtensteiner Bank ist die LGT Group. Sie wurde vor über 90 Jahren von der Fürstenfamilie gegründet und wird bis heute von ihr kontrolliert und geführt. Ende 2016 verwalteten die Liechtensteiner Banken etwa 235 Milliarden Franken (Quelle). Die LGT Group verwaltete 2016 etwa 150 Milliarden Franken (Quelle). Somit wurde 2016 mehr als die Hälfte der Vermögenverwaltung der Liechtensteiner Banken von der LGT Group bzw. der Königsfamilie kontrolliert.

2020 verwaltete die LGT Group 240 Milliarden Franken, also etwa 260 Milliarden US-Dollar. (Quelle) Sie ist nach eigenen Angaben die weltweit grösste Privatbank und Asset Management-Gruppe, die sich vollständig in Familienbesitz befindet. Somit ist die Fürstenfamilie auch eine erfolgreiche Bankiersfamilie. Sie arbeiten auch für andere Banken. Das Vermögen der Fürstenfamilie wird von 5 bis auf 7,2 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle: 1 und 2).

Die Regierung von Liechtenstein besitzt mehr als die Hälfte der Anteile an der Liechtensteinischen Landesbank, die sich ebenfalls auf Vermögensverwaltung konzentriert. 2019 verwaltete sie 72 Milliarden Franken (etwa 80 Milliarden US-Dollar).

Maximilian von Liechtenstein (*1969) leitete die LGT Group. Er arbeitete für JPMorgan, die grösste Bank der USA (Quelle).

Constantin von Liechtenstein (*1972) arbeitete für Brown Brothers Harriman (Quelle: 1 und 2). Sie gilt als die führende Privatbank der USA. Sie wurde 1931 von den Familien Harriman und Brown gegründet.

Bemerkenswerte Familienmitglieder

Karl Borromäus von Liechtenstein (1730-1789) war Freimaurer. Er war auch Ordensprotektor der „Asiatischen Brüder“. (Quelle: 1 und 2) Die Asiatischen Brüder, die aber keine Asiaten waren, sondern aus dem deutschsprachigen Raum kamen, waren eine Splittergruppe der Rosenkreuzer, die 1782 einen eigenen Orden bildete. Juden war der Beitritt gestattet, was zu dieser Zeit bei den deutschen Freimaurern und Rosenkreuzern kaum vorkam. Der Orden war im Gegensatz zu den Freimaurern nicht christlich orientiert, sondern wandte sich der „Echten Religion“ zu, die sie Mago Cabala nannten. Auf den beiden höchsten Ordensstufen befasste man sich mit Geisterbeschwörung. Gotteslästerern war der Eintritt aber angeblich untersagt. Genauso nahm man keine Personen mit Anti-Adliger Einstellung auf. „Wer die heiligen Rechte der Könige und Fürsten, die das Bild des Ewigen auf Erden sind, nur im geringsten verletzt“ galt als nicht aufnahmefähig. (Quelle) Den Asiatischen Brüder waren also die „heiligen Rechte“ des Hochadels sehr wichtig. Dass liegt vermutlich daran, dass Hochadlige sowie sonstige Adlige die Bruderschaft führten. Neben Freimaurern waren auch mehrere Illuminaten bei den Asiatischen Brüdern vertreten.

Erbprinz Alois von Liechtenstein (*1968) war an der „Royal Military Academy Sandhurst“. Sie ist die wohl elitärste Militärakademie der Welt. Viele Königsfamilien schicken einzelne Söhne nach England an diese Akademie. Vermutlich erlernen sie dort Kenntnisse über Kriegsführung sowie Verwaltung und Kontrolle von Militär und Geheimdiensten. Neben vielen britischen Adligen waren fast alle noch amtierenden Königsfamilien der Welt an der Akademie vertreten. Hier eine Liste der bemerkenswerten Absolventen.

Fürst Hans-Adam II. (*1945) und Nikolaus von Liechtenstein (*1947) waren auf der Internatsschule Lyceum Alpinum Zuoz in der Schweiz, wo Schüler aus 30 verschiedenen Ländern zusammenkommen. Auf dem Internat waren auch Mitglieder der deutschen Familien Piëch, Krupp und Faber-Castell sowie Mustafa Koç, der aus der reichsten Familie der Türkei kommt.

Nach der Liste von Kevin Dowling war Hans-Adam II. und sein Vater Mitglied der Stiftung „The 1001: A Nature Trust“. Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF. 

Alois und sein Vater, Fürst Hans-Adam II., haben Kontakt zu allen noch amtierenden europäischen Königsfamilien. Mitglieder der Fürstenfamilie trafen auch Mitglieder der Königsfamilien von Saudi-Arabien, Japan, Thailand und Kambodscha. Sie kennen auch die ehemalige österreichische Königsfamilie, mit der sie schon seit 700 Jahren eng verbunden sind. Hans-Adam II. besuchte die Queen bei ihrem 60 jährigen Jubiläum der Thronbesteigung. Es waren 58 Könige zu Gast (Quelle). Sie heiraten immer noch in europäische Hochadelsfamilien, was weiter unten erläutert wird. Durch Heiraten sind sie mit allen noch amtierenden europäischen Königsfamilien verwandt (Quelle).

Stefan von Liechtenstein (*1961) war liechtensteinischer Botschafter in Deutschland und der Schweiz. Derzeit ist er Botschafter beim Vatikan. Er ist Beiratsvorsitzender des deutsch-amerikanischen IT-Unternehmens Augustus Intelligence, das Ende 2020 Insolvenz meldete. Das Unternehmen konzentriert sich auf künstliche Intelligenz. Augustus Intelligence ist noch mit mindestens zwei weiteren bemerkenswerten deutschen Adligen verbunden, nämlich mit dem Expolitiker Karl-Theodor zu Guttenberg und dem Investor August François von Finck. Kai Diekmann, der ehemalige Chefredakteur der Bild-Zeitung, investierte in das Unternehmen. Der Jungpolitiker Philipp Amthor betrieb Lobbyarbeit für das Unternehmen. (Quelle: 1 und 2). Augustus Intelligence ist mit August Hanning und Hans-Georg Maaßen verbunden, zwei ehemalige hochrangige Geheimdienstler (Quelle).

Nikolaus von Liechtenstein (*1947) vertritt Liechtenstein bei der EU und bei internationalen Organisationen. Er war Botschafter im Königreich Belgien und kannte somit vielleicht die belgische Königsfamilie. Er war Botschafter beim Heiligen Stuhl (Vatikanführungsebene). (Quelle)

Vatikanverbindung

Die Fürstenfamilie ist traditionell mit dem Vatikan verbunden. Das Fürstenpaar wurde 2017 zu einer Privataudienz im Vatikan beim derzeitigen Papst Franziskus empfangen (Mitglied des Jesuitenordens). Der Taufpate von Fürst Hans-Adam II. war Papst Pius XII.. Die grosse Mehrheit der Bevölkerung Liechtensteins ist katholisch. (Quelle)

Die römisch-katholische Kirche ist die offizielle Staatsreligion in Liechtenstein. Das Fürstentum ist somit eines der wenigen europäischen Länder, in dem es keine Trennung von Staat und Kirche gibt.

Im Jahr 1916 hatte der Vatikan den Plan entworfen seinen Sitz nach Liechtenstein zu verlagern, der der neue Kirchenstaat werden sollte mit dem Papst als Herrscher. Der damalige Fürst Johann II. von Liechtenstein wäre damit einverstanden gewesen. Der Plan wurde letztendlich aber nicht umgesetzt. (Quelle)

Vatikanorden

Viele Mitglieder der Fürstenfamilie waren Mitglied des Malteserorden, ein alter Vatikanorden. Viele waren Mitglied des Ordens vom Goldenen Vlies. (Quelle) Dieser gilt als einer der bedeutendsten Ritterorden. Er untersteht nicht dem Vatikan, aber er wird traditionell vom katholischen Hochadel geführt. Der Orden untersteht der Königsfamilie von Spanien und Österreich.

Mehrere der heutigen Familienmitglieder erhielten Auszeichnungen vom Malteserorden. Wilhelm von Liechtenstein (1922-2006) war von 1990 bis zu seinem Tod der Grossprior des Malteserordens in Österreich. Zu seiner Beerdigung kamen über 200 Ordensmitglieder, darunter die gesamte Führung des Ordens. (Quelle)

Der derzeitige Erbprinz traf 2011 Matthew Festing, der damalige Grossmeister des Malteserordens. Die beiden verliehen sich gegenseitig einen Orden. Auch Politiker aus Liechtenstein haben Kontakt zum Malteserorden. (Quelle) Die Fürstenfamilie stellte 2013 dem Malteserorden den Gartenpalast für eine Veranstaltung zu Verfügung, bei der Spenden für den Orden gesammelt wurden und der Grossmeister Matthew Festing dabei war. Der damalige österreichische Bundespräsident Heinz Fischer war ebenfalls da. (Quelle) Fischer erhielt übrigens eine Auszeichnung vom Malteserorden (Quelle).

Fürst Franz Joseph II. (1906-1989) wurde vom Papst mit dem Piusorden ausgezeichnet. Franz und seine Frau waren Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, ein Vatikanorden (Quelle). Mehrere Mitglieder des Ordens sind und waren Bürger aus Liechtenstein. Auch der Lazarus-Orden (ebenfalls ein Vatikanorden) hat Mitglieder in Liechtenstein. (Quelle)

Opus Dei

Vincenz von Liechtenstein (1950-2008) war österreichischer Politiker bei der Partei ÖVP, die meiner Meinung nach unter dem Einfluss der Vatikanelite steht. Prinz Vincenz war Mitglied des Opus Dei. Übrigens galt der hochrangige ÖVP-Politiker Alois Mock als wichtiger Unterstützer des Opus Dei. Einer der wichtigsten Unterstützer in Österreich war der langjährige Wiener Erzbischof Franz König (ein Kumpel von Papst Johannes Paul II.). (Quelle)

Das Opus Dei ist eine mit dem Vatikan verbundene Organisation, die seit 1928 besteht. Sie ist für ihre Geheimhaltung bekannt. Sie wird von der Vatikanelite geführt. Die meisten Mitglieder scheinen aber nicht elitären Kreisen anzugehören. Nur die Führung ist elitär und einflussreich. Ein Teil von den nicht einflussreichen Mitgliedern wird einer Gehirnwäsche unterzogen (es soll 25 bis 30 Prozent aller Mitglieder betreffen). Diese Mitglieder leben in Wohngemeinschaften, die nur aus Opus Dei-Mitgliedern bestehen. Man versucht dort die Mitglieder von der Aussenwelt zu isolieren. Man fordert sie dazu auf, ihre privaten Kontakte möglichst nur auf Opus Dei-Mitglieder zu beschränken. Man fordert die Mitglieder auf, keine Kontakte zu Personen zu unterhalten, die dem Opus Dei kritisch gegenüber stehen. Man fordert die Mitglieder auf, ihre Hobbys aufzugeben und sich ihr Leben vollständig den Lehren des Opus Dei zu widmen. Mitglieder werden dazu angehalten mehrere Stunden am Tag zu beten, zu singen, zu summen und zu meditieren. Man wird dazu aufgefordert einen Bussgürtel (Cilicium) zu tragen, der um den Oberschenkel gelegt wird, wobei er starke Schmerzen verursacht. Den Bewohnern wird ständig die Idee eingepflanzt, dass sie Sünder seien und nur das Opus Dei sie von den Sünden und der Hölle bewahren kann. Sie müssen wöchentlich ihre Beichte bei einem Opus Dei-Priester ablegen. Mitglieder werden dazu aufgefordert, ihre Bankkonten aufzulösen und kein Geld zu besitzen. Nahrung, Kleider und Hygieneartikel werden von der Wohngemeinschaft zur Verfügung gestellt. Die Wohngemeinschaften werden von sogenannten Direktoren geführt. Die Direktoren verfassen täglich Berichte über die einzelnen Bewohner und ihre persönliche Entwicklung in der Wohngruppe. Die Direktoren lesen auch die Post und die Emails ihrer Bewohner. Die Bewohner werden rund um die Uhr von der Direktoren überwacht. Zudem fordert man die Bewohner dazu auf, andere Bewohner zu beobachten und wenn diese „Fehler“ machen, soll dies den Direktoren gemeldet werden. Es herrscht also eine kollektive Überwachung, wie es z. B. gerade in China etabliert wird und es schon in anderen Diktaturen gab. Für die Bewohner gibt es eigene Opus Dei-Ärzte. Ehemalige Bewohner berichteten auch, dass sie beruhigende Medikamente von diesen Ärzten bekamen. Es würde mich nicht überraschen, wenn man den Bewohnern Medikamente ins Essen mischt. Bewohner werden dazu aufgefordert, nur Essen aus der Küche der Wohngemeinschaft zu essen und kein Essen von aussen in die Wohngemeinschaft zu bringen. Ehemalige Mitglieder berichten von hypnoseartigen Ritualen. Ist eine Person lange Zeit in so einer Wohngruppe (manche sind schon seit Jahren dort), steht sie komplett unter Gehirnwäsche. Diese treuen Anhänger können den Direktoren dabei helfen, die Neuankömmlinge in der Wohngruppe einer Gehirnwäsche zu unterziehen und helfen auch neue Mitglieder anzuwerben. Kurz gesagt: In diesen Wohngemeinschaften werden die Bewohner ziemlich offensichtlich einer Gehirnwäsche unterzogen. (Mehr dazu) Manche Leser haben vielleicht schon von der Verschwörungstheorie gehört, dass Sekten in den USA wie Scientology von den amerikanischen Geheimdiensten gelenkt werden und an den Sektenanhängern mit Gehirnwäsche experimentieren. Es gab drei Sekten bei denen die Involvierung von Geheimdiensten aus meiner Sicht sehr plausibel wären: der Peoples Temple in Jonestown und die Branch Davidians in Waco sowie die Sekte in der Colonia Dignidad. Die CIA und der rumänische Geheimdienst sowie vermutlich noch weitere Geheimdienste haben in der Vergangenheit mit Gehirnwäsche experimentiert und gingen dabei äusserst skrupellos vor (Quelle: 1 und 2). Vielleicht war die Vatikanelite neidisch auf die CIA und wollte auch ein eigenes Gehirnwäscheprogramm. Ich geh davon aus, dass diese Opus Dei-Wohngemeinschaften ein von der Vatikanelite initiiertes Mind Control-Projekt sind.

Im Opus Dei sind wie gesagt auch einflussreiche Persönlichkeiten vertreten, darunter auch hochrangige Priester, Politiker, Beamte und Geschäftsleute. Diese werden aber scheinbar nicht einer Gehirnwäsche unterzogen, sondern sollen vermutlich den Einfluss des Opus Dei sicherstellen. Das Opus Dei dient somit einerseits wie die anderen Vatikanorden zur Elitenbildung der Vatikanelite. Anderseits wird ein Gehirnwäscheprogramm durchgeführt, getarnt als konservativ-christliche Wohngemeinschaften. Der Vatikan hält scheinbar seine schützende Hand über das Projekt.

Das Einflussgebiet des Opus Dei umfasst vor allem Spanien, Italien und Südamerika (also Länder wo der Vatikan traditionell viel Einfluss hat). Auffällig viele Mitglieder gehörten zur politischen Elite in der spanischen Diktatur unter Franco. Die wichtigsten offiziell bestätigten Mitglieder wären:

  • Mariano Navarro Rubio: Er war spanischer Finanzminister und Chef der spanischen Zentralbank zur Zeit der Franco-Diktatur. (Quelle)
  • Laureano López Rodó: Er war spanischer Aussenminister in der Franco-Diktatur. (Quelle)
  • Alberto Ullastres: Er war spanischer Handelsminister in der Franco-Diktatur. (Quelle)
  • Vicente Mortes: Er war Minister für Wohnungsbau in der Franco-Diktatur. (Quelle)
  • Gregorio López-Bravo: Er war spanischer Industrieminister in der Franco-Diktatur. Später war er in der Führung von diversen spanischen Grossunternehmen. (Quelle)
  • Antonio Fontán: Nach der Franco-Diktatur wurde er der erste Senatspräsident von Spanien und war Mitverfasser der spanischen Verfassung. (Quelle)
  • Adolfo Suárez: Er wurde der erste spanische Regierungschef nach der Franco Diktatur. (Quelle)
  • Federico Trillo: Er war von 2000 bis 2004 spanischer Verteidigungsminister (Quelle).
  • Jorge Fernández Díaz: Er war von 2011 bis 2016 spanischer Innenminister. (Quelle)
  • Guillermo Lasso: Er ist derzeit Präsident von Ecuador. (Quelle)
  • Jorge Rossi Chavarría: Er ist ein führender Politiker in Costa Rica. (Quelle) Er war Präsident der Zentralbank von Costa Rica. Die römisch-katholische Kirche ist die offizielle Staatsreligion in Costa Rica. Es ist somit eines der wenigen christlichen Länder, in dem es keine Trennung von Staat und Religion gibt.
  • Patrick Ngugi Njoroge: Er leitet derzeit die kenianische Zentralbank. (Quelle)
  • Isidre Fainé: Er war bis 2016 Präsident der spanischen Grossbank Caixa und ist ein Freund des ehemaligen spanischen Königs Juan Carlos. (Quelle)
  • José María Ruiz-Mateos: Der Geschäftsmann kontrollierte früher den grössten privaten Konzern in Spanien. (Quelle) Er musste wegen Währungsschmuggel, Betrug und Steuerunterschlagung vor Gericht.
  • Luis Valls Taberner: Der Bankier war viele Jahre in der Führung der spanischen Grossbank Banco Popular. (Quelle)

Weitere bemerkenswerte Personen, die mit dem Opus Dei verbunden sind/waren, aber offiziell keine Mitglieder sind:

  • Gianmario Roveraro: Der italienische Bankier unterhielt enge geschäftliche Beziehungen zum Opus Dei. Er war in den Parmalat-Skandal verwickelt, bei dem es um einen Finanzbetrug des italienischen Lebensmittelkonzerns Parmalat ging. Der Konzern war mit der italienischen Mafia verbunden (Quelle). Gianmario Roveraro verschwand 2006. Seine verbrannte und zerstückelte Leiche wurde zwei Wochen später gefunden. Ein Tag vor seinem Verschwinden besuchte er eine Veranstaltung des Opus Dei. (Quelle)
  • Joachim Meisner, Rainer Maria Woelki und Dominikus Schwaderlapp: Die drei deutschen Bischöfe stehen dem Opus Dei nahe, sind aber nach eigenen Angaben nicht Mitglied (Quelle: 1, 2, 3). Die drei hochrangigen Priester beteiligten sich an der Vertuschung von Kindesmissbrauch in der Kirche. Nach einer Aussage eines Missbrauchsopfers, die vom Gericht als glaubwürdig eingestuft wurde, gab es ein Missbrauchsnetzwerk bestehend aus Priestern, Politikern und Richtern (Quelle: 20:30 bis 24:30). Der vielfache Missbrauch sei mit dem Wissen von „Polizei, Justiz, Jugendamt und Bischof“ geschehen. (Quelle) Die kritische (aber seriöse) Nachrichtenplattform The Daily Beast aus den USA veröffentlichte einen Artikel, der auf einen Bericht verweist, der seltsamerweise von den meisten deutschen Leitmedien ignoriert wird. Nach dem Bericht hatten Nonnen, die Waisenkinder betreuten, die Kinder den Pädophilen zu Verfügung gestellt und erhielten dafür Geld. Zu den Kunden sollen auch Geschäftsleute gehört haben. Es soll auch zu Orgien gekommen sein. (Quelle) Nach einer Aussage eines weiteren Opfers soll sich auch eine Nonne aktiv am Missbrauch beteiligt haben. Ein scheinbar pädophiler Münchner Stadtrat war regelmässig zu Besuch im Heim. Nach Aussagen weiterer Opfer war der Pädophilenring mit mehreren Kinderheimen in Deutschland verbunden. (Quelle: 1 und 2)

Bemerkenswerte Heiraten

Die Familie heiratete in der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends in viele Adelsfamilien, aber in keine Herrscherfamilien. Erst seit dem 18. Jahrhundert heirateten sie nach und nach in mächtigere Hochadelsfamilien und fanden so Anschluss an den inneren Kreis der europäischen Hochadelselite. Sie sind über Heiraten vor allem mit der katholischen Adelselite verbunden.

Sie heirateten in den letzten 150 Jahren dreimal in die österreichische Königsfamilie. Die Familie ist bis heute im Malteserorden (alter Vatikanorden) vertreten und gilt als sehr angesehen im Orden.

Nikolaus von Liechtenstein (*1947) heiratete in die Königsfamilie von Luxemburg. Luxemburg ist wie Liechtenstein eine gefragte Steueroase.

Stefan von Liechtenstein (*1961) heiratete in die deutsche Uradelsfamilie Thun und Hohenstein. Graf Galeas von Thun und Hohenstein war von 1905 bis 1931 Grossmeister des Malteserordens.

Sie heirateten in den letzten 200 Jahren viermal in die ungarische Adelsfamilie Esterházy. Graf János Esterházy de Galántha gehört derzeit zur Führung des Malteserordens.

Der derzeitige Erbprinz Alois von Liechtenstein (*1968) heiratete in die nicht amtierende Königsfamilie von Bayern, die ebenfalls im Malteserorden vertreten ist. Die Familie kommt aus der Uradelsdynastie Wittelsbach. Die Wittelsbacher waren lange Zeit die Königsfamilie der deutschen Provinz Bayern und stellten Könige von noch weiteren Ländern. Sie sind schon seit Jahrhunderten mit dem Vatikan verbunden.

Die Fürstenfamilie heiratete in den letzten 350 Jahren dreimal in die Adelsfamilie Löwenstein-Wertheim, die ein Seitenzweig der Wittelsbacher ist. Die Familie Löwenstein-Wertheim war auch in den letzten 100 Jahren im Malteser- und Jesuitenorden sowie im Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem vertreten, drei vatikanverbundene Orden. Die Familie stellte drei Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Das Zentralkomitee ist ein Zusammenschluss katholischer Interessensvertreter in Deutschland und wird scheinbar von der deutschen Vatikanelite gesteuert.

Vincenz von Liechtenstein (1950-2008), der Mitglied des Opus Dei war, heiratete in die französische Adelsfamilie Cossé-Brissac. Sie gehört zusammen mit den Hochadelsfamilien Bourbon und Orléans zur Führung des Ordens des Heiligen Lazarus. Der Vatikanorden wurde 1910 gegründet und ist ein Nachfolgerorden des Lazarus-Ordens, der vom 12. bis 19. Jahrhundert aktiv war. Die Hochadelsfamilien Bourbon und Orléans sind zwei der drei nicht amtierenden französischen Königsfamilien. Gundakar von Liechtenstein (*1949) heiratete die Tochter des Oberhauptes der Hochadelsfamilie Orléans.

Barbara von Liechtenstein (*1942) heiratete in die nicht amtierende Königsfamilie von Serbien (Haus Karađorđević).

Friedrich von Liechtenstein (1871-1959) heiratete eine Gräfin aus der ungarisch-österreichischen Uradelsfamilie Apponyi. Das bekannteste Familienmitglied wäre Geraldine von Apponyi (1915-2002), die in die albanische Königsfamilie heiratete und dadurch Königin von Albanien wurde.

Sie heirateten in den letzten 50 Jahren zweimal in die deutsche Uradelsfamilie Waldburg-Zeil, die traditionell mit dem Vatikan verbunden ist. Das derzeitige Oberhaupt Erich von Waldburg zu Zeil und Trauchburg ist Mitglied des Malteserordens. Er und seine Familie sind an deutschen Zeitungen und Radiosendern beteiligt. Im Zeitraum 2001 waren sie noch Milliardäre mit einem Vermögen etwa 2,5 Milliarden Euro (Quelle). 2014 wurde das Vermögen auf 650 Millionen Euro geschätzt (Quelle).

Johann von Liechtenstein (1914-2004) heiratete in die deutsche Adelsfamilie Thurn und Taxis, die heute noch im Malteserorden vertreten ist. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte sie zu den reichsten Familien Deutschlands (Quelle). Heute sind sie Milliardäre (Quelle: 1 und 2).

Marie von Liechtenstein (1914-2011) heiratete in die deutsche Uradelsfamilie Eltz. Der katholische Priester Johannes zu Eltz (*1957) ist der derzeitige Stadtdekan von Frankfurt. Er war an Jesuitenuniversitäten, die eng mit dem Vatikan verbunden sind. Jakob zu Eltz (1921-2006) vertrat den Malteserorden in Deutschland. Er war ein Grossvater des deutschen Expolitikers und Lobbyisten Karl-Theodor zu Guttenberg, der deutscher Verteidigungsminister war. Als sich Kroatien 1991 unabhängig von Jugoslawien machte, trat Jakob zu Eltz in die kroatische Politik ein. Die katholische Kirche bzw. der Vatikan ist noch immer sehr einflussreich in Kroatien (Quelle).

Franziska von Liechtenstein (1930-2006) heiratete einen Grafen aus der deutschen Uradelsfamilie Spee, die heute noch im Malteserorden vertreten ist.

Louisanne von Liechtenstein (1907-1994) heiratete in die deutsche Uradelsfamilie Galen. Der CDU-Politiker Christoph Bernhard von Galen (1907-2002) verkehrte im Vatikan.

Georg von Liechtenstein (1911-1998) heiratete die Tochter des damaligen Oberhauptes der deutschen Hochadelsfamilie Württemberg. Das Haus Württemberg war früher die Königsfamilie der deutschen Provinz Württemberg und brachte mehrere Freimaurer hervor. Karl Aloys von Liechtenstein (1878-1955) heiratete ebenfalls in das Haus Württemberg. Gundakar von Liechtensteins (*1949) Frau kam mütterlicherseits ebenfalls aus dem Haus Württemberg.

Sie heirateten in den letzten 200 Jahren viermal in die böhmische Uradelsfamilie Lobkowitz. Der böhmische Adel ist traditionell mit der österreichischen Königsfamilie verbunden, die früher über Böhmen herrschte. Böhmen macht das heutige Tschechien aus. Mitglieder der Lobkowitz Familie sind in der tschechischen Politik. Es sind immer noch viele böhmische Adelsfamilien in der tschechischen Politik vertreten, manche auch in hohen Positionen. Beispielsweise der Aussenminister Karel Schwarzenberg, der das Oberhaupt der Uradelsfamilie Schwarzenberg ist. Das Haus Liechtenstein heiratete in letzten 200 Jahren zweimal in die Familie Schwarzenberg.

Adelheid von Liechtenstein (*1981) heiratete in die böhmisch-österreichische Adelsfamilie Coudenhove-Kalergi. Graf Richard Coudenhove-Kalergi gründete 1923 die Paneuropa-Union und war bis zu seinem Tod 1972 deren Präsident. Die Paneuropa-Union ist die älteste europäische Einigungsbewegung und sie plante die Gründung der europäischen Wirtschaftsunion. Richard war ein Vertrauter von Otto von Habsburg aus der ehemaligen Königsfamilie Österreichs (Quelle). Seit Richards Tod wird die Paneuropa-Union von den Habsburgern geführt. Richard war Freimaurer (Quelle). Adelheid von Liechtensteins Mann war mütterlicherseits ein Nachfahre von einflussreichen Kolonialfamilien aus den USA. Zu seinen Vorfahren gehörten die Kolonialfamilien Lee, Vanderbilt, Carter, Calvert und Bowie.

Eugen von Liechtenstein (*1939) heiratete in die österreichische Adelsfamilie Goëss. Die österreichische Milliardärin Heidi Horten heiratete ebenfalls in die Goëss Familie (Quelle). Übrigens verkehrte Heidi im Zeitraum 2004 mit den österreichisch-deutschen Milliardärsfamilien Porsche, Piëch und Flick (Quelle).

Anna von Liechtenstein (*1970) heiratete in die österreichische Adelsfamilie Kottulinsky. Der ÖVP-Politiker Kunata Kottulinsky (1914-2004) gehörte zur Führung der österreichischen Industriellenvereinigung, welche die Interessen der österreichischen Wirtschaft vertritt. Er war Vizepräsident der österreichischen Zentralbank.

Karoline von Liechtenstein (1836-1885) heiratete in die deutsche Uradelsfamilie Schönburg. Der deutsche Journalist Graf Alexander von Schönburg-Glauchau gehörte zur Führung der Bild Zeitung, die meistgelesene Zeitung Deutschlands.

Franz I. von Liechtenstein (1853-1938) heiratete eine Tochter von Wilhelm Gutmann. Gutmann war der führende Kohleunternehmer in Österreich-Ungarn und wurde in den Adel aufgenommen. Die Frau von Franz hatte eine Schwester, die in die britisch-jüdische Montefiore Familie heiratete (die Montefiores heirateten auch in die Rothschild Familie). Die Gutmann Familie gründete und kontrollierte früher die Bank Gutmann. Die österreichische Privatbank verwaltet derzeit über 26 Milliarden Euro/30 Milliarden US-Dollar.

Philipp von Liechtenstein (1837-1901) heiratete eine Tochter des österreichisch-jüdischen Bankiers Moritz Todesco, der in den österreichischen Adel aufgenommen wurde.

Nora von Liechtenstein (*1950) heiratete einen spanischen Markgrafen.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Polanco Familie

Die Polanco Familie gehört zu den mächtigsten Medienunternehmern Spaniens.

Jesús de Polanco (1929-2007) gründete 1972 den Medienkonzern Prisa und stieg zum wohl mächtigsten spanischen Medienunternehmer auf. 2007 wurde sein Vermögen auf 3 Milliarden US-Dollar geschätzt und er gehörte damit zu den reichsten des Landes. Zwei seiner Söhne sind derzeit in der Führung des Unternehmens, einer davon als Ehrenvorsitzender.

Der Medienkonzern Prisa besitzt El País, die grösste Tageszeitung Spaniens. Die Zeitung wurde 1976 von Jesús de Polanco mitgegründet. Der Konzern besitzt mehrere Radiosender, darunter auch Cadena SER, der meistgehörte Sender Spaniens. Prisa ist auch in Portugal und Südamerika aktiv.

Lange Zeit befand sich das Unternehmen in Familienbesitz. In den letzten 10 Jahren reduzierte die Familie ihre Anteile, da das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten geriet und auf Geld von neuen Investoren angewiesen war. Im Januar 2021 hielt die Familie nur noch 7,6% der Anteile am Unternehmen (Quelle). Deren Wert entspricht etwa 55 Millionen US-Dollar. Hauptaktionär von Prisa ist inzwischen der Investmentfond Amber Capital, der vom französischen Geschäftsmann Joseph Oughourlian kontrolliert wird. Dessen Vater Jean-Michel Oughourlian ist Botschafter des Malteserordens (ein alter Vatikanorden) in Armenien. Auch der mexikanische Multimilliardär Carlo Slim ist derzeit mit 4% an Prisa beteiligt. Der französische Medienkonzern Vivendi (Bolloré Familie) hält knapp 10% der Anteile an Prisa.

Heutige Mitglieder der Polanco Familie kennen Javier Monzón, der bis 2020 Vorsitzender des Prisa-Konzerns war. Er besuchte 2019 das Bilderbergtreffen (Quelle). Die Polancos werden Scheich Khalid Al Thani kennen, da dieser ebenfalls zum Aufsichtsrat von Prisa gehört. Der Scheich kommt aus der katarischen Königsfamilie. Er ist derzeit mit etwa 5% am Prisa-Konzern beteiligt.

Jesús de Polanco (1929-2007) war gut vernetzt. Wie viele Mitglieder der spanischen Elite unterhielt auch er Kontakte zur mexikanischen Elite (Mexiko war früher eine spanische Kolonie):

  • Er kannte den spanischen König Juan Carlos und seine Frau Sofia (Foto). Das Königspaar besuchte das Bilderbergtreffen (Quelle).
  • Er kannte Juan Luis Cebrián und gründete mit ihm 1976 die Zeitung El País. Cebrián gehörte zum Lenkungsausschuss der Bilderbergtreffen (Quelle).
  • Er kannte Emilio Botín (Quelle). Die Botín Familie führt die Banco Santander, die grösste spanische Bank. Die Bank besitzt derzeit etwa 4% des Prisa-Konzerns. Ana Botín gehört derzeit zum Lenkungsausschuss der Bilderbergtreffen (Quelle).
  • Er kannte den mexikanischen Aussenminister Jorge Castañeda und den spanischen Medienunternehmer José Gutiérrez Vivó (Foto).

Jesús de Polanco besuchte 2005 ein Treffen, bei dem auch folgende Personen anwesend waren:

  • Die beiden US-amerikanischen Milliardäre David Rockefeller und George Soros.
  • Die spanische Adlige Inmaculada de Habsburgo. Sie kommt aus dem Haus Habsburg (ehemalige Königsfamilie Österreichs) und ist zudem eine nahe Verwandte der spanischen Königsfamilie.
  • Die beiden mexikanischen Milliardäre Emilio Azcárraga Jean und Roberto Hernandez Ramirez.
  • Der ehemalige mexikanische Präsident Ernesto Zedillo.
  • Der venezolanische Milliardär Gustavo Cisneros.

(Quelle)

Die Polanco Familie ist schon lange mit Felipe Gonzalez verbunden, der bis noch vor kurzem zur Führung des Prisa-Konzerns gehörte. Felipe Gonzalez war von 1982 bis 1996 Präsident von Spanien. Er führte die spanische Partei PSOE. Der Prisa-Medienkonzern gilt schon lange als ein Unterstützer der Partei. Felipe Gonzalez gründete mit weiteren Politikern die „Grupos Antiterroristas de Liberación“ (GAL). Diese verdeckt agierenden paramilitärischen Gruppen waren in den 80er Jahren in Spanien und Frankreich aktiv. Sie waren eine Antiterroreinheit, die die baskische Untergrundterrororganisation ETA bekämpfen sollte, dabei aber selbst terroristische Mittel einsetzte und Morde beging. Die GAL war mit hochrangigen Polizisten verbunden. Eine der grössten spanischen Zeitungen schrieb, dass die Truppe mit dem spanischen Geheimdienst Cesid verbunden war (Vorgänger des heutigen spanischen Geheimdienstes CNI). Sie waren für die Morde an 28 ETA-Mitgliedern oder Sympathisanten verantwortlich, von denen jedoch nachweislich etwa ein Drittel keinerlei Beziehung zur ETA hatte. (Quelle) Das könnte bedeuten, dass die spanischen Geheimdienste, unter dem Vorwand den Terrorismus zu bekämpfen, eine Truppe von Auftragskillern bildeten, damit sie im geheimen auch unliebsame Personen ausschalten konnten, die eigentlich keine Verbindungen zu Terroristen hatten. Es gibt Verschwörungstheorien, die besagen, dass solche geheime paramilitärische Untergrundorganisationen bis heute in Spanien und weiteren Ländern bestehen. Übrigens wurde 2016 ein ehemaliges GAL-Mitglied verhaftet, das einen Terroranschlag plante. Er hatte Kontakte zur dschihadistischen Szene und bereiste Afghanistan, Syrien und Palästina (Quelle). Mich würde es nicht überraschen, wenn er mit Geheimdiensten in Verbindung stand.

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Forrest Familie

Der Schotte William Forrest (1819-1899) emigrierte in die britische Kolonie Australien. Seine Söhne wurden dort politisch aktiv. Der Sohn John Forrest (1847-1918) wurde 1890 der erste Premierminister von Westaustralien. 1901 wurde Australien unabhängig von Grossbritannien und John Forrest wurde Mitglied der ersten Regierung des australischen Staates. Er wurde der zweite Verteidigungsminister des Landes. Er erhielt Orden von der britischen Königsfamilie und trat 1897 dem Privy Council bei (Quelle), welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist. Kurz vor seinem Tod 1918 wurde er vom britischen König zum Baron geadelt und war damit der erste in Australien geborene britische Adlige. Er heiratete in die Hamersley Familie, die ebenfalls zur westaustralischen Kolonialelite gehörte.

Sein Bruder Alexander Forrest (1849-1901) war Bürgermeister der westaustralischen Hauptstadt Perth. Alexander erhielt einen Orden vom britischen Hochadel. Der Bruder David Forrest (1852-1917) war auch in der westaustralischen Politik. Manche der Söhne der Brüder gingen ebenfalls in die Politik. David Forrest ist ein Urgrossvater des Bergbaumilliardärs Andrew Forrest (*1961).

Der Bergbauunternehmer Andrew Forrest gilt mit seinem derzeitigen Vermögen von 21 Milliarden US-Dollar als einer der reichsten Australier (Quelle). 1994 gründete er das Bergbauunternehmen Anaconda Nickel, das heute den Namen Minara Resources trägt. Es ist einer der grössten Nickel- und Kobaltproduzenten Australiens. Australien ist das Land mit den zweitgrössten Nickel- und Kobaltreserven. Seit 2011 gehört das Unternehmen zu Glencore, einer der grössten Bergbaukonzerne und Rohstoffhändler der Welt.

2003 gründete Andrew Forrest die Fortescue Metals Group. Sie hat sich zu einem der grössten australischen Unternehmen entwickelt. Sie war 2020 der viertgrösste Eisenerzproduzent der Welt. Eisenerz wird zur Herstellung von Stahl benötigt und ist somit systemrelevant. Australien ist das Land mit den grössten Eisenerzreserven. Der grösste Teil des Eisenerzes der Fortescue Metals Group wird an China verkauft (Quelle). Andrew Forrest ist derzeit immer noch Vorsitzender und Hauptaktionär des Unternehmens. Er ist gut vernetzt:

  • Er traf Mitglieder der britischen Königsfamilie (Quelle: 1 und 2). Die britische Königsfamilie stellt immer noch das Staatsoberhaupt von Australien.
  • Er und seine Tochter trafen den derzeitigen Papst und Jesuiten Franziskus (Foto).
  • Er ist mit John Howard befreundet (Quelle). Howard war von 1996 bis 2007 australischer Premierminister und war langjähriger Vorsitzender der Liberalen Partei von Australien.
  • Er kennt die australische Bergbauunternehmerin Gina Rinehart, die mit einem Vermögen von 23 Milliarden US-Dollar ebenfalls zu den reichsten des Landes gehört. Auch ihr Vermögen stammt grösstenteils aus der Eisenerzindustrie. Forrest und Rinehart engagierten sie sich gegen die Bergbausteuer und hetzten die Bergbauarbeiter gegen die Regierung auf. (Quelle)
  • Er kennt den australischen Milliardär James Packer (Quelle). Er hatte ihn schon gekannt, bevor er die Fortescue Metals Group gründete (Quelle). Packer ist über seine Kasinos mit einem Netzwerk von Chinesen verbunden, das Interessen der Kommunistischen Partei Chinas in Australien vertritt. Zudem bestehen Verbindungen zu den Triaden (chinesische Mafia), die vermutlich auch Geld über Packers Kasino gewaschen haben. Mehr dazu im Beitrag zur Packer Familie.
  • Er hat geschäftlichen Kontakt zum australischen Milliardär Kerry Stokes (Quelle). Forrest und Stokes setzen sich für wirtschaftliche Interessen Chinas in Australien ein. Ihnen wurde vorgeworfen, dass sie sich China gegenüber loyaler verhalten als der australischen Regierung gegenüber. Die beiden investieren stark in China. (Quelle: 1 und 2) Wie oben bereits erwähnt wurde, ist China der wichtigste Kunde von Forrests Eisenerzkonzern (Quelle).

Andrew Forrest heiratete 1991 Nicola Maurice. Ihre Eltern waren Mitglieder der Australian League of Rights (Liga der Rechten), eine rechtsextreme Bewegung in Australien. Die Maurice Familie hatte bereits seit den 1970er Jahren Treffen für die Liga veranstaltet. Die Liga vertritt christliche Werte, ist gegen Einwanderung und verbreitet Verschwörungstheorien, darunter auch die Theorie der jüdischen Weltverschwörung. Die Anhängerschaft der Liga besteht aus konservativen Christen, Einwanderungsgegnern, Rassisten und Verschwörungstheoretikern. In den 1990er Jahren wurde sie in einem Bericht der australischen Menschenrechtskommission als „zweifellos die einflussreichste und effektivste sowie die am besten organisierte und am besten finanzierte rassistische Organisation in Australien“ bezeichnet. Andrew Forrests Frau hatte eine Schwester, die David Thompson heiratete, der zur Führung der Liga gehörte. David Thompson hatte ein gutes Verhältnis zu Andrew Forrest und arbeitete als Manager für das Bergbauunternehmen Anaconda Nickel, das damals von Andrew Forrest gegründet und kontrolliert wurde. (Quelle) Forrest fiel selbst schon mit rechtspopulistischen Aussagen auf. So sagte er, Premierminister Rudd habe Australien in eine kommunistische Diktatur verwandelt (Quelle). Das sein wichtigster Geschäftspartner China im Gegensatz zu Australien tatsächlich eine kommunistische Diktatur ist, scheint ihn aber nicht zu stören. Forrest ist teilweise bei den Rechten in Australien beliebt und hat den Ruf eines patriotischen Geschäftsmanns.

Die Liga ist zudem monarchistisch eingestellt und ihr Werteslogan ist: „Loyalität zu Gott, Königin und Land“. Sie bildete Ablegerorganisationen in den ehemaligen britischen Kolonien Neuseeland und Kanada. Ihre Botschaften sprechen vor allem Verschwörungstheoretiker und Rechtsextreme an. Sie verbreiten ebenfalls Theorien einer jüdischen Weltverschwörung. Sie setzen sich ebenfalls für monarchistische Interessen ein. Das erscheint mehr als paradox, da die britische Königsfamilie mit den Rothschilds und weiteren einflussreichen Juden verkehrt. Die jüdischen Bankiers kamen erst im 19. Jahrhundert zu internationalem Einfluss, als sie sich mit britischen Adligen anfreundeten, die damals das grösste Kolonialreich kontrollierten, was den jüdischen Bankiers ermöglichte ihr Geschäft weltweit auszuweiten. Die Queen ist noch immer das Staatsoberhaupt von Australien, Neuseeland und Kanada. Ich könnte mir vorstellen, dass die britische Adelslobby versucht in den drei Ländern die rechtsextreme Szene sowie die Szene der Verschwörungstheoretiker unter ihren Einfluss zu bringen. Die Liga wurde 1946 vom Australier Eric Butler (1916-2006) gegründet, der sie bis 1992 führte. Er wird daher Andrew Forrests Schwager David Thompson gekannt haben. Eric Butler war promonarchistisch eingestellt. Er gründete die Liga ursprünglich um sich gegen die geplante Verstaatlichung der australischen Banken zu engagieren (die australischen Grossbanken werden meiner Meinung nach von der britischen Kolonialelite kontrolliert). Eric Butler hatte Verbindungen zur John Birch Society.

Die John Birch Society ist eine 1958 gegründete Organisation aus den USA. Sie bildet ein wichtiges Netzwerk innerhalb der Szene der Rechtsextremen und Verschwörungstheoretiker der USA. Dennoch gibt es Verschwörungstheoretiker, die der Meinung sind, dass die John Birch Society von Geheimdiensten und der Elite gesteuert werden. Die Gesellschaft hatte Mitglieder und Unterstützer, die aus sehr einflussreichen US-amerikanischen Familien kommen (mehr dazu im Beitrag zur Koch Familie).

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Guggenheim und Lawson-Johnston Familie

Meyer Guggenheim (1828-1905) wurde in eine schweizerisch-jüdische Familie geboren. Er emigrierte in die USA und wurde dort zum wohl erfolgreichsten Bergbauunternehmer des Landes. Seine Nachkommen gehören seither zur US-Elite.

Die Guggenheim Familie war bis in die 1920er Jahre in der Bergbauindustrie aktiv. Zeitweise kontrollierten sie 80 Prozent der weltweiten Vorkommen für Kupfer, Blei und Silber (Quelle).

Simon Guggenheim (1867-1941) ging in die Politik und wurde Senator. Er und sein Bruder Daniel (1856-1930) gehörten zur Führung von Asarco. Das Bergbauunternehmen wurde 1888 gegründet. Einer der Gründer von Asarco war William Rockefeller Jr., der zusammen mit seinem Bruder und der Harkness Familie den damals weltweit grössten Ölkonzern Standard Oil gegründet hatte. Daniel Guggenheim galt 1918 als einer der 15 reichsten US-Amerikaner (Quelle).

Meyer Robert Guggenheim (1885-1959) war US-Botschafter in Portugal. Sein Bruder Harry (1890-1971) war US-Botschafter in Kuba. Harry war Polospieler und gehörte zu einem Polo-Club, in dem viele Akteure der damaligen US-Elite vertreten waren. Darunter auch Cornelius Vanderbilt, John Mortimer Schiff, William Averell Harriman, Vincent Astor, William Randolph Hearst, Robert Lehman, Walter Chrysler und John Hay Whitney (Quelle: Seite 134).

Peter Lawson-Johnston II. ist ein Urenkel von Solomon Guggenheim (1861-1949). Er gründete 1999 das Finanzunternehmen Guggenheim Partners, das zu Ehren der Guggenheims benannt wurde. (Quelle) Das Unternehmen war schnell gewachsen. 2012 verwaltete Guggenheim Partners bereits 125 Milliarden US-Dollar. Jetzt im Jahr 2021 verwaltet das Unternehmen über 315 Milliarden US-Dollar (Quelle). Peter Lawson-Johnston II. ist noch immer in der Führung des Unternehmens (stand 28.4.2021).

Sein Vater Peter Lawson-Johnston I. (*1927) kommt mütterlicherseits aus der Guggenheim Familie. Er ist Mitglied der Pilgrims Society, ein angloamerikanisches Elitennetzwerk (Quelle). Daher wird er vermutlich die britische Königsfamilie kennen, die das Elitennetzwerk führt. Vater und Sohn gehören zur Führung der beiden Guggenheim-Stiftungen.

Guggenheim-Stiftung

1929 gründete die Familie die „Harry Frank Guggenheim Foundation“. Sie besitzt derzeit ein Vermögen von 57 Millionen US-Dollar. 1937 gründeten sie die „Solomon R. Guggenheim Foundation“, die derzeit ein Vermögen von 211 Millionen US-Dollar besitzt (Quelle). Sie ist eine international angesehene Kunststiftung. Peter Lawson-Johnston I. ist Ehrenvorsitzender der Stiftung. Er und sein gleichnamiger Sohn gehören derzeit zu den Treuhändern der Stiftung. Dadurch werden sie Kontakt zu vielen (wohlhabenden) Kunstliebhabern und Kunstphilanthropen haben. Über die Stiftung werden sie zudem folgende Personen kennen:

  • Mark Walter (Treuhänder der Stiftung): Der Milliardär ist CEO von Guggenheim Partners und Geschäftspartner von Peter Lawson-Johnston II..
  • Vladimir Potanin (Treuhänder der Stiftung): Er gilt derzeit als der zweitreichste Russe mit einem Vermögen von 30 Milliarden US-Dollar. Er machte sein Vermögen in der Bergbauindustrie, wie die Guggenheims. Er kontrolliert den russischen Bergbaukonzern Nornickel. 2020 war Nornickel der zweitgrösste Nickelproduzent der Welt und der fünftgrösste Palladiumproduzent. Nornickel fördert auch Gold, Silber und Kupfer. Vladimir Potanin hat ein gutes Verhältnis zum russischen Präsidenten Putin. Er war mit ihm Skifahren, was auf eine persönliche Freundschaft hindeutet (Quelle). Potanin diente unter Boris Jelzin (Vorgänger Putins) als stellvertretender Ministerpräsident. Potanins eigene Stiftung ist ebenfalls mit der Guggenheim-Stiftung verbunden (Quelle).
  • J. Tomilson Hill (Vizepräsident und Treuhänder der Stiftung): Der Milliardär war Partner von Lehman Brothers, die bis zu ihrem Zusammenbruch eine der grössten Investmentbanken der Welt war. Bei Lehman Brothers lernte er Stephen Schwarzman und Peter Peterson kennen, die später die Blackstone Group gründeten. J. Tomilson Hill trat dann ebenfalls der Führung der Blackstone Group bei. Die Blackstone Group ist derzeit das grösste Private-Equity-Unternehmen der Welt. Durch das Unternehmen wurden J. Tomilson Hill, Stephen Schwarzman und Peter Peterson zu Milliardären. Das Unternehmen verwaltet inzwischen über 600 Milliarden US-Dollar. Stephen Schwarzman ist übrigens Mitglied bei Skull and Bones. Peter Peterson war langjähriger Vorsitzender des Council on Foreign Relations. Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der mächtigsten der Welt.
  • John Wilmerding (Treuhänder der Stiftung): Der Kunstprofessor hatte eine Urgrossmutter, die aus der Vanderbilt Familie kam. Die Vanderbilts waren im 19. Jahrhundert die reichste Familie der USA.
  • Stephen Robert (Schatzmeister und Treuhänder der Stiftung): Er war eine Zeitlang Haupteigentümer der US-amerikanischen Investmentbank Oppenheimer & Co.. Er ist Mitglied der Brookings Institution und des Council on Foreign Relations, beides einflussreiche Denkfabriken.
  • Thomas R. Ellis (Treuhänder der Stiftung): Er ist Mitgründer von Cantillon Capital Management. Der Hedgefonds hat derzeit 11 Kunden und verwaltet 18 Milliarden US-Dollar. Es sind also sehr wohlhabende Kunden. Thomas arbeitete für die Lazard Bank.
  • Brian Robinson (Treuhänder der Stiftung): Er ist derzeit Partner bei der führenden Investmentbank Goldman Sachs und war zuvor Partner der russischen Investmentbank Renaissance Capital.
  • John S. Wadsworth Jr. (Treuhänder der Stiftung): Er ist Ehrenvorsitzender der asiatischen Abteilung der führenden Investmentbank Morgan Stanley.
  • Linda Macklowe (Vizepräsidentin und Treuhänderin der Stiftung): Sie war mit dem Immobilienunternehmer Harry Macklowe verheiratet. Er ist Multimillionär und ehemaliger Milliardär.
  • Dimitris Daskalopoulos (Vizepräsident und Treuhänder der Stiftung): Der griechische Unternehmer war von 1998 bis 2008 Mitglied des European Round Table of Industrialists (ERT), die mächtigste Instanz der EU-Wirtschaftselite mit direktem Einfluss auf die EU-Kommission. Über den ERT kannte er über 50 wichtige Konzernchefs der EU.
  • Jon Imanol Azua (Treuhänder der Stiftung): Er ist ein spanischer Politiker.

(Quelle)

Cédric Guggenheim (*1981) arbeitet seit mehr als 11 Jahren für die Guggenheim-Stiftung (Quelle). Daher könnte er die Treuhänder der Stiftung und die Lawson-Johnston Familie kennen (die ja auch mit ihm verwandt ist).

Bemerkenswerte Heiraten

Harry Guggenheim (1890-1971) heiratete in dritter Ehe Alicia Patterson. Sie war Gründerin und Herausgeberin der Newsday, die heute eine der meistgelesenen Zeitungen der USA ist. Harry Guggenheim gehörte ebenfalls zur Führung der Zeitung. Seit den 1970er Jahren ist die Zeitung unabhängig von der Guggenheim Familie. Harrys Frau Alicia Patterson kam aus einer einflussreichen Familie von Zeitungsunternehmern. Ihr Vater Joseph Medill Patterson war Gründer und Herausgeber der Daily News, die zur grössten Zeitung der USA wurde und noch heute eine der wichtigsten Zeitungen des Landes ist. Alicia Patterson war zudem eine Urenkelin von Joseph Medill, der die Chicago Tribune kontrollierte, die ebenfalls bis heute zu den wichtigsten Zeitungen der USA gehört. Die Familie Medill-Patterson kontrollierte früher also drei der wichtigsten US-Zeitungen. Sie sind zudem mit der McCormick Familie verwandt, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Chicago Tribune kontrollierte. Die McCormicks heirateten in die berühmte Rockefeller Familie.

Nancy Guggenheim (1916-1973) heiratete einen Enkel von Charles Anderson Dana. Charles war massgeblich am Aufbau von Dana Incorporated beteiligt, einer der grössten Automobilzulieferer der USA. Sein gleichnamiger Onkel war Redakteur der nicht mehr existenten New-York Tribune, die damals die führende Zeitung der USA war.

Benjamin Guggenheim (1865-1912) heiratete in die amerikanisch-jüdische Seligman Familie. Die Seligmans gründeten und führten „J. & W. Seligman & Co.“, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der führenden Investmentbanken der USA war.

Eleanor Mary Guggenheim (1896-1992) heiratete Arthur Stuart, der 7. Graf von Castle Stewart. Die Familie des irischen Grafen kommt aus dem schottischen Stewart Clan und stammt vom schottischen König Robert II. (1316-1390) ab.

Barbara Hazel Guggenheim (1903-1995) heiratete den amerikanisch-jüdischen Investmentbanker Sigmund Marshall Kempner. Er war Gründer und Vorsitzender der French Bank of California, die heute unter dem Namen Bank of the West firmiert. Die Bank of the West gehört derzeit zu den 40 grössten US-Banken. Sie ist im Besitz der französischen Grossbank BNP Paribas. Sigmunds zweite Ehefrau gehörte zum Verwandtenkreis der amerikanisch-jüdischen Lehman Familie, die 1850 Lehman Brothers gegründet hatte, eine der grössten Investmentbanken des 20. Jahrhunderts.

Gladys Guggenheim (1895-1980) heiratete den Sohn von Oscar Straus. Oscar war der erste Jude in einem Regierungskabinett der USA. Gladys Guggenheims Sohn war Roger Williams Straus Jr. (1917-2004). Er war Gründer und Vorsitzender von „Farrar, Straus und Giroux“, ein erfolgreicher Buchverlag. Der Verlag gehört inzwischen zum britischen Grossverlag Macmillan Publishers, der wiederum der deutschen Verlagsgruppe Holtzbrinck gehört.

Solomon Guggenheim (1861-1949) heiratete die Tochter des deutsch-jüdischen Einwanderers Victor Henry Rothschild. Er ist, soviel bekannt ist, nicht mit der berühmten Rothschild Familie verwandt. Cora Guggenheim (1873-1956) heiratete den Investmentbanker Louis Frank Rothschild, der ebenfalls nicht mit der Rothschild Familie verwandt sein soll. Sein Vater war aus Deutschland eingewandert.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Bevan Familie

Die Bevan Familie aus Grossbritannien ist mit der Barclays Bank verbunden, eine der ältesten und mächtigsten Banken der Welt.

Der Quäker Silvanus Bevan (1661-1725) war der Stammvater der Familiendynastie.

1. Generation

Der gleichnamige Sohn Silvanus Bevan (1691-1765) gründete 1715 in London eine Apotheke, die mit der Zeit auch medizinische Waren ins Ausland verkaufte. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts übernahm die Quäkerfamilie Hanbury das Geschäft. Ab da entwickelte sich das Geschäft zu einem erfolgreichen Pharmaunternehmen, das unter dem Namen „Allen & Hanburys“ bekannt war. 1958 wurde das Unternehmen vom britischen Pharmakonzern Glaxo übernommen. Dieser ist einer der wichtigen Vorläufer von GlaxoSmithKline, der heute einer der grössten Pharmakonzerne der Welt ist. Quäker spielten eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Pharmazie (Quelle). Die Bevan Familie kannte mehrere bekannte Pharmawissenschaftler aus Quäkerfamilien.

Silvanus heiratete in zweiter Ehe die Tochter eines Quäkers, der ein Arzt des britischen Königs Wilhelm/William III. war. Wilhelm kam aus der niederländischen Königsfamilie und war auch König der Niederlande. Er und seine Verbündeten hatten 1689 den britischen König Jakob II. gestürzt, worauf Wilhelm den Thron bestieg. Jakob war der letzte katholische König Britanniens und er stand mit dem protestantischen Adel im Konflikt. Unter seiner Herrschaft wurde die Religionsfreiheit stark eingeschränkt, worunter auch die Quäker zu leiden hatten. Als Wilhelm die Macht übernahm, verabschiedeten er und das englische Parlament den Toleration Act, der Religionsfreiheit für Quäker und andere christliche Gemeinschaften garantierte (dafür waren ab da Katholiken Diskriminierungen ausgesetzt). Die niederländische Königsfamilie hatte Kontakt zu wohlhabenden Quäkerfamilien und die quäkerische Bankiersfamilie Hope übernahm eine wichtige Rolle bei der Verwaltung und Finanzierung des niederländischen Kolonialimperiums (die Niederlande waren damals eine führende Kolonialmacht).

Silvanus Bruder Timothy Bevan (1704-1786) heiratete in zwei der bedeutendsten Quäkerfamilien. Erst heiratete er in die Quäkerfamilie Barclay. Der Bruder seiner Frau gründete die Barclays Bank. Der Vorläufer der Bank existierte schon seit 1690 und wurde von der Quäkerfamilie Freame gegründet. Somit ist sie eine der ältesten (noch bestehenden) Banken der Welt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist die Bank unabhängig von der Barclay Familie. Allerdings waren ab da mehrere Familien in der Führung der Bank, die im 19. Jahrhundert mit den Barclays befreundet waren. So waren in den letzten 70 Jahren mehrere Mitglieder der Quäkerfamilien Bevan, Pease und Tuke in leitenden Positionen der Bank sowie auch die Buxton Familie (Verwandte der Quäkerfamilie Gurney). Die Barclays Bank gehört heute zu den mächtigsten Banken der Welt. 2019 belegte sie Platz 20 auf der Liste der grössten Banken weltweit. 2010 belegte sie noch Platz 10 und 1970 war sie sogar auf Platz 4 (Quelle). Im Jahr 2011 erstellten Wissenschaftler der ETH Zürich eine Liste der mächtigsten Unternehmen, die den Kern der Weltwirtschaft bilden. Die Barclays Bank belegte Platz 1 auf der Liste (Quelle). Quäker waren massgeblich am Aufbau des britischen Bankwesens beteiligt (Quelle). Das Londoner Bankenviertel war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert der mächtigste Finanzplatz der Welt und gilt heute noch als der wichtigste neben der Wall Street in New York. Quäker spielten auch eine wichtige Rolle bei der Industrialisierung Grossbritanniens (Quelle). Die Industrielle Revolution begann in Grossbritannien und gilt als eines der wichtigsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte und hat die ganze Welt von Grund auf verändert.

Timothy Bevan (1704-1786) heiratete in zweiter Ehe in die Quäkerfamilie Gurney. Die Gurney Familie gründete 1770 die Gurneys Bank, die 1896 Teil von Barclays wurde. Die Barclay Familie heiratete ebenfalls in die Gurney Familie.

2. Generation

Timothys Sohn Silvanus Bevan (1743-1830) begann für die Barclays Bank zu arbeiten. Silvanus heiratete in die Quäkerfamilie Wakefield, die ebenfalls mit der Barclay Familie verwandt war. Ein bemerkenswertes Familienmitglied wäre Edward Gibbon Wakefield (1796-1862), der eine wichtige Rolle bei der Gründung der britischen Kolonien Südaustralien und Neuseeland spielte.

3. Generation

David und sein Bruder Richard Bevan wurden Partner der Barclays Bank.

4. Generation

Robert Cooper Lee Bevan (1809-1890) war ebenfalls Partner der Barclays Bank. Er heiratete die Tochter von Joseph Sydney Yorke, ein britischer Offizier. Joseph war ein Enkel von Philip Yorke, ein hochrangiger Staatsmann, der zum Grafen geadelt wurde. Ab da war die Bevan Familie mit britischen Adligen verbunden.

5. Generation

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Barclays Bank von einer Privatbank zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt. Francis Bevan (1840-1919) wurde der erste Vorsitzende der Barclays Bank. Francis erste Ehefrau war die Enkelin eines Herzogs aus dem schottischen Russell Clan. Seine zweite Ehefrau war die Tochter von Baron James Hogg, der zur Führung der East India Company gehörte (die das vermutlich mächtigste Unternehmen aller Zeiten war).

Gwendolen Bevan (1866-1937) heiratete Ion Keith-Falconer. Ion war ein Bruder von Graf Algernon von Kintore. Dieser war der damalige Clan-Chef des schottischen Keith Clans. Graf Algernon war hochrangiger Freimaurer, Templer und Rosenkreuzer.

Edith Agneta Bevan (1850-1929) heiratete William Middleton Campbell, der Gouverneur der Bank of England war (britische Zentralbank). Er kam aus dem schottischen Campbell Clan.

Roland Bevans (1848-1923) Frau kam mütterlicherseits aus der Bankiersfamilie Hoare. Die Hoare Familie gründete 1672 die britische Privatbank „C. Hoare & Co“ und kontrolliert sie bis heute. Damit ist sie die zweitälteste britische Bank und die zweitälteste Familienbank der Welt. Roland Bevans Frau war die Tochter von Arthur Kinnaird, der 10. Lord von Kinnaird aus Schottland. Dessen Grossvater mütterlicherseits war das Oberhaupt der FitzGerald-Dynastie. Die irische Adelsfamilie bildete sich vor 900 Jahren. Sie stammen von der Dinefwr-Dynastie ab, eine walisische Herrscherfamilie aus dem ersten Jahrtausend. Sie stammen zudem der Legende nach von der italienischen Adelsfamilie Gherardini ab, die bis zum 14. Jahrhundert zu den mächtigsten Familien der italienischen Stadt Florenz gehörte.

Edwyn Bevan (1870-1943) heiratete die Tochter eines britischen Barons.

Nesta Bevan Webster (1876-1960) wurde eine bekannte Verschwörungstheoretikerin.

6. Generation

Gerard Lee Bevan (1869-1936) musste wegen Finanzbetrug mehrere Jahre ins Gefängnis.

8. Generation

Timothy Hugh Bevan (1927-2016) war fast 30 Jahre lang im Aufsichtsrat der Barclays Bank. Von 1968 bis 1974 war er stellvertretender Vorsitzender der Bank. Von 1981 bis 1987 war er Vorsitzender und leitete somit eine der mächtigsten Banken der Welt. Er wurde zum Ritter geschlagen.

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Adams Familie

Die Adams Familie stieg in den letzten zehn Jahren zu den mächtigsten Zeitungsbesitzern der USA auf. Das Vermögen der Familie wurde auf über eine Milliarde US-Dollar geschätzt (Quelle).

Cedric Adams (1902-1961) arbeitete als Radiosprecher und Zeitungsjournalist. Sein Sohn Stephen Adams (*1937) ist als Privat Equity-Investor aktiv, investiert also in nicht börsennotierte Unternehmen. Er gründete 2013 zusammen mit seinem Sohn Mark die „Adams Publishing Group“. Das Medienunternehmen erwarb innerhalb von paar Jahren dutzende Zeitungen und besitzt inzwischen über 120 Zeitungen in den USA. Das Unternehmen befindet sich hauptsächlich in Familienbesitz und wird derzeit von Mark Adams geführt.

Stephen Adams war Mitglied bei Skull & Bones. Diese Studentenverbindung an der Yale Universität besteht seit 1832 und rekrutiert Studenten für die US-Elite. Stephen Adams unterstützte den Wahlkampf von George W. Bush bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 mit einer Million US-Dollar. Bush gewann die Wahl und wurde Präsident. Bush war ebenfalls Mitglied bei Skull and Bones, wie bereits sein Vater und Grossvater (sein Vater war zudem ebenfalls US-Präsident) (Quelle). Stephen Adams sagte sogar in einem Interview, dass er Bush unter anderem unterstützt hatte, weil dieser Mitglied bei Skull and Bones war (Quelle). Nachdem Bush die Wahl gewonnen hatte, lud er seine Kameraden von Skull and Bones ins Weisse Haus ein. Zehn davon verdankten ihm gar einen neuen Job. (Quelle) Die Mitglieder bei Skull and Bones sind dazu verpflichtet, sich gegenseitig bei ihren beruflichen Karrieren zu helfen (Quelle). Stephen Adams spendete über 100 Millionen US-Dollar an Einrichtungen der Yale Universität, wo Skull and Bones wie gesagt Mitglieder anwirbt.

Skull and Bones ist eine Mischung aus Studentenverbindung, Geheimbund und Ritterorden. Sie haben eigene Rituale. Als Aufnahmeritual wird Blut aus einem Schädel getrunken (Quelle: 1, 2, 3). Bei Skull and Bones waren neben der Bush Familie noch weitere bekannte Familien der US-Elite vertreten, wie Rockefeller, Vanderbilt, Harriman, Taft und Whitney (Quelle).

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McClatchy Familie

Die McClatchy Familie gehört zu den mächtigsten Zeitungsunternehmern der USA. Im Zeitraum 2005 wurde das Familienvermögen auf 2,7 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).

Der Ire James McClatchy (1824-1883) emigrierte in die USA. Dort arbeitete er als Journalist und wurde Herausgeber der Zeitung The Sacramento Bee. Die Zeitung wurde seither von der McClatchy Familie kontrolliert und gehört noch heute zur McClatchy Company. Die Nachkommen von James erwarben nach und nach weitere Zeitungen. 2006 kaufte die McClatchy Company das Medienunternehmen Knight Ridder, das über 30 Zeitungen in den USA besass. Dadurch wurde die McClatchy Company zu einem der grössten Zeitungsunternehmen der USA.

Wegen dem Aufkommen der digitalen Medien lesen immer weniger Leute Zeitungen. Wie viele Zeitungsunternehmen geriet auch McClatchy dadurch in finanzielle Schwierigkeiten. Im Februar 2020 beantragte das Unternehmen Insolvenz (die Zeitungen werden aber weitergeführt). Seither befindet sich das Unternehmen hauptsächlich im Besitz des Hedgefonds Chatham Asset Management, der das Unternehmen wieder aufpäppeln soll. Der Hedgefonds ist auch am Boulevardverlag A360media beteiligt. Die McClatchy Familie ist aber nach wie vor im Aufsichtsrat des Unternehmens vertreten.

Heute besitzt die McClatchy Company etwa 30 Zeitungen. Nach Angaben der McClatchy Company haben ihre Zeitungen 54 Pulitzer Preise gewonnen und haben über 65 Millionen monatliche Leser (Quelle).

Kevin McClatchy (*1963) ist derzeit Präsident des Aufsichtsrats der McClatchy Company. Er ist ein Enkel von George F. Kennan (1904-2005) (Quelle). Kennan war einer der wichtigsten US-Diplomaten seiner Zeit. Kennan war eng mit William Averell Harriman und US-Präsident Franklin Roosevelt verbunden (Quelle).

Kevin McClatchy besass früher die Pittsburgh Pirates, ein Baseballteam. Dadurch hatte er Kontakt zu Robert Nutting, der inzwischen das Baseballteam besitzt (Quelle). Robert kommt aus der Ogden-Nutting Familie. Die Familie gründete, besitzt und führt das Medienunternehmen Ogden Newspapers, das derzeit über 40 Zeitungen in den USA besitzt.

Nach Angaben des Satiremagazins Spy gehört die McClatchy Familie zum Bohemian Club (Quelle). Der US-amerikanische Eliteclub besteht seit 1872 und ist Teil von Verschwörungstheorien.

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Schiff Familie

Die deutsch-jüdische Familie Schiff lebte seit dem 17. Jahrhundert in der Judengasse der deutschen Stadt Frankfurt. Die Familie lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Sie brachte mehrere Rabbiner hervor. Darunter auch Tevele Schiff (starb 1792), der nach London zog und dort Oberrabbiner der Grossen Synagoge von London wurde. (Quelle) Die Schiff Familie war durch Heiraten mit den Familien Goldschmidt, Oppenheim, Wertheimer und Haas verbunden, die zu den reichsten Familien der Frankfurter Judengasse gehörten.

Jacob Schiff

Jacob Schiff (1847-1920) emigrierte in die USA und wurde dort schnell zu einem einflussreichen Bankier. Der von ihm gegründete Familienzweig gehört seither zur US-Elite. Jacobs Vater war als Makler für die Rothschild Familie tätig (Quelle).

Jacob Schiff heiratete 1875 eine Tochter von Solomon Loeb. Dieser war ebenfalls ein deutsch-jüdischer Einwanderer. Loeb gründete 1867 die Investmentbank „Kuhn, Loeb & Co.“. Sie wurde schnell zu einer der grössten Investmentbanken der USA und galt als die mächtigste neben der Bank der Morgan Familie. 1977 wurde „Kuhn, Loeb & Co.“ Teil der Bank Lehman Brothers, die bis zu ihrem Zusammenbruch 2008 eine der grössten Investmentbanken der Welt war. Lehman Brothers wurde 1850 von der Lehman Familie gegründet, ebenfalls eine Familie von deutsch-jüdischen Einwanderern.

Jacob Schiff führte „Kuhn, Loeb & Co.“ und wurde zu einem der wichtigsten Finanziers der Eisenbahnindustrie in den USA. 1918 gehörte er zu den 30 reichsten US-Amerikanern (Quelle). Er unterstützte das japanische Kaiserreich mit Kriegskrediten. Dafür erhielt er von japanischen Kaiser einen Orden. Er traf den britischen König Edward VII., der übrigens hochrangiger Freimaurer war (Quelle).

Jacob Schiff kannte Paul Warburg, ebenfalls ein deutsch-jüdischer Einwanderer. Paul Warburg gehörte wie Schiff zur Führung von „Kuhn, Loeb & Co.“ und heiratete ebenfalls eine Tochter des Bankengründers Solomon Loeb. Schiffs Tochter heiratete wiederum einen Bruder von Paul Warburg. Jacob Schiff und Paul Warburg hatten geschäftlichen Kontakt zum Eisenbahnunternehmer Edward Harriman (Freimaurer). Dieser kontrollierte die US-amerikanische Grossbank Wells Fargo. Heute ist Wells Fargo eine der vier grössten Banken der USA. Nach Harrimans Tod waren Paul Warburg und Jacob Schiff im Vorstand von Wells Fargo. Dadurch werden sie Isaias Hellman (Freimaurer) gekannt haben, da dieser nach Harrimans Tod die Führung der Bank übernahm. Isaias war ebenfalls ein deutsch-jüdischer Einwanderer und galt zeitweise als der reichste Jude der USA.

Jacob Schiff war Direktor von mehreren Eisenbahn- und Finanzunternehmen. Er war Direktor der National City Bank. Sie trägt heute den Namen Citigroup und gehört ebenfalls zu den vier grössten Banken der USA. Jacob Schiff kannte dadurch vermutlich James Stillman, der damals die Bank führte. Stillman hatte zwei Töchter, die in die berühmte Rockefeller Familie heirateten.

Jacob Schiff war 1870 Mitgründer der Continental Bank and Trust Company. 1948 fusionierte sie mit der Chemical Bank (war mit der Roosevelt Familie verbunden). Die Chemical Bank gehörte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den grössten Banken der Welt. Ende des Jahrhunderts fusionierte sie mit zwei Grossbanken der Familien Rockefeller und Morgan. Dadurch entstand JPMorgan Chase, die heute die grösste Bank der USA ist.

Die Schiff Familie gehörte oder gehört noch immer zur Pilgrims Society, ein angloamerikanisches Elitennetzwerk, das von der britischen Königsfamilie geführt wird. Jacob Schiff gehörte zum Gründerkreis der Elitegesellschaft (Quelle).

Jacobs Nachkommen

Jacobs Sohn Mortimer Loeb Schiff (1877-1931) war bis zu seinem Tod Partner der Bank „Kuhn, Loeb & Co.“. Darauf wurde er von seinem Sohn John Schiff (1904-1987) abgelöst. John war langjähriger Treuhänder der „John Simon Guggenheim Memorial Foundation“. Die Stiftung wurde von der amerikanisch-jüdischen Guggenheim Familie gegründet, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den reichsten Amerikanern gehörte. John Schiff heiratete eine Enkelin von George Fisher Baker, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts der reichste Bankier der USA war. Zu dieser Zeit kannten sich viele der reichsten US-Amerikaner persönlich und viele waren auch familiär miteinander verbunden. Hier die Reichenliste von 1918.

John Schiff war Polospieler und gehörte zu einem Polo-Club, in dem viele Akteure der damaligen US-Elite vertreten waren. Darunter Cornelius Vanderbilt, Vincent Astor, Robert Lehman, William Averell Harriman, William Randolph Hearst, Harry Guggenheim, Walter Chrysler und John Hay Whitney. (Quelle: Seite 134)

Johns Sohn David Schiff (*1936) wurde geschäftsführender Gesellschafter von „Kuhn, Loeb & Co.“. Davids Sohn Andrew Schiff (*1966) heiratete 1997 eine Tochter des berühmten Politikers Al Gore und hat drei Kinder mit ihr (Quelle). Al Gore war von 1993 bis 2001 Vizepräsident der USA und erhielt 2007 den Friedensnobelpreis. Er ist Partner des Venture Capital-Unternehmens „Kleiner Perkins“. Finanzunternehmen im Bereich Venture Capital finanzieren in kleine Unternehmen und machen Gewinn, wenn diese wachsen. Kleiner Perkins unterstützte den Aufbau vieler Unternehmen, darunter auch Google und Amazon. Al Gore ist seit 2003 im Aufsichtsrat des Technologiekonzerns Apple. Er war Berater bei Google. 2013 wurde sein Vermögen auf 200 Millionen US-Dollar geschätzt (Quelle). Al Gore besuchte den Bohemian Club (Quelle). Der US-amerikanische Eliteclub besteht seit 1872 und ist Teil von Verschwörungstheorien.

Dorothy Schiff (1903-1989) war fast 40 Jahre lang Eigentümerin und Herausgeberin der New York Post, die bis heute zu den wichtigsten Zeitungen der USA gehört. 1976 verkaufte sie die Zeitung an den Medienunternehmer Rupert Murdoch, der sie bis heute besitzt. Dorothy Schiff hatte angeblich eine Affäre mit dem US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt (Freimaurer). Sie blieb aber dennoch eine langjährige und enge Freundin von Franklins Ehefrau Eleanor (Quelle). Ihre Tochter Adele Schiff Hall heiratete Robert W. Sweet, ein hochrangiger Richter.

Felicia Schiff Warburg (*1927), eine Urenkelin des Einwanderers Jacob Schiff, heiratete Franklin Roosevelt Jr. (Freimaurer). Er war ein Sohn von US-Präsident Franklin Roosevelt. (Quelle) Roosevelt Junior hatte in erster Ehe in die Du Pont Familie geheiratet, die schon seit über 100 Jahren zu den reichsten Familien der USA gehört. Felicia Schiff Warburg hatte in erster Ehe Robert Sarnoff geheiratet. Robert und sein Vater David kontrollierten früher den US-amerikanischen Medienkonzern NBC, der inzwischen zu Comcast gehört. David Sarnoff besuchte den Bohemian Club (Quelle). Der US-amerikanische Eliteclub besteht seit 1872 und ist Teil von Verschwörungstheorien.

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Aga Khan Familie

Die Khan Familie ist die vielleicht mächtigste persische Aristokratenfamilie der heutigen Zeit. Sie sind die geistlichen Oberhäupter der Nizariten/ Ismailiten. Die Nizariten sind die weltweit zweitgrösste schiitische Glaubensgemeinschaft und haben 15 bis 20 Millionen Anhänger in vielen Ländern, hauptsächlich in Zentral- und Südasien und im Nahen Osten. Die Khans stammen der Legende nach vom Propheten Mohammed ab, der im 6. und 7. Jahrhundert lebte und den Islam gründete. Zu den Vorfahren der Khans sollen auch die Fatimiden gehören, eine der mächtigsten Herrscherfamilien des 11. Jahrhunderts. Die Vorfahren der Khans waren mit den Assassinen verbunden. (Quelle) Die Vorfahren der Khans werden ganz unten im Beitrag erläutert.

Trotz ihres kulturellen Hintergrunds gehören die heutigen Familienmitglieder hauptsächlich zur angloamerikanischen und französischen High Society. Sie unterhalten Kontakte zur politischen Elite von Pakistan und Indien. Obwohl sie religiöse Führer sind, nehmen sie es mit der Religion nicht so ernst (sie haben romantische Beziehungen mit nicht Muslimen, begingen Ehebruch, liessen sich scheiden, sie servieren ihren Gästen Alkohol, drei Familienmitglieder heirateten Models).

Der Perser Hasan Ali Shah (1804-1881) war das 46. Oberhaupt der Nizariten. Er heiratete eine Tochter des persischen Herrschers Fath Ali Schah aus der Dynastie der Kadscharen. Die Kadscharen herrschten von 1794 bis 1925 über Persien (der heutige Iran). Der persische Herrscher verlieh Hasan den Titel des Aga Khans, worauf sich Hasan in Aga Khan I. umbenannte. Er half den Briten als Militärführer im anglo-afghanischen Krieg. Später lebte er in der indischen Stadt Bombay, die damals von den Briten kontrolliert wurde. Er lernte den britischen Offizier Charles James Napier kennen. Napiers Grossvater war der Clan-Chef des schottischen Napier Clans.

Sein Sohn Aga Khan II. (1830-1885) war das 47. Oberhaupt der Nizariten. Er freundete sich mit Briten in Bombay an. Sein Sohn Aga Khan III. (1877-1957) war das 48. Oberhaupt der Nizariten. Nach Angaben einer englischen Freimaurerloge war Aga Khan III. Freimaurer (Quelle). Auch The News International, die grösste englischsprachige Zeitung in Pakistan, schrieb, dass er Freimauer war, aber der Artikel wurde inzwischen von der Internetseite der Zeitung entfernt.

Aga Khan III. erhielt mehrere Orden von der britischen Königsfamilie und wurde in den Privy Council aufgenommen (Geheimrat der britischen Königsfamilie). Er war von 1937 bis 1938 Präsident des Völkerbundes, der von 1920 bis 1946 bestand und ein Vorläufer der heutigen Vereinten Nationen (UNO) war. Sein Sohn war Aly Khan.

Aly Khan

Aly Khan (1911-1960) war pakistanischer Botschafter bei den Vereinten Nationen. Er war Vizepräsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Er heiratete in erster Ehe Joan Yarde-Buller, die Tochter eines britischen Barons. Joan Yarde-Buller heiratete auch den adligen Zeitungsinhaber Seymour Berry und heiratete in die Guinness Familie. Die irische Guinness Familie gründete im 18. Jahrhundert die Guinness-Brauerei bzw. das Guinness Bier und wurde im 19. Jahrhundert in den britischen Adel aufgenommen. Die Guinness Familie heiratete im 20. Jahrhundert in die ehemalige preussische Königsfamilie und in die jüdischen Adelsfamilien Rothschild und Samuel.

Aly Khan führte eine romantische Beziehung mit Pamela Digby. Sie war die Tochter eines britischen Barons. Pamela hatte auch romantische Beziehungen mit Baron Élie de Rothschild und Gianni Agnelli (Quelle). Sie war mit Randolph Frederick Churchill verheiratet, der Sohn des britischen Premierministers Winston Churchill (Freimaurer). Pamela heiratete auch William Averell Harriman, der einer der mächtigsten Akteure der US-Elite war.

Aly Khan war mit Margaret Whigham verlobt. Margaret hatte viele Liebhaber, angeblich mehr als 80. Darunter sollen auch drei Mitglieder der britischen Königsfamilie, zwei Minister und ein ehemaliger Nazi gewesen sein (Quelle). Ein weiterer mutmasslicher Liebhaber war Duncan Sandys, ein Schwiegersohn des britischen Premierministers Winston Churchill. Margaret war mit einem Sohn des britischen Zeitungsverlegers Max Aitken verlobt. Sie heiratete Herzog Ian Campbell, der Clan-Chef des schottischen Campbell Clans.

Karim Aga Khan

Alys Sohn Karim Aga Khan IV. (*1936) ist das derzeitige religiöse Oberhaupt der Nizariten. Sein Vermögen wurde auf 10 Milliarden Euro geschätzt (Quelle). Seine Anhänger müssen einen Prozentsatz ihres Vermögens an Aga Khan abgeben, viele spenden aber auch freiwillig mehr. Das erhaltene Geld soll Karim an Wohltätigkeitsorganisationen abgeben. Karim gründete und führt das Aga Khan Development Network, eine der grössten NGOs der Welt. Sie ist eine der wichtigsten Entwicklungsorganisationen in afrikanischen und asiatischen Ländern mit hoher Armut. Seine Kinder arbeiten ebenfalls für die Organisation.

Karim Aga Khan IV. gründete und kontrolliert die Nation Media Group. Sie ist der wohl wichtigste Medienkonzern in der Medienlandschaft von Zentral- und Ostafrika.

Karim ist Freimaurer. Er hat sich zwar nie als einer geoutet und Vertreter der Nizariten streiten ab, dass die Khan Familie mit der Freimaurerei verbunden ist, aber englische Freimaurer waren so nett und bestätigten Karims Mitgliedschaft im Freimaurerbund (Quelle: Seite 37).

Karim lebt hauptsächlich in seinem Schloss in Frankreich. Er besitzt die britische Staatsbürgerschaft. Dank einer Adelstitelverleihung der britischen Queen kann sich Karim als „Seine Hoheit“ bezeichnen. (Quelle) Die Queen veranstaltete 2018 in ihrem Palast ein Abendessen für Karim, der sein 60-jähriges Jubiläum als religiöser Führer feierte (Quelle). Karim kennt auch die britischen Prinzen Charles und Philip (Fotos: 1, 2, 3). Übrigens hat die britische Königsfamilie womöglich ebenfalls Blut des Propheten Mohammed in sich (Quelle). Auch die jordanische und marokkanische Königsfamilie sollen von Mohammed abstammen.

Karim heiratete in erster Ehe das Model Sarah Poole. Sie war zuvor mit dem Sohn des britischen Markgrafen John Crichton-Stuart verheiratet. Der Markgraf stammte aus dem schottischen Stewart Clan (stammen vom schottischen König Robert II. aus dem 14. Jahrhundert ab).

Karim heiratete in zweiter Ehe in die Thyssen Familie, die zu den reichsten und mächtigsten deutschen Industriellenfamilien des 20. Jahrhunderts gehörte. Die Thyssens sind mit vielen Adelsfamilien verbunden.

Karim ist sehr gut vernetzt:

  • Er ist mit der Familie des derzeitigen kanadischen Premierministers Justin Trudeau befreundet (Quelle). Justins Vater Pierre Trudeau war von 1968 bis 1984 ebenfalls kanadischer Premierminister. Vater und Sohn gehörten zum Privy Council (Geheimrat der britischen Königsfamilie). Kanada war früher eine britische Kolonie und die Queen ist heute noch das Staatsoberhaupt von Kanada. Karim ist seit 2009 kanadischer Ehrenbürger.
  • Er war mit dem verstorbenen James „Jim“ Wolfensohn befreundet (Quelle). Der australisch-amerikanische Ökonom war von 1995 bis 2005 Präsident der Weltbank.
  • Über seine philanthropischen Aktivitäten hatte er Kontakt zu den Rockefellers. Er traf David Rockefeller und seine Tochter Peggy Rockefeller Dulany (Fotos: 1 und 2).
  • Er kannte den verstorbenen Franzosen Guy de Rothschild (Foto).
  • Karim und sein Bruder Amyn kennen Laurent Dassault (Foto). Die Dassault Familie gehört zu den reichsten Familien Frankreichs und sind Bekannte der Rothschilds.
  • Er traf die US-amerikanischen Multimilliardäre Bill Gates und Michael Bloomberg (Fotos: 1 und 2).
  • Über die Google-Suche findet man Fotos von Karim mit Mitgliedern mehrerer Königsfamilien, darunter Juan Carlos (Spanien), Michel und Gersende D‘Orleans (Frankreich), Maria Teresa von Luxemburg, Sophie von Württemberg (Deutschland), Scheich Al Nahyan (Abu Dhabi) und Scheich Al-Thani (Katar).
  • Er traf Staatsoberhäupter wie Wladimir Putin, Emmanuel Macron, Angela Merkel, Nursultan Nazarbayev und Lee Hsien Loong.
  • Er kennt Bill Clinton und seine Frau Hillary.
  • Er traf Ratan Tata, der zu den mächtigsten Akteuren der indischen Elite gehört (Foto).
  • Er traf mehrfach Silvio Berlusconi aus Italien und Joschka Fischer aus Deutschland (Quelle).
  • Er kennt den französischen Bankier Michel David-Weill (Quelle).

Die Khan Familie hatte über ihre Pferdezucht Kontakt zu Jean-Luc Lagardère (Quelle). Die französische Lagardère Familie kontrolliert einen der grössten französischen Medienkonzerne.

Die Khan Familie kennt Farah Pahlavi (Fotos: 1, 2, 3, 4). Sie hatte in die persische Herrscherfamilie Pahlavi geheiratet und wurde dadurch die Kaiserin von Persien (heutiger Iran). Die Pahlavi-Dynastie war die letzte Herrscherfamilie von Persien/Iran. Sie herrschten von 1925 bis 1979.

Karim Aga Khan IV. besuchte Le Rosey, ein Eliteinternat in der Schweiz. Es ist vermutlich das elitärste Internat der Welt. Viele Königsfamilien schicken ihre Kinder dorthin. Aber auch Kinder aus Milliardärsfamilien wie Rockefeller, Rothschild, Botin, Du Pont, Molson, Khashoggi und Kadoorie waren auf dem Internat. Im Zeitraum 1984 hatten die Jugendlichen die langjährige Schülertradition, das Reinigungspersonal des Internats als „die Sklaven“ zu bezeichnen, während die Einwohner des Städtchens in dem sich das Internat befindet als „die Bauern“ bezeichnet wurden. Das zeigt, dass sich bei Mitgliedern hochelitärer Familien bereits im Kindes- und Jugendalter ein Herrscherbewusstsein entwickeln kann. (Quelle)

Karim gehörte oder gehört noch immer zur Stiftung The 1001: A Nature Trust. Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF. Zum 1001 Club gehörten oder gehören noch immer Angehörige der Familien RothschildRockefellerOppenheimerLoudon, Bin Laden, Astor, Ford, Siemens, AgnelliHoffmann und viele weitere elitäre Familien, darunter auch mehrere Königsfamilien. (Quelle)

Karims Onkel Sadruddin Aga Khan (1933-2003) war eine führende Persönlichkeit bei den Vereinten Nationen (UNO). Er erhielt einen Orden vom Papst. In erster Ehe heiratete er das britische Model Nina Dyer, die zuvor in die deutsche Industriellenfamilie Thyssen geheiratet hatte. Sadruddin heiratete in zweiter Ehe in die Sursock Familie, die im 19. Jahrhundert eine der mächtigsten Familien des Libanons war. Die Sursocks leben heute hauptsächlich in Europa, sind mit europäischen Adligen befreundet, brachten Freimaurer hervor und heirateten in die thailändische Königsfamilie. Sie sind mit der Weston Familie verschwägert, eine der reichsten Familien Kanadas.

Vorfahren

Die Khans stammen, wie bereits erwähnt, der Legende nach vom Propheten Mohammed ab, der im 6. und 7. Jahrhundert lebte und den Islam gründete. Nach Mohammeds Tod spaltete ein Streit seine Familie, die geteilter Meinung war, wer der Nachfolger Mohammeds sein sollte. Dadurch teilte sich die Familie in zwei Zweige auf, die ihre eigenen muslimischen Glaubensgemeinschaften führten. So spalteten sich die Muslime in Sunniten und Schiiten auf, die noch heute die beiden wichtigsten Zweige der muslimischen Glaubensgemeinschaft sind. Im Familienzweig, der die Schiiten führte, kam es im 9. Jahrhundert zu einem weiteren Streit um die Nachfolge, worauf sich ein Teil der Schiiten abspaltete, der die heutigen Ismailiten/Nizariten ausmacht, die weltweit zweitgrösste schiitische Glaubensgemeinschaft.

Die heutige Khan Familie soll von dem Familienzweig abstammen, der die Gemeinschaft der Ismailiten begründete und führte. Abdallāh al-Akbar (lebte im 9. Jahrhundert) gilt als der Begründer der Ismailiten. Seine Nachkommen führen seither die Ismailiten/Nizariten. Sein Nachkomme Abdallah al-Mahdi (873-934) war nicht nur das religiöse Oberhaupt, sondern auch der erste Kalif aus der Dynastie der Fatimiden, die zu den angeblichen Vorfahren der heutigen Khan Familie gehören. Die Fatimiden wurden zu einer der mächtigsten Herrscherfamilien der damaligen Zeit und herrschten vom 10. bis 12. Jahrhundert. Sie herrschten zeitweise über das Gebiet der heutigen Staaten Ägypten, Tunesien, Marokko, Israel, Jordanien, Syrien, Libanon und auch über grosse Teile von Saudi-Arabien, Libyen, Algerien und Sudan. Sie gründeten die ägyptische Stadt Kairo, die das Machtzentrum ihres Reiches wurde.

Assassinen

Muhammad al-Muhtadi (lebte im 11. und 12. Jahrhundert) war das 21. Oberhaupt der Nizariten und angeblicher Vorfahre der heutigen Khans. Sein Grossvater soll ein Prinz aus der Kalifenfamilie der Fatimiden gewesen sein. Al-Muhtadi zog von Ägypten nach Persien. Dort lebte er bei Hassan-i Sabbāh, ein wichtiger Führer der Nizariten. Hassan-i Sabbah war der Gründer der sagenumwobenen Assassinen (Quelle). Ab da lebte al-Muhtadis Familie bis ins 13. Jahrhundert in der Bergfestung Alamut. Die Bergfestung Alamut war der Hauptsitz der Assassinen (Quelle). Die Vorfahren der Khans waren bekanntermassen Assassinen (Quelle).

Die Assassinen waren ein Orden bestehend aus Nizariten. Der Orden war vor allem für seine Auftragskiller bekannt, die angeblich Dutzende Sultane, Kalifen und Kreuzritter ermordeten. Der Orden geriet mit den Mongolen in Konflikt (das Mongolische Reich war damals die führende Weltmacht). Darauf soll der Orden von den Mongolen ausgelöscht worden sein. Als die Mongolen die Bergfestung Alamut eroberten (Hauptsitz der Assassinen) wurden fast alle Dokumente und Bücher der Assassinen verbrannt. Daher weiss man bis heute so gut wie nichts über den Orden. (Quelle) Es wurde spekuliert, dass die Assassinen ein Geheimorden mit grossem Einfluss im Nahen Osten waren. Zur Zeit der Assassinen eroberten die vom Vatikan gesteuerten Kreuzfahrer Teile des Nahen Ostens (Kreuzzüge). Die Nizariten gingen Bündnisse mit den Kreuzfahrern ein. (Quelle) Als die Kreuzfahrer Jerusalem besetzten, gründete die dortige Kreuzfahrerelite mehrere Vatikanorden, von denen manche bis heute bestehen. Damals wurde auch der legendäre Templerorden gegründet, der als möglicher Vorläufer der Freimaurerei gilt. Die Assassinen hatten Kontakt zu den Tempelrittern und zahlten sogar eine Weile Geld an den Templerorden (Quelle).

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Campbell Clan

Der schottische Clan ist über 700 Jahre alt. Niall Mac Cailein Campbell (starb 1316) heiratete eine Schwester des schottischen Königs Robert I.. Robert kam aus dem schottischen Bruce Clan.

Der Campbell Clan wurde zu einer der wichtigsten Familien des schottischen Adels und ist noch heute eine der wichtigsten Adelsfamilien Grossbritanniens. Der Clan stellte Barone, Vizegrafen, Grafen, Markgrafen und Herzöge. Der Campbell Clan heiratete in den letzten 700 Jahren in viele schottischen Clans sowie in englische und irische Adelsfamilien. Der Clan brachte viele britische Politiker, Juristen und Militärs hervor. Dieser Beitrag konzentriert sich aber auf die Verbindungen des Clans zur Freimaurerei sowie auf die Verbindungen zu elitären Kreisen.

Campbell Clan und die Freimaurerei

Die Freimaurerei entstand vermutlich in Schottland. 1736 gründeten die schottischen Freimaurer die Grossloge von Schottland. Der grösste Teil der Grossmeister der Grossloge stammten aus schottischen Clans und waren Adlige. Viele davon waren Clan-Chefs. Der Campbell Clan stellte mehrere Grossmeister der schottischen Grossloge:

Herzog George Campbell (1768-1839) war Grossmeister der schottischen Grossloge (Quelle). Er war in der Politik und gehörte zum Privy Council, welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist.

Markgraf John Campbell (1796-1862) war ebenfalls Grossmeister der schottischen Grossloge (Quelle). Er war in der Politik und gehörte ebenfalls zum Privy Council. Er war Gouverneur der Bank of Scotland, die seit 1695 besteht und damit eine der ältesten Banken der Welt ist. Seine Frau war eine Tante von Graf George Baillie-Hamilton-Arden, der ebenfalls Grossmeister der schottischen Freimaurer und Gouverneur der Bank of Scotland war. Noch weitere Verwandte der Campbells waren Grossmeister der schottischen Grossloge.

Baron Archibald Campbell Douglas (1835-1908) und sein gleichnamiger Neffe (1870-1929) waren ebenfalls Grossmeister der schottischen Freimaurer. (Quelle)

Gavin Campbell (1851-1922), der Markgraf von Breadalbane, war in der Politik und gehörte zum Privy Council. Er war Lord High Commissioner der Generalversammlung der Church of Scotland, eine schottisch-presbyterianische Kirche. Das Amt des Lord High Commissioner besetzten meist Adlige, viele davon aus schottischen Clans (Quelle). Markgraf Gavin Campbell heiratete die Tochter des damaligen Clan-Chefs des Graham Clans. Gavin Campbell war von 1892 bis 1905 Grossmeister des schottischen Templerordens (Quelle). Mehrere Grossmeister des Templerordens in Schottland waren gleichzeitig die Oberhäupter von schottischen Clans. Hiermit ist natürlich der „echte Templerorden“ gemeint, denn es gibt noch mehrere Möchtegern-Orden, die sich selbst als Templer bezeichnen, aber ziemlich sicher nur Wichtigtuer sind. Über die heutigen Tempelritter ist sehr wenig bekannt und es ist unklar, ob eine Verbindung zu den Tempelrittern aus dem 12. Jahrhundert besteht. Der Templerorden von damals gilt als möglicher Vorläufer der Freimaurerei. Der heutige Templerorden nimmt nur christliche Master Masons und Royal Arch Masons auf (Quelle). Das bedeutet, dass man den 4. Grad im York-Ritus und den 3. Grad im schottischen Ritus erreicht haben muss. Wer diese Grade erreicht, darf dem Templerorden beitreten und hat auch Anspruch auf eine Mitgliedschaft im „Order of Royal and Select Masters“ (Orden der königlichen und auserwählten Meister), auch bekannt als kryptische Freimaurer. Die Mitgliedschaft bei den britischen Tempelrittern ermöglicht einem Beitritte in noch weitere Orden. Die obersten beiden Orden in der Hierarchie sind die „Knights Beneficent of the Holy City“ und der „Order of Holy Wisdom“ (Quelle). Hier sollte noch erwähnt werden, dass der Grossteil der Freimaurer keine Hochgrad-Maurer sind. Genaue Zahlen gibt es z. B. in der Schweiz. Von den schweizerischen Freimaurern, die den schottischen Ritus praktizieren, befinden sich derzeit 3500 Mitglieder auf dem 1. bis 3. Grad, während derzeit nur 900 Mitglieder den 4. Grad erreichten (Quelle). In der Schweiz darf der Kreis aus Freimaurern, die den 33. Grad (der höchste Grad) erreichen, aus maximal 99 Personen bestehen. Der Oberste Rat der schweizerischen Freimaurer darf aus maximal 33 Personen bestehen (Quelle). Derzeit sind in der Führung des schottischen Templerordens zwei Personen mit Familiennamen Campbell vertreten und weitere Personen mit Familiennamen schottischer Clans (Quelle).

John Campbell (1705-1782), der Graf von Loudon, war Gouverneur der englischen Kolonie Virginia in Nordamerika. Er war Grossmeister der Premier Grand Lodge of England (Quelle), welche die erste Freimaurergrossloge der Welt war und 1717 gegründet wurde. 1813 wurde sie zur heutigen Grossloge von England umgewandelt.

Der Campbell Clan besass früher den Barr Tower, der heute als Freimaurerhalle dient (Quelle).

Der Familienlegende nach stammt der Campbell Clan von Diarmuid ab, ein Held aus der irisch-keltischen Mythologie. Sein Pflegevater war Angus, der Sohn von Dagda. Dagda ist einer der wichtigsten Götter in der irisch-keltischen Mythologie. Dagda war ein Druide. Die Druiden gehörten in der Zeit vor Christus zur keltischen Elite. Die Gesellschaftsschicht der Druiden war vermutlich eine Mischung aus Aristokraten und religiösen Führern aber auch aus Astrologen, Schamanen (damalige Mediziner) und Alchemisten (damalige Chemiker und Pharmakologen). Diarmiud wurde der Legende nach beim Steinkreis von Strontoiller in Schottland begraben. Auf der britischen Insel befinden sich viele alte Steinkreise, von denen mache älter als die Pyramiden sind. Diese Steinbauten werden mit den Druiden und den Freimaurern in Verbindung gebracht. Der heutige Druidenorden (Ancient Order of Druids) untersteht der englischen Freimaurergrossloge. Menschenopfer spielten eine sehr wichtige Rolle im Druidentum (Quelle).

Die Herzöge von Argyll

Seit dem Jahr 1701 stellt ein Zweig des Clans Herzöge und steht somit in der britischen Adelshierarchie direkt unter der Königsfamilie. Der Herzog ist auch gleichzeitig der Clan-Chef des Campbell Clans. Herzog George Campbell (1768-1839) war wie bereits erwähnt Grossmeister der schottischen Freimaurer.

Herzog Archibald Campbell (1682-1761) war 1727 Mitgründer und erster Gouverneur der Royal Bank of Scotland (nicht zu verwechseln mit der Bank of Scotland), eine der ältesten Grossbanken der Welt. 2010 war sie die viertgrösste Bank der Welt (Quelle). Sie gehört inzwischen zur NatWest Group, die derzeit die viertgrösste britische Bank ist.

Herzog John Campbell (1845-1914) heiratete in die britische Königsfamilie. Er war Mitglied des Privy Council. Er war Generalgouverneur von Kanada und somit oberster Kolonialbeamter der britischen Kolonie Kanada.

Herzog Ian Campbell (1903-1973) war ein Cousin der Queen (Quelle). Er heiratete in erster Ehe eine Tochter von Max Aitken, der einer der mächtigsten britischen Zeitungsverleger war und zum Baron geadelt wurde. Ians Tochter Lady Jeanne Campbell (1928-2007) heiratete in zweiter Ehe John Sergeant Cram III.. Zu dessen Vorfahren gehörten die Familien Drexel und Gould, die im 19. Jahrhundert zwei der mächtigsten Familien der USA waren. Jeanne Campbell hatte viele Liebhaber, darunter auch:

  • US-Präsident John F. Kennedy
  • Randolph Churchill (Sohn des britischen Premierministers Winston Churchill, der übrigens Freimaurer und Druide war)
  • Fidel Castro (herrschte fast 50 Jahre über Kuba)
  • Der US-Amerikaner Henry Luce (Gründer des Time Magazine und Mitglied bei Skull and Bones)
  • Der britische Baron Oswald Mosley (führender Kopf der britischen Faschisten in den 1930er Jahren)
  • Gerüchten zufolge auch Nikita Chruschtschow (führte zehn Jahre lang die Sowjetunion)

(Quelle: 1 und 2)

Herzog Ian Campbell (1903-1973) heiratete in dritter Ehe Margaret Whigham. Sie hatte ebenfalls viele Liebhaber (angeblich mehr als 80). Darunter sollen auch drei Mitglieder der britischen Königsfamilie, zwei Minister und ein ehemaliger Nazi gewesen sein (Quelle). Ein weiterer mutmasslicher Liebhaber war Duncan Sandys (Schwiegersohn von Winston Churchill). Sie war mit Aly Khan verlobt. Die persische Aristokratenfamilie Khan sind die geistlichen Oberhäupter der Nizariten (die weltweit zweitgrösste schiitische Glaubensgemeinschaft). Die Khans stammen der Legende nach vom Propheten Mohammed ab, der im 6. und 7. Jahrhundert lebte und den Islam gründete. Margaret war auch mit einem Sohn von Max Aitken (mächtiger britischer Zeitungsverleger) verlobt. Sie kannte Jean Paul Getty, der in den 1950er Jahren als der reichste Amerikaner galt. (Quelle)

Herzog Ian Campbell heiratete in vierter Ehe Mathilda Coster Mortimer. Sie war eine Enkelin des US-amerikanischen Bankiers William Bay Coster. Coster verkehrte mit bekannten Familien der US-Elite, wie Astor, Livingston, Vanderbilt und Van Rensselaer (Quelle).

Der derzeitige Clan-Chef und Herzog ist Torquhil Campbell (*1968). Seine Mutter war die Tochter des damaligen Clan-Chefs des Colquhoun Clans. Torquhil arbeitet für den französischen Alkoholkonzern Pernod Ricard. Sein Vater war 1975 einer der reichsten Briten mit einem Vermögen von 87 Millionen Pfund/120 Millionen US-Dollar (damals gab es noch wenige Milliardäre) (Quelle).

Herzog Torquhil Campbell heiratete in die Cadbury Familie. Die britische Quäkerfamilie Cadbury gründete 1824 den heutigen Süsswarenkonzern Cadbury. Torquhil Campbells Schwiegervater war Peter Hugh George Cadbury. Dieser arbeitete 27 Jahre für die Londoner Investmentbank Morgan Grenfell und wurde stellvertretender Vorsitzender der Bank. Er war auch Vorsitzender der britischen Bank Close Brothers.

Weitere bemerkenswerte Personen aus dem Campbell Clan

Verwandte der Campbell-Herzöge gründeten und führten die britische Coutts Bank. Lord Archibald Campbell (1846-1913), der Vater eines Campbell-Herzogs, war das letzte Familienmitglied, das bekanntermassen mit der Bank verbunden war. (Quelle) Die Bank wurde 1692 gegründet und gehört damit zu den ältesten Banken der Welt. Ab den 1760er Jahren wurde sie vom schottischen Bankier James Coutts und seiner Familie kontrolliert. James Coutts heiratete eine Enkelin des Bankengründers John Campbell. Somit hat die heutige Coutts Familie Blut des Campbell Clans in sich. Die Coutts waren noch bis spätestens in die 1990er Jahre in der Führung der Bank. Im 19. Jahrhundert war die Coutts Bank eine führende Privatbank. Zu den Kunden der Bank gehörten die britische Königsfamilie und weitere europäische Königshäuser.

William Middleton Campbell (1849-1919) war Gouverneur der Bank of England (britische Zentralbank), die damals noch die mächtigste Zentralbank der Welt war. Er kam aus dem Familienzweig der Campbells von Possil. Er heiratete in die Quäkerfamilie Bevan, eine bedeutende britische Bankiersfamilie, die mit der britischen Grossbank Barclays verbunden ist.

James Campbell (1660-1713), der Sohn eines Grafen, war Direktor der Bank of Scotland, die seit 1695 besteht und damit zu den ältesten Banken der Welt gehört.

Graf John Campbell (1900-1970) heiratete in die Vickers Familie, die das Rüstungsunternehmen Vickers gründete und führte. Sein Schwiegervater Vincent Cartwright Vickers gehörte zur Führung der Bank of England (britische Zentralbank).

Baron Edward Taswell Campbell (1879-1945) hatte eine Enkelin, Fiona Campbell-Walter, die in die Thyssen Familie heiratete. Die Thyssens gehörten zu den reichsten und mächtigsten deutschen Industriellenfamilien des 20. Jahrhunderts und sind mit vielen Adelsfamilien verbunden. Fionas Tochter Francesca heiratete das derzeitige Oberhaupt der nicht amtierenden Königsfamilie Österreichs. Dadurch haben auch ein österreichischer Prinz und zwei Prinzessinnen Blut des Campbell Clans in sich. Fiona hatte ein romantisches Verhältnis mit Alexander Onassis, dessen Verwandtschaft zur griechischen Elite gehört und gute Kontakte zur britischen und US-amerikanischen Elite hat. 

Liza Campbell (*1959), die Tochter eines Grafen, hatte eine romantische Beziehung mit Imran Khan, dem derzeitigen Premierminister Pakistans. Imran Khan heiratete in die britische Goldschmidt Familie (Freunde und Verwandte der Rothschilds).

Der Kaufmann Colin Campbell (1686-1757) war 1731 Mitgründer der Schwedischen Ostindien-Kompanie. Die schwedische Handelskompanie konzentrierte sich auf den ostasiatischen Handel. Colin Campbell war schwedischer Botschafter in China und traf die chinesische Kaiserfamilie. Er kam aus dem Familienzweig der Campbells von Cawdor.

Der Politiker John Gordon Drummond Campbell (1864-1935) kam aus dem Familienzweig der Campbells von Craignish. Er war pädagogischer Berater des thailändischen Königs. (Quelle)

Lord William Campbell (1730-1778) und Colin Campbell (1776-1847) waren Gouverneure der britischen Kolonie Novia Scotia in Kanada. William war Freimaurer (Quelle). Colins Verwandtschaft brachte mehrere Politiker in Novia Scotia hervor. Colin war auch Gouverneur der britischen Kolonie Ceylon (das heutige Sri Lanka). James Campbell (circa 1773-1835) war ebenfalls Gouverneur von Ceylon. Archibald Campbell (1739-1791) war Gouverneur der britischen Kolonie Georgia in Nordamerika, die den heutigen US-amerikanischen Bundestaat Georgia ausmacht. Er war auch Gouverneur der britischen Kolonien Jamaika und Madras. Viele Verwandte des Campbells Clans waren ebenfalls als Kolonialverwalter aktiv.

Die niederländische Adelsfamilie Loudon stammt eventuell vom Campbell Clan ab. Die Loudons sind mit dem führenden Öl- und Gaskonzern Shell verbunden.

Nach Angaben von WikiTree stammte der Bankier Colin Campbell (1866-1954) vom Campbell Clan ab. Er war familiär mit mehreren Clans verbunden. Er war Präsident der „British Bankers Association“, die vermutlich wichtigste Lobbyorganisation der britischen Banken. Er wurde zum Baron geadelt.

Campbell Clan in Australien und Neuseeland

Der Campbell Clan unterhält bis heute Kontakte zu Verwandten in Australien und Neuseeland (Quelle).

John Logan Campbell (1817-1912), der Enkel eines Campbell-Barons, emigrierte nach Neuseeland und gehörte zu den führenden Köpfen der dortigen britischen Kolonialelite. Er war in der Führung mehrerer neuseeländischer Finanzunternehmen, darunter auch die Bank of New Zealand, die noch heute zu den grössten Banken Neuseelands gehört. Schottische Einwanderer spielten eine wichtige Rolle beim Aufbau der australisch-neuseeländischen Finanzindustrie.

Charles James Fox Campbell (1807-1859) emigrierte in die britische Kolonie Australien. Sein Grossneffe Walter Campbell (1921-2004) war Gouverneur des australischen Bundesstaates Queensland und oberster Richter am Obersten Gerichtshof von Queensland. Er setzte sich für die Monarchie in Australien ein. Die britische Königsfamilie stellt heute noch das Staatsoberhaupt von Australien und Neuseeland. Die ehemaligen britischen Kolonien gehören heute zu den Commonwealth-Staaten, die politisch und wirtschaftlich eng mit Grossbritannien verbunden sind. Dieser Familienzweig der Campbells war mit dem schottischen Kolonialbeamten Lachlan Macquarie verwandt. Lachlan war Gouverneur der britischen Kolonie New South Wales in Australien (der heutige australische Bundesstaat New South Wales). Er stammte aus dem schottischen MacQuarrie Clan. Er war Freimaurer (Quelle).

Campbell Clan in den USA

Der Campbell Clan unterhält bis heute Kontakte zu Verwandten in Nordamerika (Quelle).

Der US-amerikanische Soldat William Campbell (1745-1781) stammte höchstwahrscheinlich aus dem Campbell Clan. Er und sein Sohn gehörten zu den Unterzeichnern der Fincastle Resolutions und unterstützten somit die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung. Er heiratete eine Schwester von Patrick Henry. Dieser wurde nach der Gründung der USA der erste Gouverneur des Bundesstaates Virginia. Williams Campbells Frau heiratete nach seinem Tod den Armeeoffizier William Russell, der nach Angaben von Geni.com vom schottischen Russell Clan abstammt.

Alexander William Campbell (1828-1893) stammte womöglich aus dem Campbell Clan. Er war General im amerikanischen Bürgerkrieg. Er war Freimaurer (Quelle).

Nach Angaben von Find a grave war der US-Amerikaner William Bowen Campbell (1807-1867) ein Nachfahre von Adligen aus dem Campbell Clan. Er war Gouverneur des US-Bundesstaates Tennessee. Er war Freimaurer (Quelle). Er war mit David Campbell (1779-1859) verwandt, der Gouverneur des US-Bundestaates Virginia war.

Im englischsprachigem Raum gibt es abertausende Personen mit Familiennamen Campbell, bei denen aber meist unklar ist, ob sie mit dem Clan verwandt sind. Auch wenn eine Verwandtschaft besteht, ist unklar ob diese Personen auch Kontakt zur adligen Clan-Führung haben. Die Adligen aus dem Campbell Clan unterhalten über Familienverbände weltweit Kontakte zu Tausenden von Verwandten. Natürlich wird nicht jeder Verwandte in die Familiengeheimnisse des Clans eingeweiht, aber ich geh davon aus, dass die Clans viele Verwandte in ehemaligen britischen Kolonien rekrutieren, die sich dann für die Ziele und Interessen der britischen Aristokratie in den ehemaligen Kolonien einsetzen. Da die adligen Zweige der schottischen Clans ziemlich offensichtlich am Aufbau internationaler freimaurerischer Netzwerke beteiligt waren, könnte ich mir vorstellen, dass die Clans ihre Verwandten dazu ermuntern der Freimaurerei beizutreten. In den Logen werden dann über das Initiierungssystem der Hochgrade und verschiedene Orden die „Besten der Besten“ aus der Verwandtschaft herausgesucht.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Lambert Familie

Die Lamberts gehörten zu den wichtigsten Bankiersfamilien des 20. Jahrhunderts. Sie wurden in den belgischen Adel aufgenommen.

Samuel Lambert (1806-1875) kam aus einer französisch-jüdischen Familie. Er zog mit seiner Frau nach Belgien. Dort leitete er gemeinsam mit seinem Schwiegervater Lazare Richtenberger eine belgische Niederlassung der französischen Rothschild Bank. Lazare Richtenberger unterhielt gute Beziehungen zum belgischen Königshaus. Samuel gründete auch eine eigene Bank (Banque Lambert). Nach Samuels Tod übernahm sein Sohn Léon Lambert (1851-1919) das Geschäft. Er heiratete in die Rothschild Familie. Seine Töchter heirateten in die Familien Stern und Goldschmidt-Rothschild. Dadurch waren die Lamberts mit drei der wichtigsten jüdischen Bankiersfamilien verbunden. Léon Lamberts Schwester heiratete den deutsch-jüdischen Einwanderer Raphaël de Bauer, der zu einem bedeutenden Bankier in Belgien wurde. Bauer hatte geschäftlichen Kontakt zu den jüdischen Bankiersfamilien Bischoffsheim, Hirsch, Stern und Montefiore.

Léon Lambert wurde vom belgischen König zum Baron geadelt. Seine Nachkommen tragen seither den Titel eines Barons.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg die Banque Lambert zu den führenden Banken Belgiens auf. 1975 fusionierte sie mit der Banque de Bruxelles. Die belgische Bank wurde 1871 von dem belgischen Familienzweig der deutsch-jüdischen Oppenheim Familie gegründet. Auch die Bankiersfamilie Stern war in der Führung der Bank vertreten. Die Banque de Bruxelles war 1972 die zweitgrösste belgische Bank und die Lambert Familie besass 10% der Anteile. Durch die Fusion entstand die BBL, die seit 1998 zur niederländischen Grossbank ING Group gehört, eine der grössten europäischen Banken.

1902 gründete die Lambert Familie die Groupe Bruxelles Lambert (GBL). Diese ist eine der wichtigsten Beteiligungsgesellschaften Europas. Die Holding ist Hauptaktionär mehrerer Grosskonzerne. Sie besitzt zwar die Konzerne nicht ganz, ist aber bei fast allen der grösste Aktionär und platziert GBL-Mitarbeiter in den Aufsichtsräten der Konzerne. Die GBL hält derzeit folgende Anteile:

  • Umicore (18%). Umicore gehört zu den grössten belgischen Unternehmen. Der Konzern ist in der Verarbeitung und Recycling von Edel- und Nichtedelmetallen tätig. Die GBL ist der mit Abstand grösste Aktionär des Unternehmens.
  • LafargeHolcim (7,6%). Der Baustoffkonzern ist der weltweit grösste Zementproduzent und gehört zu den grössten Unternehmen der Schweiz. Die GBL ist der grösste Aktionär des Unternehmens.
  • Adidas (6,8%). Das deutsche Unternehmen ist einer der umsatzstärksten Bekleidungskonzerne der Welt. Die GBL ist der grösste Aktionär des Unternehmens.
  • Imerys (54% Anteil und 67% Stimmrechte). Der französische Bergbaukonzern wurde 1880 von der Rothschild Familie gegründet.
  • Pernod Ricard (7,6%). Das französische Unternehmen gehört zu den weltweit grössten Alkoholkonzernen. Die Alkoholindustrie macht ein Grossteil ihres Geldes mit Süchtigen. Die GBL ist der grösste Aktionär des Unternehmens neben der französischen Milliardärsfamilie Ricard, die das Unternehmen gegründet hatte.
  • GEA (8,5%). Der deutsche Mischkonzern konzentriert sich auf die Lebensmittelindustrie und die Kühltechnik (Gefrier- Kühl- und Klimaanlagen). Das Unternehmen war ursprünglich ein Metall- und Bergbaukonzern, der 1881 von der deutschen Merton Familie gegründet wurde. Die Mertons waren britisch-jüdische Einwanderer, die mit deutschen Geschäftspartnern das Unternehmen aufbauten. Die GBL ist der zweitgrösste Aktionär der GEA. Der grösste Aktionär ist derzeit der Staatsfonds der Königsfamilie Kuwaits
  • SGS (18,9%). Das schweizerische Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Warenprüfkonzernen. Die GBL ist der mit Abstand grösste Aktionär des Unternehmens. Auch die deutsche Unternehmerfamilie Finck gehört zu den Hauptaktionären.
  • Webhelp (61,4%). Das französische Unternehmen berät Grosskonzerne bezüglich Outsourcing.
  • Mowi (5,8%). Das norwegische Unternehmen ist der weltweit grösste Lachsproduzent.
  • Ontex (20%). Das belgische Unternehmen ist ein führender Windelkonzern.
  • Parques Reunidos (23%). Das spanische Unternehmen betreibt über 60 Vergnügungsparks in verschiedenen Ländern.

(Quelle)

Inzwischen befindet sich die GBL im Besitz der Familien Desmerais und Frère. Die Desmerais Familie gehört zu den mächtigsten Familien Kanadas. Die Frère Familie gehört zu den mächtigsten Familien Belgiens. Die beiden Familien sind in der Führung der mit der GBL verbundenen Unternehmen vertreten.

Baron Philippe Lambert (1930-2011) war Präsident der GBL und kannte dadurch die Frère Familie. Er war im Vorstand und Anteilseigner der britischen Investmentgesellschaft RIT Capital Partners, die vom britischen Baron Jacob Rothschild gegründet wurde und ein Grossteil von dessen Vermögen verwaltet. (Quelle)

Die GBL investierte lange Zeit in die Öl- und Gasindustrie. Die GBL war früher Hauptaktionär des belgischen Ölkonzerns Petrofina. 1999 fusionierte Petrofina mit dem französischen Ölkonzern Total, einer der grössten Öl- und Gaskonzerne der Welt. Bis 2013 war GBL einer der Hauptaktionäre von Total. GBL war früher Hauptaktionär des französischen Energiekonzerns Engie, ebenfalls einer der weltweit grössten Öl- und Gaskonzerne. GBL war schon zuvor Hauptaktionär des belgischen Energieunternehmens Tractebel, das zu den Vorläufern von Engie gehörte.

Die GBL war von 2001 bis 2006 am deutschen Medienkonzern Bertelsmann beteiligt und besass 25% des Unternehmens. Bertelsmann ist einer der grössten Medienkonzerne der Welt und wird von der deutschen Mohn Familie kontrolliert.

1976 schloss sich die amerikanische Abteilung der GBL mit einer US-amerikanischen Investmentbank zusammen, die auf die Familien Drexel und Harriman zurückging, die früher zu den mächtigsten Bankiers der USA gehörten. Durch die Fusion entstand Drexel Burnham Lambert, die zu 26% der GBL gehörte. Drexel Burnham Lambert stieg innerhalb weniger Jahre zu einer der fünf grössten Investmentbanken der USA auf. Sie war bekannt für ihre „aggressive Unternehmenskultur“ und war an vielen Übernahmen grosser Unternehmen beteiligt. 1990 ging die Bank Konkurs.

Baron Leon Lambert (1928-1987) war Partner der Investmentbank Drexel Burnham Lambert. Auf seiner Beerdigung hielten David Rockefeller und Henry Kissinger Lobreden (Quelle). Die beiden gehörten zu den wichtigsten Akteuren der US-Elite. Leon Lambert war in Vorständen vieler Unternehmen. Er gehörte zum Lenkungsausschuss der Bilderbergtreffen (Quelle).

Die Tochter von Baron Philippe (1930-2011) und Marion Lambert beging Selbstmord, kurz nachdem sie sich entschlossen hatte, rechtlich gegen Vincent Meyer (ein Enkel des Bankiers André Meyer) vorzugehen, der sie im Alter von 12 bis 14 sexuell missbraucht hatte. Vincent Meyer wurde nicht verurteilt, wie es halt üblich ist bei elitären Kreisen. Die Mutter der Tochter, Marion Lambert, wurde nicht nur von der Justiz enttäuscht, die Meyer ungeschoren davon kommen liess, sondern auch von ihrem Bekanntenkreis, der High Society, die sich nicht von Meyer abwandte und ihn teilweise auch in Schutz nahm. Baronin Liliane de Rothschild höchstpersönlich bat Marion Lambert die Sache ruhen zu lassen. (Quelle: 1 und 2).

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Møller Familie

Die Møller Familie gilt als die wichtigste Unternehmerfamilie Dänemarks. Die Familie kontrolliert die Maersk Group. Der Schifffahrtskonzern ist das grösste dänische Unternehmen und eines der grössten Familienunternehmen Europas.

Die Schätzungen zu ihrem Familienvermögen unterscheiden sich stark, da Teile ihres Vermögens und ihrer Beteiligungen einer Familienstiftung gehören. In den letzten zehn Jahren wurde die Familie nicht mehr auf der Forbes-Liste der Milliardäre aufgeführt, da Forbes Stiftungsgelder nicht mitzählt (Quelle). 2008 und 2013 wurde das Vermögen auf über 20 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle: 1 und 2). 2019 wurde das Familienvermögen auf 8,9 Milliarden DKK geschätzt, also etwa 1,4 Milliarden US-Dollar (Quelle). 2016 hielt die Familienstiftung Anteile im Wert von 17,2 Milliarden US-Dollar (Quelle).

Das Familienunternehmen wurde 1904 von AP Møller (1876-1965) gegründet. AP Møller unterstützte 1939 den dänischen Politiker Victor Pürschel finanziell. Victor Pürschel war ein Antidemokrat und Antisemit, der 1939 eine rechtsradikale Partei in Dänemark gründete. AP Møller sympathisierte mit Adolf Hitler oder lehnte ihn zumindest nicht ab. Er kontrollierte zu dieser Zeit den dänischen Waffenhersteller DISA, der Waffen in grossen Mengen an Hitler-Deutschland lieferte. (Quelle)

Mehrere Familienmitglieder erhielten Orden von der dänischen Königsfamilie. Mærsk Mc-Kinney Møller (1913-2012) kannte die dänische Königin Margrethe II. (Foto). Die dänische Königsfamilie war auf seiner Beerdigung (Quelle). Der dänische Prinz Joachim arbeitete für die Maersk Group.

Mærsk Mc-Kinney Møller gehörte zur Stiftung The 1001: A Nature Trust. Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF. Zum 1001 Club gehörten oder gehören noch immer Angehörige der Familien Rothschild, Rockefeller, Oppenheimer, Loudon, Bin Laden, Agnelli, Astor, Aga Khan, Ford, Siemens, Hoffmann und viele weitere elitäre Familien, darunter auch mehrere Königsfamilien. (Quelle)

Maersk Group

Die Maersk Group ist schon seit 25 Jahren das führende Unternehmen in der weltweiten Schifffahrtsindustrie und ist das grösste Unternehmen in der Containerschifffahrt.

Die Maersk Group besitzt APM-Terminals, einer der weltweit grössten Betreiber von Häfen und Containerterminals. Die Maersk Group besitzt das Frachtflugunternehmen Star Air.

Derzeit ist die Maersk Group mit 20 Prozent Hauptaktionär der Danske Bank. Sie ist die grösste dänische Bank und eines der grössten Unternehmen Dänemarks. Die Maersk Group ist schon seit 1928 Hauptaktionär der Bank.

1962 gründete die Familie das Öl- und Gasunternehmen Maersk Oil, das weltweit aktiv wurde. 2017 verkauften sie das Unternehmen an den französischen Öl- und Gaskonzern Total.

1972 gründete die Familie den Ölbohrplattformenbetreiber Maersk Drilling, der seit 2019 ein eigenständiges Unternehmen ist.

Von 1964 bis 2017 hielt die Maersk Group grosse Anteile an der Salling Group, die der grösste Einzelhändler Dänemarks ist.

1969 gründete die Familie die dänische Fluggesellschaft Maersk Air, die bis 2005 bestand.

Der derzeitige CEO der Maersk Group ist Søren Skou. Er ist derzeit Mitglied des European Round Table of Industrialists (ERT), die wohl mächtigste Instanz der EU-Wirtschaftselite mit direktem Einfluss auf die EU-Kommission. Über den ERT kennt er über 50 wichtige Konzernchefs der EU (Quelle).

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Packer Familie

Die Packer Familie gehört zu den reichsten Familien Australiens. Die Packers waren früher die mächtigsten Medienunternehmer Australiens. Heute sind sie in der Glücksspielindustrie aktiv. Der Milliardär James Packer hat persönlichen Kontakt zu Personen, die mit dem israelischen Geheimdienst verbunden sind. Über seine Kasinos ist er mit Personen verbunden, die Teil der organisierten Kriminalität sind und womöglich mit dem chinesischen Geheimdienst zusammenarbeiten.

Der australische Journalist Robert Clyde Packer (1879-1934) wurde Herausgeber grosser Zeitungen in Australien und gründet selbst welche mit. Sein Sohn Frank Packer (1906-1974) wurde zum einem einflussreichen Medienunternehmer und kontrollierte australische Zeitungen, Magazine und Fernsehsender. Er wurde von der Queen zum Ritter geschlagen und erhielt einen Orden. Australien war bis 1901 eine britische Kolonie und gehört heute zu den Commonwealth-Staaten, die politisch und wirtschaftlich eng mit Grossbritannien verbunden sind. Die britische Königsfamilie stellt heute noch das Staatsoberhaupt Australiens. Franks Sohn Kerry Packer (1937-2005) war der vermutlich mächtigste Medienunternehmer Australiens. Spätestens ab den 80er Jahren war er einer der reichsten Australier. 2005 wurde sein Vermögen auf 5 Milliarden US-Dollar geschätzt und er galt damit als der reichste des Landes.

Kerry Packer kannte die Briten James Goldsmith und Baron Jakob Rothschild (Foto). Sie waren Freunde und gemeinsam geschäftlich aktiv (Quelle). Kerry kannte die britische Prinzessin Diana (Foto) und Queen Elisabeth (Foto).

In den 1980er Jahren wurde die Costigan-Kommission von der australischen Regierung eingerichtet. Sie sollte gegen die organisierte Kriminalität ermitteln. Es bestand der ernste Verdacht, dass die Federated Ship Painters and Dockers Union (FSPDU), eine australische Gewerkschaft der Schifffahrtsindustrie, in organisierte Kriminalität verwickelt war, unter anderem in Auftragsmorde, Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Erpressung, Pornografie sowie Drogen- und Waffenhandel. Die Kommission vermutete, dass Kerry Packer mit diesem Mafianetzwerk verbunden war, was aber nie bewiesen werden konnte. (Quelle) Manchmal wird behauptet, dass die Vorwürfe gewerkschaftsfeindliche Propaganda der Regierung war. Natürlich hatte die Regierung die Gelegenheit genutzt, die Gewerkschaften schlecht zu machen, aber dennoch waren die Vorwürfe der Mafiakontakte nicht unwahrscheinlich. Die Mitglieder der FSPDU waren Hafenarbeiter und Handelsschifffahrtsarbeiter. Mafianetzwerke werben seit Anbeginn Hafenarbeiter an, die beim Drogenschmuggel helfen sollen. Zur Zeit der FSPDU mussten viele australische Hafenarbeiter für einen Hungerlohn schuften. Da war es für die Mafia einfach Leute zu finden, die bereit waren am Drogenhandel teilzunehmen, da die Mafia vermutlich besser bezahlte als der Arbeitsgeber. Die FSPDU könnte also eine Tarnorganisation der Mafia gewesen, mit der man unzufriedene und schlecht bezahlte Hafenarbeiter anwarb. Australien ist von Meer umgeben. Daher wird in Australien der Grossteil des Kokains und Heroins, das im Ausland produziert wird, über Schiffshäfen ins Land geschmuggelt.

Die Packers galten als die Konkurrenten des australischen Medienmoguls Rupert Murdoch. Er ist heute einer der mächtigsten Medienunternehmer der Welt und vermutlich der mächtigste in der australischen Medienlandschaft. Kerry Packer prügelte sich 1960 mit einem Schläger, der von Murdoch geschickt wurde. (Quelle)

Kerrys Kinder gehören zu den reichsten Australiern. Das Vermögen von James Packer wird derzeit auf 3,5 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). Das Vermögen seiner Schwester Gretel wird derzeit auf 2,3 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle) Seit 2006 zogen sie sich aus der Medienindustrie zurück und verkauften ihre Medienprodukte. Sie konzentrieren sich seither auf die Glücksspielindustrie. Aus dem Medienimperium der Packers entwickelte sich die heutige Nine Entertainment Co., eines der wichtigsten Medienunternehmen Australiens. Es besitzt mehrere australische Zeitungen sowie Fernseh- und Radiosender. Das Unternehmen ist heute nach offiziellen Angaben unabhängig von der Packer Familie.

James Packer ist mit dem israelischen Milliardär Arnon Milchan befreundet. Milchan gründete Regency Enterprises, ein erfolgreiches Film- und Fernsehunternehmen. Milchan war zeitweise für die israelischen Geheimdienste tätig. James Packer freundete sich auch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu an. (Quelle) Packer und Milchan sollen Netanjahu und seiner Frau Geschenke im Wert von fast 200 000 US-Dollar geschenkt haben. Daher gibt es den Vorwurf der Bestechung. Packer hat auch persönlichen Kontakt zu Netanyahus Sohn Yair. (Quelle) Packer und Milchan sind Freunde von Yossi Cohen, der derzeit Direktor des israelischen Geheimdienstes Mossad ist (Quelle).

Der ehemalige australische Senator Mark Arbib arbeitete für den Medienkonzern der Packers und ist Vorstandsmitglied der Familienstiftung der Packer Familie. Er versorgte die US-Botschaft in Australien mit Insiderinformationen über seine Partei und die australische Regierung (Quelle). Daher könnte es sein, dass er Auslandsinformant der amerikanischen Geheimdienste war.

James Packer kennt den australisch-israelischen Milliardär Frank Lowy und Prinzessin Mary aus dem dänischen Königshaus (Foto).

Glücksspielindustrie und Mafiakontakte

In den 1980er Jahren gab es wie gesagt Gerüchte, dass Kerry Packer mit der Mafia verbunden sei. Sein Sohn James Packer ist über seine Kasinos mit Personen verbunden, die Teil der organisierten Kriminalität sind.

James Packer ist Hauptaktionär von Crown Resorts. Das australische Unternehmen besitzt Hotels und Kasinos. Es ist das grösste Glückspielunternehmen Australiens und der jährliche Umsatz liegt bei mehr als einer Milliarde US-Dollar. Das Unternehmen gehörte früher zum damaligen Medienkonzern der Packers.

Crown Resorts besitzt das australische Kasino Crown Perth. Vor kurzem wurde bekannt, dass das Kasino seit 2014 von internationalen kriminellen Organisationen zur Geldwäsche genutzt wurde. Sie sollen über das Kasino mehrere Hunderte Millionen Dollar gewaschen haben. Das Kasino war mit zwei Banken verbunden, die von der Mafia infiltriert waren oder ganz von ihr kontrolliert wurden. (Quelle)

Crown Resorts besitzt das australische Kasino Crown Melbourne. 2019 wurde bekannt, dass der ernste Verdacht besteht, dass das Kasino Geldwäsche für die Mafia betreibt. Zu den High Roller (wohlhabende Glücksspieler, die um besonders hohe Summen spielen) des Kasinos gehörten Chinesen, von denen einige mit den Triaden (chinesische Mafia) verbunden sind. (Quelle)

Jahrelang erhielten chinesische Besucher des Kasinos von den australischen Behörden Visa und es besteht der Verdacht, dass Grenzschutzbeamte und Politiker wussten, dass Mafiosos darunter waren (Quelle). Schon bevor die Machenschaften aufflogen, hatte der australische Politiker Andrew Wilkie die Polizei gebeten gegen Crown zu ermitteln. Die Polizei weigerte sich aber. Mehrere Mitarbeiter von Crown Resorts waren in der australischen Politik. Wilkie sagte Crown habe Politiker rekrutiert. Er sagte auch: „Es gibt eine sehr ungesunde Beziehung zwischen dem Crown Casino und dem politischen Establishment und der Strafverfolgung und anderen Einrichtungen“. (Quelle)

Einer der wichtigsten VIPs des Kasinos war der Chinese Tom Zhou. Interpol fahndet nach ihm wegen Finanzkriminalität. Er soll für Erpressung und ein Säureattentat verantwortlich sein. Er brachte viele wohlhabende Chinesen in das Kasino, wovon Crown finanziell profitierte. Als Gegenleistung erhielt Zhou Zugang zu Privatjets und Luxushotelsuiten, verschwenderische Geschenke und Eintrittskarten für Konzerte von James Packers damaliger Freundin Mariah Carey, eine berühmte Sängerin aus den USA. Das könnte bedeuten, dass Zhou Kontakt zu James Packer hatte. Ein Mitarbeiter von Zhou war ein hochqualifizierter australischer Polizist. Zhou gehörte zur Führung chinesischer Organisationen, die Interessen Chinas in Australien vertreten. Eine Reihe von Geschäftspartnern und VIPs des Kasinos leiten Organisationen, die von der Kommunistischen Partei Chinas kontrolliert werden. Der australische Regierungsberater John Garnaut befasste sich mit Verbindungen zwischen Triaden und chinesischen Organisationen in Australien. Er verfasste dazu einen Bericht für die australische Regierung, der aber nie veröffentlicht wurde. 2011 sagte er, dass chinesische Sicherheitsbeamte ihm mitgeteilt hatten, dass die Kommunistische Partei und die Triaden bei ihren Aktivitäten in Australien zusammenarbeiten. (Quelle) Der Mafioso Zhou hatte persönlichen Kontakt zu Ming Chai, der ebenfalls VIP des Kasinos war. Chai ist ein Cousin des chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Sein Vater, der Onkel des Präsidenten, ist ein ehemaliger hochrangiger Polizeibeamter. (Quelle) Übrigens traf sich Jinpings Vorgänger, Präsident Hu Jintao, mit dem chinesischen Mafioso Gao Ping. Gao Ping traf auch den spanischen König Juan Carlos. Gao Ping betrieb eine Geldwäschenetzwerk in Spanien, das angeblich mit Mitgliedern der Hochadelsfamilie Bourbon-Sicilia verbunden war. (Quelle: 123)

Crown Resorts bezahlte Simon Pan, einen Bordellbesitzer und mutmasslichen Geldwäscher, um wohlhabende Bordellkunden in seine australischen Casinos zu locken. Womöglich hatte Crown auch wohlhabende Glücksspieler dazu ermuntert, die Bordelle von Pan zu besuchen. Die Bordelle von Pan sollen enge Beziehungen zur organisierten Kriminalität unterhalten. Pans Bordelle beschäftigen hauptsächlich Asiatinnen, die vermutlich von Menschenhändlern der Triaden ins Land gebracht wurden. Gegen Pan und seine Bordelle wurde mehrfach polizeilich ermittelt, weil er in Menschenhandel und Ausbeutung von Prostituierten verwickelt war. Es wurde keine Anklage wegen Menschenhandels erhoben, angeblich weil die Sexarbeiterinnen zu ängstlich waren, um auszusagen. Insider des Crown-Netzwerkes sagten, dass asiatische Sexarbeiterinnen auf Flügen gereist waren, auf denen die superreichen Glücksspieler transportiert wurden. Es besteht der Verdacht, dass Menschenhändler und Zuhälter ihr Geld über das Kasino gewaschen haben. (Quelle) Was von den Medien nicht beachtet wurde, ist die Möglichkeit, dass das Mafia-Crown-Netzwerk es geschafft hatte, Mitglieder des australischen Establishments erpressbar zu machen. Angenommen zu den Bordellkunden gehörten auch Politiker, Geschäftsleute, Juristen und hochrangige Polizisten, wären diese, nachdem die Machenschaften aufflogen, in einer sehr unangenehmen Situation gewesen. Sie mussten Angst haben, dass auch gegen sie ermittelt wird oder dass ihr Name in den Zeitungen erscheint im Zusammenhang mit Zwangsprostitution und der Mafia. Das wäre schädlich für den eigenen Ruf und die Karriere. Auch die eigene Ehefrau und Familie wäre nicht erfreut. Das könnte erklären, warum Teile des australischen Establishment ein Interesse daran haben, dass der kriminelle Sumpf nicht vollständig ausgetrocknet wird.

Zu den VIPs des Kasinos gehörte der chinesische Milliardär Huang Xiangmo. Huang förderte australisch-chinesische Beziehungen. Er lebte zeitweise in Australien und knüpfte Kontakte zur dortigen politischen Elite. Einer von Huangs Berater arbeitete für Crown Resorts. Der australische Politiker Karl Bitar gehört zu den leitenden Angestellten von Crown Resorts. Als Crown mit der chinesischen Justiz in Konflikt geriet, wurde Karl Bitar von Huang Xiangmo dabei beraten, wie man mit den chinesischen Beamten umgehen sollte. Seit 2019 darf sich Huang Xiangmo nicht mehr in Australien aufhalten und es besteht ein Einreiseverbot. (Quelle)

2018 war James Packer aus dem Vorstand von Crown ausgetreten. Er spielte aber weiterhin eine Schlüsselrolle bei Crown und wurde regelmässig vom Management informiert. (Quelle) Er kennt den australischen Bergbaumilliardär Andrew Forrest (Quelle). Forrest setzt sich für wirtschaftliche Interessen Chinas in Australien ein. Ihm wurde vorgeworfen, dass er sich China gegenüber loyaler verhaltet als der australischen Regierung gegenüber. (Quelle: 1 und 2) Forrest kontrolliert einen der weltweit grössten Eisenerzproduzenten. Der grösste Teil seines Eisenerzes wird an China verkauft (Quelle).

2004 gründete Crown Resorts gemeinsam mit dem Hongkonger Glücksspielkonzern Melco das Unternehmen Melco Resorts & Entertainment. Das Unternehmen besitzt Kasinos in Macau. Die Sonderverwaltungszone Macau gehört zur Volksrepublik China. Bis 1999 war Macau eine portugiesische Kolonie. Macau ist nur 115km² gross. In der Volksrepublik China ist Glückspiel verboten, mit Ausnahme der staatlichen Lotterien. In Macau hingegen ist Glücksspiel legal. Deshalb läuft die chinesische Glücksspielindustrie über Macau. Macau ist inzwischen der grösste Glücksspielplatz der Welt und macht siebenmal mehr Umsatz als Las Vegas (Quelle). Laut dem Internationalen Währungsfonds beläuft sich der Beitrag der Casinobranche an der Wirtschaftsleistung Macaus auf fast 90 Prozent (Quelle). Macau galt 2020 als das zweitreichste Land der Welt. Macau ist, genau wie die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong, eine wichtige Steueroase. Die beiden Städte waren bis in die 90er Jahre europäische Kolonien und wurden dann an die Volksrepublik China übergeben. Sie wurden aber nicht in die Republik integriert, sondern wurden zu Sonderverwaltungszonen und dienen seither als Steueroasen für die chinesische Elite. Macau und Hongkong sind zwei der Hauptsitze der Triaden, schon zu Kolonialzeiten. Die Triaden sind fest mit der macauischen Glücksspielindustrie verbunden (Quelle). Über Melco Resorts & Entertainment war Crown mit dem Hongkonger Glücksspielkonzern Melco verbunden, der macauische Kasinos besitzt. Melco wird von der Hongkonger Milliardärsfamilie Ho kontrolliert. Stanley Ho war lange Zeit der wichtigste Unternehmer der macauischen Glücksspielindustrie. Er und seine Kasinos galten als mit den Triaden verbunden (Quelle). Die Ho Familie ist schon seit 150 Jahren mit der britischen Kolonialelite Hongkongs und dem Hongkonger Grosskonzern Jardine Matheson verbunden, der von der schottischen Milliardärsfamilie Keswick kontrolliert wird (langjährige Freunde der Rothschilds). Jardine Matheson war früher einer der grössten Opiumhändler der Welt. Heute wird der Opium- und Heroinhandel in Asien von den Triaden dominiert. Die Ho Familie hat neben asiatischen auch niederländisch-jüdische Vorfahren.

Crown Resorts besitzt den britischen Glücksspielclub Aspinalls. Dieser wurde von John Aspinall gegründet, der Stiefsohn eines britischen Barons. Zu Aspinalls Freundeskreis gehörten die Briten James Goldsmith und Graf John Bingham. James Goldsmith war wie bereits erwähnt mit Kerry Packer befreundet. Graf Bingham ist seit 1974 spurlos verschwunden. Er verschwand kurz nachdem sein Kindermädchen ermordet aufgefunden worden war. Es gibt die Theorie, dass der Graf der Mörder war und daher untertauchen musste. Nach einer Zeugenaussage war der Graf in Afrika untergetaucht und hatte weiterhin Kontakt zu John Aspinall und James Goldsmith (Quelle).

Crown Resorts besitzt Betfair Australia, eine australische Internetwettbörse.

Verbindungen zwischen Mafia und Glücksspielindustrie lassen sich weltweit beobachten. Auch die Glücksspielindustrie im deutschsprachigem Raum ist mit der Mafia verbunden und wird von ihr zur Geldwäsche genutzt, was auch für die Onlineglücksspielindustrie gilt (Quelle). Übrigens hatte der deutsche Skandalkonzern Wirecard neben Kontakten zu Geheimdiensten, Politikern und mehreren deutschen Adligen auch Kontakte zur Glücksspielindustrie und der italienischen Mafia (Quelle). 

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Lee Familie aus Singapur

Die Lee Familie gilt als die einflussreichste Familie Singapurs. Der asiatische Stadtstaat Singapur ist nur 728 km² gross und damit fünfundfünfzigmal kleiner als die Schweiz. Trotzdem gehört Singapur zu den grössten Exportnationen und Wirtschaften Asiens. Singapur ist eines der reichsten Länder der Welt. Singapur gilt neben Hongkong als der wichtigste Finanzplatz Asiens und gehört inzwischen zu den fünf grössten Steueroasen der Welt (Quelle). Bis vor wenigen Jahren galt noch ein Bankgeheimnis in Singapur, das inzwischen eingeschränkt wurde. Nach Angaben einer Offshore-Internetberatungsseite wird rund 5% des gesamten privaten Vermögens der Welt von Banken in Singapur verwaltet (Quelle).

Die Stadt Singapur wurde 1819 vom britischen Kolonialverwalter Thomas Stamford Raffles gegründet, der auch die erste Verfassung entwarf. Er war 1812 den Freimaurern beigetreten (Quelle). Die Stadt wurde zu einem wichtigen Handelsstützpunkt der Briten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Singapur zu einer britischen Kronkolonie. 1963 wurde Singapur unabhängig von Grossbritannien. Singapur gehört bis heute zu den Commonwealth-Staaten, die politisch und wirtschaftlich eng mit Grossbritannien verbunden sind.

Lee Kuan Yew

Lee Kuan Yew (1923-2015) wurde 1959 der erste Premierminister des Landes. Er hatte das Amt bis 1990 inne und war anschliessend noch bis 2011 in der Politik aktiv. Unter seiner Führung wurde aus einem Entwicklungsland eines der weit entwickeltesten Länder Asiens. Er hatte in England studiert. Seine Muttersprache war Englisch. (Quelle) Er war ein Unterstützer und Befürworter des Vietnamkrieges auf der Seite der Amerikaner. 1967 stammten volle 15 Prozent des Einkommens Singapurs aus US-Militärbeschaffungen für den Vietnamkrieg. Schon vor dem Vietnamkrieg machten die Militärstützpunkte der Briten 20 Prozent des Nationaleinkommens aus und stellten zehntausende Arbeitsplätze in Singapur sicher. (Quelle) So betrachtet war der Kalte Krieg sehr wichtig für die Wirtschaft des Landes, was auch erklären könnte, warum Lee Kuan Yew ein starker Befürworter der militärischen Interventionen der USA in Asien war.

Lee Kuan Yew traf 1971 David Rockefeller, der einer der wichtigsten Akteure der US-Elite war (Quelle). Als langjähriger Premierminister traf er viele Staatschefs. Er traf mehrere US-Präsidenten und wichtige US-Diplomaten wie Henry Kissinger, George Shultz und James Steinberg. Auch nachdem er ab 1990 nicht mehr Premierminister war, traf er weiterhin Staatschefs, darunter Merkel, Putin und Xi Jinping (Fotos auf Google). Er wurde ein Freund der britischen Premierministerin Margaret Thatcher. Die Freundschaft hielt sein Leben lang (Quelle).

Er traf den langjährigen Papst Johannes Paul II. (Quelle). Er traf Mitglieder der Königsfamilien von Grossbritannien (Fotos: 1, 2, 3, 4, 5), Spanien (Foto), Japan (1, 2), Brunei (1, 2), Thailand (1, 2) und Kambodscha (1, 2, 3). Er erhielt einen Orden von der britischen Königsfamilie und einen weiteren von der bruneiischen Königsfamilie.

Lee Kuan Yew war im internationalen Beirat der US-amerikanischen Grossbank JPMorgan (Quelle). So gut wie alle internationalen Grossbanken haben sich in der Steueroase Singapur niedergelassen (Quelle). Lee war im internationalen Beirat des französischen Grosskonzerns Total (Quelle: 1 und 2). Total ist einer der weltweit grössten Öl- und Gaskonzerne und eines der grössten Unternehmen Frankreichs.

Lee Kuan Yew besuchte den Bohemian Club (Quelle). Der US-amerikanische Eliteclub besteht seit 1872 und ist Teil von Verschwörungstheorien.

Lee Kuan Yew besuchte den Economic Club von New York und hielt dort eine Rede (Quelle). Der Club lädt erlesene Gäste zum Essen ein, um über Wirtschaft und Politik zu diskutieren. Bemerkenswerte Mitglieder wären Rockefeller, Botín, Roosevelt, Agnelli und Bush.

Pressefreiheit existiert nicht in Singapur. Alle Medien werden vom Staat gelenkt. Online-Nachrichtenportale werden überwacht und benötigen eine Lizenz vom Staat. Kritische Blogger und Journalisten werden mit Verleumdungsklagen oder Vorwürfen wie „Störung der öffentlichen Ordnung“ zum Schweigen gebracht. Lee Kuan Yew ging persönlich gegen kritische Journalisten vor. Auf der Rangliste der Länder nach Pressefreiheit liegt Singapur auf 158 von 180.

Lee Kuan Yew war bis 1990 Premierminister. Ab da war Goh Chok Tong Premierminister und Lee war in dessen Kabinett. Tong gehörte genau wie Lee zur People’s Action Party, die bereits seit 1959 die Regierungspartei ist. Lee war massgeblich an der Gründung und der Etablierung der Partei beteiligt. Tong war noch bis 2004 Premierminister. Seither ist Lee Hsien Loong Premierminister. Er ist ein Sohn des ersten Premiers Lee Kuan Yew.

Lee Hsien Loong

Der derzeitige Premierminister Lee Hsien Loong (*1952) studierte in England und den USA. Er war auch Finanzminister und leitete sechs Jahre lang die singapurische Zentralbank. Er ist Vorsitzender des singapurischen Staatsfonds GIC. GIC ist einer der grössten Staatsfonds der Welt und verwaltet derzeit ein Vermögen von 450 Milliarden US-Dollar. GIC wurde 1981 von der singapurischen Regierung gegründet und wird bis heute von ihr kontrolliert. In der Gründungszeit wurde GIC von der Rothschild Bank beraten. Vertreter der Rothschild Bank trafen auch den damaligen Premierminister Lee Kuan Yew (Quelle). Goh Keng Swee, der ehemalige stellvertretende Premierminister von Singapur, leitete die singapurische Niederlassung der Rothschild Bank. Er leitete auch fünf Jahre lang die singapurische Zentralbank. (Quelle)

Lee Hsien Loong ist mit Ho Ching verheiratet. Sie studierte in den USA. Sie ist seit 2004 CEO der Temasek Holdings, ebenfalls einer der weltweit grössten Staatsfonds. Temasek verwaltet derzeit ein Vermögen von 417 Milliarden US-Dollar. Somit verwaltet das Ehepaar zusammen über 800 Milliarden US-Dollar. Temasek wird von der Regierung kontrolliert, die den Staatsfonds 1974 gegründet hatte.

Temasek ist mit einem Anteil von 29% Hauptaktionär der DBS Bank. Sie ist die grösste Bank Singapurs und wurde 1968 von der Regierung gegründet. Wenn man die chinesischen und japanischen Grossbanken beiseitelässt, dann wäre die DBS Bank eine der grössten Banken Asiens. Temasek kontrolliert mehrere grosse Unternehmen in Singapur. Bis vor wenigen Jahren investierte Temasek stark in China. 2005 erwarb Temasek eine Beteiligung von 10 Prozent an der Bank of China, eine der grössten chinesischen Banken.

Marcus Wallenberg aus der schwedischen Bankiersfamilie Wallenberg war im Vorstand von Temasek (Quelle). Mitglieder aus der Führung von Temasek arbeiteten auch für Banken aus der westlichen Welt, wie Goldman Sachs, Credit Suisse, UBS, Citigroup, Bank of America, BNP Paribas, Morgan Stanley, Warburg Pincus und Alex Brown & Sons.

Premierminister Lee Hsien Loong galt 2017 als der bestbezahlte Regierungschef der Welt. Sein Jahresgehalt liegt bei mehr als einer Million US-Dollar. (Quelle)

Lee Hsien Loong gilt wie sein Vater schon als einer der wichtigsten Verbündeten der USA im ostasiatischen Raum. Singapur hat einen Verteidigungspakt mit den USA (Quelle). Lee Hsien Loong traf viele Staatschef. Er traf Mitglieder der Königsfamilien folgender Länder:

Weitere bemerkenswerte Familienmitglieder

Lee Hsien Yang (*1957) ist der Bruder von Premierminister Lee Hsien Loong. Er studierte ebenfalls in England und den USA. Er war neun Jahre lang im Verwaltungsrat der ANZ (Australia and New Zealand Banking Group) (Quelle). Die ANZ ist eine der vier führenden australischen Grossbanken. Lee Hsien Yang war Direktor der Singapore Exchange (die singapurische Börse). Er war elf Jahre lang CEO des Telekommunikationskonzern Singtel, eines der grössten Unternehmen Singapurs. Er war im Verwaltungsrat des britischen Industriekonzerns Rolls-Royce, der zu den grössten Rüstungsproduzenten der Welt gehört. (Quelle) Sein Cousin Edmund Lee leitet die singapurische Abteilung der US-amerikanischen Grossbank JPMorgan (Quelle). Edmunds Vater Freddy Lee (starb 2012), der Bruder des ersten Premierministers Lee Kuan Yew, war als Börsenmakler tätig. Er verbrachte regelmässig Zeit mit seinen Enkelkindern, von denen drei in den USA leben (Quelle).

Lee Chin Koon (1903-1997), der Vater des ersten Premierministers Lee Kuan Yew, arbeitete für den britisch-niederländischen Grosskonzern Shell. Shell ist einer der weltweit grössten Öl- und Gaskonzerne sowie eines der weltweit grössten Unternehmen (Shell ist mit den Familien Samuel, Nassau und Loudon verbunden). Lee Chin Koon hatte Kontakt zu Oei Tiong Ham und arbeitete für eines seiner Unternehmen. (Quelle) Der chinesisch-indonesische Unternehmer Oei gehörte zu den reichsten Männern Südostasiens. Oei war auch ein erfolgreicher Opiumhändler.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Haus Romanow

Die russische Adelsfamilie wurde 1613 zur herrschenden Zarenfamilie Russlands. 1721 gründeten sie das russische Kaiserreich und waren ab da bis 1917 die Kaiserfamilie Russlands. Das russische Kaiserreich war auf seinem Höhepunkt das drittgrösste Reich der Weltgeschichte und machte fast ein Sechstel der Landmasse der Erdoberfläche aus. Der letzte russische Kaiser Nikolaus Alexandrowitsch Romanow (Nikolaus II.) gilt als einer der reichsten Männer aller Zeiten und der heutige Wert seines Vermögens wird auf bis 300 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle).

Der erste Kaiser Peter der Grosse verheiratete seine Tochter mit dem Herzog Karl Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf. So entstand die Linie Romanow-Holstein-Gottorp. Mit dem Tod der russischen Kaiserin Elisabeth 1762 starb die Hauptlinie der Romanows aus. Ab da stellte die Familie Romanow-Holstein-Gottorp die russischen Kaiser. Der Gründer der neuen Romanow-Dynastie, Herzog Karl Friedrich, kam aus der Familie Schleswig-Holstein-Gottorf, eine Nebenlinie des deutschen Uradelsgeschlechts Oldenburg. Mütterlicherseits gehörte er zum schwedischen Königshaus. Damals stellte das deutsche Uradelsgeschlecht Wittelsbach die Königsfamilie von Schweden. Oldenburg und Wittelsbach, die zu den wichtigsten Hochadelsfamilien gehören, sind somit Vorfahren der heutigen Romanows.

In ihrer Zeit als Herrscherfamilie Russlands (1613-1917) heirateten sie in folgende Hochadelsgeschlechter (in die meisten davon mehrfach): Sachsen-Coburg und Gotha, Nassau, Glücksburg, Habsburg, Bernadotte, Hohenzollern, Braunschweig, Sachsen-Weimar-Eisenach, Oldenburg, Hessen, Mountbatten, Karađorđević, Württemberg, Sachsen-Altenburg, Petrović-Njegoš und Baden. (Quelle: 1 und 2) Dadurch waren und sind sie mit vielen europäischen Königsfamilien verwandt.

Romanow und die Freimaurerei

Der erste russische Kaiser Peter der Grosse (1672-1725) war der Legende nach auch der erste russische Freimaurer, was aber nicht bewiesen ist (Quelle). Die Freimaurerei wurde von Briten nach Russland gebracht. Einer der ersten Grossmeister der russischen Freimaurer war James Francis Edward Keith, der Sohn eines britischen Grafen aus dem schottischen Keith Clan. Er war ein Cousin des schottischen Grafen John Keith (circa 1699-1758). Dieser war Grossmeister der englischen und schottischen Freimaurer. (Quelle) Zu dieser Zeit wurden Familienzweige der schottischen Clans Bruce, Armstrong und Barclay, die von Schottland nach Russland emigrierten, in den russischen Adel aufgenommen (Quelle). Gustav Otto Douglas, aus dem schottischen Douglas Clan, fand ebenfalls Anschluss an die russische Elite. Der schottische Einwanderer Patrick Gordon, der aus dem Gordon Clan stammte, wurde ein Freund von Peter dem Grossen. Es gibt die bisher unbewiesene These, dass Gordon den Kaiser mit der Freimaurerei bekannt machte.

Der russische Kaiser Peter III. (1728-1762) soll Freimaurer gewesen sein. Er war zumindest Protektor der russischen Freimaurer, die somit unter seinem königlichen Schutz standen (Quelle).

Der russische Kaiser Paul I. (1754-1801) trat den Freimaurern bei und interessierte sich für die Rosenkreuzer (Quelle). 1791 erliess er jedoch ein Freimaurerverbot. Das liegt vermutlich daran, dass er dem Vatikan nahe stand, der damals der Erzfeind der Freimaurer war. Zu seiner Zeit konnte der Jesuitenorden, der im Dienste des Papstes steht, seinen Einfluss in Russland ausweiten. (Quelle) Kaiser Paul I. war von 1799 bis 1801 Grossmeister des Malteserordens, ein alter Vatikanorden, der sich im 11. Jahrhundert bildete (Quelle).

Sein Sohn, der russische Kaiser Alexander I. (1777-1825), hielt das Freimaurerverbot zunächst aufrecht. 1803 hob er das Verbot auf und wurde Mitglied des Bundes. 1822 erneuerte er das Verbot. (Quelle: 1 und 2).

Alexanders Bruder, Prinz Konstantin Pawlowitsch Romanow (1779-1831), war Freimaurer (Quelle). Er heiratete Juliane von Sachsen-Coburg-Saalfeld. Ihr Bruder Leopold I. war Freimaurer und wurde der erste König Belgiens (Quelle). Ihre Schwester Victoire heiratete den britischen Prinzen Edward/Eduard Augustus (1767-1820) aus dem Haus Hannover, der Freimaurer war (Quelle). Victoires Tochter war die britische Queen Victoria.

Alexanders Schwester Maria Romanow (1786-1859) heiratete in die deutsche Hochadelsfamilie Sachsen-Weimar-Eisenach. Der Vater ihres Ehemannes, Carl August (1757-1828), war Freimaurer und Illuminat (Quelle). Marias Tochter Augusta (1811-1890) heiratete den deutschen Kaiser Wilhelm I., der Freimaurer war (Quelle).

Marias Schwester Anna Pawlowna Romanow (1795-1865) heiratete den niederländischen König Wilhelm II., der Freimaurer war (Quelle). Sein Bruder Wilhelm Friedrich war 60 Jahre lang Grossmeister der niederländischen Freimaurer (Quelle).

Sie heirateten mehrfach in die Hochadelsfamilien Hessen-Darmstadt, Hohenzollern und Württemberg sowie in Familienzweige der Wettiner. Dadurch waren sie mit vielen Freimaurern verwandt, da diese Adelsdynastien viele Freimaurer hervorbrachten.

Russische Revolution

1917 wurde die Kaiserfamilie von russischen Aufständischen gestürzt (Februarrevolution). Daraufhin übernahm ein Parlament die Macht, das eine Übergangsregierung bildete. Einer der wichtigsten Politiker darin war Alexander Kerenski. Er schloss sich 1912 der Freimaurerei an und stieg zum Generalsekretär des Grossen Rates der russischen Freimaurergrossloge auf. Die Mehrzahl der Mitglieder der Grossloge waren in der russischen Politik. Pawel Miljukow, ein hochrangiger russischer Politiker, behauptete, dass Kerenski unter dem Einfluss des britischen Diplomaten George Buchanan steht. (Quelle) George Buchanan war der Sohn eines Barons aus dem schottischen Buchanan Clan. Beide gehörten zum Privy Council, welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist.

Im selben Jahr kamen die Bolschewiki mit Gewalt an die Macht und beseitigten das Parlament (Oktoberrevolution). Es kam zu einem mehrjährigen brutalen Bürgerkrieg, aus dem die Bolschewiki als Sieger hervorgingen und schliesslich eine kommunistische Diktatur gründeten. In dieser wurde die Freimaurerei verboten. Erst seit Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 sind die Freimaurer wieder offiziell in Russland aktiv. Seitdem sind auch die russischen Adligen wieder in Russland aktiv. Auch die Russisch-Orthodoxe-Kirche kam wieder zu grossem Einfluss und ist das führende Gotteshaus in Russland. Der osteuropäische Adel ist bis heute mit der Christlich-Orthodoxen-Kirche verbunden, darunter auch die Romanows.

Romanow in den letzten 100 Jahren

Die Romanows verliessen Russland (einige Familienmitglieder wurden auch von den Bolschewiki ermordet). Seither lebten die Familienmitglieder in Spanien, USA, Grossbritannien, Frankreich und zeitweise auch in Italien und Ägypten.

Maria Wladimirowna Romanowa (*1953) ist das derzeitige Familienoberhaupt. Sie studierte an der Oxford Universität in England (besteht seit über 900 Jahren), wie viele Mitglieder der international vernetzten Königshäuser. Sie besucht Russland regelmässig. Sie hat das Wohlwollen des Patriarchen Kyrill I. (Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche). (Quelle) Seit dem Fall der Sowjetunion ist die orthodoxe Kirche wieder zu grossem Einfluss in Russland gekommen. Der Patriarch hat ein gutes Verhältnis zu Präsident Putin. (Quelle) Kyrill und sein Vorgänger Patriarch Alexius II. arbeiteten früher für den sowjetischen Geheimdienst KGB (Quelle).

Maria erhielt Orden von der orthodoxen Kirche in Russland sowie Orden der orthodoxen Kirchen aus den Ländern Ukraine, Moldau/Moldawien und den USA. Diese unterstehen der Russisch-Orthodoxen Kirche und werden vermutlich von dieser kontrolliert. Maria und ihr Vater wurden vom Malteserorden geehrt, ein alter Vatikanorden. Das russische Kaiserhaus unterhält seit mehr als zwei Jahrhunderten freundschaftliche Beziehungen zum Malteserorden, die bis heute bestehen. Wie anfangs bereits erwähnt wurde, war der russische Kaiser Paul I. (1754-1801) Grossmeister des Ordens. (Quelle)

Maria heiratete 1976 in die preussische Königsfamilie (Hohenzollern). Bei Marias Hochzeit waren Mitglieder der Königsfamilien von Spanien, Bulgarien, Italien, Ägypten und Albanien anwesend. (Quelle) Die Romanows pflegen seit mehr als 200 Jahren ein freundschaftliches Verhältnis zur portugiesischen Königsfamilie (Quelle).

Im Jahr 2010 traf sich Maria in der Türkei mit Mitgliedern der Osman-Dynastie. Sie konnte auch ein Barthaar des Propheten Mohammed bestaunen, dass sich im Topkapı-Palast befindet, der früheren Residenz der osmanischen Herrscherfamilie. (Quelle) Die Osman-Dynastie gründete Ende des 13. Jahrhunderts das Osmanische Reich, über das sie bis 1922 herrschte. Nach ihrer Absetzung lebten sie im Exil. 1991 wurde die Verbannung offiziell aufgehoben. Auf Initiative des heutigen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wurde 2004 dem Oberhaupt der Osmans die türkische Staatsangehörigkeit verliehen. Erdogan führt die türkische Partei AKP. Die Partei und Erdogan verfolgen eine neoosmanische Politik. Der Aufstieg von Erdogan und der AKP in den letzten Jahren wird vermutlich dazu beitragen, dass die Osman-Dynastie sich wieder in der politischen Elite der Türkei etablieren kann.

Marias Sohn George Mikhailovich Romanov (*1981) war als Berater und Lobbyist für den russischen Bergbaukonzern Norilsk Nickel (Nornickel) tätig. Dieser gehört zu den grössten russischen Unternehmen und war in den letzten Jahren der zweitgrösste Nickelproduzent der Welt. Nornickel wird derzeit von Vladimir Potanin kontrolliert, der 2020 als der reichste Russe galt und ein gutes Verhältnis zum russischen Präsidenten Putin hat. Auch der russische Milliardär Oleg Deripaska (Freund von Nathaniel Rothschild) ist Grossaktionär von Nornickel. George Mikhailovich Romanov arbeitete im EU-Parlament und für die Europäische Kommission. Er gründete in Brüssel eine eigene PR-Beratungsfirma, die russische und osteuropäische Unternehmen in der Europäischen Union vertritt. Er traf den ehemaligen russischen Patriarchen Alexius II.. Er studierte wie seine Mutter an der Oxford Universität. Bei seiner Taufe waren das spanische und das bulgarische Königspaar anwesend. Sein Pate war der griechische König. 1997 ging er mit seiner Familie auf eine Pilgerreise ins Heilige Land nach Jerusalem. Dort legte er in Anwesenheit von Diodoros einen Eid ab, der ihm auch seinen Segen gab. Diodoros war von 1980 bis 2000 der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem. (Quelle)

Dimitri Romanow (1926-2016) war ein enger Freund des ehemaligen bulgarischen Ministerpräsidenten Simeon von Sachsen-Coburg-Gotha. Ihre Grossmütter sind Schwestern. Simeons Familie war früher die Königsfamilie von Bulgarien. Dimitri und Simeon trafen Patriarch Maxim, das Oberhaupt der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche. (Quelle) Die Bulgarisch-Orthodoxe Kirche ist das führende Gotteshaus in Bulgarien. Dimitri traf den russischen Präsidenten Putin (Quelle).

Catherine Yurievskaya (1878-1959) war eine Tochter des russischen Kaisers Alexander II. und seiner Geliebten. Nach der Russischen Revolution lebte sie in Grossbritannien. Sie heiratete in zweiter Ehe Serge Obolensky. Die Obolensky Familie ist eine russische Adelsfamilie und sind Nachfahren der Rurikiden, eine russische Adelsdynastie, die vom russischen Herrscher Rjurik gegründet wurde (lebte im 9. Jahrhundert). Die Rurik-Dynastie besetzte bereits vor den Romanows den russischen Zarenthron. Daniel von Moskau (1261-1303), der ebenfalls aus dieser Dynastie stammte, wird in der Russisch-Orthodoxen Kirche als Heiliger verehrt. Serge Obolensky heiratete in zweiter Ehe in die US-amerikanische Astor Familie. Die Astors gehörten zu den reichsten Amerikanern des 19. Jahrhunderts und wurden im 20. Jahrhundert in den britischen Adel aufgenommen. Als Serge in die Astor Familie heiratete, stieg er ins Immobiliengeschäft ein und arbeitete mit seinem Schwager aus der Astor Familie zusammen. Serge wurde stellvertretender Vorsitzender von Hilton Worldwide, eine der grössten Hotelketten der Welt. Er arbeitete für das OSS (der Vorläufer der CIA). Ava Astors und Serges gemeinsame Tochter heiratete einen russischen Prinzen aus der Giray-Dynastie. (Quelle) Die Giray stammen der Überlieferung nach vom mongolischen Herrscher Dschinghis Khan (1162-1227) ab. Khan galt als der mächtigste und reichste Herrscher seiner Zeit. Er gründete das Mongolische Reich, das zweitgrösste Reich in der Weltgeschichte. Nur das britische Kolonialreich war grösser. Ava Astors und Serges gemeinsamer Sohn, Ivan Obolensky, lebte ebenfalls in den USA und war als Finanzanalyst und Verleger tätig. Er war Freimaurer und erreichte den 33. Grad (den höchsten Grad). Er war Meister der Holland Lodge. (Quelle) Die Loge besteht seit 1787 und gilt als eine der führenden Freimaurerlogen der USA (Quelle). Bemerkenswerte Mitglieder der Loge waren US-Präsident Franklin Delano Roosevelt sowie Edward Henry Harriman und John Jacob Astor (Quelle). Ivan Obolensky war Schatzmeister der „Russian Nobility Association in America“, eine russisch-adlige Organisation. Er war Mitglied der Pilgrims Society und US-Prior des Orthodoxen Johanniterorden, ein Orden der Russisch-Orthodoxen-Kirche. Er war Hauptrepräsentant der russischen Freimaurergrossloge von 1996 bis 2014. Er erhielt 2010 eine Auszeichnung von der Grossloge von New York. (Quelle: Seite 11 und 12).

Nicholas Romanovich Romanow (1922-2014) heiratete eine Gräfin aus der italienischen Uradelsfamilie Gherardesca (Quelle: 1 und 2). Die Familie besteht seit 1000 Jahren und gehörte früher zu den führenden Familien der Stadt Pisa. Ugo della Gherardesca (lebte im 16. Jahrhundert) heiratete die Schwester von Papst Leo XI., der aus der berühmten Medici Familie kam. Die Medicis galten im 15. Jahrhundert als die mächtigste und reichste Bankiersfamilie und brachten drei Päpste hervor.

Alexander Romanov (1929-2002) heiratete in die italienische Uradelsfamilie Valguarnera (Quelle).

Der deutsche Adlige Karl Emich von Leiningen hatte eine Grossmutter, die aus der russischen Kaiserfamilie kam. Väterlicherseits kommt er aus der Uradelsfamilie Leiningen und mütterlicherseits aus der Uradelsfamilie Oldenburg. Karl Emich und der russische Politiker Anton Bakow haben sich das Ziel gesetzt in Russland die Monarchie wiedereinzuführen mit Karl Emich als König (Quelle). Karl Emich heiratete in die Thyssen Familie, eine der reichsten und mächtigsten deutschen Industriellenfamilien des 20. Jahrhunderts. Karl Emichs Frau Gabriele heiratete später Karim Aga Khan IV., der derzeit das geistliche Oberhaupt der Nizariten ist (die weltweit zweitgrösste schiitische Glaubensgemeinschaft). (Quelle) Die Khans stammen der Legende nach vom Propheten Mohammed ab, der im 6. und 7. Jahrhundert lebte und den Islam gründete. Die Khans sind der Legende nach auch Nachkommen der Fatimiden, eine der mächtigsten Herrscherfamilien des 11. Jahrhunderts. (Quelle)

Rostislav Rostislavich Romanow (1938-1999) heiratete Christia Ipsen. Sie heiratete in zweiter Ehe einen Baron aus dem schottischen Russell Clan. (Quelle) Rostislav war in den USA geboren und war als Bankier in London und Chicago tätig. Er arbeitete für den US-amerikanischen Finanzkonzern Northern Trust, der derzeit über eine Billion US-Dollar verwaltet. Er arbeitete für die Bank der Fürstenfamilie Liechtensteins. (Quelle)

Paul Romanovsky-Ilyinsky (1928-2004) war Bürgermeister der Stadt Palm Beach in Florida, USA. Er war ein Urenkel des russischen Kaisers Alexander II.. (Quelle)

Die russische Prinzessin Natalia Pawlowna Paley (1905-1981) lebte in den USA und Frankreich. Sie war eine Mode-Ikone und Schauspielerin.

Wladimir Kirillowitsch Romanow (1917-1992) war das Familienoberhaupt. 1948 heiratete er Leonida Bagration von Mukhrani aus der georgischen Hochadelsfamilie Mukhrani (Quelle). Die Mukhrani Familie stammt von der Uradelsdynastie der Bagratiden (Bagrationi) ab, die vom 9. bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts über Georgien herrschte. Der Legende nach zogen die Vorfahren der Bagratiden im 6. Jahrhundert von Palästina in den Kaukasus, wo sie in Herrscherfamilien heirateten und selbst zur georgischen Herrscherfamilie aufstiegen. Sie sind bis heute mit der Führung der Georgisch-Orthodoxen-Kirche verbunden und kennen auch Ilia II., der derzeitige Patriarch der Georgisch-Orthodoxen-Kirche. Patriarch Ilia schlug sogar vor die georgische Monarchie wiederzubeleben mit den Bagratiden als Königsfamilie. Die Georgisch-Orthodoxe-Kirche ist das führende Gotteshaus in Georgien. In ihrer Zeit als Herrscher von Georgien behaupteten die Bagratiden von König David abzustammen. (Quelle)

Anmerkung für Verschwörungstheoretiker: Der mythologische König David soll vor 3000 Jahren gelebt haben und er wird in den heiligen Schriften des Christen- und Judentums sowie im Koran erwähnt. Er war König von Juda, zu dem auch die Heilige Stadt Jerusalem gehörte. Die Dynastie der Davididen soll noch bis ins 6. Jahrhundert vor Christus über Juda geherrscht haben. Davids Sohn König Salomo soll der Erbauer des salomonischen Tempels gewesen sein, der bis zur seiner Zerstörung im 6. Jahrhundert vor Christus auf dem bis heute heiligen Tempelberg in Jerusalem stand. Die Freimaurer, die Templer und die Rosenkreuzer führen ihre Ursprünge auf den Tempelbau zurück. Nach Angaben der Evangelien nach Matthäus und Lukas des neuen Testaments war der weltberühmte Jesus Christus ein Nachfahre von König David. Jesus Vater Josef (der vermutlich biologische Vater des angeblichen Gottessohn) soll von den Davididen abstammen. Die Stammlinien in den beiden Evangelien unterscheiden sich, aber beide führen Serubbabel als Vorfahren auf. (Quelle) Dieser soll im 6. Jahrhundert vor Christus den zerstörten Tempel wieder aufgebaut haben (der 600 Jahre später wieder zerstört wurde). Die Symbolik der Zerstörung des Tempels und die Idee eines geistigen Wiederaufbaus ist eine Komponente der schottischen Hochgrade in der Freimaurerei (Quelle). Im 11. Jahrhundert besetzten die Kreuzfahrer Jerusalem und gründeten dort die heutigen Vatikanorden sowie den Templerorden (möglicher Vorläufer der Freimaurerei). Unter den Kreuzfahrern sollen einer Legende zufolge vier Altmeister aus Schottland gewesen sein, die über altes Wissen verfügten. Sie suchten und fanden etwas in den Überresten des Tempels. Die Legende hatte Einfluss auf die Entwicklung der okkultistischen und alchemistischen Strömungen der Freimaurerei (Quelle). Nach den beiden Evangelien ist Abraham der Vorfahre der Davididen sowie Vorfahre von Jesus. Abraham ist nach den heiligen Schriften der Stammvater der Araber und der Juden. Zu seinen Nachkommen soll der Prophet Mohammed gehören, der im 6. und 7. Jahrhundert lebte und den Islam gründete. (Quelle) Aus der Blutlinie Mohammeds sollen der Legende nach die heutigen Königsfamilien von Marokko und Jordanien sowie die Aga Khan Familie hervorgegangen sein (letztere kennt auch Rothschild, Rockefeller, Dassault, Thyssen und noch weitere). Auch die britische Königsfamilie hat womöglich Blut des Propheten Mohammed in sich (Quelle). Der Stammvater Abraham soll vom Archebauer Noah abstammen, zu dessen mythologischen Nachfahren wiederum Fénius Farsaid gehört, der das hebräische, griechische und lateinische Alphabet sowie das Ogham-Alphabet erfunden haben soll. Farsaids Enkel Goídel Glas kam mütterlicherseits aus einer ägyptischen Pharaonenfamilie. Der Legende nach soll seine Mutter Scota den Stein von Scone von Ägypten auf die britische Insel gebracht haben. Der Stein war spätestens ab dem 9. Jahrhundert Teil des schottischen Königsrituals und wurde auch 1953 bei der Krönung der heutigen Queen Elisabeth II. verwendet. Goídel Glas soll ein Vorfahre von Breogán gewesen sein. Dieser gilt als der Stammvater der alten irischen Könige, die in der Zeit vor Christus herrschten und mit den Druiden verbunden waren. Sie sind die mythologischen Vorfahren mehrerer schottischer Clans und irischer Adelsfamilien, die heute Teil des britischen Adels sind. Auch Teile der Verwandtschaft des schottischen Königs Kenneth MacAlpin (lebte im 9. Jahrhundert) sollen aus dieser Blutlinie stammen. MacAlpin war der erste König des damals gegründeten Schottlands. Er war zugleich der erste König, der auf dem Stein von Scone gekrönt wurde. Nach Angaben eines Mitglieds des schottischen MacKinnnon Clans gibt es Legenden, dass der Stein von Scone ursprünglich aus Jerusalem kam und Teil des Throns von König David war (oben bereits erwähnt) (Quelle). Der Stein ist eng mit der Geschichte und Tradition der Freimaurer verbunden. Nach Angaben eines Freimaurers sollen schon die alten irischen Könige vor MacAlpin auf dem Stein gekrönt worden sein und er sei schon der Krönungsstein für die jüdischen Könige (Davididen) in Jerusalem gewesen (Quelle). Anderen Legenden nach war der irische Krönungsstein ein Menhir, der noch heute auf dem Tara-Hügel in Irland steht. Auf dem heiligen Hügel befinden sich zahlreiche alte Monumente. Die Menhire gehören zu den Megalithen, von denen manche älter als die Pyramiden sind. Die Megalithen werden mit den Druiden in Verbindung gebracht, die im ersten Jahrtausend vor Christus zur keltischen Elite gehörten, wie die irischen Aristokraten. Die Megalithen befinden sich auf der britischen Insel und der Bretagne (das ehemalige Territorium der Druiden- und Keltenelite). Der heutige Druidenorden in Grossbritannien (Ancient Order of Druids) untersteht der Freimaurergrossloge Englands, die traditionell von der britischen Königsfamilie geführt wird (Quelle). Der mögliche ehemalige Krönungsstein auf dem Tara-Hügel soll Legenden zufolge aus Skandinavien stammen.(Quelle) Die schwedischen (skandinavischen) Könige benutzten noch bis zum 15. Jahrhundert heilige Steine bei Königsritualen (Quelle).

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Holtzbrinck Familie

Stefan und sein Bruder Dieter von Holtzbrinck gehören zu den wichtigsten Medienunternehmern Deutschlands. Sie kommen aus der deutschen Adelsfamilie Holtzbrinck (Quelle). Dieter traf Angela Merkel (Quelle).

Dieter von Holtzbrinck (*1941) kontrolliert das Medienunternehmen DvH Medien. Sein Vermögen wird auf 400 Millionen Euro geschätzt (Quelle). 2010 wurde sein Vermögen noch auf 1,2 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). Zu DvH Medien gehören unter anderem die Zeitungen Tagesspiegel und Handelsblatt sowie die Zeitschrift Wirtschaftswoche. DvH Medien besitzt zur Hälfte Die Zeit, eine der wichtigsten Zeitungen Deutschlands. Die andere Hälfte gehört der „Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck“, die von Dieters Bruder Stefan kontrolliert wird.

Dieters Bruder Stefan von Holtzbrinck (*1963) gehört mit einem geschätzten Vermögen von 2,8 Milliarden US-Dollar zu den reichsten deutschen Medienunternehmern (Quelle). Er besitzt die „Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck“. Das Unternehmen besitzt unter anderem MacMillan Publishers, ein grosser britischer Buchverlag.

Die beiden Brüder sind die Söhne von Georg von Holtzbrinck (1909-1983). Er war in der Zeit der Nazidiktatur als Verleger tätig. Er trat 1933 der NSDAP bei, also in dem Jahr der Machtübernahme Hitlers. Nach dem Krieg gründete er 1948 die „Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck“. Er gründete eine Schule für Wirtschaftsjournalisten. (Quelle) Er war mit dem israelischen Politiker Teddy Kollek befreundet, der fast 30 Jahre lang Bürgermeister von Jerusalem war (Quelle).

Die Holtzbrinck Familie wurde Ende des 17. Jahrhunderts vom römisch-deutschen Kaiser Leopold I. (Haus Habsburg) geadelt. Im 18. und 19. Jahrhundert waren einige Familienmitglieder in der preussischen Politik. Arnold Ludwig von Holtzbrinck (1811-1886) erhielt zwei Orden von der preussischen Königsfamilie aus dem Haus Hohenzollern. Er war Ehrenritter des Johanniterordens. (Quelle) Der Johanniterorden ist ein protestantischer Ritterorden und wird bis heute von den Hohenzollern geführt.

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Oppenheimer Familie

Ernest Oppenheimer (1880-1957) wurde in eine jüdische Familie in Deutschland geboren. Er emigrierte nach Südafrika, wo er mit finanzieller Unterstützung der Bank der Morgan Familie das Bergbauunternehmen Anglo American gründete (Quelle).

Anglo American entwickelte sich schnell zu einem führenden Bergbaukonzern und ist heute noch einer der grössten der Welt. Anglo American ist der grösste Platinproduzent, der fast 40 Prozent der weltweiten Platinproduktion umfasst (stand 2017) (Quelle). Anglo American gehört auch zu den weltweit grössten Produzenten von Kohle, Nickel und Eisenerz (wird zur Herstellung von Stahl benötigt). Anglo American fördert auch Diamanten, Kupfer und Mangan. Das Unternehmen war seit seiner Gründung im Goldbergbau aktiv. 2004 trennte sich Anglo American von seinem Goldgeschäft. Die ausgegliederte Tochterfirma fusionierte mit einem anderem Unternehmen zum heutigen Goldkonzern AngloGold Ashanti. Dieser war in den letzten Jahren der drittgrösste Goldproduzent der Welt.

Der Unternehmensgründer Ernest Oppenheimer (1880-1957) war auch im Vorstand des Bergbaukonzerns De Beers, der schon seit über 100 Jahren der grösste Diamantproduzent der Welt ist. Seit den 20er Jahren waren die Oppenheimer Hauptaktionär von De Beers und blieben es bis 2011. Seit 2012 befindet sich De Beers mehrheitlich in Besitz von Anglo American. Die beiden Unternehmen sind inzwischen unabhängig von der Familie (zumindest nach offiziellen Angaben).

Der Diamanthändler Bernard Oppenheimer (1866-1921) wurde in England zum Baron geadelt. Er war der Bruder von Ernest Oppenheimer. Ernest wurde vom britischen Hochadel zum Ritter ernannt. Er heiratete in zweiter Ehe Caroline Magdalen Harvey. Ihr Vater war ein englischer Baron. Ihre Mutter war die Tochter eines Vizegrafen aus dem schottischen Murray Clan.

Ernests Sohn Harry Oppenheimer (1908-2000) leitete ebenfalls Anglo American und De Beers. Harry wurde oft als einer der reichsten Menschen der Welt eingestuft. Ernest und sein Sohn Harry waren Mitglied der südafrikanischen Freimaurer (Quelle). Die Freimaurerei wurde von britischen und niederländischen Kolonialisten nach Südafrika gebracht. Der Diamantkonzern De Beers wurde übrigens 1888 vom Briten Cecil Rhodes gegründet, der Mitglied bei den britischen Freimaurern war (Quelle).

Harry Oppenheimer war Mitglied der Stiftung „The 1001: A Nature Trust“. Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF. Zu den Mitgliedern gehörten oder gehören noch immer Rockefeller, Rothschild, Loudon, Agnelli, Aga Khan, Astor, Ford, Siemens, Hoffmann, Bin Laden sowie einige Königsfamilien. (Quelle) Harrys Tochter Mary war Treuhänderin des WWF (Quelle).

Harry Oppenheimer war mit dem südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela befreundet (Quelle).

Harrys Sohn Nicky (Nicholas) Oppenheimer (*1945) war Vorsitzender von De Beers und stellvertretender Vorsitzender von Anglo American. Nicky gehört mit seinem derzeitigen Vermögen von 8 Milliarden US-Dollar zu den Reichsten des afrikanischen Kontinents (Quelle).

Nicky traf sich 2006 mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, um sich über Diamantgeschäfte zu unterhalten. Der Diamantkonzern De Beers arbeitet seit 45 Jahren mit Russland zusammen. (Quelle) Geschätzt 52 Prozent der weltweiten Diamantenreserven liegen in Russland (Quelle).

Auch Nickys Sohn Jonathan Oppenheimer (*1969) gehörte zu den Führungskräften von De Beers und Anglo American. Seine berufliche Laufbahn begann bei der britischen Rothschild Bank (Quelle). Die Rothschild Bank finanzierte 1888 die Gründung von De Beers mit (Quelle: 1, 2, 3).

Jonathan Oppenheimer ist seit 2018 im Kuratorium der „Carnegie Endowment for International Peace“ (Quelle). Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der mächtigsten der Welt. Im Kuratorium der Denkfabrik sind derzeit auch Mitglieder der indischen Milliardärsfamilien Tata und Birla sowie ein Mitglied der jordanischen Königsfamilie. Die derzeitige Vorsitzende des Kuratoriums ist Penny Pritzker, deren Familie zu den reichsten der USA gehört (stand 4.8.2021).

Die Oppenheimer sind zudem gut mit der britischen Elite vernetzt (Südafrika war/ist eine britische Kolonie). Anglo American und De Beers haben ihren Sitz in London und sind britische Unternehmen.

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Nazarbayev Familie

Die Nazarbayev Familie gilt als die mächtigste und reichste Familie Kasachstans. Das Vermögen der Familie wird auf 7 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). Zusammen mit ihren Freunden und Bekannten kontrollieren sie den kasachischen Staat sowie die Wirtschaft und die Leitmedien des Landes.

Nursultan Nazarbayev

Nursultan Nazarbayev/Nasarbajew (*1940) wurde in den 80er Jahren Teil der politischen Elite Kasachstans. Das Land gehörte damals zur kommunistischen Sowjetunion. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 wurde Kasachstan unabhängig von Russland. Nursultan Nazarbayev wurde daraufhin zum Präsidenten des Landes. Er regierte noch bis 2019 und trat schliesslich zurück. Er regierte diktatorisch. Trotz seines Rücktritts gilt er immer noch als der inoffizielle Staatschef. Er wurde immer wieder der Korruption beschuldigt. Die Opposition behauptet, er sei mit der Mafia verbunden. Schätzungen zufolge floss im ersten Jahrzehnt nach dem Fall der Sowjetunion rund ein Viertel des kasachischen BIP aus dem Land (Quelle), unter anderem in die Schweiz.

Kasachstan ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt. Es besitzt die weltweit grössten Chromreserven und die zweitgrössten Uranreserven. Kasachstan belegt derzeit Platz 12 der Länder mit den grössten Ölreserven und Platz 15 der Länder mit den grössten Gasreserven. Kasachstan besitzt grössere Vorkommen an Gold, Zink, Eisenerz und Kupfer. Ein grosser Teil von Kasachstans Rohstoffindustrie wird von zwei grossen Staatsfonds kontrolliert, dem Kazakhstan National Fund und Samruk-Kazyna. Sie werden vom kasachischen Staat kontrolliert und beide wurden von Nursultan Nazarbayev gegründet. Nazarbayevs Schwiegersohn Timur Kulibayev leitete den Samruk-Kazyna-Fond (Quelle). Die beiden Fonds verwalten derzeit ein Vermögen von über 100 Milliarden US-Dollar. Nursultan Nazarbayev soll ein Vermögen von 200 Milliarden Dollar kontrollieren (Quelle).

Nursultan Nazarbayev traf den Papst, der ihm den Piusorden verlieh, der dritthöchste Verdienstorden des Vatikans (Quelle). Als Präsident traf er viele Staatsoberhäupter, darunter Putin, Obama, Merkel und Xi Jinping.

Er traf sich mit Mitgliedern der europäischen Königsfamilien von Grossbritannien, Spanien, Belgien, Niederlande und Norwegen. (Fotos: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8). Er traf Mitglieder der arabischen Königsfamilien von Saudi-Arabien, Abu Dhabi, Katar, Jordanien und Bahrain (Fotos: 1, 2, 3, 4, 5, 6).

2017 traf sich Nazarbayev mit der Führung der Rothschild Bank, darunter auch der französische Baron Éric de Rothschild (Quelle). Die Rothschild Bank berät die kasachische Zentralbank (Quelle). Nazarbayev traf auch den britischen Baron Jacob Rothschild, den indischen Milliardär Lakshmi Mittal, den niederländischen Manager Ben van Beurden (CEO des Ölkonzerns Shell) und den Briten Sam Walsh, der zur Führung von Mitsui und Rio Tinto gehört. (Quelle)

Nazarbayev unterhält eine gute Beziehung zu Bulat Utemuratov (Quelle: 1 und 2). Der kasachische Geschäftsmann gehört mit einem Vermögen von über 3 Milliarden US-Dollar zu den Reichsten des Landes (Quelle). Er ist im Finanzwesen und der Bergbauindustrie aktiv.

Nursultan Nazarbayev kennt Alexander Mashkevitch (Quelle). Dieser gehört zu den reichsten Geschäftsleuten Kasachstans. 2019 wurde sein Vermögen auf 2,4 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). Sein Hauptgeschäftsfeld ist die Bergbauindustrie. Er besitzt zusammen mit den Milliardären Patokh Chodiev und Alijan Ibragimov die Eurasian Bank, eine der führenden Banken Kasachstans. Im Jahr 2002 wurde geschätzt, dass etwa ein Viertel der Wirtschaft Kasachstans unter dem Einfluss von Mashkevitch steht. Er ist Jude und besitzt die israelische Staatsbürgerschaft. Er war Präsident des von ihm gegründeten und unterstützten Eurasischen Jüdischen Kongresses, der die Interessen der jüdischen Gemeinden der ehemaligen Sowjetunion, Japan, China und der Ländern Ozeaniens vertritt, insgesamt 28 Staaten. In dieser Funktion hatte Mashkevitch Kontakt zur politischen Elite Israels. (Quelle) Er besuchte den Papst in Rom (Quelle). Er wurde verdächtigt 2010 eine Sexparty auf einer von der türkischen Polizei beschlagnahmten Luxusyacht organisiert zu haben. Zehn Verdächtige, darunter zwei türkische Milliardäre, wurden auf der Yacht verhaftet. Die Polizei führte Ermittlungen gegen Menschenhändler. Auf der Yacht waren mehrere junge Frauen, darunter auch Minderjährige. Sie wurden über Modelagenturen aus Russland und der Ukraine in die Türkei gebracht. Der Eigentümer der Yacht war der türkische Milliardär Kahraman Sadıkoğlu, der aber nicht an Bord war. (Quelle) Als Verschwörungstheoretiker könnte man auf die Idee kommen, dass Mashkevitch zusammen mit Geheimdiensten und/oder der Mafia daran arbeitete Mitglieder der türkischen Elite erpressbar zu machen.

Die Nazarbayev-Schwestern

Nursultan Nazarbayev hat drei Töchter, die alle einflussreiche Männer heirateten.

Dinara Nazarbayev Kulibayev

Die Tochter Dinara Nazarbayev (*1967) gilt mit ihrem derzeitigen Vermögen von 2,9 Milliarden US-Dollar als die reichste Frau Kasachstans (Quelle). Sie ist mit Timur Kulibayev verheiratet. Dessen Vermögen wird derzeit ebenfalls auf 2,9 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das Ehepaar besitzt mehrheitlich die Halyk Bank, die grösste Bank Kasachstans. Kulibayev ist Präsident des Verwaltungsrates des kasachischen Bergbaukonzerns Kazatomprom, der derzeit der grösste Uranproduzent der Welt ist und weltweit Atomkraftwerke mit Uran versorgt (die jährlich tonnenweise davon benötigen). Er ist seit 2009 im Vorstand des russischen Gaskonzerns Gazprom, welcher der weltweit grösste Erdgasproduzent ist. Kulibayev besetzte mehrere hochrangige Positionen in der kasachischen Öl- und Gasindustrie. Er leitete den oben erwähnten milliardenschweren Staatsfonds Samruk-Kazyna. Er ist noch immer im Verwaltungsrat des Fonds. Er war Aufsichtsratsvorsitzender der ATFBank, eine der grössten Banken Kasachstans. (Quelle) Timur Kulibayev hatte Kontakt zum britischen Prinzen Andrew (Quelle).

Timur Kulibayev hatte eine romantische Beziehung mit Goga Ashkenazi und hat auch zwei Kinder mit ihr. Die kasachische Geschäftsfrau war ebenfalls in der Öl-, Gas- und Bergbauindustrie aktiv. Sie verkehrt mit der britischen High Society:

  • Sie ist eine sehr gute Freundin des britischen Prinzen Charles und es gibt auch Gerüchte, dass sie ein romantisches Verhältnis hatten.
  • Sie ist mit Nathaniel Rothschild befreundet.
  • Sie ging mit Saif Gaddafi auf die Jagd. Er ist der Sohn des lybischen Diktators Muammar Gaddafi.
  • Zu ihren Geschäftspartnern gehört Robert Friedland. Der kanadische Milliardär ist in der Bergbauindustrie aktiv. Er gilt als der Mentor des Apple-Gründers und Milliardärs Steve Jobs (Quelle).
  • Sie ist mit Edward Spencer-Churchill befreundet, der aus einer britischen Herzogsfamilie kommt.
  • Sie ist mit Nick Candy befreundet, ein britischer Luxusimmobilienentwickler und Milliardär.

(Quelle: 1 und 2)

Sie arbeitete für die Grossbanken Merrill Lynch und Morgan Stanley aus den USA sowie für niederländische Grossbank ABN AMRO. (Quelle)

Aliya Nazarbayeva

Die Tochter Aliya Nazarbayeva (*1980) führt einen Baukonzern. Sie ist mit Dimash Dosanov verheiratet. Er ist Generaldirektor von KazTransOil, ein staatlicher Öltransportkonzern in Kasachstan. Aliya war in erster Ehe mit dem kirgisischen Geschäftsmann Aidar Akayev verheiratet. Dessen Vater Askar Akayev war von 1990 bis 2005 Präsident von Kirgistan, ein Nachbarland von Kasachstan. (Quelle) Kirgistan gehörte ebenfalls zur Sowjetunion. Kurz vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion fand Askar Akayev Anschluss an die politische Elite Kirgistans. Nach dem Zusammenbruch wurde Kirgistan unabhängig von Russland, worauf Askar Akayev und seine Kumpels die Macht im Land übernehmen konnten. Kirgistan gilt als ein Mafiastaat (Quelle). Nach einem Bericht des Schweizer Geheimdienstes sind die Geheimdienste der ehemaligen Sowjetländer eng mit der organisierten Kriminalität verbunden (Quelle).

Dariga Nazarbayeva

Die Tochter Dariga Nazarbayeva (*1963) ist in der kasachischen Politik und war stellvertretende Premierministerin. Sie arbeitete beim staatlichen Fernsehsender Qazaqstan und gründete den Fernsehsender Khabar Agency. In Kasachstan werden die Leitmedien vom Staat kontrolliert (Quelle). 2013 wurde ihr Vermögen auf mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar geschätzt (Quelle).

Sie war mit Rakhat Aliyev verheiratet. Er besetzte hochrangige Positionen beim kasachischen Geheimdienst und war Chef der Steuerpolizei. Aliyev betrieb Geldwäsche und soll für Morde, Folter und Entführungen verantwortlich sein. 2007 verschlechterte sich sein Verhältnis zur kasachischen Elite und wenige Monate später liess er sich von Dariga Nazarbayeva scheiden. Er verliess das Land. 2014 wurde er von den österreichischen Behörden wegen Entführung und Mordes in Gewahrsam genommen. Nach offiziellen Angaben beging er im österreichischen Gefängnis Selbstmord. (Mehr dazu auf Wiki) Ein Gutachten eines Rechtsmediziners sagt allerdings, dass er mit Sicherheit ermordet wurde (Quelle). 

Darigas und Rakhats gemeinsamer Sohn Aisultan (1990-2020) arbeitete ebenfalls für den kasachischen Geheimdienst. Er war an der Royal Military Academy Sandhurst in Grossbritannien, die wohl elitärste Militärakademie der Welt. (Quelle) Neben vielen britischen Adligen waren fast alle noch amtierenden Königsfamilien der Welt an der Akademie vertreten. Hier eine Liste der bemerkenswerten Absolventen. Vermutlich erlernen sie dort Kenntnisse über Kriegsführung sowie Verwaltung und Kontrolle von Militär und Geheimdiensten. Aisultan starb 2020 in London, nach offiziellen Angaben an einem Herzstillstand. Paar Monate zuvor veröffentlichte er auf Facebook die Behauptung, dass Ex-Präsident Nursultan Nazarbayev sein wahrer Vater sei. Dariga sei nur seine Adoptivmutter. Er schrieb auch er habe Angst von ihr. (Quelle)

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Luksic Familie

Die chilenische Luksic Familie kontrolliert Antofagasta und Quiñenco, zwei der grössten Unternehmen Chiles. Sie ist eine der reichsten Familien Südamerikas. Das Vermögen der Familie Luksic-Fontbona wird derzeit auf 23 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). Das ist fast ein Zehntel des jährlichen Bruttoinlandsprodukts Chiles.

Antofagasta

Ab dem Jahr 1980 erlangte die Familie die Kontrolle über den chilenischen Bergbaukonzern Antofagasta. Sie besitzt noch heute mehr als die Hälfte der Anteile am Unternehmen. Die Familie ist derzeit in der Konzernführung vertreten. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Grossbritannien. Antofagasta war 2018 der sechstgrösste Kupferproduzent der Welt. Kupfer ist in fast allen Kabeln und Elektrogeräten vorhanden und ist daher ein wichtiger Rohstoff.

Chile ist das Land mit den grössten Kupferreserven und besitzt mehr als doppelt soviel wie Australien, das Land mit den zweitgrössten Kupferreserven. Mehr als 26 Prozent der weltweiten Kupferreserven befinden sich in Chile. Die Kupferindustrie macht schätzungsweise 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Chile aus. Antofagasta ist auch im Kupferbergbau in Peru aktiv, das Land mit den zweit- oder drittgrössten Kupferreserven. (Quelle)

Die chilenische Kupferindustrie wird von Antofagasta und Codelco dominiert. Der chilenische Bergbaukonzern Codelco befindet sich in Besitz des chilenischen Staates. Codelco war 2018 der weltweit zweitgrösste Kupferproduzent. Wichtige ausländische Unternehmen in Chiles Kupferindustrie sind Rio Tinto, Glencore und Anglo American (Quelle). Rio Tinto und Glencore sind mit der Rothschild Familie verbunden. Rio Tinto wurde früher von den Rothschilds kontrolliert. Der derzeitige Vorsitzende von Rio Tinto, Simon Thompson, arbeitete für die Rothschild Bank. Der CEO von Glencore, Ivan Glasenberg, ist ein guter Freund von Nathaniel Rothschild (Quelle). Anglo American wird von der Oppenheimer Familie kontrolliert.

Quiñenco

Die Luksic Familie gründete 1957 Quiñenco, ein Mischkonzern den sie bis heute besitzt. Sie führen den Vorstand des Konzerns. Quiñenco ist an mehreren wichtigen Unternehmen beteiligt, bei denen die Familie auch im Vorstand vertreten ist:

  • Quiñenco besitzt zur Hälfte LQ Inversiones Financieras. Die andere Hälfte gehört der US-amerikanischen Citigroup, eine der grössten Banken der Welt. LQ Inversiones Financieras wiederum besitzt zur Hälfte die Banco de Chile, eine der grössten Banken Chiles.
  • Quiñenco besitzt den chilenischen Treibstoffkonzern Enex. Dieser ist der zweitgrösste Treibstoffverteiler in Chile mit einem Marktanteil von 21,1 Prozent am Gesamtvolumen und einem Anteil von 24,5% im Tankstellensegment
  • Quiñenco besitzt die Tochterfirma Invexans. Diese besitzt wiederum 28,8 Prozent des französischen Unternehmens Nexans, das zu den weltweit grössten Kabelherstellern gehört.
  • Quiñenco besitzt zur Hälfte Inversiones y Rentas. Die andere Hälfte gehört dem niederländischen Bierkonzern Heineken, der von der Milliardärsfamilie Heineken kontrolliert wird. Inversiones y Rentas besitzt zur Hälfte den chilenischen Alkohol- und Lebensmittelkonzern CCU.
  • Quiñenco besitzt 61,8 Prozent der CSAV, ein chilenischer Schifffahrtskonzern. CSAV besitzt 30 Prozent des deutschen Schifffahrtskonzerns Hapag-Lloyd. Hapag-Lloyd gehört zu den grössten Unternehmen in der weltweiten Containerschifffahrt. Die Hapag wurde 1847 von der Hamburger Elite gegründet und aufgebaut. Darunter waren auch die Hamburger Familien MerckWarburg und Godeffroy.
  • Quiñenco besitzt zur Hälfte SAAM, ein chilenisches Hafendienstleistungsunternehmen das weltweit aktiv ist.

(Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum 2019 bis 2020)

Seit 2017 besitzt die Familie den chilenischen Fernsehsender Canal 13 (Quelle). Dieser ist einer der vier meistgesehenen Sender Chiles (Quelle). Die Familie ist schon seit 2010 am Fernsehsender beteiligt. Davor wurde der Sender von der „Päpstlichen Katholischen Universität von Chile“ kontrolliert, die ihn 1959 gegründet hatte. Die päpstliche Universität wurde Ende des 19. Jahrhunderts von einem Erzbischof und weiteren katholischen Geistlichen gegründet. Der Vatikan ist mit vielen katholischen Universitäten in Südamerika vernetzt. Der Vatikan hatte seit Beginn der Kolonialisierung viel Einfluss in Südamerika. Nirgendwo sonst ist die katholische Kirche auch heute noch so einflussreich wie in Lateinamerika. Der Jesuitenorden hatten früher in Argentinien und Paraguay sogar eine Art eigenen Staat errichtet. (Quelle)

Die Familie

Der Kroate Policarpo Luksić emigrierte nach Chile. Sein Sohn Andrónico Luksic (1926-2005) wurde in der Kupferindustrie aktiv und stieg zum reichsten Mann Chiles auf. Andrónico hatte Kontakte in seinem Herkunftsland Kroatien, wo er auch geschäftlich aktiv war. Er unterhielt eine enge Beziehung zu Franjo Tuđman, welcher der erste Präsident der Republik Kroatien war (Quelle). Unter Tuđmans Führung machte sich Kroatien unabhängig von Jugoslawien. Er war mit dem Vatikan verbunden und seine Regierung handelte die vier umstrittenen Verträge zwischen dem Vatikan und Kroatien aus. Die katholische Kirche bzw. der Vatikan ist noch immer sehr einflussreich in Kroatien (Quelle). Chile war eines der ersten Länder, welche die Unabhängigkeit Kroatiens anerkannten, was auch auf Luksic und sein Engagement bei der Förderung der Beziehungen der beiden Länder zurückzuführen ist (Quelle).

Jean-Paul Luksić (*1964) arbeitete für die französische Grossbank BNP Paribas, die zu den weltweit grössten Banken gehört. Er ist ein enger Freund von Maximo Pacheco Matte, der ehemalige Energieminister Chiles. (Quelle) Maximos Vater war der chilenische Staatsminister Maximo Pacheco, der als Botschafter Chile im Vatikan vertrat.

Guillermo Luksic (1956-2013) führte ein gemeinsames Weinprojekt mit dem französischen Milliardär Laurent Dassault (Quelle). Dieser führt auch Weinprojekte mit dem französischen Zweig der Rothschild Familie.

Andrónico Luksic (*1954) nahm 2009 an einem Treffen Teil, bei dem die reichsten Südamerikaner zusammenkamen. Darunter waren auch der mexikanische Multimilliardär Carlos Slim sowie die Brasilianer Antonio Moreira Salles (seine Familie kontrolliert die grösste südamerikanische Bank) und Joao Roberto Marinho (seine Familie kontrolliert den grössten Medienkonzern Brasiliens). (Quelle)

Die Luksic Familie gehört derzeit zu den Förderern des „Council on Foreign Relations“ (CFR), einer der mächtigsten Think Tanks der Welt. (Quelle)

Andrónico Luksic ist im internationalen Beirat des kanadischen Bergbaukonzerns Barrick Gold, der einer der weltweit grössten Goldproduzenten ist. Er ist im internationalen Beirat der US-amerikanischen Denkfabriken Brookings Institution und Council of the Americas. Letztere wurde von David Rockefeller gegründet. Andrónico wird über seinen Beiratsposten beim Council of the Americas vermutlich André Desmarais kennen, der derzeit ebenfalls Beiratsmitglied ist. André kommt aus der Desmarais Familie, eine der reichsten und mächtigsten Familien Kanadas. Andrónico ist zudem im internationalen Beirat der Blavatnik School of Government an der Oxford Universität. Die Gründung der Blavatnik Schule wurde 2010 vom US-amerikanischen Milliardär Len Blavatnik finanziert. Blavatnik wuchs in Russland auf und hat Kontakte zu mehreren russischen Milliardären.

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Chiang Familie

Der Chinese Kai-shek Chiang (1887-1975) gehörte zu den Revolutionären, die 1911 die chinesische Kaiserfamilie stürzten und die Republik China gründeten, die von 1912 bis 1949 bestand. In dieser Zeit war Kai-shek Chiang einer der mächtigsten Politiker und Militärs in China. Er gilt als ein brutaler nationalistischer Militärführer und soll für den Tod von mehreren Millionen chinesischer Zivilisten verantwortlich sein. Er kam aus einer Familie von wohlhabenden Salzhändlern.

Kai-shek Chiang

Kai-shek Chiang heiratete 1927 Mei-ling Soong. Ihre Schwester Ching-ling Soong heiratete Yat-sen Sun. Dieser war der führende Kopf der chinesischen Revolutionäre. Nach dem Sturz der Kaiserfamilie wurde er der erste provisorische Präsident der Republik China. Er gilt als der Gründervater der chinesischen Republik. Die dritte Schwester der Soong Familie heiratete H.H. Kung, der sich ebenfalls am Sturz der Kaiserfamilie beteiligte und zu einem der einflussreichsten Politiker der darauffolgenden Republik wurde. Die Soong Geschwister trafen führende Politiker der westlichen Welt, darunter die US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt und Harry Truman sowie den britischen Premierminister Winston Churchill (Quelle). Die drei Staatsmänner waren übrigens Freimaurer. Die Geschwister hatten alle in den USA studiert. (Mehr dazu im Beitrag zur Soong Familie).

Chiang, Kung und die Soong Geschwister waren zur Zeit der Republik (1912 bis 1949) die führende Familie der chinesischen Elite. Die Kung Familie stammt von chinesischen Aristokraten aus dem ersten Jahrtausend vor Christus ab. Die Chiang Familie glaubte, dass sie vom chinesischen Herzog von Zhou abstammt (Quelle). Der Herzog lebte im 11. Jahrhundert vor Christus. Er kam aus der Zhou-Dynastie, die im ersten Jahrtausend vor Christus über Teile von China herrschte.

Kai-shek Chiang und viele weitere Revolutionäre erhielten ihre militärische Ausbildung in Japan. Teile der japanischen Elite unterstützen den Sturz der chinesischen Kaiserfamilie. Der Revolutionsführer Yat-sen Sun hatte persönlichen Kontakt zu Mitgliedern der japanischen Elite. Im 2. Weltkrieg verbündete sich Chiang mit den Alliierten und führte Krieg gegen die Japaner, aber schon damals kursierten in ganz China Gerüchte, dass er sich heimlich mit den Japanern austauschte und geheime Abkommen mit ihnen schloss. 1942 erhielt er einen Orden vom britischen Hochadel. 1943 traf er US-Präsident Franklin Roosevelt und den britischen Premierminister Winston Churchill. (Quelle)

1949 übernahmen die Kommunisten die Macht in China, die mit Kai-shek Chiang verfeindet waren. Die Kommunisten gründeten die bis heute bestehende Volksrepublik China. Daraufhin zogen sich Chiang und seine Verbündeten auf den Inselstaat Taiwan zurück, über den sie fortan herrschten. Davor war Taiwan seit 1895 eine japanische Kolonie gewesen. Taiwan trägt bis heute den Namen Republik China, die ursprünglich auf dem chinesischen Festland von Chiang und seinen Verbündeten gegründet wurde. Taiwan gehört nach BIP zu den zehn grössten Wirtschaften Asiens.

Kai-shek Chiang war führendes Mitglied der Partei Kuomintang, die bis zur kommunistischen Machtübernahme 1949 die führende Partei Chinas war. Sie ist noch immer eine der führenden Parteien Taiwans. Aus der Kuomintang ging auch das Komitee der Kuomintang hervor, eine der wenigen Parteien in China, die von der herrschenden Kommunistischen Partei geduldet werden.

Kai-shek Chiang herrschte, teilweise diktatorisch, bis zu seinem Tod 1975 über Taiwan. Er und seine Regierung waren weiterhin mit den Kommunisten vom chinesischen Festland verfeindet. Die Schwester seiner Ehefrau, mit der er noch immer zusammen war, war Ching-ling Soong. Sie war auch in der kommunistischen Diktatur von Zedong Mao eine hochrangige Politikerin und war zweimal Staatsoberhaupt. (Quelle)

Die kommunistische Diktatur von Zedong Mao war für den Tod von Millionen chinesischer Zivilisten verantwortlich, genau wie die vorherige nationalistische Diktatur von Chiang. Im 2. Weltkrieg ermordete das japanische Militär ebenfalls Millionen von chinesischen Zivilisten.

Vor der Ehe mit Soong war Chiang mit Fumei Mao (1882-1939) verheiratet. Ihr Bruder Maoqing Mao (1876-1969) gehörte auch nach der Machtübernahme der Kommunisten zur politischen Elite Chinas (Quelle). Soviel bekannt ist, sind sie nicht mit dem Diktator Zedong Mao verwandt. Dieser Familienkreis, der 1912 die Macht in China übernommen hatte, war nach 1949 also auf beiden Seiten vertreten. Da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder dieser Familienkreis hatte sich zerstritten und teilte sich in zwei Lager (das ist die offizielle Version). Die andere Möglichkeit wäre, dass sie beide Seiten kontrollierten und so sicher gehen wollten, dass auch ein Umsturz nicht zu ihrer Entmachtung führt und ihnen so egal sein konnte, wer als Gewinner aus dem chinesischen Bürgerkrieg von 1927 bis 1949 hervorging.

Kai-shek Chiang herrschte noch bis zu seinem Tod 1975 über Taiwan. Nelson Rockefeller besuchte seine Beerdigung (Quelle). Seine Hochzeit mit Mei-ling Soong fand in Shanghai im Majestic Hotel der Kadoorie Familie statt (Quelle). Die britische Kadoorie Familie sind Milliardäre. Sie sind mit den britischen Familien Sassoon, Keswick und Swire verbunden. Diese Familien sind seit über 150 Jahren in der ostasiatischen Wirtschaft aktiv. Sassoon und Kadoorie waren ursprünglich irakische Juden, die nach Indien emigrierten und dort mit der britischen Kolonialelite in Kontakt kamen. Sassoon, Keswick und Swire kennen sich bis heute. Die Sassoons heirateten in die Rothschild Familie und die Keswicks sind seit vielen Jahren mit den Rothschilds befreundet. (Quelle) John Keswick war auch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhou Enlai befreundet (Quelle). Enlai war ein enger Vertrauter des kommunistischen Diktators Mao Zedong und kannte Ching-Ling Soong.

Nach Chiangs Tod lebte seine Frau Mei-ling Soong zeitweise in den USA und hatte Kontakt zu dortigen politischen Elite. Sie war Christin und sprach fliessend Englisch. (Mehr dazu im Beitrag zur Soong Familie).

Kai-sheks Nachkommen

Nach Kai-sheks Tod wurde sein Sohn Ching-kuo Chiang (1910-1988) zum führenden Politiker Taiwans. Seine biologische Mutter war Chiangs erste Ehefrau Fumei Mao und Mei-ling Soong war seine Adoptivmutter. Er und Taiwans Regierung waren weiterhin mit den chinesischen Kommunisten verfeindet, aber sein biologischer Onkel Maoqing Mao und die Schwester seiner Stiefmutter waren wie gesagt Teil der kommunistischen Elite.

Sein Adoptivbruder war Wei-kuo Chiang/ Weiguo Jiang (1916-1997), der ebenfalls zur taiwanesischen Elite gehörte. Er hatte seine Militärausbildung in den 1930er Jahren in Nazideutschland gemacht. In der Nachkriegszeit pflegte er Kontakte zum deutschen Militär und zum deutschen Geheimdienst BND. Er war Freimaurer. (Quelle) Er war Präsident der taiwanesischen Freimaurer (Quelle: Videobeschreibung übersetzen). Sein Sohn Hsiao-kang Chiang/Xiaogang Jiang (*1963) ist in New York als Anwalt tätig.

Hsiao-chang Chiang/Xiaozhang Jiang (*1937) heiratete den Sohn von Dawei Yu. Dawei Yu war ein hochrangiger Politiker in Taiwan und studierte an der Harvard Universität in den USA. Er kommt aus der Yu Familie. Ein Familienzweig der Yu Familie gehört zur taiwanesischen Elite und der andere gehört bis heute zur Elite der kommunistischen Volksrepublik China. Zhengsheng Yu ist einer der hochrangigsten Politiker der Volksrepublik China. (Quelle)

Hsiao-wu Chiang/Xiaowu Jiang (1945-1991) leitete den stattlichen Rundfunk in Taiwan. Er heiratete in zweiter Ehe in die Cai Familie, die zur taiwanesischen Elite gehört. Sein Sohn Yo-sung Chiang/Yousong Jiang (*1973) arbeitet für Private Equity Unternehmen in Taiwan. Yo-sung studierte in den USA, wie weitere Familienmitglieder. (Quelle)

Yo-mei Chiang/Youmei Jiang (*1961) lebt in Grossbritannien. Sie heiratete den Briten Ian MacLellan. Dem Namen nach könnte er aus dem schottischen MacLellan Clan stammen. Er war Meister der Worshipful Company of Fletchers (Gilde der Pfeilmacher). (Quelle) Diese besteht spätestens seit dem 14. Jahrhundert. Sie gehört zu den Londoner Gilden (Livery Companies), die traditionell mit dem britischen Adel und dem Londoner Bankenviertel verbunden sind. Ian MacLellan war Senior Vizepräsident von Marsh & McLennan Companies (Quelle). Das Finanz- und Beratungsunternehmen gehört nach Umsatz zu den 25 grössten New Yorker Unternehmen. Es wurde 1905 vom US-Amerikaner Donald Roderick McLennan gegründet. Dem Namen nach könnte er aus dem schottischen MacLennan Clan stammen.

Mafiakontakte

Als Kai-shek Chiang und Yat-sen Sun 1911 die chinesische Kaiserfamilie stürzten, wurden sie dabei von der Green Gang unterstützt, eine kriminelle Vereinigung aus Shanghai (Quelle). Chiang arbeitete noch spätestens bis in die 1940er Jahren mit der Green Gang zusammen (Quelle). Die Green Gang brachte tausende Kommunisten im Auftrag von Chiang um. Als Gegenleistung duften sie ungestraft Opiumhandel und Bordelle in China betreiben (Quelle).

Die Chiang Familie ist wie gesagt mit der Partei Kuomintang verbunden. Mitglieder der Kuomintang gründeten in den 1940er Jahren die 14K-Triade, die heute als eine der mächtigsten Triaden (chinesische Mafia) gilt und weltweit aktiv ist (Quelle). Zu dieser Zeit wurde die Kuomintang von Kai-shek Chiang geführt. Die 14K-Triade soll heute gute Beziehungen zum chinesischen Geheimdienst pflegen. Die Triaden gelten als führend im Opium- und Heroinhandel. Sie sind berüchtigt für ihre brutalen Bestrafungsmethoden (sie haben Menschen lebendig gehäutet). Sie haben eigene Rituale, darunter auch Tieropfer und Blut trinken (Quelle).

Der Chiang Familie und der heutigen Kuomintang auf Taiwan wurden mehrfach Kontakte zur Bambus Union nachgesagt, eine führende Triade aus Taiwan (Quelle).

Einzelne Mitglieder der Kuomintang flohen nach der kommunistischen Machtübernahme nach Burma, wo sie mit Unterstützung der CIA im Opiumhandel aktiv wurden. Sie kontrollierten die Opiumproduktion im Goldenen Dreieck, eine Region im Grenzgebiet der Staaten Laos, Thailand und Myanmar (Burma), in der bis heute viel Opium sowie Heroin produziert und geschmuggelt wird. Neben der CIA bekamen die Opiumhändler der Kuomintang in Burma auch Unterstützung von Phao Siyanon, ein hochrangiger Polizist aus Thailand, der Teil der organisierten Kriminalität war und selbst am Opiumhandel mitverdiente. (Quelle) Phao Siyanon bildete einen eigenen Kreis von Polizisten, der mehrere Oppositionelle in Thailand ermordete und vermutlich ebenfalls mit der Mafia verbunden war. Phao Siyanon wurde von der thailändischen Königsfamilie geduldet (Quelle). Zu dieser Zeit wurde die Kuomintang von Kai-shek Chiang geführt.

Kai-shek Chiang und Yat-sen Sun wurden bei ihrer Revolution auch vom chinesischen Geheimbund Tiandihui unterstützt (auch Hongmen genannt). Sun soll Mitglied gewesen sein. Die Tiandihui hatten sich schon mehr als 200 Jahre zuvor das Ziel gesetzt die chinesische Kaiserfamilie zu stürzen. Es gibt die Verschwörungstheorie, dass aus diesem Netzwerk die heutigen Strukturen der Triaden hervorgingen, die noch immer von einer Geheimgesellschaft gesteuert werden. Dass die Triaden aus politisch aktiven Geheimbünden entstanden, ist zwar bekannt (Quelle), aber es ist unklar, wie wichtig die Tiandihui dabei waren. Die Tiandihui sind offiziell nicht kriminell. In Hongkong sind sie aber dennoch verboten. Sie sollen gute Beziehungen zur politischen und wirtschaftlichen Elite Taiwans unterhalten, zu der wie gesagt die Chiang Familie gehört. Sie werden oft als chinesische Freimaurer bezeichnet, aber nach Angaben von Freimaurern soll es keine Verbindung zwischen den beiden Geheimbünden geben. Die Tiandihui besitzen Logen in Taiwan, Philippinen, USA und vor allem Kanada (Quelle). Die Tiandihui sind von Asien aus mit ihren Mitgliedern aus den Chinatowns in Kanada und USA vernetzt (in den beiden Ländern leben viele Asiaten). Auch die Triaden in der westlichen Welt sind überall dort, wo über lange Zeit grosse Chinatowns gewachsen sind (Quelle). Der Gründer der China Zhi Gong Partei war Mitglied der Tiandihui (Quelle: 1 und 2). Sie ist eine der wenigen Parteien in China, die von der herrschenden Kommunistischen Partei geduldet werden.

Kai-shek Chiang und Yat-sen Sun trafen in ihrer Zeit in Japan die Gründer der Black Dragon Society und Black Ocean Society, zwei japanische Geheimbünde (Quelle: 1, 2, 3). Sie waren in erster Linie politisch aktive Organisationen, waren aber auch mit der organisierten Kriminalität verbunden, vor allem die Black Ocean Society. Beide unterstützten den Sturz der chinesischen Kaiserfamilie und kooperierten dabei mit Triaden und Yakuza. Die Black Dragon Society unterstützte den Aufbau der nationalistischen Diktatur in Japan in den 1930er Jahren. (Mehr dazu in meinem Beitrag zur Mitsui Familie). Es gibt die Verschwörungstheorie, dass aus diesem Netzwerk die heutigen Strukturen der Yakuza hervorgingen, die noch immer von einer Geheimgesellschaft gesteuert werden.

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Soong & Kung Familie

Die beiden chinesischen Familien gehörten zu den Revolutionären, die 1911 die chinesische Kaiserfamilie stürzten und die chinesische Republik gründeten, die von 1912 bis 1949 bestand. In dieser Zeit gehörten sie zu den mächtigsten Familien Chinas und kamen zu grossem Reichtum. Die Soong Familie ist vor allem für die drei Soong Schwestern bekannt. Eine der Schwestern heiratete in die Kung Familie, eine andere heiratete Yat-sen Sun, der als der Gründervater der chinesischen Republik gilt. Die dritte Schwester heiratete Kai-shek Chiang, der bis 1949 über China herrschte und dann noch bis 1975 über den Inselstaat Taiwan. Die drei Schwestern studierten in den USA. Die Soong Geschwister trafen führende Politiker der westlichen Welt, darunter die US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt und Harry Truman sowie den britischen Premierminister Winston Churchill (Quelle). Die drei Staatsmänner waren übrigens Freimaurer.

Chiang, Kung und die Soong Geschwister waren die führende Elite des nationalistischen Regimes in China, das für den Tod von mehreren Millionen chinesischer Zivilisten verantwortlich ist. 1949 übernahmen die Kommunisten die Macht in China, die mit den Nationalisten verfeindet waren. Die Kommunisten gründeten die bis heute bestehende Volksrepublik China. Sie wurde in der Anfangszeit vom Diktator Zedong Mao geführt. In der kommunistischen Diktatur von Mao starben ebenfalls Millionen von chinesischen Zivilisten. Im 2. Weltkrieg ermordete das japanische Militär ebenfalls Millionen von chinesischen Zivilisten.

Nach der kommunistischen Machtübernahme 1949 zogen sich Soong, Kung und Chiang auf den Inselstaat Taiwan zurück, über den sie fortan herrschten. Kung und Chiang gehören bis heute zur taiwanesischen Elite. Taiwan trägt bis heute den Namen Republik China, die ursprünglich auf dem chinesischen Festland von Chiang und seinen Verbündeten gegründet wurde. Heute gehört Taiwan nach BIP zu den zehn grössten Wirtschaften Asiens.

Obwohl Chiang, Soong und Kung mit den Kommunisten verfeindet waren, gehörte eine der Soong Schwestern zur chinesisch-kommunistischen Elite. Im Familien- und Bekanntenkreis der Chiang Familie, der Taiwan kontrolliert, waren und sind mehrere Personen, die nahe Verwandte in der kommunistischen Elite in China haben. Es gibt die Verschwörungstheorie, dass dieser Familienkreis beide Seiten kontrollierte oder noch immer kontrolliert. Der Theorie nach wollten sie so sicher gehen, dass auch ein Umsturz nicht zu ihrer Entmachtung führt und ihnen so egal sein konnte, wer als Gewinner aus dem chinesischen Bürgerkrieg von 1927 bis 1949 hervorging.

Diese Familien gründeten und führten die Partei Kuomintang, die bis 1949 über China herrschte. Sie ist bis heute eine der führenden Parteien Taiwans. Aus der Kuomintang ging auch das Komitee der Kuomintang hervor, eine der wenigen Parteien in China, die von der herrschenden Kommunistischen Partei geduldet werden.

Die Kung Familie stammt von alten chinesischen Aristokraten ab, was ganz unten erläutert wird.

Charlie Soong

Der Chinese Charlie Soong (1861-1918) kam als Jugendlicher in die USA und lebte bei einem Verwandten, der dort ein Tee- und Seidengeschäft betrieb. Charlie Soong studierte dort und lernte Julian Carr kennen. Es entwickelte sich eine lebenslange Freundschaft (Quelle). Der Industrielle Julian Carr gehörte zu den reichsten Männern des US-Bundesstaates North Carolina.

Charlie Soong konvertierte zum Christentum. In den 1880er Jahren kehrte er nach China zurück, wo er als christlicher Missionar aktiv war und eine kleine Druckerei gründete, die auch Bibeln druckte. Damals wurde China von der Kaiserfamilie aus der Qing-Dynastie beherrscht. Die Qing-Dynastie herrschte von 1644 bis 1911 über China. Charlie Soong knüpfte Kontakte zur im Geheimen aktiven chinesischen Widerstandsbewegung, die den Sturz der Kaiserfamilie plante. Charlie Soong half politische Traktate für die Revolution zu drucken und zu finanzieren. Er lernte Yat-sen Sun kennen, der einer der wichtigsten Köpfe der Widerstandsbewegung war und wie Soong zum Christentum konvertiert war. (Quelle)

Nach der erfolgreichen Revolution 1911 und dem Sturz der Kaiserfamilie erlangte Yat-sen Sun und seine Verbündeten die Macht in China. Im Januar 1912 wurde er der erste provisorische Präsident der Republik China. Er gilt als der Gründervater der chinesischen Republik. 1915 heiratete Sun eine Tochter von Charlie Soong. Die Kinder von Charlie Soong stiegen darauf zur mächtigsten und reichsten Familie Chinas auf.

Die Mutter der Kinder war Guizhen Ni/Kwei-tseng Ni. Sie kam aus einer chinesischen Familie, die traditionell Christen und Missionare hervorbrachte. Sie war eine Nachfahrin von Guangqi Xu. (Quelle: 1 und 2) Dieser lebte von 1562 bis 1633 und war ein chinesischer Gelehrter und Minister. Er konvertierte zum katholischen Christentum und hatte Kontakt zum Italiener Matteo Ricci, der wichtigste katholische Missionar in China zur damaligen Zeit. Ricci war Mitglied des Jesuitenordens, der im Dienste des Papstes steht.

Die Soong-Geschwister

Tse-vung Soong

Charlies Sohn Tse-vung Soong (1894-1971) war der erste Gouverneur der chinesischen Zentralbank, die von Yat-sen Suns Regierung gegründet wurde. Er wurde Finanzminister und Ministerpräsident. Er hatte an der nicht mehr existenten St. John’s University in Shanghai studiert, die von christlichen Missionaren gegründet wurde. Danach war er an der Harvard Universität in den USA. Er engagierte sich in der chinesischen Diplomatie. Er hatte Kontakte in die USA und traf den russischen Diktator Stalin. Bis zur Machtübernahme der Kommunisten 1949 gehörte er zur politischen Elite Chinas. Da Tse-vung Soong kein gutes Verhältnis zu den Kommunisten hatte, verliess er China und lebte bis zu seinem Tod 1971 in den USA. (Quelle) Er war auch Geschäftsmann und galt als einer der reichsten Männer der Welt (Quelle).

Ching-ling Soong

Die Schwester Ching-ling Soong (1893-1981) studierte in den USA. Sie heiratete 1915 Yat-sen Sun, der als der Gründervater der chinesischen Republik gilt.

Kurzfassung von Yat-sen Suns Werdegang: Der Chinese Yat-sen Sun (1866-1925) zog als Jugendlicher in das Königreich Hawaii. Er studierte dort und lernte Englisch. Zu Beginn der 1880er Jahren kehrte er nach China zurück. Dann ging er nach Hongkong, das damals von der britischen Kolonialelite kontrolliert wurde. Dort studierte er an von Briten kontrollierten Universitäten. Er konvertierte zum Christentum und wurde 1884 getauft. In seiner Zeit in Hongkong knüpfte er Kontakte zu revolutionären Kreisen. Viele Widerständler lebten in Hongkong, da sie dort den Schutz der Briten hatten, während es im chinesischen Kaiserreich gefährlich für Revolutionäre war. Yat-sen Sun ging zurück nach Hawaii und gründete dort die Revive China Society, eine prorevolutionäre Gesellschaft. Über die Gesellschaft und Verbündete organisierte er Aufstände in China, die aber keinen Erfolg hatten. Er ging nach Japan und baute Kontakte zur dortigen Elite auf. Er bereiste Europa, die USA und Kanada um Unterstützer für seine Revolution zu suchen. 1896 wurde er in der chinesischen Botschaft in London vom chinesisch-kaiserlichen Geheimdienst festgenommen. Die britische Regierung veranlasste seine Freilassung. Die Freilassung wurde von den britischen Medien und James Cantlie unterstützt. James Cantlie war ein schottischer Arzt und Freund von Sun. Er war Suns Lehrer gewesen, als dieser in Hongkong studiert hatte. 1811 gelang es Sun mit seinen Verbündeten die chinesische Kaiserfamilie zu stürzen. Im Januar 1912 wurde er der erste provisorische Präsident der Republik China.

Yat-sen Sun starb 1925. Seine noch junge Frau Ching-ling Soong gehörte noch bis zu ihrem Tod 1981 zur politischen Elite Chinas. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern unterstütze sie die Kommunisten und hatte Kontakte zum kommunistischen Stalinregime. Nach Errichtung der kommunistischen Diktatur von Zedong Mao in China 1949 wurde sie zur vermutlich mächtigsten Frau des Landes. Sie wurde hochrangige Politikerin und war in den 60er und 70er Jahren zweimal Staatsoberhaupt. (Quelle)

Mei-ling Soong

Die Schwester Mei-ling Soong (1898-2003) studierte ebenfalls in den USA. Sie war Christin und sprach fliessend Englisch. 1927 heiratete sie Kai-shek Chiang (1887-1975). Er war einer der mächtigsten Politiker und Militärs in China. Er gehört zum revolutionären Kreis um Yat-sen Sun.

Chiang und viele seiner Verbündeten Militärs wurden in Japan ausgebildet. Er und der Revolutionär Yat-sen Sun, der ebenfalls in die Soong Familie heiratete, trafen in ihrer Zeit in Japan die Gründer der Black Dragon Society und Black Ocean Society, zwei japanische Geheimbünde (Quelle: 1, 2, 3) Sie waren in erster Linie politisch aktive Organisationen, waren aber auch mit der organisierten Kriminalität verbunden, vor allem die Black Ocean Society. Beide unterstützten den Sturz der chinesischen Kaiserfamilie und kooperierten dabei mit Triaden und Yakuza. Die Black Dragon Society unterstützte den Aufbau der nationalistischen Diktatur in Japan in den 1930er Jahren. (Mehr dazu im Beitrag zur Mitsui Familie).

Im 2. Weltkrieg verbündete sich Chiang mit den Alliierten und führte Krieg gegen Japan, aber schon damals kursierten in ganz China Gerüchte, dass er sich heimlich mit den Japanern austauschte und geheime Abkommen mit ihnen Schloss. Er erhielt 1942 einen Orden vom britischen Hochadel. Nach der Machtübernahme der Kommunisten 1949 musste er in China die Macht abgeben. Ab da herrschte er, teilweise diktatorisch, bis zu seinem Tod 1975 über den Inselstaat Taiwan. Davor war Taiwan seit 1895 eine japanische Kolonie gewesen. Chiang und seine Regierung waren weiterhin mit den Kommunisten verfeindet, aber die Schwester seiner Frau, Ching-ling Soong, gehörte zur selben Zeit wie gesagt zur chinesisch-kommunistischen Elite. Der Bruder seiner ersten Ehefrau gehörte auch nach der Machtübernahme der Kommunisten zur politischen Elite Chinas. Nach Chiangs Tod übernahm sein Sohn die Macht in Taiwan. Sein Adoptivsohn wurde führender Freimaurer in Taiwan. (Mehr dazu im Beitrag zur Chiang Familie).

Nach Chiangs Tod lebte seine Frau Mei-ling zeitweise in den USA. Sie war ein „Promi“ und erschien zweimal auf dem Cover des Time Magazins. Sie setzte sich für Demokratie in China ein und wurde in der westlichen Medienwelt als Demokratin gefeiert. Sie traf schon zur Zeit des 2. Weltkrieges hochrangige Politiker in den USA. Sie traf die niederländische Königin (Quelle). Nach ihrem Tod 2003 veröffentlichte das Weisse Haus eine Erklärung:

Madame Chiang war zeitlebens eine enge Freundin der Vereinigten Staaten, insbesondere während der entscheidenden Kämpfe des letzten Jahrhunderts. Generationen von Amerikanern werden sich immer an ihre Intelligenz und Charakterstärke erinnern und diese respektieren. Im Namen des amerikanischen Volkes möchte ich Madame Chiang’s Familienmitgliedern und vielen Bewunderern auf der ganzen Welt mein Beileid aussprechen.

Was die Medien weniger erwähnten: Von den vielen Spenden, die sie eingesammelt hatte für die demokratische Bewegung in China, landeten viele in den Händen von Korrupten. Zusammen mit ihrer Schwester Ai-ling Soong bildete sie eine einflussreiche Lobby in den USA. Ihre Aktivitäten trugen mehr als zwei Jahrzehnte lang zur Isolation des kommunistischen China bei und verschärften den Kalten Krieg in Asien. Bei einem Abendessen mit US-Präsident Franklin Roosevelt fragte dieser Mei-ling, wie man mit dem Streik der amerikanischen Bergarbeiter während des Krieges umgehen sollte. Als Antwort fuhr sie mit ihrem Finger über ihren Hals, also die Kopf-ab-Geste. (Quelle)

Die Hochzeit von Mei-ling Soong und Kai-shek Chiang fand in Shanghai im Majestic Hotel der Kadoorie Familie statt (Quelle). Die britische Kadoorie Familie sind Milliardäre. Sie sind mit den britischen Familien SassoonKeswick und Swire verbunden. Diese Familien sind seit über 150 Jahren in der ostasiatischen Wirtschaft aktiv. Sassoon und Kadoorie waren ursprünglich irakische Juden, die nach Indien emigrierten und dort mit der britischen Kolonialelite in Kontakt kamen. SassoonKeswick und Swire kennen sich bis heute. Die Sassoons heirateten in die Rothschild Familie und die Keswicks sind seit vielen Jahren mit den Rothschilds befreundet. (Quelle) John Keswick war auch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhou Enlai befreundet (Quelle). Enlai war ein enger Vertrauter des kommunistischen Diktators Mao Zedong und kannte Ching-Ling Soong.

Ai-ling Soong

Die Schwester Ai-ling Soong (1888-1973) studierte ebenfalls in den USA. Sie heiratete 1914 den Bankier H.H. Kung. Dieser beteiligte sich zusammen mit Yat-sen Sun am Sturz der chinesischen Kaiserfamilie und wurde einer der einflussreichsten Politiker in der darauffolgenden Republik. Er war wie Sun und Charlie Soong zum Christentum konvertiert. Er studierte an der Yale Universität in den USA. Er war unter anderem Finanzminister und leitete jahrelang die chinesische Zentralbank. Als Diplomat traf unter anderem die Diktatoren Adolf Hitler und Benito Mussolini. Er schätzte die Beiden und sah sie als nützlichen Partner an. Kung galt als der reichste Chinese und als einer der reichsten Männer der Welt. In den 1940er Jahren verliess er China zusammen mit seiner Frau Ai-ling Soong und sie gingen in die USA, wo sie den Rest ihres Lebens verbrachten. (Quelle: 1 und 2)

Ai-ling Soong und H.H. Kung/Xiangxi Kong hatten Kontakt zu Chaoding Ji (Quelle). Da dieser Kommunist war, misstrauten ihm die Nationalisten, aber Kung hielt seine schützende Hand über ihn. Ji studierte in den USA und wurde Mitglied der CPUSA, der führenden kommunistischen Partei der USA. Er war in den 1930er Jahren Mitglied des Institute of Pacific Relations, eine US-amerikanische NGO und Denkfabrik, die mit kommunistischen Bewegungen verbunden war. (Quelle) Die NGO wurde von der Rockefeller Familie und der Carnegie Stiftung mitgegründet, also paradoxerweise von der kapitalistischen Elite. Zur Führung der NGO gehörte Frederick Vanderbilt Field, der aus der berühmten Vanderbilt Familie kam, die im 19. Jahrhundert die reichsten Amerikaner waren. Frederick hatte ebenfalls Verbindungen zu kommunistischen Bewegungen. (Quelle) Ji erhielt in den 1930er Jahren Geld von der Rockefeller Stiftung. Er gehörte nach der Machtübernahme der Kommunisten in China 1949 zur dortigen Elite. Ji hatte Kontakt zu Solomon Adler. (Quelle) Solomon Adler arbeitete als Vertreter des US-Finanzministeriums in China. Er arbeitete heimlich für die chinesischen Kommunisten und deren Geheimdienste. Solomon Adler war mit Frank Coe und Harry Dexter White verbunden. (Quelle) Beide waren US-Regierungsbeamte, letzterer ein hochrangiger. Beide hatten Informationen an die sowjetischen Geheimdienste weitergeleitet. Man wirft ihnen vor, die Machtübernahme der Kommunisten in China 1949 unterstützt zu haben. Ich selbst glaube aber nicht, dass sie kommunistische Überzeugungen hatten (vor allem Harry Dexter White), sondern dass sich die US-Elite im geheimen mit den Sowjets austauschte. Harry Dexter White nahm 1944 eine führende Rolle bei der Bretton Woods Konferenz ein, ein historisch wichtiges Treffen das im Interesse der internationalen Finanzelite stand. H.H. Kung vertrat China auf der Konferenz.

Kung Familie

Ai-ling Soong und H.H. Kung hatten vier Kinder, die ebenfalls in den USA lebten. Der Sohn Ling Kung (1921-1996) heiratete die US-amerikanische Schauspielerin Debra Paget, die auch eine romantische Beziehung mit Howard Hughes hatte (Quelle). Hughes war einer der reichsten Amerikaner (Quelle). Er gründete das Luftfahrtunternehmen Hughes Aircraft, das zu einem der grössten Rüstungskonzerne wurde.

H.H. Kung war ein Verwandter von Te-cheng Kung (1920-2008) und traf ihn auch (Quelle). Die beiden stammen von chinesischen Aristokraten ab und Konfuzius gehört zu ihren Vorfahren. Te-cheng Kung trug den Titel des Herzogs von Yansheng, ein alter chinesischer Adelstitel, der für die Nachkommen von Konfuzius geschaffen wurde. (Quelle) Konfuzius war ein chinesischer Philosoph, der im 5. und 6. Jahrhundert vor Christus lebte. Die Lehren des Konfuzianismus haben bis heute viel Einfluss auf die Kultur in China, Japan, Korea, Singapur und Taiwan. Vom 2. Jahrhundert vor Christus bis zum Jahr 1912 war der Konfuzianismus eine Art Staatsreligion in China (Quelle). Der Philosoph Konfuzius stammte der Überlieferung nach von der Shang-Dynastie ab, die im 2. Jahrtausend vor Christus über China herrschte. Der Legende nach stammte die Shang-Dynastie vom chinesischen Kaiser Ku ab, der wiederum vom mythologischen Kaiser Huangdi abstammen soll. Die beiden Kaiser lebten im 3. Jahrtausend vor Christus.

Herzog Te-cheng Kung (1920-2008) beriet die taiwanesische Regierung und hatte Kontakt zur Chiang Familie, deren Familien- und Bekanntenkreis Taiwan kontrolliert. Er traf den Papst (Quelle). Sein Enkel Tsui-chang Kung/Chuichang Kong (*1975) berät ebenfalls die taiwanesische Regierung. Er gründete und führt die „Konfuzius-Vereinigung des grössten und heiligsten Meisters Chinas“ (Quelle). Übrigens glaubte die Chiang Familie, dass sie vom chinesischen Herzog von Zhou abstammt (Quelle). Der Herzog lebte im 11. Jahrhundert vor Christus. Er kam aus der Zhou-Dynastie, die im ersten Jahrtausend vor Christus über Teile von China herrschte.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Disney Familie

Der US-Amerikaner Walt Disney (1901-1966) gründete 1923 ein Filmstudio, das Zeichentrickfilme produzierte. Daraus entwickelte sich die heutige Walt Disney Company, einer der grössten Medienkonzerne der Welt.

Die Walt Disney Company ist inzwischen das grösste Filmunternehmen der Welt. Im Jahr 2016 kontrollierte Disney ein Viertel des Filmmarktes (Quelle). 2019 kaufte Disney das viertgrösste Filmunternehmen 21st Century Fox und wird somit inzwischen noch mehr als ein Viertel des Marktes kontrollieren. 21st Century Fox wurde vor dem Verkauf von der Murdoch Familie kontrolliert. Disney besitzt Fernseh- und Radiosender sowie Unternehmen im Bereich Pay-TV und Streaming. Seit 1996 gehört auch der US-amerikanische Medienkonzern ABC zu Disney. Disney besitzt zur Hälfte das Rundfunkunternehmen A & E-Networks (die andere Hälfte gehört der Hearst Familie). Disney ist auch auf anderen Kontinenten aktiv und besitzt beispielsweise die Hälfte des deutschen Kinderfernsehsenders Super RTL. Disney besitzt Star India, der meistgesehene Fernsehsender Indiens.

Walt Disney führte das Unternehmen bis 1960 und wurde dann von seinem Bruder Roy Oliver Disney (1893-1971) abgelöst, der noch bis 1971 die Führung übernahm. Roys Sohn Roy Edward Disney (1930-2009) war langjähriger Angestellter der Walt Disney Company und Mitglied des Aufsichtsrats sowie Berater des Unternehmens. Er war Milliardär.

Die Höhe des Vermögens der Familie ist unbekannt. Nach eigenen Angaben besitzt die Familie heute weniger als drei Prozent der Firmenanteile. Das bedeutet womöglich, dass sie mehr als zwei Prozent besitzt. Das Nettovermögen des Unternehmens wird auf 130 Milliarden US-Dollar geschätzt. (Quelle) Zwei Prozent hätten also einen Wert von 2,6 Milliarden US-Dollar. Abigail Disneys (*1960) Vermögen wird auf eine halbe Milliarde US-Dollar geschätzt (Quelle). 

Roy Edward Disney erhielt vom Papst den Gregoriusorden, die vierthöchste Auszeichnung des Vatikans. Der Orden wird denjenigen verleiht, welche die Interessen der Kirche und des Heiligen Stuhls gefördert haben. (Quelle)

Roy Edwards Sohn, der Drehbuchautor Tim Disney (*1961), kennt den Filmproduzenten Jeffrey Soros, ein Neffe des berühmten Investors George Soros (Fotos: 1 und 2).

Walt Disney kannte die thailändische Königsfamilie (Quelle).

Es gibt Quellen, die besagen, dass der Firmengründer Walt Disney Freimaurer war (Quelle). Nach Angaben von Freimaurern ist kein Logenbeitritt dokumentiert. Er war zumindest Mitglied des DeMolay Ordens (DeMolay International), ein mit der Freimaurerei verbundener Jugendorden. Er nimmt Freimaurersöhne und nahe Verwandte von Freimaurern und deren Freunde im Alter von 16 bis 21 Jahren auf (Quelle). Daher kann man davon ausgehen, dass der DeMolay Orden Jugendliche auf ihre spätere Freimaurerkarriere vorbeireitet. Der Orden ist nach dem legendären Templerorden-Grossmeister Jacques de Molay benannt. US-Präsident Bill Clinton wurde bereits mit 15 oder 16 Jahren Mitglied im DeMolay Orden (Quelle). US-Präsident Franklin Delano Roosevelt wurde als Erwachsener Ehrengrossmeister des Ordens (Quelle). Walt Disney war noch als Erwachsener Mitglied des Ordens. Er schrieb: „Ich fühle mich dem Orden gegenüber sehr verpflichtet und dankbar für die Rolle, die er bei meinen Bemühungen gespielt hat“ (Quelle).

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Soros Familie

Der US-Amerikaner George Soros gilt als einer der erfolgreichsten Hedgefonds-Manager aller Zeiten und als einer der wichtigsten politischen Spender der letzten Jahre. Er wurde in eine ungarisch-jüdische Familie geboren, die in die USA emigrierte. Sein Vermögen wird derzeit auf 8,6 Milliarden US-Dollar geschätzt. 2017 wurde das Vermögen noch auf 25 Milliarden Dollar geschätzt (Quelle). Sein Sohn Jonathan Soros ist ebenfalls als Fondsmanager und politischer Spender aktiv. Die beiden sind derzeit Mitglied des Council on Foreign Relations (Quelle). Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der einflussreichsten der Welt.

George Soros kannte den verstorbenen David Rockefeller, der zu den mächtigsten Akteuren der US-Elite gehörte. Die beiden trafen auch Ted Turner (gründete den Fernsehsender CNN), Brooke Astor, William Gates Sr. (der Vater von Bill Gates) und Leonore Annenberg (sie und ihr Mann, der Medienunternehmer Walter Annenberg, hatten persönlichen Kontakt zur britischen Königsfamilie). (Foto)

George Soros nahm 2009 mit weiteren Milliardären an einem geheimen Treffen in New York Teil. Beim Treffen diskutierten sie unter anderem darüber, wie sie ihr Vermögen verwenden könnten, um das Wachstum der Weltbevölkerung zu verlangsamen. Das Treffen fand auf Initiative von David Rockefeller, Bill Gates und Warren Buffett statt. Die Milliardäre Ted Turner und Michael Bloomberg waren ebenfalls anwesend. (Quelle: 1 und 2)

Peter Soros ist ein Neffe von George Soros. Er kennt Baronin Arielle de Rothschild aus der berühmten Rothschild Familie (Foto). Seine Mutter Daisy Soros kennt David Rockefeller Jr. und Valerie Rockefeller aus der berühmten Rockefeller Familie (Foto). Peter Soros war mit Flora Fraser verheiratet, eine Enkelin des Clan-Chefs des schottischen Fraser von Lovat Clans.

Alexander Soros ist ein Sohn von George Soros. Er kennt Chelsea Clinton, die Tochter des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und seiner Frau Hillary (Foto). George Soros kennt ebenfalls die Clinton Familie (Fotos: 1 und 2).

Alexander und sein Vater George Soros kennen den jordanischen König (Quelle: 1 und 2). George Soros kennt auch die jordanische Königin Rania (Fotos).

Jeffrey Soros ist ein Neffe von George Soros. Er ist als Filmproduzent tätig und kennt Tim Disney (Fotos: 1 und 2). Die Disney Familie gründete die Walt Disney Company, die das weltweit grösste Filmunternehmen und einer der grössten Medienkonzerne ist.

George Soros kennt Crispin Odey und gründet mit ihm die Investmentfirma Odey AM (Quelle). Crispin Odey heiratete erst in die Murdoch Familie, die zu den mächtigsten Medienunternehmern der Welt gehört. Später heiratete er in die Pease Familie, eine bedeutende britische Bankiersfamilie.

George Soros arbeitete von 1963 bis 1973 bei der New Yorker Investmentbank „Arnhold and S. Bleichroeder“ (Quelle). Soros gründete in dieser Zeit seinen Hedgefonds Soros Fund Management zusammen mit Jim Rogers. Soros und Rogers arbeiteten gemeinsam bei der Investmentbank „Arnhold and S. Bleichroeder“. Die Bank geht auf das 1803 gegründete deutsche Bankhaus S. Bleichröder zurück. Dieses wurde von der deutsch-jüdischen Bleichröder Familie geführt, die eng mit den Rothschilds zusammenarbeitete. Der andere Vorläufer der New Yorker Bank war das 1864 gegründete deutsche Bankhaus Gebrüder Arnhold, das von der deutsch-jüdischen Arnhold Familie geführt wurde. Max Arnhold war hochrangiger Freimaurer in Dresden, Deutschland (Quelle). Sein Bruder Eduard Arnhold kannte Carl Friedrich von Siemens und Felix Deutsch, die damals die deutsche Elektroindustrie kontrollierten. Da George Soros Vizepräsident der Investmentbank „Arnhold and S. Bleichroeder“ wurde, lernte er Henry Arnhold kennen, der zu dieser Zeit Vorsitzender der Bank war (Quelle). Henrys Grossvater war einer der Brüder, die das Bankhaus Gebrüder Arnhold gründeten.

Open Society Foundations

Seit 1984 spendete George Soros 32 Milliarden US-Dollar. 1993 gründete er die Open Society Foundations, die in den letzten Jahren eine der wichtigsten Elitestiftungen der Welt war. Er und sein Sohn Alexander gehören noch immer zum Vorstand der Stiftung. Die Stiftung besitzt derzeit um die 18 Milliarden US-Dollar. Sie gehörte in den letzte Jahren zu den grössten Spendern mehrerer einflussreicher Think Tanks. Die Stiftung gründete auch eigene Think Tanks, wie das Quincy Institute for Responsible Statecraft. Die Soros Stiftung gründete das Institut gemeinsam mit der Stiftung der superreichen Koch Familie (Quelle). Das ist daher bemerkenswert, da Soros und Koch unterschiedliche Interessen vertreten. Während die Koch Familie recht-konservative Bewegungen fördert, unterstützt Soros das linke Lager. Als Verschwörungstheoretiker könnte man die auf die Idee kommen, das diese Milliardäre sich selbst nicht als rechts oder links einordnen, aber das Ziel Verfolgen, das amerikanische Volk in zwei Lager zu spalten. Ich kann mir Vorstellen, dass sich die führenden Köpfe der US-Elite nicht für Dinge wie Einwanderung, Rassismus, Abtreibungen, Polizeigewalt oder Genderdebatten interessieren. Sie werden zwar alle eine persönliche Meinung zu den Themen haben, aber wirtschaftliche Themen und internationale Beziehungen werden sie vermutlich mehr beschäftigen und diese werden ihnen auch wichtiger sein. Da ist es nützlich, wenn das Volk seine Aufmerksamkeit auf einzelne politische Themen konzentriert, die der Elite selbst egal oder nicht besonders wichtig sind.

Seit kurzem ist Mark Malloch Brown Präsident der Soros-Stiftung. Er ist ein guter Freund von George Soros (Quelle). Der britische Diplomat, Journalist und Politiker arbeitete für Soros Hedgefonds. Er gehörte zur Führung der Vereinten Nationen (UN) und arbeitete bei der Weltbank. Er war in der britischen Commonwealth- und Aussenpolitik (britische Kolonialpolitik). Er gehörte zum Privy Council, welcher der Geheimrat der britischen Königsfamilie ist. 2007 erhielt er den nicht erblichen Adelstitel eines Barons und einen Ritterorden.

Derzeitiges Vorstandsmitglied der Open Society Foundations ist Daniel Sachs. Er kommt aus der schwedischen Unternehmerfamilie Sachs, die in die Wallenberg Familie heiratete, die wohl mächtigste Familie der schwedischen Wirtschaftselite.

Mabel Wisse Smit, die in die niederländische Königsfamilie heiratete, arbeitete für George Soros und seine Stiftung (Quelle).

Sun Valley Konferenz

George Soros besuchte die Sun Valley Konferenz, eine jährlich stattfindende Medienkonferenz (Quelle). Zu den Teilnehmern gehören führende Medienunternehmer der USA, darunter vor allem Unternehmer im Bereich Digitale Medien und Internet. Die meisten sind Milliardäre. Von den offiziell bekannten Besuchern der Konferenz wären die wichtigsten:

  • Warren Buffett, gilt als der erfolgreichste Finanzinvestor aller Zeiten.
  • Bill Gates, der Gründer von Microsoft.
  • Jeff Bezos, gründete und führt Amazon.
  • Mark Zuckerberg, Mitgründer und CEO von Facebook.
  • Tim Cook, CEO von Apple.
  • Die Murdoch Familie, gehört zurzeit zu den mächtigsten Medienunternehmern der Welt.
  • Shari Redstone, die Redstone Familie gehört zurzeit zu den mächtigsten Medienunternehmern der USA.
  • Michael Dell, gründete und kontrolliert den Computerhersteller Dell.
  • Bob Iger, Vorsitzender von Disney, einer der grössten Medienkonzerne der Welt.
  • Reed Hastings, Gründer, CEO und Vorsitzender von Netflix.
  • David Petraeus, ehemaliger Direktor der CIA.
  • Der Hedgefonds-Manager Peter Thiel, gehörte zu den Mitgründern von PayPal, war der erste der in Facebook investierte und trat später dem Vorstand bei. Er ist ein Förderer von US-Präsident Donald Trump.

(Quelle)

  • Ivanka Trump, Tochter von Donald Trump
  • Jared Kushner, Schwiegersohn von Donald Trump.
  • Omid Kordestani, Vorsitzender von Twitter.
  • Jerry Yang, Mitgründer und ehemaliger CEO von Yahoo.

(Quelle)

  • Larry Page und Sergey Brin, gründeten und führen Google.
  • Tony Blair, ehemaliger Premierminister Grossbritanniens.

(Quelle)

Die Sun Valley Konferenz wird von der Investmentbank „Allen & Company“ veranstaltet, die sich im Besitz der Unternehmerfamilie Allen befindet.

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Landolt & Sandoz Familie

Die Familie Landolt aus der Schweiz gründete 1780 die Schweizer Privatbank Landolt & Cie., die sie bis heute kontrolliert (Quelle). Sie ist somit eine der ältesten noch existenten Banken der Welt. Die Bank ist auf Vermögensverwaltung spezialisiert. Die Schweiz gilt als die gefragteste Steueroase der Welt.

Pierre Landolt ist derzeit Vizepräsident von Landolt & Cie. Mütterlicherseits kommt er aus der Sandoz Familie und gehört zu den Erben der Familie. Edouard Sandoz gründete 1886 ein Chemieunternehmen, das ab 1895 in der Pharmaindustrie aktiv wurde. Aus Sandoz entwickelte sich die heutige Novartis, einer der weltweit grössten Pharmakonzerne und eines der grössten Unternehmen der Schweiz. Die Sandoz Familie hält inzwischen nur noch etwas mehr als 3% der Anteile an Novartis über ihre Familienstiftung, ist aber damit noch immer der grösste Aktionär. Pierre Landolt war Präsident der Sandoz Familienstiftung (Quelle). Die Familie Landolt-Sandoz gehört zu den reichsten Schweizern. 2020 wurde das Familienvermögen auf 8,5 Milliarden Schweizer Franken geschätzt, also etwa 9,5 Milliarden US-Dollar. (Quelle)

Pierre Landolt gehörte zum Verwaltungsrat der Novartis (Quelle). Er war auch im Verwaltungsrat von Syngenta, das zu den grössten Unternehmen der Schweiz gehört (Quelle). Syngenta produziert unter anderem Saatgut sowie Pflanzenschutzmittel und gehört zu den zehn grössten mit der Agrarindustrie verbundenen Unternehmen der Welt (Quelle). Syngenta entstand aus dem Agrargeschäft der Pharmakonzerne Novartis und AstraZeneca.

Novartis entstand 1996 aus der Fusion der Schweizer Firmen Sandoz und Ciba-Geigy. An der Gründung war auch Louis von Planta beteiligt, der Ehrenpräsident der Novartis wurde. Er kam aus der Schweizer Uradelsfamilie von Planta. Er gehörte zum Bankrat der SNB (Schweizer Zentralbank). (Quelle)

Pierre Landolt ist ein guter Freund von André Hoffmann und ist auch entfernt mit ihm verwandt (Quelle). André Hoffmann und seine Familie kontrollieren den Schweizer Pharmakonzern Roche, der in den letzten Jahren stets der zweitgrösste Pharmakonzern der Welt war. Die Hoffmann Familie sind mit der Merian Familie verwandt, die in die Geigy Familie heiratete, die den Novartis-Vorläufer Geigy gründete.

Die Sandoz Stiftung besitzt mehrere Fünfsternehotels und die Schweizer Luxusuhrenmarke Parmigiani Fleurier. 2016 erwarb die Familie 14% des Schweizer Bekleidungsunternehmens Charles Vögele und besitzt auch 20% der Nachfolgerfirma Sempione Retail.

Im Vorstand der Landolt Bank ist derzeit auch die Bankiersfamilie Lombard vertreten. Die Lombard Familie führt bis heute die Schweizer Bank Lombard Odier, die seit 1796 besteht und sich auf Vermögensverwaltung konzentriert. Die Lombard-Odier Familie gehört zu den reichsten Bankiersfamilien der Schweiz mit einem Vermögen von etwa 3 Milliarden US-Dollar (stand 2016) (Quelle).

Pierre Landolt sowie die erwähnten Familien Hoffmann und Lombard gehören zum 1001 Trust. Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF. (Quelle: 2010 List)

2020 schloss sich die Landolt Bank mit der deutsch-französischen Privatbank Oddo BHF zusammen, die von der französischen Oddo Familie kontrolliert wird. Pierre Landolt und Thierry Lombard wurden Aktionäre und Partner in den Gremien der ODDO BHF Gruppe (Quelle). Die Oddo Familie sind Multimillionäre und ihr Vermögen wurde 2020 auf 650 Millionen Euro geschätzt, also etwa 780 Millionen US-Dollar (Quelle).

Édouard-Marcel Sandoz, der Sohn des Sandoz-Gründers, heiratete in die Schweizer Bankiersfamilie Passavant (Quelle). Ihre Bank Passavant & Cie. bestand von 1800 bis 1923. Die Bank gehörte 1854 zu den Gründern des Basler Bankierverein, ein Vorläufer der heutigen Schweizer Bank UBS, die in den letzten Jahren die weltweit grösste Bank nach Vermögensverwaltung war. 

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Haus Bonaparte

Die italienische Familie Buonaparte wurde 1771 in den französischen Adel aufgenommen und benannte sich in Bonaparte um. Durch die Französische Revolution (1789-1799) stiegen die Bonapartes zur französischen Herrscherfamilie auf. Auch heute noch sind sie Teil des europäischen Hochadels.

Italienische Herkunft

Giovanni Buonaparte (lebte im 14. Jahrhundert) war Bürgermeister der italienischen Stadt Sarzana. Er heiratete Isabella Calandrini, eine Cousine des Kardinals Filippo Calandrini. Filippo war ein Halbbruder von Papst Nikolaus V.. (Quelle)

Giovannis Sohn Cesare Buonaparte (lebte im 15. Jahrhundert) heiratete Apollonia, die Tochter eines Markgrafen aus der italienischen Adelsfamilie Malaspina (Quelle: 1 und 2). Die Malaspinas stammen von den Obertenghi ab, eine einflussreiche italienische Adelsdynastie die sich im 10. Jahrhundert bildete. Aus den Obertenghi ging auch das Adelsgeschlecht Este hervor, das durch eine Heirat in die Welfendynastie zu den Vorfahren der heutigen Welfen gehört und somit auch Vorfahren der heutigen britischen Königsfamilie sind. Apollonia Malaspina war zudem eine Urenkelin von Markgraf Gabriele Malaspina, der mütterlicherseits aus der d’Este Familie kam (Quelle: 1 und 2). Da Cesare Buonaparte und Apollonia Malaspina die Vorfahren der heutigen Adelsfamilie Bonaparte waren, hat auch diese Blut der Familien Este und Obertenghi in sich. Die Malaspina Familie heiratete zu dieser Zeit auch in die italienischen Adelsfamilien Grimaldi (heutige Herrscherfamilie Monacos) und Medici. Die Medicis galten im 15. Jahrhundert als die mächtigste und reichste Bankiersfamilie und brachten zudem drei Päpste hervor.

Ab dem 16. Jahrhundert lebten die Buonapartes in Ajaccio, der Hauptstadt der Mittelmeerinsel Korsika. Die Familie fand schnell Anschluss an die dortige Elite. Damals gehörte Korsika zur italienischen Provinz Genua und stand schon seit dem 9. Jahrhundert unter der Kontrolle des Vatikans. 1768 verkaufte Genua die Insel Korsika an Frankreich, zu dem es bis heute gehört. Genua war stark verschuldet bei der französischen Elite. Korsika wurde gewissermassen verpfändet. Zudem gab es seit den 1730er Jahren eine korsische Unabhängigkeitsbewegung, die mit militärischen Mitteln versuchte unabhängig von Genua zu werden. Carlo Buonaparte (1746-1785) engagierte sich als Diplomat für die Unabhängigkeit Korsikas. Der führende Kopf der korsischen Unabhängigkeitsbewegung war Pasquale Paoli, der die Buonapartes kannte. Pasquale Paoli gehörte 1755 zu den Verfassern der korsischen Verfassung, welche die erste Verfassung der Welt war. Als Genua 1768 Korsika an Frankreich übergab, wehrten sich Paoli und Carlo Buonaparte militärisch dagegen. 1769 schloss Carlo Buonaparte Frieden mit den Franzosen. Er gehörte ab da zu den führenden Köpfen der korsischen Elite und kooperierte mit den Franzosen. 1771 wurde er in den französischen Adel aufgenommen. Ab 1777 vertrat er Korsika am französischen Königshof und traf auch den französischen König Ludwig XVI. (ein Freimaurer). Der andere Revolutionsführer Pasquale Paoli ging nach England ins Exil, nachdem 1769 die Franzosen seine Armee besiegt hatten. Dort knüpfte er Kontakte zum englischen Adel und traf auch den britischen König Georg III.. Ab 1778 war er Mitglied einer Londoner Freimaurerloge, die von Bartholomäus Ruspini gegründet wurde (Quelle). Der Italiener Ruspini war nach England emigriert und seine Loge warb weitere Auswanderer aus Italien an.

Carlo Buonapartes Sohn Napoleon Bonaparte stieg durch die Französische Revolution (1789-1799) zum französischen Kaiser auf.

Kaiser Napoleon I.

Napoleon Bonaparte (1769-1821) wurde ein hochrangiger Militär während der Französischen Revolution auf der Seite der Revolutionäre. 1799 übernahm Napoleon mit seinen Verbündeten die Macht in Frankreich. 1804 krönte er sich zum Kaiser und herrschte noch bis 1815 über Frankreich.

Napoleon war eventuell Freimaurer wie sein Vater (Quelle). Ob er es nun war oder nicht, er hatte sicher Kontakt zur französischen Freimaurerführung und mehrere seiner Verwandten waren führende Freimaurer:

Sein Bruder Joseph Bonaparte (1768-1844) war von 1805 bis 1814 Grossmeister der französischen Freimaurer (Quelle). Er wurde von Napoleon zum König von Spanien und Neapel ernannt, da die beiden Länder unter französische Herrschaft gerieten. Joseph Bonaparte war bis 1808 König von Neapel und wurde dann von Joachim Murat abgelöst. Dieser war ein Vertrauter der Bonaparte-Brüder und heiratete ihre Schwester Caroline. Er war Freimaurer und gehörte zur Führung des französischen und italienischen Grossorients, die führenden Grosslogen der beiden Länder. Als König wurde er auch Grossmeister der Grossloge von Neapel. (Quelle)

Napoleons Bruder Jérôme Bonaparte (1784-1860) war ebenfalls Freimaurer (Quelle). Er wurde König von Westphalen, da auch Teile von Deutschland unter die Kontrolle Napoleons gerieten. Nach Napoleons Absetzung ging er nach Österreich ins Exil. Er heiratete in zweiter Ehe die Tochter des württembergischen Königs Friedrich, der Freimaurer war (Quelle). Sein Sohn Napoleon Joseph Charles Paul Bonaparte (1822-1891) war Freimaurer und Ehrenmitglied der Grossloge von Dänemark (Quelle), die zu dieser Zeit von der dänischen Königsfamilie geführt wurde. Er heiratete in die italienische Hochadelsfamilie Savoyen, die von 1861 bis 1946 die Königsfamilie Italiens war. Seine Tochter Maria Letizia Bonaparte (1866-1926) heiratete Amadeus I., der ebenfalls aus der Savoyen Familie kam und Freimaurer war. Amadeus war kurzzeitig König von Spanien und hob das bis dahin geltende Freimaurer-Verbot in Spanien auf (Quelle).

Napoleons Bruder Lucien Bonaparte (1775-1840) war vermutlich Freimaurer (Quelle). Nach Napoleons Absetzung lebte er in Italien. Sein Sohn Charles-Lucien Bonaparte (1803-1857) wurde in den päpstlichen Adel aufgenommen und erhielt den Titel eines Prinzen, den höchsten Adelstitel den der Papst verleihen kann. Charles-Luciens Sohn Lucien-Louis Bonaparte (1828-1895) wurde Kardinal, gehörte zur Vatikanelite und hatte persönlichen Kontakt zum Papst.

Napoleons Bruder Louis Bonaparte (1778-1846) wurde ebenfalls führender Freimaurer in Frankreich (Quelle). Von 1806 bis 1810 war er König von Holland, das ebenfalls unter französische Herrschaft geriet. Da sich sein Verhältnis zu Napoleon verschlechterte, musste er 1810 die niederländische Krone aufgeben und ging nach Österreich, wo ihm die österreichische Königsfamilie Asyl gewährte. Dort lernte er auch den berühmten Dichter Johann Wolfgang von Goethe kennen, der Freimaurer und Illuminat war (Quelle). Goethe war ein grosser Bewunderer Napoleons, traf ihn mehrfach und erhielt von ihm das Ritterkreuz der französischen Ehrenlegion, die von Napoleon gestiftet wurde (Quelle). Später lebte Louis Bonaparte kurze Zeit in der Schweiz. Als Napoleon 1815 gestürzt wurde, bot Papst Pius VII. den Bonapartes Asyl in Rom an, worauf auch Louis Bonaparte nach Rom ging und bis zu seinem Tod in Italien lebte. Er hatte 1802 Hortense de Beauharnais geheiratet. Sie kam aus der französischen Adelsfamilie Beauharnais und war eine Stieftochter Napoleons (ihre Mutter heiratete in zweiter Ehe Napoleon). Ihr leiblicher Vater war Alexandre de Beauharnais, der zu den führenden Köpfen der französischen Revolutionäre gehörte. Alexandres Sohn Eugène de Beauharnais war daher ein Stiefsohn Napoleons. Eugène wurde 1805 Vizekönig von Italien, das ebenfalls unter Napoleons Herrschaft geriet. Eugène war Freimaurer. Er war Mitgründer und erster Grossmeister des Grande Oriente d’Italia, der bis heute die führende Grossloge der italienischen Freimaurer ist (Quelle: 1 und 2). Eugène heiratete in die bayerische Königsfamilie und seine sechs Kinder heirateten alle in Hochadelsfamilien, darunter die Königsfamilien von Schweden, Russland, Portugal und Brasilien.

Mindestens 16 der Marschälle Napoleons waren Freimaurer und führten in ganz Europa Schlachten (Quelle). Der wohl wichtigste wäre Jean-Baptiste Bernadotte, der sich später gegen Napoleon stellte. Er war der Begründer der heutigen schwedischen Königsfamilie. Sein Sohn, der schwedische König Oskar I., war ebenfalls Freimaurer und heiratete eine Tochter des oben erwähnten Eugène de Beauharnais (Freimaurer und Stiefsohn Napoleons).

Obwohl die französischen Freimaurer Napoleon nahe standen oder ihn womöglich gar an die Macht gebracht hatten, unternahmen die Siegermächte nach Napoleons Absetzung scheinbar nichts um deren Einfluss einzuschränken. Nach Napoleon bestieg Ludwig XVIII. aus dem Haus Bourbon den Thron Frankreichs. Er war Freimaurer wie mehrere Hochadlige aus dem Haus Bourbon (Quelle). Das Haus Bourbon war schon vor Napoleon die Königsfamilie Frankreichs. Mehrere der ehemaligen Marschälle Napoleons, die wie gesagt Freimaurer waren, wurden von den Bourbonen nicht entmachtet, sondern durften viele Schlüsselpositionen im neuen Frankreich einnehmen und waren weiterhin als führende Freimaurer in Frankreich aktiv. Der Marschall Jacques MacDonald wurde sogar Grossmeister der französischen Freimaurer (Quelle). 

Im Jahr 1800 hatte Napoleon die Banque de France gegründet, die bis heute die französische Zentralbank ist (viele europäische Zentralbanken wurden vom Hochadel gegründet). Zu den Mitgründern der Zentralbank gehörten auch die französisch-adlige Bankiersfamilie Le Couteulx und die schweizerisch-französische Bankiersfamilie Hottinguer. Letztere wurde von Napoleon in den französischen Adel aufgenommen. Die beiden Familien gehörten auch zur Führung der Zentralbank, in der noch weitere wichtige französische Bankiersfamilie vertreten waren, darunter auch Rothschild, Schneider, Mirabaud, Goüin, Mallet, Neuflize und Vernes (Quelle).

Kaiser Napoleon III.

1848 konnte Louis-Napoléon Bonaparte (1808-1873) mit einem Putsch die Macht in Frankreich erlangen und regierte von 1852 bis 1870 als Kaiser Napoleon III. Er war der Sohn des oben erwähnten Freimaurers Louis Bonaparte und ein Neffe von Kaiser Napoleon I.. Genau wie sein Onkel führte auch er Frankreich diktatorisch. Er war, soviel bekannt ist, kein Freimaurer. Er versuchte aber auf diese Einfluss zu nehmen. 1852 nötigte er die französischen Freimaurer Lucien Murat als ihren Grossmeister anzuerkennen (Quelle). Luciens Mutter war eine Schwester des ersten Napoleons. Luciens Vater war der oben erwähnte führende Freimaurer Joachim Murat. Luciens Tochter Ana heiratete in die Noailles Familie, die bis heute zu den wichtigsten Familien der französischen Adelselite gehört. Sein Sohn Achille heiratete in die georgische Adelsfamilie Dadiani.

1870 wurde schliesslich auch Napoleon III. abgesetzt. Er war der letzte Monarch Frankreichs. Seither wird das Land von Politikern geführt.

Die Bonapartes in den letzten 50 Jahren

Jean-Christophe Napoleon Bonaparte (*1986) ist das derzeitige Oberhaupt der Bonapartes. Er ist im Finanzwesen tätig:

  • Er arbeitete für Morgan Stanley in New York und London. Die US-amerikanische Bank gehört zu den weltweit grössten Investmentbanken.
  • Er arbeitete in London für Lazard. Diese ist eine US-amerikanische Investmentbank, die aber traditionell mit der französischen Elite verbunden ist. Sie wurde von den französisch-jüdischen Familien Lazard und Weill gegründet, die in viele Familien der französischen Elite heirateten.
  • Er arbeitete in London für die US-amerikanische Blackstone Group, die derzeit das grösste Private-Equity Unternehmen der Welt ist.
  • Er arbeitete in London für Advent International, ebenfalls ein grosses Private-Equity Unternehmen aus den USA.

(Quelle)

Jean-Christophe ist Mitglied des Konstantinordens, ein alter Vatikanorden, welcher der Legende nach seit dem 4. Jahrhundert bestehen soll. Der Orden untersteht der italienischen Hochadelsfamilie