Porsche und Piëch Familie

Die österreichisch-deutsche Familie Porsche/Piëch kontrolliert den deutschen Automobilkonzern Volkswagen AG (VW). Dieser ist mit Abstand das grösste Unternehmen Deutschlands. 2018 belegte VW zudem Platz 9 der weltweit grössten Unternehmen.

2018 war VW das zweit grösste Familienunternehmen der Welt. Die beiden Familien hielten 2018 52.2% der Anteile und sind somit Hauptaktionär (Quelle). 2019 wurde das Vermögen der Porsche/Piëch Familie auf 37 Milliarden Dollar geschätzt und sie gehört somit zu den reichsten Familien im deutschsprachigem Raum (Quelle).

Die beiden Familien besetzten auch leitende Positionen bei VW. Ferdinand Piëch (1937-2019) war von 1993 bis 2002 Vorstandsvorsitzender und danach bis 2015 Aufsichtsratsvorsitzender von VW. Ferdinand Piëch kannte Angela Merkel (Quelle Auf den Fotos).

Wolfgang Porsche (*1943) gehört zum Aufsichtsrat von VW und Audi. Er ist zudem Vorsitzender des Aufsichtsrat der „Porsche Automobil Holding“. Er kennt Liz Mohn, die vermutlich mächtigste Frau Deutschlands (Quelle). Er ist/war eng mit Peter Hartz verbunden, der zur VW Führungsclique gehörte (Quelle). Peter Hartz arbeitete zusammen mit der Bertelsmann Stiftung der Mohn Familie das Hartz4-Konzept aus. Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder galt als Wolfgangs Freund (Quelle). Schröders Regierung führte das Hartz4-Konzept ein. (Schröder arbeitete übrigens auch für die Familien Rothschild, Schaeffler und Ringier)

Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche besuchten den 70. Geburtstag von Hubert Burda, der einer der grössten Medienkonzerne Deutschlands kontrolliert. (Quelle: Auf den Fotos)

Zum Volkswagenkonzern gehören neben den Automobilhersteller VW und Porsche inzwischen auch SEAT (Spanien), Škoda (Tschechien), Audi (Deutschland), Bentley (Grossbritannien), Bugatti (Frankreich) und Lamborghini (Italien). Zurzeit ist die Königsfamilie von Katar über ihre „Qatar Holding LLC“ der zweitgrösste Aktionär von VW (2019 hielten sie 14.6% der Anteile).

Porsche und Piëch in der NS-Diktatur

Ferdinand Porsche (1875-1951) gründete 1931 das Konstruktionsbüro Porsche, das sich nach 1945 zu einem Automobilhersteller entwickelte. Zu den Mitgründern gehörte auch Anton Piëch (1894-1952), der die Tochter von Ferdinand Porsche heiratete. Seitdem sind die beiden Familien miteinander verbunden.

Auf Adolf Hitlers Initiative wurde 1937 die Volkswagen AG gegründet. Der Automobilkonstrukteur Ferdinand Porsche erhielt die Aufgabe Prototypen zu entwerfen. Neben Zivilfahrzeugen produzierte VW auch Militärfahrzeuge und weitere Rüstungsgüter für die deutsche Wehrmacht, darunter auch Landminen, Marschflugkörper und Panzerfäuste.

Während der NS-Diktatur beschäftigte VW rund 20 000 Zwangsarbeiter, davon etwa 5000 KZ-Häftlinge. Im Jahr 1944 arbeiteten zwei Drittel der Arbeiter gegen ihren Willen. (Quelle) Anton Piëch gehörte in dieser Zeit zur VW-Führung.

Anmerkung:

Aktuell werden ja in China vermutlich mehr als eine Million Uiguren in Lagern festgehalten. Chinesische Sublieferanten von VW und Daimler sollen uigurische Zwangsarbeiter beschäftigen. VW unterhält eine Unternehmenskooperation mit der „Bewaffneten Volkspolizei“ in China: jener Organisation also, die unter anderem für die Bewachung von Internierungslagern verantwortlich sein soll.(Quelle) Aufgrund der derzeitigen Corona-Krise scheinen die Völker, Politiker und Medien dieser Welt komplett vergessen zu haben, dass sich in China wiedermal alte Geschichten wiederholen. Einerseits Lager für Zwangsarbeiter wie unter Hitler, Stalin und Kaiser Hirohito. Anderseits werden an Lagerinsassen „Umerziehungsprogramme“ durchgeführt, also Gehirnwäsche (Mind Control). Auch das gab es in der Vergangenheit bereits. Der best dokumentierte Fall zum Thema „Umerziehungsprogramme“ ist das Pitești-Experiment, bei dem Geheimdienste in Rumänien an politischen Gefangenen Mind Control Experimente durchgeführt hatten. Auch unter Stalin, Mao und Hirohito sowie in der griechischen Militärdiktatur von 1967 bis 1974 gab es Umerziehungsprogramme. Es gibt noch viele weitere Fälle, bei denen Indizien dafür sprechen, dass Geheimdienste die Gelegenheit nutzten, wenn sie Teil eines Regimes waren, in dem es politische Gefangene gab und sie somit genügend isolierte Versuchskaninchen für Mind Control Experimente zu Verfügung hatten. In diesen Fällen spricht die offizielle Geschichtsschreibung aber nur von Folter und bringt diese nicht mit traumabasierter Gehirnwäsche in Verbindung. Solche Fälle wären die Konzentrationslager in den Regimes von Hitler, Franco und Mussolini. Aus meiner Sicht fanden in den Folter-Gefängnissen des Pinochet Regimes ziemlich offensichtlich Mind Control Experimente statt. Auch der Abu-Ghuraib-Folterskandal sowie das Guantanamo Gefangenenlager sind nach der Meinung vieler Verschwörungstheoretiker Teil eines Mind Control Experiments der CIA.  

Im Mai 1933 wurde Anton Piëch Mitglied der damals illegalen NSDAP Österreichs. Anton war auch Rechtsanwalt und verteidigte österreichische Nazis vor Gericht. Später trat er der SS bei (Quelle).

Ferdinand Porsche trat 1937 der NSDAP bei. Die Nazis mochten ihn:

  • 1938 erhielt er den „Deutschen Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft“, eine Auszeichnung die von Hitler persönlich gestiftet wurde.
  • 1939 wurde er zum Wehrwirtschaftsführer ernannt, eine Auszeichnung der NSDAP, die an Leiter rüstungswichtiger Betriebe vergeben wurde. So gut wie alle der wichtigsten Industriellen der damaligen deutschen Wirtschaftselite erhielten diese Auszeichnung, unter anderem Siemens, Quandt, Merck, Krupp, Flick, Bosch, Röchling und Henkel.
  • Im Mai 1942 wurde er als „Pionier der Arbeit“ geehrt, die höchste wirtschaftliche Auszeichnung im dritten Reich. Das Ehrenzeichen wurde an 19 Personen verliehen, darunter auch an Krupp, Bosch und Röchling.
  • Er war Oberführer und Offizier der SS. 1944 erhielt er den SS-Totenkopfring, eine der höchsten Auszeichnungen der SS.

Quelle

Ferdinand Porsche arbeitete von 1906 bis 1923 auch für das österreichische Tochterunternehmen des deutschen Daimler-Konzerns. Der Automobilkonzern Daimler ist heute das grösste deutsche Unternehmen neben VW. Daimler gehörte zu den grössten Profiteuren der Aufrüstung der Wehrmacht. Von 100.000 Daimler-Beschäftigten waren 1944 die Hälfte Zwangsarbeiter (Quelle).

Anton Piëch und Ferdinand Porsche wurden nach Ende des 2. Weltkrieges in Haft genommen. Vor Gericht wurden sie allerdings freigesprochen und 1947 aus der Haft entlassen.

Bemerkenswerte Heiraten:

Ernst Piëch (*1929) heiratete die Tochter von Heinrich Nordhof (1899-1968). Heinrich gehörte zu den wichtigsten Akteuren der Führungsclique von VW in der Nachkriegszeit. Während des Krieges gehörte er zur Führung des deutschen Automobilunternehmens Opel und wurde zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. In der Nachkriegszeit pflegte er Kontakte zum Vatikan. 1956 empfing ihn Papst Pius XII. zu einer Privataudienz. Heinrich wurde vom „Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem“ geehrt, ein alter Vatikan-Ritterorden. Er erhielt vom Papst den Gregoriusorden, den vierthöchsten Verdienstorden der vom Vatikan verleiht werden kann.

Ferdinand Piëch (1937-2019) heiratete in erster Ehe in die schweizerische Adelsfamilie von Planta. Das Adelsgeschlecht besteht seit dem 12. Jahrhundert und gehört damit zum Uradel der Schweiz. Louis von Planta (1917-2003) war 1996 massgeblich an der Gründung des schweizerischen Pharmakonzerns Novartis beteiligt, der in den letzten Jahren stets zu den fünf grössten Pharmakonzerne der Welt gehörte. Louis war schon zuvor mit den Novartis-Vorläufer Geigy und Ciba verbunden. Er gehörte auch zum Bankrat der SNB (schweizerische Zentralbank).

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