Haus Saud

Die arabische Dynastie der Sauds existiert etwa seit 1735 und ist seit 1932 die Königsfamilie des Königreichs Saudi-Arabien, das im selben Jahr gegründet wurde. Die britische Elite unterstütze die Machtübernahme der Sauds bereits seit dem Jahr 1915 (Quelle).

Es gibt bis heute Treffen zwischen der britischen Königsfamilie und der saudischen Königsfamilie (Quelle: 1 und 2). Mitglieder des saudischen Königshauses trafen Mitglieder der Königsfamilien von Spanien, Belgien, Norwegen, Schweden und Liechtenstein (Quelle: 1, 2, 3, 4, 5).

Der derzeitige saudische Kronprinz traf auch US-amerikanische Milliardäre wie Bill Gates, Jeff Bezos, Rupert Murdoch, Michael Bloomberg, Lloyd Blankfein, Mark Zuckerberg und noch weitere (Quelle: 1, 2, 3)

Das Haus Saud besteht aus etwa 15 000 lebenden Familienmitgliedern (sie bekommen sehr viele Kinder), deren Gesamtvermögen auf bis 1,4 Billionen US-Dollar geschätzt wird (Quelle).

Saudi-Arabien ist das Land mit den zweitgrössten Erdölreserven und war der grösste Ölexporteur der letzten Jahre. Das Land besitzt geschätzt 16 Prozent der weltweiten Ölreserven. Saudi-Arabien ist zudem das Land mit den fünfgrössten Erdgasreserven. Das grösste Öl- und Gasunternehmen des Landes ist Saudi Aramco. Es ist eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. 2019 erreichte es einen Wert von 2 Billionen US-Dollar. Derzeit ist Saudi Aramco das profitabelste Unternehmen der Welt. Es befindet sich im Besitz der saudischen Regierung bzw. der Königsfamilie.

Prinz Talal bin Abdulaziz Al Saud (1931-2018) heiratete eine Tochter von Riad Al Solh. Riad war der erste Ministerpräsident des Libanons. Riad heiratete eine Schwester von Saadallah al-Jabiri, der zweimal Ministerpräsident von Syrien war. Eine weitere Tochter von Riad heiratete Prinz Moulay Abdallah aus der marokkanischen Königsfamilie. (Quelle) Die Sauds sind über Heiraten mit der katarischen Herrscherfamilie verbunden (Quelle). 2011 gab es eine Heirat zwischen der saudischen und der bahrainischen Königsfamilie (Quelle).

Zur Zeit entstammen etwa 5000 lebende Prinzen der Dynastie der Saud, die alle grosszügige Alimente vom Staat erhalten. Mehrere sind als Unternehmer und Finanzinvestoren tätig oder arbeiten für saudische Banken und Unternehmen. Die saudischen Banken sind die grössten Banken des Nahen Ostens. Manche Prinzen arbeiteten auch für westliche Grossbanken. Der grösste Teil der saudischen Grossbanken ist im Besitz des Staates, also der Königsfamilie. Einige sind aber auch mit westlichen Banken verbunden, die Anteile besitzen.

Die erste Bank des Königreichs war die 1926 gegründete Saudi Hollandi Bank, die anfangs auch als Zentralbank für Saudi-Arabien fungierte. Sie besteht bis heute und ist eine der führenden Banken des Landes. 2016 änderte sie ihren Namen in Alawwal Bank um. Ursprünglich war sie ein Zweig der „Niederländischen Handelsgesellschaft“, die vom niederländischen König Wilhelm I. gegründet wurde. Später war sie mit der niederländischen ABN Bank verbunden, die aus der „Niederländischen Handelsgesellschaft“ entstand. Die niederländische Elite ist traditionell mit dem Öl- und Gaskonzern Shell verbunden, der seit über 75 Jahren in Saudi-Arabien aktiv ist.

Mehrere Prinzen aus dem Haus Saud waren an der „Royal Military Academy Sandhurst“ in Grossbritannien. Sie ist die wohl elitärste Militärakademie der Welt. Neben vielen britischen Adligen waren fast alle noch amtierenden Königsfamilien der Welt an der Akademie vertreten. Hier eine nicht vollständige Liste der bemerkenswerten Absolventen. Vermutlich erlernen sie dort Kenntnisse über Kriegsführung sowie Verwaltung und Kontrolle von Militär und Geheimdiensten.

Verbindungen zum islamistischen Terror

Die Sauds sind eng mit der Bin Laden Familie verbunden. Diese gründete und kontrolliert die Saudi Binladin Group, ein saudischer Baukonzern. Das bekannteste Mitglied der Familie ist Osama bin Laden, das ehemalige Oberhaut der Al-Qaida. (Quelle) 2009 wurde das Vermögen der Unternehmerfamilie Bin Laden auf 7 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). Ihr Baukonzern baute Paläste, Moscheen und Städte im Auftrag des saudischen Königshauses (Quelle).

Ein ehemaliger Agent der Al-Qaida sagte Ende der 90er Jahre aus, dass Mitglieder der saudischen Königsfamilie die Hauptspender des Terrornetzwerkes seien. (Quelle)

Im Zeitraum 1950 bis 1980 galt Salim Ahmed bin Mahfouz als der persönliche Bankier der saudischen Königsfamilie. Er gründete die National Commercial Bank, die grösste saudische Bank. Sein Sohn Khalid bin Mahfouz war Milliardär. Khalid wurde verdächtigt an Osama Bin Laden und seine Al-Qaida gespendet zu haben. Er besass Mitte der 80er Jahre 30 Prozent der Bank BCCI und wurde Direktor der Bank. Sie wurde wenige Jahre später aufgelöst, da sie in diverse illegale Aktivitäten verwickelt war, unter anderem Geldwäsche für Terroristen und Waffenhändler. (Quelle) Die Gründung der Bank wurde grösstenteils von der Al Nahyan Familie finanziert (die Herrscherfamilie von Abu Dhabi). Nach einem Bericht, der 2002 von Terrorexperten verfasst wurde, sei Khalid bin Mahfouz einer der wichtigsten saudischen Sponsoren des Terrorismus. Auch der Milliardär Sulaiman Al Rajhi wird im Bericht als wichtiger Terrorfinanzier aufgeführt. (Quelle) Er gründete die Al-Rajhi Bank, die zweitgrösste saudische Bank. Der Bank wurde mehrfach vorgeworfen Dienstleistungen für Terroristen zu erbringen (Quelle). Die Bank wird bis heute von der Al Rajhi Familie geführt. Sulaiman Al Rajhi erhielt eine Auszeichnung vom saudischen König (Quelle).

Saudi-Arabien gilt als einer wichtigsten Finanziers des islamistischen Terrors (Quelle). Dennoch ist das Land ein wichtiger Verbündeter der Westlichen Welt und paradoxerweise auch ein wichtiger Partner der USA im Krieg gegen den internationalen Terror. Der Krieg gegen den Terror wurde von den USA ausgerufen aufgrund der Terroranschläge vom 11. September 2001. Von den 19 Attentätern waren 15 saudische Staatsbürger. Osama bin Laden, dessen Verwandtschaft die saudische Königsfamilie kennt, gilt als der Drahtzieher der Anschläge. Es bestand von Anfang an der Verdacht, dass Teile des saudischen Staatsapparats in die Anschläge verwickelt waren oder im voraus über diese bescheid wussten. Doch die US-Regierung und die CIA nahmen die Saudis in Schutz. Bob Graham, der ehemalige US-Senator und Gouverneur von Florida, sagte in einer eidesstattlichen Erklärungen, es gebe Beweise für die Unterstützung der Terroristen durch die saudische Regierung. Er sagte in dieser Erklärung auch, das FBI (amerikanischer Inlandsgeheimdienst) versuche die Beteiligung der Saudis zu vertuschen. (Quelle) Viele Verschwörungstheoretiker glauben, dass die Anschläge vom 11. September vom amerikanischen Geheimdienst ausgeführt wurden. Ich selbst glaube nicht, dass die US-Elite dieses Risiko eingegangen wäre. Ich denke die US-Elite hat die verbündete saudische Elite gefragt, ob nicht sie und ihre Al-Qaida einen Terroranschlag in den USA organisieren und ausführen könnten. Das wäre aus meiner Sicht schlauer und weniger risikoreich gewesen.

In Saudi-Arabien und anderen arabischen Monarchien kommt es auch zu islamistischen Terroranschlägen. Die saudische Elite und andere arabische Monarchien missbrauchen Anti-Terror-Gesetze zur Unterdrückung von Opposition und friedlichen Protesten, zur Massenüberwachung, zur Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit sowie zur Abschaffung der Rechte von inhaftierten Personen (Quelle: 1 und 2). In Saudi-Arabien gelten Gesetze, die Kritik an der Regierung und andere friedliche Protestaktionen faktisch mit Terrorismus gleichsetzen (Quelle).

Saudi-Arabien legitimiert seine seit 2015 bestehende Militärintervention im Jemen unter anderem mit der Begründung, man wolle den islamistischen Terror bekämpfen. Es gibt aber geheime Abkommen zwischen der saudischen Regierung und der Al-Qaida bezüglich des Bürgerkrieges in Jemen. Die USA soll darüber bescheid wissen und hält sich mit Drohnenangriffen gegen die Al-Qaida im Jemen (AQAP) zurück. Die USA, Saudi-Arabien und die Al-Qaida arbeiten scheinbar zusammen im Kampf gegen die Huthi-Rebellen. (Quelle) Angenommen die Al-Qaida und weitere islamistische Terrororganisationen werden von der saudischen Elite und deren Geheimdiensten gesteuert, dann werden die Saudis die Terroristen bei militärischen Konflikten für ihre Interessen einsetzen.

Die Al-Qaida ist zudem über die eng verbundenen Taliban in Afghanistan der vermutlich grösste Opiumproduzent der Welt (Quelle). Aus Opium wird Heroin hergestellt. Die Al-Qaida und die Taliban sind als Produzenten mit den grossen Drogenhändlern aus der organisierten Kriminalität verbunden. Sie entführen auch Frauen und Mädchen für Menschenhändler (Quelle: 1, 2, 3). Afghanistan hat ein grosses Problem mit Menschenhandel. Der dortigen Regierung wird vorgeworfen, dass sie zu wenig dagegen unternehme. Minderjährige Sexsklaven sind in Afghanistan unter wohlhabenden und mächtigen Männern nicht selten (Bacha bazi). Auch der Polizeiapparat des Landes ist mit organisiertem Kindesmissbrauch verbunden. Opfer von Menschenhandel berichteten, dass beim Versuch die Täter anzuzeigen die Beamten sich entweder weigerten zu ermitteln oder dafür Sex als Gegenleistung verlangten. Viele Opfer von Menschenhandel wurden festgenommen, inhaftiert, bestraft und vergewaltigt, wenn sie die Menschenhändler Anzeigen wollten (das wird andere Opfer davon abschrecken Anzeige zu erstatten). Die Menschenhändler aus Afghanistan verkaufen afghanische Sex- und Arbeitssklaven in Nachbarländern und in den Golfstaaten (darunter Saudi-Arabien). (Quelle: 1 und 2)

Die Al-Qaida war oder ist noch immer mit der albanischen Mafia verbunden (Quelle). Die Al-Qaida war auch mit der albanischen paramilitärischen Organisation UÇK verbunden (Quelle). Einzelne Teile der UÇK waren wiederum eng mit der albanischen Mafia verbunden.

Zur Liste der mächtigsten Familien der Welt

Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

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