Haus Orsini

Die italienische Uradelsfamilie Orsini ist schon seit über 800 Jahren eine der wichtigsten Familien der römischen Aristokratie. Die Familie gehört zum päpstlichen Adel und brachte drei Päpste hervor: Papst Coelestin III. im 12. Jahrhundert, Papst Nikolaus III. im 13. Jahrhundert und Papst Benedikt XIII. im 18. Jahrhundert. Die Orsini Familie war noch mit weiteren Päpsten verwandt, brachte Politiker hervor und stellte viele Kardinäle sowie mehrere Erzpriester des Petersdoms. Der Legende nach besteht die Familie bereits seit dem 4. Jahrhundert. Es wird vermutet, dass auch Stephan II. und Paul I., zwei Päpste im 8. Jahrhundert, aus der Orsini Familie kamen.

Die Orsinis heirateten Mitte des 2. Jahrtausends mehrfach in die nicht mehr existente italienische Adelsfamilie Medici. Die Medici Familie galt im 15. Jahrhundert als die mächtigste und reichste Bankiersfamilie. Die Medicis brachten drei Päpste hervor. Durch die Heiraten gehörten die Orsinis zu den Erben des Medici-Vermögens und galten daher als sehr wohlhabend. Mehrere Mitglieder der Orsini Familie wuchsen am Hof der Medicis auf. Papst Leo X. (1475-1521) kam väterlicherseits aus der Medici Familie und mütterlicherseits aus der Orsini Familie.

Virginio Orsini (1572-1615), der mütterlicherseits aus der Medici Familie kam, heiratete eine Nichte von Papst Sixtus V.. Virginios Tochter Maria Camilla Orsini (1603 geboren) heiratete Marcantonio II. aus der italienischen Adelsfamilie Borghese, die zum päpstlichen Adel gehört. Marcantonio II. war ein Neffe von Papst Paul V.. Marias Sohn Paolo heiratete Olimpia Aldobrandini. Olimpia kam väterlicherseits aus der päpstlichen Adelsfamilie Aldobrandini. Mütterlicherseits war sie eine Grossnichte von Papst Gregor XV. aus der Ludovisi Familie.

Die Orsinis heirateten in die päpstlichen Adelsfamilien Della Rovere und Ruspoli. Die beiden Familien heirateten in den letzten 50 Jahren in die britisch-amerikanische Milliardärsfamilie Getty.

In der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends waren die Orsinis mit der italienischen Uradelsfamilie Colonna verfeindet, die zum päpstlichen Adel gehört. 1511 unterzeichneten die beiden Familien einen Friedensvertrag. Um den Frieden zu sichern, kam es zudem zu einer Heirat zwischen den beiden Familien. Die Orsinis heirateten Mitte des 2. Jahrtausends auch in die italienische Uradelsfamilie Mancini. Die Familien Colonna und Mancini stammen der Familienüberlieferung nach von römischen Herrschern aus der Zeit vor Christus ab und die Abstammungslegende reicht bis zur griechisch-römischen Götterfamilie zurück.

Die Orsinis waren über Heiraten mit noch weiteren päpstlichen Adelsfamilien verwandt, darunter auch mit Borghese, Caetani, Carafa, Farnese und Pamphilj. Da die Orsinis schon seit mindestens 800 Jahren fast nur in italienische Adelsfamilien heirateten, waren und sind sie mit zahlreichen italienischen Adelsfamilien verwandt.

Der Ehemann von Teresa Orsini (1788-1829) kam mütterlicherseits aus der italienischen Uradelsfamilie Savoyen, die von 1861 bis 1946 die Königsfamilie von Italien war.

Maria Felicia Orsini (1600-1666) heiratete den französischen Herzog Henri II. de Montmorency. Henri war Vizekönig von Neufrankreich (französische Kolonie in Nordamerika). Er kam aus der nicht mehr existenten französischen Montmorency Familie, die eine der hochrangigsten Adelsfamilien in Frankreich war.

Giovanni Battista Orsini, der im 15. Jahrhundert lebte, war Grossmeister des Malteserordens (der Orden hiess damals noch Johanniterorden). Der Vatikanorden besteht seit 900 Jahren und wurde in Jerusalem von den Kreuzfahrern gegründet. Die Familien Orsini und Medici besassen und bewohnten früher den Palazzo Orsini. Im Palast ist seit 1994 der Sitz der Botschaft des Malteserordens beim Heiligen Stuhl.

1870 wurde der Vatikan von der italienischen Königsfamilie Savoyen besetzt, gegen den Willen des Papstes. Diejenigen italienischen Adelsfamilien, welche die Savoyens ablehnten und weiterhin dem Papst treu blieben, werden als Schwarzer Adel bezeichnet. Die Orsinis gehören zum Schwarzen Adel. 1946 wurde das Königreich Italien aufgelöst und die Savoyens entmachtet, da sie den italienischen Diktator Benito Mussolini unterstützt hatten. Neben der Abschaffung der Monarchie wurden in Italien auch die Adelstitel abgeschafft. Die Mitglieder des päpstlichen Adels, darunter die Orsinis, durften ihre Adelstitel aber behalten und besitzen sie bis heute.

Die Orsini Familie in den letzten 100 Jahren

Die Orsini Familie hatte bis 1958 das Privileg, dass ein Familienmitglied bei päpstlichen Zeremonien an der rechten Seite des päpstlichen Throns teilnehmen durfte. (Quelle) Bis 1968 wurden zahlreiche Ämter des Vatikans von Adligen besetzt und vererbt (Quelle).

Herzog Domenico Napoleone Orsini

Herzog Domenico Napoleone Orsini (*1948) hatte bereits 1993 Kontakte zur rechten Partei Lega Nord geknüpft (Quelle). Die Partei wurde 1989 gegründet und ist derzeit die drittstärkste Partei in Italien. Im Ausland ist sie vor allem für den rechtspopulistischen Parteichef Matteo Salvini bekannt.

Herzog Domenico Napoleone Orsini hatte in den 90er Jahren Kontakte zu Tullio Cannella, der die politische Bewegung „Sicilia Libera“ führte. Cannella und seine Bewegung waren eng mit Leoluca Bagarella verbunden, einer der führenden Köpfe der Cosa Nostra. (Quelle: 1 und 2) Die Cosa Nostra gilt als eine der mächtigsten Mafiaorganisationen der Welt.

Die Bewegung Sicilia Libera war auch mit der Lega Nord verbunden (Quelle). Der Lega Nord und deren Parteichef Matteo Salvini wird heute immer noch vorgeworfen, mit der Mafia verbunden zu sein (Quelle: 1 und 2). 2012 gab es Hinweise darauf, dass einzelne Mitglieder der Lega Nord Kontakte zur Ndrangheta haben, eine der mächtigsten Mafiaorganisationen der Welt (Quelle). Im Parteiprogramm der Lega von 2018 kommt das Thema Mafia und Korruption nicht vor (Quelle). Ich geh aber davon aus, dass alle grossen Parteien in Italien von der Mafia infiltriert sind.

Die Mafia-Frontorganisation Sicilia Libera war auch mit der ehemaligen Partei Forza Italia verbunden, die von Silvio Berlusconi gegründet und geführt wurde. Die Bewegung Sicilia Libera war angeblich auch mit Freimaurern und Geheimdiensten verbunden. (Quelle)

Herzog Domenico Napoleone Orsini traf Licio Gelli (nach eigenen Angaben traf er ihn zweimal). (Quelle) Licio Gelli war der Grossmeister der italienischen Freimaurerloge Propaganda Due (P2), die mit der Mafia verbunden war und in der führende italienische Geheimdienstler Mitglied waren. Die P2-Loge wurde 1877 gegründet und 1982 aufgelöst und verboten. Sie ist somit die einzige Freimaurerloge, die in der heutigen Zeit als illegal, kriminell und staatsgefährdend gilt. Der Geheimbund hatte Pläne für einen Staatsstreich entwickelt und war mit den Terroranschlägen in den 1970er Jahren in Italien verbunden, was in gerichtlichen Untersuchungen bestätigt wurde. Dies führte zum Verbot der Loge. (Mehr zur P2-Loge)

Der ehemalige italienische Präsident und Milliardär Silvio Berlusconi war Mitglied der Freimaurerloge P2 (Quelle: 1 und 2).

Das ehemalige Oberhaupt der italienischen Königsfamilie, Viktor Emanuel von Savoyen, war ebenfalls Mitglied der P2-Loge (Quelle: 1 und 2).

Am 4. Februar 1994 führte Herzog Domenico Napoleone Orsini drei Telefonate mit mafiaverbundenen Personen. Erst rief er den oben erwähnten Mafiahandlanger Tullio Cannella von der Bewegung Sicilia Libera an. Danach rief er in einer Villa von Silvio Berlusconi an. Zuletzt rief er Marcello Dell’Utri an, mit dem er noch weitere Male telefonierte. (Quelle) Marcello Dell’Utri ist ein ehemaliger Politiker und war ein enger Geschäftspartner von Silvio Berlusconi. Marcello Dell’Utri wurde 2004 zu neun Jahren Haft verurteilt, weil er mit der Mafia zusammenarbeitete. Ihm war vorgeworfen worden, als Bindeglied zwischen der Mafia und der politischen und wirtschaftlichen Elite Italiens gewirkt zu haben. (Quelle) 2018 wurde er zu 12 Jahren Haft verurteilt. Marcello Dell’Utris hatte Kontakt zu hochrangigen Mitgliedern der sizilianischen Mafia. (Quelle)

Silvio Berlusconi ist der Patenonkel von Isabella Orsini, bei der aber unklar ist, ob sie aus der Adelsfamilie Orsini kommt. Isabella Orsini heiratete in die belgische Uradelsfamilie Ligne. (Quelle)

Herzog Domenico Napoleone Orsini heiratete die Tochter des französisch-jüdischen Bankiers Antoine Bernheim (Quelle: 1 und 2). Bernheim gehörte zur Führungsclique von Lazard. Lazard ist eine führende US-amerikanische Investmentbank, die aber traditionell mit der französischen Elite verbunden ist. Sie wurde von den französisch-jüdischen Familien Lazard und Weill gegründet. Antoine Bernheim half den französischen Milliardärsfamilien Arnault und Bolloré beim Aufbau ihrer Familienkonzerne. Er begann seine Karriere beim Unternehmen der französisch-jüdischen Milliardärsfamilie Wertheimer, die auch mit ihm verwandt war. Die Bankengründerfamilie Lazard gehört zu den Vorfahren der heutigen Wertheimer Familie.

Die Heirat von Herzog Domenico in die Bernheim Familie könnte dazu beitragen, dass sich das Verhältnis zwischen Vatikan und Judentum verbessert. Übrigens heiratete die päpstliche Adelsfamilie Aldobrandini-Borghese 1974 in die Rothschild Familie, die berühmteste jüdische Familie der Welt.

Herzog Domenico und seine Frau waren 2012 in Paris auf einer Feier der nicht amtierenden Königsfamilie von Sizilien. Auf der Feier waren Mitglieder der Königsfamilien von Belgien, Luxemburg, Liechtenstein und Mitglieder der nicht amtierenden Königsfamilien von Tunesien und Württemberg sowie Mitglieder der Hochadelsgeschlechter Orléans, Bonaparte, Bourbon-Parma, Fürstenberg und Hohenberg. Der französische Milliardär Laurent Dassault war auch da. (Quelle)

Weitere bemerkenswerte Familienmitglieder

Flaminia Orsini kommt aus der Orsini Familie. Sie ist mit Lapo Elkann befreundet. (Quelle) Lapo kommt väterlicherseits aus der jüdischen Elkann Familie und mütterlicherseits aus der italienischen Milliardärsfamilie Agnelli. Die Agnelli Familie gilt als die mächtigste Familie der italienischen Wirtschaftselite. Die Agnellis heirateten 2009 in die päpstliche Uradelsfamilie Caetani (Quelle: 1 und 2) Die Agnellis heirateten im 20. Jahrhundert zweimal in die italienische Uradelsfamilie Caracciolo. (Quelle: 1 und 2). Die Orsinis hatten im letzten Jahrtausend mehrfach in die Familien Caetani und Caracciolo geheiratet.

Flaminia Orsini war 2019 auf einer Veranstaltung, bei der folgende Personen anwesend waren:

  • Der britische Prinz Harry.
  • Franco Bernabè. Er arbeitete für die Rothschild Bank und war im Lenkungsausschuss der Bilderberg-Treffen. Er war CEO von Telecom Italia und Eni, zwei der grössten italienischen Unternehmen. Eni ist einer der grössten Öl- und Gaskonzerne der Welt. Bernabè war Direktor von PetroChina, eine Tochterfirma des chinesischen Ölkonzerns CNPC. CNPC war 2021 nach Umsatz das viertgrösste Unternehmen der Welt.
  • Augusto Minzolini. Der Expolitiker und Journalist ist seit Juni 2021 Chef der Il Giornale, eine der wichtigsten italienischen Zeitungen. Sie wird von der Berlusconi Familie kontrolliert. Augusto Minzolini unterstützte über seine Berichterstattung als Journalist den italienischen Präsidenten Silvio Berlusconi und gilt als ein Hofberichterstatter von Berlusconi.
  • Ginevra Odescalchi. Ihrem Namen nach könnte sie aus der päpstlichen Adelsfamilie Odescalchi kommen.

(Quelle)

Der Innenarchitekt Alvise Orsini kommt aus der Orsini Familie. (Quelle) Sein Ehemann ist der Belgier Geoffroy van Raemdonck (es ist vermutlich die erste Homoehe im päpstlichen Adel). Geoffroy van Raemdonck ist derzeit CEO der US-amerikanischen Luxuskaufhauskette Neiman Marcus, die von amerikanisch-jüdischen Geschäftsleuten gegründet wurde. Geoffroy war Präsident der europäischen Abteilung des US-amerikanischen Modekonzerns Ralph Lauren, der von der amerikanisch-jüdischen Milliardärsfamilie Lauren kontrolliert wird. Bei der Hochzeitsfeier von Alvise Orsini und Geoffroy in Italien war der jugoslawische Prinz Dimitri zu Gast sowie auch Gräfin Georgina Brandolini d’Adda aus dem italienischen Uradel (Quelle). Alvise Orsini und Geoffrey haben eines ihrer Kinder nach dem römischen Kaiser Hadrian (herrschte im 2. Jahrhundert) benannt (Quelle).

Prinz Raimondo Orsini

Prinz Raimondo Orsini (1931-2020) hatte ein romantisches Verhältnis mit Soraya Esfandiary-Bakhtiary, die aus einer persischen Aristokratenfamilie kam. Soraya war Kaiserin des Irans, da sie Mohammad Reza Pahlavi heiratete, welcher der letzte Monarch von Persien/Iran war. (Quelle) Soraya hatte auch ein romantisches Verhältnis mit dem deutschen Industriellen Gunter Sachs, ein Verwandter der geadelten deutschen Unternehmerfamilie Opel (Quelle). Auf Soroyas Beerdigung waren Mitglieder der ehemaligen iranischen Kaiserfamilie Pahlavi sowie Mitglieder der europäischen Hochadelsfamilien Bourbon-Sizilien, Savoyen, Oldenburg-Hohenzollern, Orléans, Fürstenberg und Hohenlohe-Langenburg (Quelle: 1 und 2).

Prinz Raimondo Orsini kannte Ferdinand/Ferdinando, den Herzog von Castro (Foto Nr. 32). Ferdinand kommt aus der Hochadelsfamilie Bourbon-Sizilien, die von 1816 bis 1860 die Königsfamilie von Sizilien war. Ferdinand war eines der beiden Oberhäupter des Konstantinordens. Die Familie Bourbon-Sizilien führt seit fast 300 Jahren den Konstantinorden. Der Vatikanorden besteht mindestens seit dem Jahr 1190. Der Legende nach wurde der Orden im Jahr 313 vom römischen Kaiser Konstantin I. gegründet.

Prinz Raimondo Orsini heiratete 1977 die georgische Prinzessin Kethevane Bagrationi Moukhrani (Ketevan Bagration von Mukhrani), mit der er vier Kinder hatte. (Quelle) Sie war georgische Botschafterin beim Heiligen Stuhl. Die Mukhrani Familie gehört zur Uradelsdynastie der Bagratiden (Bagrationi), die vom 9. bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts über Georgien herrschte. Der Legende nach waren ihre Vorfahren im 6. Jahrhundert von Palästina in den Kaukasus gezogen, wo sie in Herrscherfamilien heirateten und selbst zur georgischen Herrscherfamilie aufstiegen. Sie sind bis heute mit der Führung der Georgisch-Orthodoxen-Kirche verbunden und kennen auch Ilia II., den derzeitigen Patriarch der Georgisch-Orthodoxen-Kirche. Patriarch Ilia schlug sogar vor, die georgische Monarchie wiederzubeleben mit den Bagratiden als Königsfamilie (Quelle). Die Georgisch-Orthodoxe-Kirche ist das führende Gotteshaus in Georgien. Die Mukhrani Familie heiratete 1948 in die russische Zarenfamilie (Quelle). In ihrer Zeit als Herrscher von Georgien behaupteten die Bagratiden von König David abzustammen.

Anmerkung: Der mythologische König David soll vor 3000 Jahren gelebt haben und er wird in den heiligen Schriften des Christen- und Judentums sowie im Koran erwähnt. Er war König von Juda, zu dem auch die Heilige Stadt Jerusalem gehörte. Die Dynastie der Davididen soll noch bis ins 6. Jahrhundert vor Christus über Juda geherrscht haben. Davids Sohn König Salomo soll der Erbauer des salomonischen Tempels gewesen sein, der bis zu seiner Zerstörung im 6. Jahrhundert vor Christus auf dem bis heute heiligen Tempelberg in Jerusalem stand. Die Freimaurer, die Templer und die Rosenkreuzer führen ihre Ursprünge auf den Tempelbau zurück. Nach Angaben der Evangelien nach Matthäus und Lukas des Neuen Testaments war der weltberühmte Jesus Christus ein Nachfahre von König David. Jesus Vater Josef (der vermutlich biologische Vater des angeblichen Gottessohn) soll von den Davididen abstammen. Die Stammlinien in den beiden Evangelien unterscheiden sich, aber beide führen den Davididen Serubbabel als Vorfahren auf. (Quelle) Dieser soll im 6. Jahrhundert vor Christus den zerstörten Tempel wieder aufgebaut haben (der 600 Jahre später wieder zerstört wurde). Die Symbolik der Zerstörung des Tempels und die Idee eines geistigen Wiederaufbaus ist eine Komponente der schottischen Hochgrade in der Freimaurerei (Quelle). Jesus wird als der Messias bezeichnet. Nach der christlichen Überlieferung ist der Messias der Sohn Gottes. Die jüdische Überlieferung, die älter als das Christentum ist, hatte die Ankunft des Messias vorausgesagt. Nach der jüdischen Überlieferung ist der Messias aber nicht der Sohn Gottes, sondern der rechtmässige, von Gott eingesetzte König der Juden, der von König David (oben erwähnt) abstammen muss. Der Messias soll den zerstörten Tempel wieder aufbauen. Zur Zeit als Jesus geboren wurde, war die Dynastie der Herodianer die Herrscher von Jerusalem. Sie waren keine Nachkommen der Davididen. Daher wäre Jesus mit seinem königlichen Blut der rechtmässige König der Juden gewesen und wurde daher als Messias bezeichnet. Vielleicht liess König Herodes deshalb alle männlichen Kleinkinder in Bethlehem ermorden, wo sich der geborene Messias aufhielt. König Herodes wollte damit den legitimen Thronfolger ausschalten. Es gab womöglich mehrere Könige, welche die Davididen wieder auf den Thron bringen wollten und daher Kontakt zu Jesus suchten (Legende der Heiligen Drei Könige).

Raimondos Sohn Lelio Niccolò Orsini d’Aragona (*1981) machte seinen Bachelor an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom. Er leitet ein Immobilienunternehmen der Orsini Familie. Er ist Präsident einer italienisch-georgischen Vereinigung und vertritt Georgien im Vatikanstaat und beim Heiligen Stuhl. Er vertritt den Konstantinorden als Delegierter in Rom und Latium. (Quelle) Er und seine Eltern waren auf einer Hochzeit der deutschen Hochadelsfamilien Hohenzollern und Isenburg. Auf der Hochzeit waren Mitglieder der Königsfamilien von Grossbritannien, Österreich, Schweden, Russland, Luxemburg sowie Mitglieder der deutschen Hochadelsfamilien Sachsen-Coburg-Gotha, Lippe, Anhalt, Baden, Solms, Löwenstein-Wertheim und Schönburg. (Fotos)

Prinz Lelio Niccolò Orsini d’Aragona und seine Mutter waren im Dezember 2021 bei einer Heiligen Messe des Konstantinordens. Bei der Messe waren auch Mitglieder der italienischen Adelsfamilien Colonna, Caracciolo, del Drago und Gonzaga. (Quelle

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

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