Arnault Familie

Die französische Arnault Familie ist mit ihrem derzeitigen Vermögen von 190 Milliarden US-Dollar eine der reichsten Familien der Welt (Quelle). Bernard Arnault (*1949) ist Vorsitzender von LVMH, dem weltweit führenden Luxusgüterkonzern. LVMH gehört zu den grössten Unternehmen Frankreichs. Zwei seiner Kinder sind ebenfalls in der Konzernführung vertreten. 2019 hielt die Familie 40,8% der Anteile am Unternehmen.

Neben Modemarken, Schmuck und Uhren besitzt LVMH auch Spirituosen wie den Belvedere Wodka, den Hennessy Cocnag, den Dom Pérignon Champagner und noch weitere. Die Alkoholindustrie macht ein Grossteil ihres Geldes mit Süchtigen.

LVMH ist auch in der Medienindustrie tätig. Der Konzern besitzt derzeit Le Parisien, die grösste Tageszeitung Frankreichs. Auch die viel gelesene Wirtschaftszeitung Les Échos gehört zum Konzern. LVMH besitzt auch die etwas kleinere Wochenzeitung Investir, die sich auf Wirtschaft und Aktienmärkte konzentriert.

Die Arnault Familie hält Anteile an den französischen Grosskonzernen Carrefour (5,43%) und Hermès (1,87%). Über Investmentfonds investiert die Familie zudem in Start-up-Unternehmen. 1999 investierte Bernard Arnault 30 Millionen US-Dollar in Netflix, das damals noch ein kleines, unbekanntes Unternehmen war (Quelle).

Freunde und Bekannte der Familie Arnault

Delphine Arnault (*1975) ist Bernards Tochter. Sie hat persönlichen Kontakt zu Brigitte Macron, der Ehefrau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Brigitte Macron ist Lehrerin und unterrichtete Frédéric und Jean Arnault, beides Söhne von Bernard Arnault. (Quelle)

Die Arnault Familie kennt die Politikerin Bernadette Chirac, die von 2010 bis 2019 in der Führung von LVMH vertreten war. Sie ist die Witwe des verstorbenen Jacques Chiracs, der von 1995 bis 2007 Präsident von Frankreich war. Bernadette besuchte 2005 die Hochzeit von Delphine Arnault. Der spätere Präsident Nicolas Sarkozy war ebenfalls auf der Hochzeit. (Quelle)

Langjähriges Mitglied der LVMH-Führung ist Nicolas Bazire. Er besuchte das Bilderberg-Treffen (Quelle). Er war geschäftsführender Gesellschafter der „Rothschild et Cie Banque“, eine französischen Bank der Rothschild Familie (Quelle). Er war 2008 Trauzeuge bei der dritten Heirat des französischen Präsidenten Sarkozy (Quelle). Bernard Arnault war 1996 bei Sarkozys zweiter Heirat Trauzeuge (Quelle). Bernard kannte somit Sarkozy schon mindestens elf Jahre bevor dieser Präsident wurde und hat demnach ein gutes Verhältnis zu ihm.

Zum Aufsichtsrat von LVMH gehört die Kanadierin Marie-Josée Kravis, die derzeit auch Vorsitzende des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Treffen ist (Quelle). Ihr Mann ist der amerikanisch-jüdische Milliardär Henry Kravis, der in den letzten Jahren immer das Bilderberg-Treffen besuchte (Quelle). Er ist Gründer und Vorsitzender von KKR, einer grossen US-amerikanischen Beteiligungsgesellschaft.

Bernard Arnault war 35 Jahre lang mit dem verstorbenen Albert Frère befreundet (Quelle). Der Milliardär Albert Frère gehörte zu den wichtigsten Akteuren der belgischen Elite. Die Frère Familie ist eng mit der Desmarais Familie verbunden, die zu den mächtigsten Kanadiern gehören. Bernard Arnault kennt Paul Desmarais Junior persönlich (Foto).

Delphine und Antoine Arnault kennen Beatrix D’Orléans aus dem französischen Hochadel (Foto). Das Haus Orléans ist eine der drei nicht amtierenden Königsfamilien Frankreichs.

Bernard Arnault kannte den inzwischen verstorbenen Baron Guy de Rothschild (Fotos: 1 und 2). Er kennt auch Baronin Philippine de Rothschild (Foto).

Bernard Arnault war mit dem verstorbenen Peter Munk befreundet. Der kanadisch-jüdische Geschäftsmann gründete den Bergbaukonzern Barrick Gold, der zu den grössten Goldproduzenten der Welt gehört. Zu Peter Munks Freunden gehörten übrigens auch der britische Prinz Charles und der kanadische Premierminister Brian Mulroney sowie der arabische Waffenhändler Adnan Khashoggi. (Quelle) Munk war auch auf einer Russlandreise zusammen mit Nathaniel Rothschild, Baron Peter Mandelsohn (britischer Politiker) und Oleg Deripaska (russischer Oligarch) (Quelle).

Bernard Arnaults Exfrau und Mutter der Kinder war (oder ist) mit Patrice de Maistre verheiratet. Mütterlicherseits kommt Patrice aus der Japy Familie, einer französischen Industriellenfamilie des 19. Jahrhunderts. Patrice war der Vermögensverwalter der verstorbenen Liliane Bettencourt, die zu Lebzeiten als die reichste Frau der Welt galt.

Bernard Arnault unterhält eine langjährige und gute Beziehung zur Lagardère Familie, die einen der grössten französischen Medienkonzerne kontrolliert (Quelle).

Bernard Arnault kennt Sidney Toledano, der zur Führung von LVMH gehört. Toledano kommt aus einer marokkanisch-jüdischen Familie. Er erhielt einen Orden vom marokkanischen König. Er ist ein Freund von Arielle de Rothschild (Foto). Er kennt auch Edouard und David Rothschild (Foto).

Die Lazard Bank war als Finanzier und Berater am Aufbau von LVMH beteiligt (Quelle). Lazard ist eine US-amerikanische Bank, die aber traditionell mit der französischen Elite verbunden ist. Sie wurde von den französisch-jüdischen Familien Lazard und Weill gegründet, die in viele Familien der französischen Elite heirateten. Arnault kennt Michel David-Weill, dessen Familie lange Zeit die Lazard Bank führte (Quelle). Der Lazard-Bankier Antoine Bernheim war am Aufbau des LVMH-Konzerns beteiligt. Er kannte Bernard Arnault persönlich (Foto). Bernheim unterstütze auch den Aufbau des Konzerns der französischen Milliardärsfamilie Bolloré. Er begann seine Karriere beim Unternehmen der französisch-jüdischen Wertheimer Familie, die auch mit ihm verwandt war und heute eine der reichsten Familien Frankreichs ist. Die Lazard Familie, die die Lazard Bank gegründet hatte, sind Vorfahren der heutigen Wertheimer Familie.

Hubert Védrine war im Vorstand von LVMH (Quelle). Der französische Politiker war zwischen 1997 und 2002 Aussenminister. Er war Generalsekretär des Élysée-Palastes als der Völkermord in Ruanda stattfand. Auszug aus Wikipedia: Im Verlauf und im Nachgang der Ereignisse wurden die Vereinten Nationen (UN) und Staaten wie die USA, Großbritannien und Belgien wegen ihrer Untätigkeit kritisiert. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, aus welchen Gründen eine frühzeitige humanitäre Intervention nicht erfolgte, beziehungsweise warum die vor Ort stationierten Friedenstruppen der Vereinten Nationen, die United Nations Assistance Mission for Rwanda (UNAMIR), bei Ausbruch der Gewalt nicht gestärkt, sondern verkleinert wurden. Gegen Frankreich wurde überdies der Vorwurf erhoben, sich an den Verbrechen beteiligt zu haben.

Hubert Védrine war in dieser Zeit wie gesagt ranghoher Beamter. Monate nachdem der Völkermord begann, bekamen einzelne französische Soldaten den Auftrag, diejenigen zu bewaffnen, die gerade einen Völkermord begingen. Hubert Védrine wusste von dem Befehl und bestätigte ihn schriftlich (Quelle).

Zur Liste der mächtigsten Familien der Welt

Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

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