Mitsui Familie

Die Mitsui Familie gehört zu den wichtigsten Familien der japanischen Wirtschaftselite. Japan hat eine international vernetzte Wirtschaftselite und belegte in den letzten Jahren meist Platz 4 oder 5 der grössten Exportländer (Quelle: 1 und 2). Die japanische Elite besitzt zudem mächtige Banken. Von den 10 weltweit grössten Banken waren 1990 sechs davon japanische Banken (Quelle). Der japanische Yen belegt Platz 3 der meistgehandelten Währungen der Welt. Im 20. Jahrhundert war Japan die wirtschaftlich einflussreichste Grossmacht in Asien. Erst seit Beginn des 21. Jahrhunderts wurde China zur führenden Wirtschaftsmacht Asiens. Die Mitsui Familie wurde in den japanischen Adel (Kazoku) aufgenommen und heiratete in mehrere japanische Adelsfamilien.

Takatoshi Mitsui (1622-1694) gründete 1673 ein Kaufhaus und 1683 die erste Bank der Familie. Seine Läden stellten unter anderem Kleider für Shogun Tokugawa her, der damals der mächtigste Herrscher Japans war. Die Mitsui Familie wurde zu den persönlichen Bankiers der Tokugawa Familie. Als offizieller Geldwechsler der Regierung kontrollierte Mitsui bald die Finanzströme zwischen den japanischen Metropolen (Quelle). Auch in den beiden darauffolgenden Jahrhunderten galt die Mitsui Familie als die mächtigste Bankiersfamilie Japans (Quelle).

1868 wurde die Shogunsfamilie Tokugawa entmachtet und die japanische Kaiserfamilie übernahm wieder die Macht in Japan, die bereits vor den Tokugawa-Shogunen über Japan geherrscht hatte. Die neue Regierung suchte im selben Jahr Kontakt zur Mitsui Familie, die beauftragt wurde staatliche Banken zu gründen für die Geschäfte der Regierung (Quelle). Die Kaiserfamilie öffnete den bis dahin isolierten japanischen Markt für westliche Kolonialmächte. Zu dieser Zeit bildete sich auch der Kazoku, ein japanisches Adelssystem nach britischem Vorbild. Ein paar Jahrzehnte später wurde die Mitsuis zu Baronen geadelt. Zudem bildete sich ein Parlament nach britischem Vorbild und die Regierung wurde von einem Premierminister geführt. Staatsoberhaupt war aber immer noch die Kaiserfamilie. Die japanische Kaiserfamilie traf sich in den letzten 100 Jahren mehrfach mit der britischen Königsfamilie.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die japanische Industrialisierung. Japan war das erste asiatische Land in der die industrielle Revolution begann. Daraufhin weitete die Mitsui Familie ihr Geschäft auf alle möglichen Bereiche aus: Kohle, Bergbau, Maschinenbau, Seide, Baumwolle und mehr. Nach Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Mitsui in der Schiffbau-, Stahl und Chemieindustrie aktiv. Baron Takanori Mitsui (1874-1937) galt als der reichste Mann in Japan (Quelle).

Baron Takaharu Mitsui (1900-1983) förderte in den 1930er und 1940er Jahren persönlich deutsch-japanische Beziehungen. Deutschland und Japan waren im 2. Weltkrieg verbündete. Er pflegte auch Kontakte zu österreichischen Faschisten. Auch in der Nachkriegszeit förderte er österreichisch-japanische Beziehungen. (Quelle) Von 1965 bis zu seinem Tod war er Präsident der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Tokyo, welche die grösste japanisch-deutsche Gesellschaft ist (Quelle).

Zwangsarbeit

Infolge des 2. Weltkrieges besetzte Japan unter anderem Malaysia, die Philippinen und Teile Chinas. Das japanische Militär beging in den besetzten Gebieten und Kolonien zahlreiche Kriegsverbrechen. Es gibt keine genauen Zahlen, aber es sollen mehr als 25 Millionen Zivilisten getötet worden sein (Quelle). Das ist mehr als die Opfer Stalins und Hitlers zusammengezählt, deren Diktaturen etwa 14 Millionen Wehrlose ermordete. Die Kriegsverbrechen der japanischen Diktatur sind auch bekannt als „Asiatischer Holocaust“ und fanden etwa zur gleichen Zeit wie die Verbrechen des Hitler und Stalin Regimes in Europa statt. Genau wie in den Lagern der deutschen Nazis wurden auch in den japanischen Menschenversuche an Kriegsgefangenen durchgeführt. Etwa 20 000 japanische Ärzte unternahmen Experimenten an Menschen (Quelle). Genau wie unter Hitler und Stalin wurden auch in den japanischen Lagern im grossen Stil Zwangsarbeiter für die Industrie beschäftigt. Es weiss niemand wie viele Zwangsarbeiter beschäftigt wurden, aber es sollen mehr als 10 Millionen gewesen sein (Quelle). Mitsui beschäftigte Zwangsarbeiter. Es gibt aber keine genauen Zahlen. Es sollen mehrere 10 000 gewesen sein (Quelle). In Deutschland ist die ungefähre Anzahl der Zwangsarbeiter, die von deutschen Grosskonzernen beschäftigt wurden, bekannt. In Japan gab es diese Aufarbeitung scheinbar nicht.

Opiumhandel

Mitsui war in den 1930er Jahren zusammen mit dem japanischen Grosskonzern Mitsubishi (Iwasaki Familie) im chinesischen Opiumschmuggel aktiv (Quelle: 1 und 2). Es gibt die Theorie, dass die japanische Elite die Anzahl der Opiumsüchtigen in China erhöhen wollte, um das Land zu destabilisieren. Nachdem Japan Teile von China besetzte, handelten dort japanische Firmen hunderte Tonnen von Opium (Quelle).

In den 1930er und 1940er war Mitsui in der Tabakindustrie aktiv. Sie verkauften auch die beliebten japanischen Golden Bat Zigaretten. Japanische Geheimdienste hatten damals die Kontrolle über die Verteilung der Golden Bat Zigaretten in China und der Mandschurei. In den Filter dieser Zigaretten war je eine kleine Dosis Opium verborgen, was die Konsumenten aber nicht wussten. So wurden viele Chinesen süchtig nach diesen Zigaretten. Geführt wurde die Aktion vom japanischen Geheimdienstoffizier Kenji Doihara (Quelle: 1 und 2). Unter Kenji Doiharas Führung entwickelten sich japanische Geheimdienstzellen immer mehr zu kriminellen Organisationen. Sie bauten Netzwerke von Opiumhändlern auf, verübten Auftragsmorde und betrieben Bordelle, in denen Zwangsprostituierte beschäftigt wurden, darunter auch viele Minderjährige (Quelle). Während des 2. Weltkrieges organisierte das japanische Militär Bordelle für die Soldaten. Zehntausende oder gar hunderttausende Frauen und Mädchen aus den besetzten gebieten gerieten in die Zwangsprostitution. Diese mussten täglich bis zu 30 Männern zu Diensten stehen. Viele wurden vor Kriegsende ermordet (Mehr dazu auf Wiki). Bei den Kriegsverbrecherprozessen in Tokio nach dem 2. Weltkrieg wurde die Zwangsprostitution nicht thematisiert.

Black Dragon Society und Black Ocean Society

Der oben erwähnte Geheimdienstoffizier Kenji Doihara war Mitglied der Black Dragon Society (Quelle). Auch der Mitsui-Konzern war im 2. Weltkrieg mit der Black Dragon Society verbunden. Tochterfirmen sollen im Ausland für Spionagezwecke missbraucht worden sein (Quelle).

Die Black Dragon Society (auch Amur-Bund genannt) war eine japanische paramilitärische und radikal-nationalistische Gruppierung. Sie war Teil eines Netzwerkes von nationalistischen Politikern, Militärs und Geheimdienstlern in Japan. Der Bund wurde 1901 gegründet, also noch 30 Jahre bevor die radikalen Nationalisten in Japan die Macht erlangten. Der chinesische Revolutionär Sun Yat-sen traf noch vor der Gründung mehrere Mitglieder des Bundes, darunter auch den Gründer Ryōhei Uchida (Quelle). Zusammen beteiligten sie sich 1911 am Sturz der chinesischen Kaiserfamilie und kooperierten dabei auch mit Yakuzas und Opiumhändlern (Quelle). Nach dem Sturz der chinesischen Kaiserfamilie 1912 gründete Sun Yat-sen die Republik China und wurde deren erster provisorischer Präsident. Er heiratete in die chinesische Soong Familie, die noch mindestens bis 1981 zu den führenden Familien der chinesischen Elite gehörte. Was ich besonders interessant finde: Die Soong Familie und die chinesische Regierung waren im 2. Weltkrieg mit der nationalistischen Regierung aus Japan verfeindet (so lautet zumindest die offizielle Version). Beide Regierungen wurden bei ihrer Machtübernahme von der Black Dragon Society unterstützt.

Der Vorgänger der Black Dragon Society war die Black Ocean Society (Gen’yōsha). Yamamoto Jōtarō, der zur Führung des Mitsui-Konzerns gehörte, unterstützte die Gruppe finanziell. Zu den Förderer gehörte auch die Yasuda Familie, eine der mächtigsten Familien der japanischen Wirtschaftselite. (Quelle ist auf Seite 10 des Dokuments und auf Seite 24 der PDF-Datei)

Die Black Ocean Society wurde 1877 von japanischen Samurais gegründet. Der Mitgründer Tōyama Mitsuru kannte ebenfalls den chinesischen Revolutionär Sun Yat-sen (Quelle). Die Black Ocean Society wollte ebenfalls die chinesische Kaiserfamilie stürzen und kooperierte dabei mit den Yakuza (japanische Mafia) und den Triaden (chinesische Mafia). Die Black Ocean Society baute selbst organisierte, kriminelle Strukturen auf. Mit Gewalt und Einschüchterungen versuchte sie bereits in den 1890er Jahren die Wahlergebnisse in Japan zu beeinflussen. Sie infiltrierten gezielt Triaden in China und begannen dort ein Netzwerk von Bordellen aufzubauen. Dabei ging es nicht nur um Geld, sondern auch darum Kunden erpressbar zu machen. Es wurden auch Prostituierten eingesetzt, die darauf spezialisiert waren den Kunden im Gespräch Geheimnisse zu entlocken (besonders nützlich wenn unter den Kunden Politiker, Militärs oder Juristen vertreten sind ). (Quelle)

Wie oben bereits erwähnt wurde, leitete das japanische Militär während des 2. Weltkrieges eines der grössten historisch bekannten systematisch aufgebauten Netzwerke von Zwangsprostitution. Da die Bordellbesucher aus dem japanischen Militär kamen, könnte es auch sein, dass ranghohe Militärs darunter waren. Diese wären in dem Fall nach dem Krieg alle erpressbar gewesen. Nur mal angenommen, unter den Bordellbesuchern wären auch Politiker und Juristen gewesen, wären auch diese nach dem Krieg erpressbar gewesen.

Nachkriegszeit

Nach Ende des 2. Weltkrieges war Japan von den Alliierten besetzt. Da die Mitsui Familie und weitere japanische Industriellenfamilien mit der Militärdiktatur verbunden waren, wurden sie von den Alliierten angeblich „entmachtet“. Der Mitsui-Konzern wurde in kleinere Unternehmen zerlegt. Auch der japanische Adel sowie die Kaiserfamilie wurden angeblich entmachtet. Eine wichtige Rolle dabei spielte der US-Offizier Douglas MacArthur, der die Aufgabe bekam, die Kriegsverbrecher auf japanischer Seite auszumachen. Nachdem der Mitsui-Konzern in verschiedene Einzelunternehmen aufgeteilt wurde, schlossen sich diese zu einem Verband zusammen, der das heutige Mitsui-Keiretsu ausmacht. Die Keiretsu sind mächtige Unternehmensverbände aus Japan. Das Mitsui-Keiretsu ist seither unabhängig von der Familie (zumindest nach offiziellen Angaben).

Banken

1876 gründete die Mitsui Familie die Mitsui Bank, die zu den führenden Banken Japans gehörte. 1992 wurde sie in Sakura Bank umbenannt. Im Jahr 2000 belegte die Sakura Bank Platz 8 der grössten Banken der Welt (Quelle). 2001 fusionierte sie mit der Sumitomo Bank, die 1895 von der Sumitomo Familie gegründet wurde. Die Sumitomo Bank war 1990 die grösste Bank der Welt (Quelle). Durch die Fusion entstand die heutige Sumitomo Mitsui Banking Corporation (SMBC). Die SMBC belegt derzeit Platz 12 der grössten Banken der Welt.

1924 gründete die Mitsui Familie die Bank Mitsui Trust Company. 2012 fusionierte sie mit der Sumitomo Trust, die 1925 von der Sumitomo Familie gegründet wurde. Durch die Fusion entstand die Sumitomo Mitsui Trust Bank (SMTB), die heute noch zu den grössten Banken Japans gehört. Sie gehört zur Sumitomo Mitsui Trust Holdings, eine der grössten Finanzholding-Gesellschaften der Welt, die ein Vermögen von 615 Milliarden US-Dollar besitzt. Die SMBC gründete die Sumitomo Mitsui Financial Group, ebenfalls eine der grössten Finanzholding-Gesellschaften, die ein Vermögen von 1,8 Billionen US-Dollar besitzt (Quelle).

Toyota

Zum heutigen Mitsui-Keiretsu gehört auch Toyota, einer der weltweit grössten Automobilkonzerne. Toyota gehört nach Umsatz zu den grössten Unternehmen der Welt. Es wurde 1937 von der Toyoda Familie gegründet, die das Unternehmen bis heute führt. Der erste Präsident von Toyota war Risaburo Toyoda, der von der Toyoda Familie adoptiert wurde. Sein leiblicher Bruder Ichizo Kodama gehörte zur Führung des Mitsui-Konzerns (Quelle). Sein Adoptivvater Sakichi Toyoda war in der Webstuhlindustrie aktiv und wurde dabei vom Mitsui-Konzern unterstützt (Quelle). Der ehemalige Toyota-Vorsitzende Shoichiro Toyoda heiratete in die Mitsui Familie (Quelle). Sein Sohn Akio, der derzeitige Toyota-Präsident, kommt somit mütterlicherseits aus der Mitsui Familie. Zur Konzernführung Toyotas gehörten mehrere Mitarbeiter der Mitsui Bank, darunter auch der ehemalige Toyota-Präsident Fukio Nakagawa. Der derzeitige Toyota-Vorsitzende Takeshi Uchiyamada gehört auch zur Führung des Mischkonzerns Mitsui Bussan (Quelle). Toyota hat inzwischen ein eigenes Keiretsu aufgebaut, dass unabhängig vom Mitsui-Keiretsu ist.

Das heutige Mitsui-Imperium

Mitsui gehört zu den sogenannten Keiretsu, mächtige Unternehmensgruppen aus Japan. Zum Mitsui-Keiretsu gehören viele verschiedenen Unternehmen. Diese sind unabhängig voneinander. Jedoch trifft sich die Führung aller Mitsui-Unternehmen regelmässig und arbeiten als Team. Zudem sind diese Unternehmen über Beteiligungen miteinander verbunden, wobei die SMBC Bank den Kern des Imperiums bildet. Wen man alle Mitsui-Firmen als ein Unternehmen betrachten würde, wäre es eines der grössten Unternehmen der Welt (oder sogar das grösste). Die wichtigsten Unternehmen des Mitsui-Keiretsus wären:

  • Wie bereits erwähnt die SMBC, eine der grössten Banken der Welt. Sie gehört auch gleichzeitig zum Sumitomo-Keiretsu.
  • Wie bereits erwähnt die Finanzholding Sumitomo Mitsui Trust Holdings, die auch die SMTB besitzt, eine der grössten Banken Japans. Sie gehört auch gleichzeitig zum Sumitomo-Keiretsu.
  • Wie bereits erwähnt Toyota, das grösste Unternehmen Japans nach Umsatz.
  • Toray Industries, einer der grössten Chemiekonzerne der Welt.
  • Mitsui Chemicals, einer der grössten Chemiekonzerne Japans.
  • Toshiba, einer der grössten Elektrokonzerne der Welt. Er gehört auch gleichzeitig zum Dai-Ichi Kangyo-Keiretsu.
  • Tokyo Broadcasting Holdings, einer der wichtigsten Medienkonzerne Japans, der Fernseh- und Radiosender besitzt. Er gehört auch gleichzeitig zum Dai-Ichi Kangyo-Keiretsu.
  • Der Mischkonzern Mitsui & Co. ( auf japanisch Mitsui Bussan), der zu den grössten Unternehmen Japans gehört. Zu den Geschäftsfeldern gehören Öl, Gas, Stahl, Kohle, Energie, Chemie, Maschinenbau, Einzelhandel und noch mehr.
  • Mitsui Kinzoku Kōgyō, einer der grössten Bergbaukonzerne Japans.
  • Mitsui Fudōsan, einer der grössten Immobilienkonzerne Japans.
  • Taiheiyo Cement, einer der weltweit grössten Zementhersteller. Er gehört auch gleichzeitig zum Dai-Ichi Kangyo-Keiretsu und zum Fuyo-Keiretsu.
  • Der Mischkonzern IHI Corporation, der auch Schiffe für die japanische Marine herstellt. Er gehört auch gleichzeitig zum Dai-Ichi Kangyo-Keiretsu.
  • Die Isetan Mitsukoshi Holding, die zwei der grössten japanischen Warenhausketten besitzt.
  • Fuji Film Holdings, eine Holding die den Mischkonzern Fujifilm besitzt.

(Quelle)

Die Mitsui Familie unterstützte in den 1880er Jahren den Zeitungsverleger Ryuhei Murayama finanziell. Die Murayama Familie baute den grössten Medienkonzern Japans auf.

Mitsui gehörte 2008 zu den Mitgründern der MS&AD Insurance Group, eine der drei grossen Versicherungsgruppen Japans.

Die Reederei Mitsui O.S.K. Lines gründete 2017 zusammen mit einer Reederei des Mitsubishi-Keiretsu die Ocean Network Express, die heute zu den grössten Schifffahrtsunternehmen der Welt gehört.

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