Fraser Clan

Der schottische Clan Fraser besteht seit über 850 Jahren. Aus der Familie gingen zwei separate Clans hervor, die Frasers von Philorth und die Frasers von Lovat. Beide Clans haben einen eigenen Clan-Chef.

Alexander Fraser (1604–1693) erbte von der Familie seiner Mutter einen schottischen Adelstitel und wurde zum 11. Lord Saltoun. Seither stellen seine Nachkommen den Lord Saltoun, der gleichzeitig auch der Clan-Chef des Fraser-Clans ist. Alexander Fraser war Abgeordneter im schottischen Parlament. Im 13. Jahrhundert hatte sich das erste Parlament Schottlands gebildet. Damit gehörte es zu den weltweit ersten Parlamenten im Mittelalter.

Sir Alexander Fraser (starb 1332) war der Kämmerer des schottischen Königs Robert Bruce. Er heiratete eine Schwester des Königs. Vermutlich war er der Erste aus dem Fraser-Clan, der zur obersten Riege der schottischen Elite gehörte. Sein gleichnamiger Bruder begründete einen eigenen Clan, den Clan Fraser von Lovat. Dessen Clan-Chefs tragen seit Mitte des 15. Jahrhunderts den schottischen Adelstitel Lord Lovat. Seit 1837 besitzen sie zudem den britischen Titel eines Barons.

Wie es für schottische Clans üblich ist, heiraten die beiden Fraser-Clans seit ihrem Bestehen in andere Clans ein. Dadurch sind sie mit vielen aus dem schottischen Adel verwandt.

Freimaurerei

Der Clan-Chef Alexander Fraser (1851–1933) war, je nach Definition, der 18. oder 19. Lord Saltoun. Er gehörte den Freimaurern an. Er war Grossmeister der Grossloge von Schottland und leitete somit die Freimaurerei in Schottland. Die schottische Grossloge besteht seit 1736. Fast alle Grossmeister der Loge waren adlige Clanmitglieder und viele davon waren Clan-Chefs. Die Freimaurerei entstand vermutlich in Schottland.

Lord Alexander Fraser war Grosskommandant (Vorsitzender) des Obersten Rates der schottischen Freimaurer. Nur Freimaurer, die den 33. Grad erreichen (den höchsten Grad), können dem Obersten Rat beitreten. Der Oberste Rat in Schottland wurde 1846 gegründet. Er besteht aus neun Personen. Die vom Rat verwalteten Freimaurergruppen sind in 12 Ländern auf der ganzen Welt aktiv. (Stand: 2022) Der Grosskommandant des Rates vertritt die schottische Freimaurerei bei Obersten Räten in anderen Ländern. Inzwischen haben viele Länder einen Obersten Rat, bestehend aus Hochgradfreimaurern. Es gibt die Obersten Räte nicht nur in Europa und den USA, sondern auch in Ländern Lateinamerikas, Afrikas, des Nahen Ostens, Asiens und Ozeaniens.

Anmerkung: Der grösste Teil aller Freimaurer sind keine Hochgrad-Maurer. Genaue Zahlen gibt es zum Beispiel in der Schweiz. Von den schweizerischen Freimaurern, die den schottischen Ritus praktizieren, befinden sich derzeit 3500 Mitglieder im 1. bis 3. Grad, während nur 900 Mitglieder den 4. Grad erreichten. In der Schweiz darf der Kreis aus Freimaurern, die den 33. Grad (den höchsten Grad) erreichen, aus maximal 99 Personen bestehen. Der Oberste Rat der schweizerischen Freimaurer darf maximal 33 Personen umfassen. (Stand: 2025)

Lord Alexander Fraser war auch Grossmeister des Templerordens in Schottland. Mehrere der Grossmeister kamen aus schottischen Clans und ein paar waren Clan-Chefs. Hierbei handelt es sich um den freimaurerischen Templerorden. Es gibt noch weitere Orden, die sich als Templer bezeichnen, aber die Templer in der britischen Freimaurerei sind aus meiner Sicht der interessanteste Templerorden in der heutigen Zeit. Über diesen Orden ist nur wenig bekannt und es ist unklar, ob eine Verbindung zum Templerorden aus dem 12. Jahrhundert besteht. Der Templerorden von damals war unter anderem in Schottland aktiv. Er gilt als möglicher Vorläufer der Freimaurerei.

Anmerkung: Der freimaurerische Templerorden nimmt nur christliche Master Masons und Royal Arch Masons auf. Das bedeutet, dass man den 4. Grad im York-Ritus und den 3. Grad im schottischen Ritus erreicht haben muss. Wer diese Grade erreicht, kann dem Templerorden beitreten. Wenn man noch Mark Master Mason wird, hat man Anspruch auf eine Mitgliedschaft im „Order of Royal and Select Masters“ (Orden der königlichen und auserwählten Meister), auch bekannt als kryptische Freimaurer. Die Mitgliedschaft bei den britischen Tempelrittern ermöglicht einem Beitritte in noch weitere Orden. Die obersten beiden Orden in der Hierarchie sind die „Knights Beneficent of the Holy City“ und der „Order of Holy Wisdom“.

Neben seiner Tätigkeit als Freimaurer war Lord Alexander Fraser auch viele Jahre im House of Lords, dem Oberhaus des britischen Parlaments. Er hatte seit seiner Kindheit den Spitznamen Satan. Für viele Jahre trug er ein kleines Bild in seinem Hut, auf dem Satan abgebildet war. Dies wird nichts zu bedeuten haben, aber ich erwähne es, weil ich weiss, dass einige Verschwörungstheoretiker solche Dinge interessant finden. Viele Gegner der Freimaurerei versuchen schon seit über hundert Jahren den Bund mit Satanismus und Teufelsanbetung in Verbindung zu bringen. Alexander Fraser war Leutnant der Royal Company of Archers. Diese ist die königliche Garde Schottlands. Die Garde wird seit ihrer Gründung 1676 von Adligen aus schottischen Clans angeführt. Viele davon waren Clan-Chefs. Zu den Oberhäuptern der Garde zählten unter anderem der 4. Herzog von Buccleuch, der 9. Graf von Dalhousie und der 12. Graf von Stair. Die drei waren Grossmeister der Freimaurer in Schottland.

Alexanders gleichnamiger Sohn (1886–1979) wurde der darauffolgende Clan-Chef und war, je nach Definition, der 19. oder 20. Lord Saltoun. Er gehörte wie sein Vater zur Royal Company of Archers und zum House of Lords. Er war Grossmeister der Freimaurer in Schottland, wie es auch bei seinem Vater der Fall war. Der jüngere Alexander leitete zudem die Freimaurerei in der schottischen Region Ost-Aberdeenshire. Er wurde in die Freimaurerloge Mary’s Chapel aufgenommen. Diese Loge in Schottland gilt als die älteste noch existierende Loge der Welt. Sie besteht mindestens seit Ende des 16. Jahrhunderts.

Ein Lord Saltoun, der Grosskanzler des Obersten Freimaurerrates von Schottland war, zählte zu den Ehrenmitgliedern des Obersten Rates von Kanada. Aus der Quelle geht nicht hervor, um welchen Clan-Chef der Frasers es sich handelt. Auch ein Graf von Elgin (Chef des Bruce-Clans) sowie ein Graf von Stair (Chef des Dalrymple-Clans) waren Ehrenmitglieder des Obersten Rates von Kanada. Die beiden Grafen gehörten zum Obersten Rat von Schottland. Der Graf von Stair war der Grosskommandant des Rates. Es gibt traditionell eine Verbindung zwischen der kanadischen und der britischen Freimaurerei. Kanada ist als ehemalige Kolonie und als Mitglied des Commonwealth auch politisch mit Grossbritannien verbunden.

Flora Fraser (1930–2024), die 21. Lady Saltoun, war die Clan-Chefin. Sie hatte einen Sitz im House of Lords. Ihr Ehemann Alexander Ramsay war ein Enkel des 13. Grafen von Dalhousie (Clan-Chef des schottischen Ramsay-Clans). Fünf Mitglieder der Grafenfamilie Ramsay waren Grossmeister der Freimaurer in Schottland. Flora Frasers Mann kam mütterlicherseits aus der britischen Königsfamilie. Sein Grossvater war der britische Prinz Arthur, Herzog von Connaught. Prinz Arthur gehörte ebenfalls zu Grossbritanniens Freimaurerelite. Von 1901 bis 1939 war er Grossmeister der Grossloge von England und leitete somit die dortige Freimaurerei. Zudem war er von 1878 bis 1942 Grossmeister der irischen Tempelritter. Er führte damit über 60 Jahre lang den Templerorden in Irland an.

Bei der Hochzeit von Flora Fraser und Alexander Ramsay waren die britische Königin Elizabeth und die dänische Königin Ingrid zu Gast. Ingrid und zwei britische Prinzessinnen wurden die Paten von Floras Kindern. 2011 nahm Flora Fraser an der Hochzeit des britischen Prinzen William teil. Zu den Gästen der Hochzeit zählten Königsfamilien aus Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Asien.

Simon Fraser (1726–1782), der 19. Clan-Chef des Fraser von Lovat-Clans, diente in der britischen Armee. Er war Provinzial-Grossmeister von Quebec. Somit leitete er die Freimaurerei in der kanadischen Provinz Quebec.

Simons gleichnamiger Vater (starb 1747) war der vorherige Clan-Chef und der 11. Lord Lovat. Der Vater war ein konspirativer Charakter, der in Konflikten mehrfach die Seiten wechselte. Um sich die Erbschaft zu sichern, liess er die Witwe des 9. Lord Lovat entführen und zwang sie zur Heirat und vergewaltigte sie. Die Witwe kam aus dem mächtigen Murray-Clan. Daher entbrannte eine Fehde zwischen Simon und den Murrays. Simon wurde im Jahr 1698 wegen seiner Taten von einem Gericht zum Tode verurteilt. Dank des einflussreichen Grafen von Argyll (Clan-Chef des Campbell-Clans) wurde Simon vom britischen König Wilhelm III. begnadigt. Als Simon 1701 erneut wegen der Entführung angeklagt wurde, floh er nach Frankreich. Dort setzte er sich mit der im Exil lebenden Stuart-Familie in Verbindung, die vor König Wilhelm III. (aus dem Haus Nassau) die Könige von Grossbritannien stellte. Die Stuarts, eine schottische Familie, beanspruchten weiterhin den britischen Thron. Die Anhänger der Stuarts wurden Jakobiten genannt. Die Jakobiten wollten die Stuarts zurück auf den Thron bringen. Im schottischen Adel gab es viele, die verdeckte Jakobiten waren und im Geheimen Kontakt zu den Agenten der Stuarts unterhielten. Simon Fraser bot den Jakobiten seine Dienste an. Vom Exil aus plante er einen militärischen Aufstand der jakobitischen Clans. 1703 kehrte er nach Schottland zurück. Jedoch verriet er die Jakobiten und informierte den Herzog von Queensberry, den Leiter der schottischen Regierung, über die Pläne der Jakobiten. Als Simon danach nach Frankreich zurückkehrte, wurde er für zehn Jahre gefangen gehalten, weil die Jakobiten von seinem Verrat erfahren hatten. Dann flüchtete er aus Frankreich und kehrte 1715 erneut nach Schottland zurück. Er trat in die Dienste der dortigen Regierung, arbeitete also nun für die Gegner der Jakobiten. Spätestens zwei Jahrzehnte danach unterstützte er wieder die Jakobiten und hinterging somit den britischen König Georg II. (aus dem Haus Hannover). Er befürwortete den Jakobitenaufstand 1745. Der Aufstand scheiterte und Simon wurde zum Tode verurteilt. Er war der letzte, der in England durch Enthauptung hingerichtet wurde. Weil er die Jakobiten unterstützt hatte, erhielt er 1740 von James Stuart den Titel eines Herzogs, was im Geheimen stattfand. James Stuart, der im Exil lebte, wurde von den Jakobiten als der rechtmässige König Grossbritanniens angesehen. Stuarts Sohn beanspruchte ebenfalls den britischen Thron. Der Sohn galt in Freimaurerkreisen auf dem europäischen Festland als eines der geheimen Oberhäupter der Freimaurerei und als Grossmeister des freimaurerischen Templerordens.

Alexander Fraser (starb 1936) emigrierte von Schottland nach Kanada. Dort war er ein Adjutant des Vizegouverneurs der Provinz Ontario. Alexander Fraser gehörte den Freimaurern an und war Offizier einer Grossloge. Zudem beteiligte er sich am Bau eines Jesuitenheiligtums in der kanadischen Ortschaft Midland. Er engagierte sich bei Organisationen von schottischen Einwanderern, darunter bei der kanadischen Clan Fraser Society, die er mitgegründet hatte, und bei der Saint Andrew’s Society, deren Präsident er war. Leute aus der schottischen Diaspora haben in vielen Ländern Saint Andrew’s Societies gegründet. Sie dienen unter anderem dazu, das schottische Erbe der Diaspora zu bewahren. Es lassen sich Verbindungen zur Freimaurerei feststellen, aber es ist unklar, wie eng diese Verbindungen sind.

Alexander Fraser war Gründungsmitglied des Empire Club. Von 1927 bis 1928 war er Präsident des Clubs. Der Club besteht bis heute. Zu seinen Gästen gehören Personen aus der Politik- und Wirtschaftselite Kanadas. Bemerkenswerte ausländische Gäste waren der britische Prinz und spätere König Edward VIII. (Freimaurer), der britische Premierminister Winston Churchill (Freimaurer), die britische Premierministerin Margaret Thatcher, der US-Präsident Ronald Reagan (war kein Freimaurer, aber hatte eine Ehrenmitgliedschaft im Freimaurerbund), der russische Präsident Wladimir Putin, der Milliardär Bill Gates, der Dalai Lama sowie die indische Premierministerin Indira Gandhi. Der Empire Club wurde 1903 gegründet, als Reaktion auf die antibritische Stimmung, die sich damals in Kanada breitmachte. Der Club wollte, dass Kanadas enge Verbindung zum britischen Empire bestehen bleibt. Kanada hat bis heute den britischen Monarchen als Staatsoberhaupt und zählt zu den Commonwealth-Staaten, die politisch mit Grossbritannien verbunden sind.

Elizabeth Fraser (1921–1968) war eine Enkelin des 13. Lord Lovat. Sie heiratete einen Sohn des 3. Grafen von Stradbroke. Der Graf war Adjutant mehrerer britischer Monarchen. Königin Alexandra war Taufpatin seines ältesten Sohnes. Der Graf von Stradbroke war von 1921 bis 1926 Gouverneur des australischen Bundesstaates Victoria. Victoria hat bis heute einen Gouverneur, der dort den britischen Monarchen (Australiens Staatsoberhaupt) vertritt. In seiner Zeit als Gouverneur war der Graf von Stradbroke Grossmeister einer Freimaurerloge in Victoria. Zeitgleich war er Grossmeister der Freimaurer im gesamten Bundesstaat. Mindestens sechs Gouverneure von Victoria waren Grossmeister der dortigen Freimaurer. Ausserdem gehörten viele Oberbürgermeister von Melbourne (Hauptstadt von Victoria) den Freimaurern an. Im 20. Jahrhundert waren mindestens zehn Premierminister von Australien Freimaurer. Auch viele Gouverneure und Premierminister von australischen Bundesstaaten traten den Freimaurern bei. Man kann davon ausgehen, dass Australien eines der Länder war, in dem der politische Einfluss der Freimaurer besonders gross war. Wie gross ihr Einfluss im heutigen Australien ist, lässt sich nicht einschätzen. Australien gehört zu den Commonwealth-Staaten.

William Fraser von Fraserfield (1691–1727), ein Sohn des 12. Lord Saltoun, heiratete in den schottischen Erskine-Clan. Seine Frau war die Schwester von Henry Erskine, dem 10. Grafen von Buchan. Der Graf und sein Sohn David sowie der Enkel Henry waren Freimaurer und Grossmeister der schottischen Grossloge. Der Erskine-Clan ist eine der wichtigsten Blutlinien des schottischen Freimaureradels.

Weitere bemerkenswerte Familienmitglieder im 20. Jahrhundert

Sehr viele Frasers waren in der schottischen Politik und beim britischen Militär, darunter auch die Clan-Chefs. Auch viele ihrer Ehepartner dienten beim Militär.

Hugh Fraser (1918–1984), ein Sohn des 14. Lord Lovat, war ein beliebtes Mitglied der Konservativen Partei. Von 1945 bis 1984 sass er im Unterhaus des britischen Parlaments. Er war Staatssekretär in den Ministerien für Verteidigung, Luftfahrt und die britischen Kolonien. Nach Angaben von Wikipedia diente er im Zweiten Weltkrieg bei den Lovat Scouts, einer Einheit der britischen Armee, die von seinem Vater gegründet wurde. Laut Wikipedia erhielt Hugh Fraser den Orden des Britischen Empire für seine Arbeit beim britischen Geheimdienst IS9 (MI9), wo er im Weltkrieg für die Planung und Organisation von Infiltrations- und Evakuierungsoperationen in Südholland verantwortlich war.

Hugh Fraser war ein Freund der Kennedy-Familie. Bereits 1937 lernte er den späteren US-Präsidenten John F. Kennedy kennen, als dessen Vater US-Botschafter in Grossbritannien wurde. John F. Kennedy und sein Bruder Robert wurden erschossen. Zu den beiden Morden gibt es viele Verschwörungstheorien. Es starben noch weitere Mitglieder der Kennedy-Familie eines unnatürlichen Todes. Im Jahr 1975 wohnte die 17-jährige Caroline Kennedy, die Tochter des erschossenen Präsidenten, eine Zeit lang bei der Familie von Hugh Fraser. Am 23. Oktober wollte Hugh Fraser wie üblich sein Haus morgens zwischen 8:15 und 8:30 Uhr verlassen und sein Auto nehmen, diesmal in Begleitung von Caroline Kennedy. Um 8:53 Uhr explodierte eine Bombe, die an Hugh Frasers Auto angebracht war. Er und Caroline Kennedy waren aber nicht im Auto, weil er noch ein Telefonat mit dem britischen Politiker Jonathan Aitken führte (ein Grossneffe des einflussreichen Zeitungsverlegers und Politikers Baron Max Aitken). Nach offiziellen Angaben wurde der Bombenanschlag von der IRA ausgeführt. Ziel des Anschlags soll Hugh Fraser gewesen sein und nicht Caroline Kennedy.

Hugh Frasers Frau Antonia war die Tochter eines britischen Grafen, der zu den führenden Politikern der Labour-Partei zählte. Antonia heiratete in zweiter Ehe den Literaturnobelpreisträger Harold Pinter. Hugh und Antonia haben sechs Kinder. Diese wären:

  • Flora Fraser (*1958): Ihr Schwiegervater aus erster Ehe war John Powell-Jones, der als Diplomat viele Länder besuchte. Er diente als britischer Botschafter in Kambodscha, Senegal und der Schweiz. Er erhielt einen Orden des britischen Königshauses. Flora Fraser heiratete in zweiter Ehe den Investmentbanker Peter Soros. Dieser ist der Sohn von Paul Soros. Pauls Unternehmen heisst Soros Associates und seine Frau heisst Daisy. Somit handelt es sich bei Paul um den verstorbenen Bruder des berühmt-berüchtigten Milliardärs George Soros. Simon und Thomas Soros sind die Söhne von Flora Fraser.
  • Orlando Fraser (*1967): Der Rechtsanwalt wurde 2014 zum Kronanwalt ernannt und erhielt 2025 den Orden des Britischen Empire. Er heiratete im Jahr 2006 Clementine Hambro. Die Hambros waren eine der mächtigsten britischen Bankiersfamilien des 20. Jahrhunderts. Sie sind mit weiteren schottischen Clans verschwägert. Zur Hochzeit von Orlando und Clementine kamen der spätere Premierminister David Cameron und britische Adlige, darunter die Herzöge von Marlborough, Roxburghe und Devonshire. Clementine war im Alter von fünf Jahren Brautjungfer bei der Hochzeit von Prinz Charles und Diana gewesen. Clementine ist eine Urenkelin des britischen Premierministers Winston Churchill. Ausserdem heiratete Clementines Mutter in zweiter Ehe den 3. Grafen aus der Peel-Familie, die vom Premierminister Robert Peel abstammt. Dessen gleichnamiger Vater gehörte Ende des 18. Jahrhunderts zu den zehn reichsten Männern Grossbritanniens.
  • Rebecca Fraser (*1957): Sie heiratete den bekannten Rechtsanwalt Edward Fitzgerald. Dieser wurde zum Kronanwalt (KC) ernannt und erhielt den Orden des Britischen Empire (CBE). Er vertrat als Anwalt Julian Assange und konnte eine Auslieferung Assanges in die USA verhindern. Fitzgerald ist Gründungsvorsitzender von Doughty Street Chambers, einer britischen Anwaltskanzlei.
  • Benjamin Fraser (*1961): Sein Schwiegervater kam aus einer englischen Baronsfamilie und seine Schwiegermutter Elizabeth kommt mütterlicherseits aus der Herzogsfamilie Montagu-Douglas-Scott, die den Clan-Chef des schottischen Scott-Clans stellt. Elizabeth stammt väterlicherseits aus der Familie Scrymgeour-Wedderburn, die aus zwei schottischen Clans hervorging.
  • Natasha Fraser (*1963): Sie hat eine Menge Freunde in der New Yorker High Society. Eine Dinnerparty in New York, bei der man die Veröffentlichung eines ihrer Bücher feierte, wurde von der Modedesignerin Diane von Fürstenberg veranstaltet. Diane von Fürstenberg heiratete erst in eine deutsche Fürstenfamilie und später den US-amerikanischen Milliardär Barry Diller. Natasha Fraser wurde von Alain Elkann interviewt. Elkann heiratete in die Agnelli-Familie, die einflussreichste Unternehmerfamilie Italiens.
  • Damian Fraser (*1964): Nach Angaben von thepeerage.com war sein Schwiegervater Eigentümer des General-Motors-Franchise für Mexiko. Der Autokonzern General Motors ist schon seit über 100 Jahren eines der umsatzstärksten Unternehmen der USA.

Ian Fraser (1923–2003) war ein Enkel des 13. Lord Lovat. Ian besetzte Vorstandsposten bei wichtigen britischen Unternehmen:

  • Er war Vorsitzender der Grossbank Lazard Brothers.
  • Er war im Vorstand der Grossbank S. G. Warburg.
  • Er war stellvertretender Vorsitzender der TSB Bank, einer schottischen Bank.
  • Er war im Vorstand von Pearson, dem weltweit grössten Bildungsverlag.
  • Er war im Vorstand von EMI, einem führenden Musiklabel.
  • Er war stellvertretender Vorsitzender des Industrie- und Rüstungskonzerns Vickers.
  • Er war Vorsitzender des Automobilherstellers Rolls-Royce.
  • Er war im Vorstand des Industriegasunternehmens BOC.

Ian Fraser erhielt den britischen Rittertitel und wurde auch Ritter des vatikanverbundenen Malteserordens. Seine erste Frau kam väterlicherseits aus dem schottischen Grant-Clan und mütterlicherseits aus der englischen Grafenfamilie Herbert. Ians zweite Frau Fiona kommt mütterlicherseits aus der Grafenfamilie Spencer (Familie von Prinzessin Diana) und der geadelten Bankiersfamilie Baring. Fiona ist eine Nichte des britischen Premierministers Alec Douglas-Home. Alec war als Graf von Home der Clan-Chef des schottischen Home-Clans. Zudem hatte er den Vorsitz der berüchtigten Bilderberg-Treffen inne.

Annabel Thérèse „Tessa“ Fraser (1942–2022) war eine Tochter des 15. Lord Lovat. Tessa war politische Beraterin des britischen Schatzkanzlers Kenneth Clarke (sass im Führungsgremium der Bilderberg-Treffen). Tessa gehörte zum Vorstand des Centre for Policy Studies, einer der wichtigsten marktwirtschaftlichen Denkfabriken Grossbritanniens. Im Vorstand der Denkfabrik sind bis heute einflussreiche Personen. Tessa war auch Vorstandsmitglied des britischen Medienkonzerns Daily Mail and General Trust. Ausserdem war sie Kanzlerin der Buckingham-Universität. Sie heiratete in erster Ehe den 14. Lord Reay, den Clan-Chef des schottischen MacKay-Clans, der Mitglied des Europäischen Parlaments war. In zweiter Ehe vermählte sich Tessa mit Henry Keswick aus der schottischen Milliardärsfamilie Keswick. Die Keswicks kontrollieren den Hongkonger Grosskonzern Jardine Matheson, der seit seiner Gründung im 19. Jahrhundert von Briten kontrolliert wird und sich auf die ostasiatische Wirtschaft konzentriert. Die Keswicks sind seit vielen Jahren mit der Rothschild-Familie verbunden und haben traditionell Kontakt zur Führung der HSBC. Die HSBC ist die grösste britische Bank und war 2025 die siebtgrösste Bank der Welt. Sie wurde von einem schottischen Bankier gegründet.

Mary Lindley (1911–2009), eine Enkelin des 13. Lord Lovat, heiratete ebenfalls in die Keswick-Familie. Marys Schwester Bridget heiratete einen Politiker, der zum Baronet geadelt wurde und aus den schottischen Clans McEwen und Dundas stammte. Die Frau von Bridgets Sohn Roderick kam mütterlicherseits aus der Astor-Familie, einer der einflussreichsten Familien der angloamerikanischen Elite. Marys Schwester Sarah heiratete einen Grafen aus der englischen Adelsfamilie Yorke. Die Schwester Alice heiratete den Diplomaten Sir Oscar Morland, der britischer Botschafter in Japan und Indonesien war. Der Vater der Schwestern war Sir Francis Lindley. Dieser diente Grossbritannien als Botschafter in Österreich, Griechenland, Portugal, Japan und laut Wikipedia auch in Norwegen.

Jeremy Phipps (1942–2021) war mütterlicherseits ein Enkel des 14. Lord Lovat. Phipps diente bei der britischen Armee, wo er den Rang eines Generalmajors erreichte. Er war in Deutschland, dem Nahen Osten und Singapur stationiert. Er wurde Offizier beim SAS, einer Spezialeinheit der britischen Armee. Phipps war einer der beiden SAS-Operationsoffiziere, die massgeblich an der Koordinierung der Operation Nimrod beteiligt waren, bei der der SAS im Jahr 1980 Geiseln aus der iranischen Botschaft in London befreite. Der SAS ist weltweit aktiv. Viele seiner Operationen stehen unter Geheimhaltung. Der SAS wurde 1941 vom schottischen Offizier Sir Archibald David Stirling gegründet. Dieser kam väterlicherseits aus dem Stirling-Clan und mütterlicherseits aus dem Fraser von Lovat-Clan.

Jeremy Phipps wurde 1989 Direktor (Chef) der britischen Spezialeinheiten, zu denen der SAS gehört.

Jeremy Phipps’ Grossvater war Sir Eric Phipps, ein Diplomat. Eric Phipps fungierte von 1933 bis 1937 als britischer Botschafter in Nazideutschland. Danach war er bis 1939 Botschafter in Frankreich. Jeremys Stiefvater Fitzroy Maclean war Abgeordneter im Unterhaus und wurde zum Baronet geadelt. Er stammte aus dem schottischen Maclean-Clan. Nachdem der SAS gegründet worden war, trat Fitzroy Maclean der Spezialeinheit bei, bei der er zusammen mit David Stirling in Nordafrika aktiv war. Dieser hatte wie gesagt den SAS gegründet und gehörte über seine Mutter zum Fraser von Lovat-Clan. Im Zweiten Weltkrieg leitete Maclean im Auftrag des Premierministers Winston Churchill die sogenannte Maclean-Mission, eine Mission in Jugoslawien, durchgeführt vom britischen Geheimdienst SOE.

Nachdem Jeremy Phipps 1997 das Militär verlassen hatte, arbeitete er für Sicherheitsfirmen, darunter Control Risks, Aegis und Saladin. Dies sind britische Unternehmen, die weltweit aktiv sind. Die letzteren beiden stellen auch bewaffnete Sicherheitsdienste zur Verfügung. Aegis beschäftigt Söldner und war ein Militärdienstleister im Irak und in Afghanistan. Das Unternehmen wurde 2002 von Timothy Spicer gegründet, einem ehemaligen Offizier der britischen Armee. Spicer galt als „König der Söldner“. Im Zeitraum 2006 war er für 20 000 private Soldaten im Irak zuständig. Er befehligte damit faktisch die zweitgrösste Militäreinheit im Irak. Das war fast dreimal so viel, wie das britische Militär vor Ort hatte. Aegis hatte damals einen Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium im Wert von fast 300 Millionen US-Dollar. Timothy Spicer hatte in den 90er-Jahren Sandline International gegründet, ein privates Militärunternehmen, das bis 2004 bestand. Es löste Skandale aus, als es sich an Konflikten in Sierra Leone und Papua-Neuguinea beteiligte. Die beiden Staaten sowie auch der Irak gehörten früher zum Britischen Empire. Sierra Leone und Papua-Neuguinea zählen bis heute zu den Commonwealth-Staaten, die politisch mit Grossbritannien verbunden sind.

Lucy Fraser ist eine Urenkelin des 19. Lord Saltoun. Sie heiratete in die britische Bankiersfamilie Baring. Ihr Schwiegervater, Baron John Baring, war Vorsitzender der Barings Bank und des führenden britischen Ölkonzerns BP. Zudem gehörte er zum Führungsgremium der Bank of England (britische Zentralbank). Die Barings waren vom 18. bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der reichsten und mächtigsten Bankiersfamilien der Welt. Sie wurden in den britischen Adel aufgenommen.

Poppy Fraser (*1979) ist eine Enkelin des 15. Lord Lovat. Ihr Ehemann Charles kommt mütterlicherseits aus der Bankiersfamilie Smith. Diese ist eine der ältesten Familien der britischen Finanzelite und wurde in den Adel aufgenommen. Charles’ Grossmutter mütterlicherseits war die Tochter des 6. Grafen von Rosebery (Clan-Chef des schottischen Primrose-Clans), der in britischen Regierung als Minister für Schottland fungierte. Der Graf kam mütterlicherseits aus der berühmten Bankiersfamilie Rothschild und sein Vater war britischer Premierminister.

Wilhelmine Forester (starb 1943) kam mütterlicherseits aus dem Fraser-Clan. Sie war eine Urenkelin des 16. Lord Saltoun. Forester heiratete in die einflussreiche Guinness-Familie. Ihr Mann war der Enkel des Gründers von Guinness Mahon, einer irischen Bank.

Simon Fraser (*1977) ist der 16. Lord Lovat und heutige Clan-Chef. Er machte eine Karriere im Finanzwesen und heiratete die Tochter von Baron Peter Palumbo. Dieser ist ein reicher Immobilienentwickler, der im House of Lords sass. Er war mit dem ehemaligen Prinzen von Wales, dem heutigen König Charles, sowie auch mit dessen Frau, Prinzessin Diana, befreundet. Ausserdem ist Palumbo ein Taufpate von Prinzessin Beatrice.

Peter Fraser (1945–2013), ein führender Politiker und Jurist, stammte aus dem Fraser von Lovat-Clan. Er wurde in Sambia geboren. Das afrikanische Land war damals eine britische Kolonie. Peters Vater war dort als Pfarrer und Missionar der Church of Scotland (Schottlands Nationalkirche) tätig. Peters Karriere in der Politik, Justiz und Wirtschaft umfasste Folgendes:

  • Er war Lord Advocate, also oberster Staatsanwalt Schottlands. In dieser Funktion leitete er die Untersuchung zum Lockerbie-Bombenanschlag, der grössten strafrechtlichen Untersuchung in der Geschichte des Landes. Nach offiziellen Angaben steckten Mitarbeiter des libyschen Geheimdienstes hinter dem Anschlag, was von manchen aber angezweifelt wird.
  • Er wurde zum Baron geadelt, zum Kronanwalt ernannt und in den Privy Council (Geheimrat des Monarchen) berufen.
  • Er vertrat Grossbritannien beim Europäischen Gerichtshof und beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
  • In der Politik wirkte er als Mitglied der Konservativen Partei unter anderem als Abgeordneter im Unterhaus und Oberhaus, als Staatsminister für Schottland sowie als Staatsminister für Handel und Industrie.
  • Er war im Vorstand der britischen Tochterfirma von Total. Total ist eines der grössten französischen Unternehmen und einer der grössten Öl- und Gaskonzerne der Welt. Peter Fraser besetzte auch Vorstandsposten bei kleineren Energieunternehmen. Da er eine der höchsten Positionen im Energieministerium besetzt hatte, war er dort ziemlich sicher für Exporte und Auslandsinvestitionen im Öl- und Gasgeschäft zuständig gewesen.
  • Er war im Vorstand der London Metal Exchange, die nach eigenen Angaben das weltweite Zentrum für den Handel mit Industriemetallen ist.
  • Er war Vorsitzender der Anglo-Azerbaijani Society und der British-Kazakh Society. Diese Gesellschaften fördern Grossbritanniens Beziehungen zu Aserbaidschan und Kasachstan. Peter Fraser hatte über seine Vorstandsmandate Geschäftsinteressen in den beiden Ländern.

Der Clan Fraser in Australien

Der in Kanada geborene Simon Fraser (1832–1919) stammte aus dem Fraser von Lovat-Clan. Sein Vater war aus Schottland eingewandert. Kanada war damals eine britische Kolonie. Simon Fraser emigrierte 1853 infolge des Goldrausches nach Australien, dazumal ebenfalls eine britische Kolonie. Dort wurde er ein erfolgreicher Geschäftsmann und hatte Kontakt zu anderen schottischen Einwanderern. Er wurde in das Parlament der Kolonie Victoria gewählt. Er vertrat Victoria auf der Kolonialkonferenz von 1894, die in Ottawa, Kanada, stattfand. Bei der Konferenz diskutierte man über die Entwicklung eines elektrischen Telegrafennetzes, das grosse Teile des Britischen Empire verbindet und später als All Red Line bekannt wurde. Simon Fraser traf den schottischen Adligen John Hamilton-Gordon. Dieser vertrat die britische Monarchie als Generalgouverneur in Kanada. Er stammte aus schottischen Clans. 1901 machte sich Australien unabhängig von Grossbritannien. Von da an sass Simon Fraser für den Bundesstaat Victoria bis 1913 im australischen Senat. Er wurde 1918 vom britischen Hochadel zum Ritter ernannt. Ausserdem war er Grossmeister einer australischen Grossloge des Oranier-Ordens. Dieser freimaurerähnliche Orden wurde 1795 in Irland von Freimaurern gegründet, aber viele Freimaurer lehnen den Orden ab. Simon Fraser setzte sich im Parlament für die Anliegen des Ordens ein. Er und seine Familie machten mindestens einmal Urlaub in Schottland. Sein Enkel Malcolm Fraser (1930–2015) wurde Premierminister Australiens.

Malcolm Fraser hatte das Amt des Premierministers von 1975 bis 1983 inne. In dieser Zeit führte er auch die Liberale Partei an. Zuvor war er Bildungs- und Verteidigungsminister. Er war auf dem Magdalen College der britischen Eliteuniversität Oxford gewesen. Dort hatte er Freunde, die später in die britische Elite aufstiegen. Er lernte dort auch John Turner kennen, den späteren Premierminister Kanadas. Die beiden standen später während ihrer politischen Laufbahn weiterhin in Kontakt. Malcolm Fraser wurde 1976, als er Premierminister war, Mitglied des Privy Council (Geheimrat des britischen Monarchen). 1980 erhielt er eine Goldmedaille von B’nai B’rith. Diese jüdische Organisation hat Ähnlichkeiten mit der Freimaurerei. B’nai B’rith wurde 1843 in New York von jüdischen Freimaurern gegründet.

Die Internetseite Scots Connection führt in ihrem Eintrag zum Fraser-Clan den neuseeländischen Premierminister Peter Fraser (1884–1950) auf. Auch die Webseite Scotclans schrieb, dass er aus dem Clan stammt. Er war in Schottland geboren. Seine Mutter hatte den Familiennamen McLeod und seine Frau, die in Schottland aufwuchs, den Familiennamen Munro. Beides sind Namen schottischer Clans. Peter Fraser beteiligte sich 1916 an der Gründung der Arbeiterpartei Neuseelands. In den 40er-Jahren führte er die Partei an und war gleichzeitig Premierminister. In dieser Zeit wurde er in den Privy Council aufgenommen und erhielt einen Orden des Königshauses. 1934 gründete er eine Fabian Society, eine sozialistische Gesellschaft. Die britische Fabian Society, die seit 1884 besteht, spielte eine sehr wichtige Rolle bei der Begründung des britischen Sozialismus (mehr dazu).

Die ehemaligen britischen Kolonien Australien und Neuseeland gehören heute zu den Commonwealth-Staaten, die politisch mit Grossbritannien verbunden sind. Der britische Monarch ist nach wie vor das Staatsoberhaupt der beiden Länder.

Der Fraser-Clan unterhält bis heute Kontakte zu seinen Verwandten in Australien und Neuseeland.

Zur Liste der mächtigsten Familien der Welt

Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

Klicke hier, wenn du mich unterstützen möchtest.