Hearst Familie

Die Hearst Familie gehört mit einem Vermögen von 28 Milliarden zu den reichsten Familien der USA. Sie besitzen den Medienkonzern Hearst Communications und dadurch 15 Tageszeitungen, 21 Verbrauchermagazine sowie 30 Fernsehsender der USA. Ihnen gehört die Hälfte des Rundfunkunternehmens A & E-Networks. In den 1920er und 1930er Jahren besass die Familie das grösste Medienkonglomerat der Welt. Seit 2018 besitzen sie Fitch Ratings, eine der drei grössten Rating-Agenturen der Welt. Sie stammen von schottisch-irischen Einwanderern ab.

George Hearst (1820-1891) war in Politik und Bergbau tätig. Er gründete mehrere Bergbaubetriebe und war Ende der 1870er Jahre für den Auf- und Ausbau der Homestake Mine zuständig, die bis zu ihrer Schließung im Jahr 2002 die grösste und tiefste Goldmine von Nordamerika war. Sein Sohn William Randolph Hearst (1863-1951) wurde zum einflussreichsten Zeitungsverleger der USA. Seine Nachkommen haben das Medienkonglomerat bis heute weiter geleitet.

William Randolph Hearst war Polospieler und gehörte zu einem Polo-Club, zu dem auch Cornelius Vanderbilt, Vincent Astor, Robert Lehman, Walter Chrysler, Harry Guggenheim, John Mortimer Schiff, William Averell Harriman, John Hay Withney und weitere Akteure der damaligen US-Elite gehörten (Quelle).

William Randolph Hearst verkehrte im Union Club in New York, einer der elitärsten Gentlemans Clubs der USA. Zu den Mitgliedern gehörten auch Astor, VanderbiltMorgan, RockefellerHamiltonvon Oppenheim und Churchill. Aber auch Angehörige der niederländischen Kolonialfamilien Stuyvesant und Schuyler waren Mitglied, die bereits seit dem 17. Jahrhundert zur Elite der heutigen USA gehörten.

William Randolph Hearst und sein Sohn William Randolph Hearst Jr. (1908-????) waren Mitglieder der „Sons of the American Revolution“. Diese ist eine der elitärsten Gesellschaften der USA. 17 US-Präsidenten waren Mitglied sowie mehrere Mitglieder elitärer Familien wie Rockefeller, Roosevelt und Bush. Der spanische König Juan Carlos I. war ebenfalls Mitglied. Die Gesellschaft besteht seit 1876 und ist eng mit der 1783 gegründeten „Gesellschaft der Cincinnati“ verbunden.

David Whitmire Hearst (1915–1986) heiratete die Tochter des US-Politikers Hamilton Fish III. Die Fish Familie brachte mehrere bedeutende US-Politiker hervor und ist familiär mit den Familien Livingston, Vanderbilt und Kean verbunden.

Patty Hearst unter Mind Control?

Patty Hearst wurde 1974 als 19-Jährige von der linken Terrororganisation „Symbionese Liberation Army“ (SLA) entführt. Nach einem Monat in Gefangenschaft schloss sie sich der Terrororganisation an. Zwölf Tage später beteiligte sie sich an einem Banküberfall und half später auch dabei Sprengstoff für die Gruppe herzustellen. Sie lebte ein Jahr lang mit der Gruppe im Untergrund bis sie schliesslich verhaftet wurde. Es gibt Indizien die darauf hinweisen, dass Patty unter einer starken Gehirnwäsche stand. Zum Zeitpunkt ihrer Festnahme war ihr Gewicht auf 40 kg gefallen und eine Psychologin beschrieb sie als „einen Zombie mit niedrigem IQ und geringem Affekt“. Der Verzicht auf Nahrung und Wasser sowie der apathische Zombie Zustand, könnten Anzeichen einer Dissoziation sein, die durch Mind-Control ausgelöst wurde. Nach ihrer Verhaftung wurde bei ihr einen IQ von 112 gemessen, während er vor ihrer Entführung bei 130 gewesen war. Es gab grosse Erinnerungslücken in Bezug auf ihr Leben vor der Entführung (sehr starkes Indiz für Mind-Control). Die Entführer haben ihr Medikamente verabreicht, leider weiss man nicht was für welche. Vor Gericht machte Patty einen schlechten Eindruck und wirkte träge. In einem Bericht der Associated Press wurde dieser Zustand Medikamenten zugeschrieben, die ihr von Gefängnisärzten verabreicht wurden. Beginnt eine Persönlichkeit zu dissoziieren, kann man mit bestimmten Barbituraten diesen Zustand aufrechterhalten. Der Versuchsperson wird täglich eine nicht einschläfernde Dosis Barbiturate verabreicht sowie weitere Verabreichungen sobald die Versuchsperson Anzeichen von Affekten und Emotionen zeigt um diese auf einem Minimum zu halten. Ziel dabei ist es, die Versuchsperson pausenlos in einem dissoziativen Zustand halten. Damit die Versuchsperson überhaupt erst beginnt zu dissoziieren, wird sie unter kompletten Reizentzug gestellt (z. B. eine längere Unterbringung in einer Zelle ohne Licht, Geräusche und menschlichen Kontakt) und muss permanenter Folter und Demütigung ausgesetzt sein (physische, psychische und sexuelle Folter). Da die Persönlichkeit der Versuchsperson unter extremen Belastung steht, beginnt sie früher oder später zu dissoziieren, was eine Abwehrreaktion der Psyche ist, um mit der extremen Belastung klar zu kommen.

Weitere Methoden eine Dissoziation zu fördern sind:

  • Schlafentzug (z. B. eine Versuchsperson über mehrere Tage immer mit einem Stromschlag aufwecken sobald sie Eingeschlafen ist, wodurch der Schlaf verunmöglicht wird oder der Körper gar aus Angst sich weigert einzuschlafen)
  • Der Versuchsperson wird täglich mehr als zwölf Stunden harte, körperliche und monotone Arbeit aufgezwungen (Konzentrationslager, Jonestown, Colonia Dignidad).
  • Die Versuchsperson muss täglich mehrere Stunden beten oder singen (der Klassiker bei Mind-Control Sekten).
  • Die Person muss sich die selben Tonaufnahmen über mehrere Tage oder Wochen durchgehend anhören (Jonestown & MK-Ultra Projekt).
  • Der Versuchsperson wird jede Möglichkeit auf Hygiene genommen.
  • Die Versuchsperson wird zu etwas gezwungen, was ihrer Moral widerspricht. Zum Beispiel fromme Gläubige zu satanischen Ritualen zwingen (Pitesti Experiment), eine heterosexuelle oder homophobe Person zu homosexuellen Handlungen zwingen (Jonestown, Abu Ghuraib), eine Mutter dazu zwingen ihr Säugling zu quälen (Branch Davidians in Waco).
  • Die Versuchsperson wird dazu gezwungen falsche Biographien über sich selbst zu schreiben, bis sie irgendwann glaubt, dass sich ihr Leben wie in der falschen Biographie beschrieben abgespielt hatte (Pitesti Experiment).
  • Wie bereits erwähnt, das regelmässige Verabreichen von Barbituraten oder teilweise auch Benzodiazepine (Jonestown, Colonia Dignidad, MK-Ultra Projekt).

Sobald der Punkt erreicht ist, an dem sich die Persönlichkeit der Versuchsperson „aufgelöst“ hat, also komplett dissoziiert, ist sie in einem apathischen, zombieartigen Zustand. Ihr Verstand ist nun leer und kann nun mit neuen Informationen gefüllt werden. So ist es möglich, einer Versuchsperson eine neue Persönlichkeit einzupflanzen inklusive neuem Glaube, neuen Überzeugungen und neuem Namen. Bei einem Erwachsenen dauert es bei intensivem Mind Control zwei Wochen bis zwei Monate bis die neue Persönlichkeit eingepflanzt ist, während bei präpubertären Kindern bereits nach wenigen Tagen eine Persönlichkeitsspaltung eintreten kann (vermutlich wollte deshalb die CIA beim MK-Ultra Projekt unbedingt Kleinkinder einsetzten). Auch im Fall von Jonestown, Colonia Dignidad und den Branch Davidians in Waco gibt es sehr starke Hinweise auf Mind-Control Experimenten an Kindern (die offizielle Geschichtsschreibung verneint dies). Einer der best dokumentierten Fälle zum Thema Gehirnwäsche ist das Pitesti Experiment. Die Beiträge dazu sind zwar nicht angenehm zu lesen, sind aber wichtig um Mind Control besser zu verstehen.

Nach dieser Erläuterung wollen wir sehen ob im Fall von Patty Mind Control Techniken zum Einsatz kamen.

  • Nach Pattys späterem Zeugnis wurde sie eine Woche lang mit verbundenen Augen und gefesselten Händen in einem Schrank festgehalten. Sie wurde zum Essen mit verbundenen Augen freigelassen. Sie war wochenlang im Schrank eingesperrt und stand so die meiste Zeit unter Reizentzug.
  • Während dieser Zeit drohte ihr ein Entführer wiederholt mit dem Tod, also psychische Folter.
  • Man kann davon ausgehen, dass sie in der Zeit im Schrank keine oder nur minimale Möglichkeit auf Hygiene hatte.
  • Nach einer Weile erhielt sie eine Taschenlampe zum Lesen und zum Erlernen des politischen Traktats der SLA. Sie durfte mit Verbundenen Augen an politischen Diskussionen der Gruppe teilnehmen. Das bedeutet die politische Überzeugung der SLA waren die einzigen äussere Reize die sie in dieser Zeit war nahm.
  • Nachdem sie sich bereit erklärte der SLA beizutreten, erhielt sie täglich eine Form von „Unterricht“. Wenn sie zu dem Zeitpunkt dissoziierte und unter Medikamenten stand, war der tägliche Unterricht vielleicht das „Einpflanzen“ einer neuen Persönlichkeit (oder zumindest neuen Überzeugungen).
  • Nach Angaben von Patty wurde sie von zwei Entführern vergewaltigt und geschlagen.
  • Sie hatte einen neuen Namen angenommen (Tania). Personen die komplett unter Mind Control stehen, glauben teilweise wirklich das ihr neuer Name ihrer ist und sind sich dem alten Ich nicht bewusst.
  • Nach Angaben des Anwalts wurden ihr von den Entführern Medikamente verabreicht.

Beim folgenden Gerichtsverfahren gegen Patty wirkte der zuständige Richter klar voreingenommen und wollte nichts davon wissen, dass die Angeklagte unter Einfluss der Gruppe stand. Er war überzeugt das sie aus freiem Willen und ideologischen Gründen Untergrund-Terroristin wurde. Als Hauptargument nahm er Pattys schriftliche Erklärung, die sie nach dem Banküberfall verfasste und sich darin zur SLA bekannte. Er liess keine Expertenaussagen zu, die sagten dass die stilistische Analyse darauf hinwies, dass die Aussagen und Schriften nicht vollständig von Patty verfasst worden waren. Patty wurde aus Sicherheitsgründen in Einzelhaft gehalten (Reizentzug). Sie erlitt im Gefängnis einen Lungenkollaps (der Beginn einer Reihe von gesundheitlichen Problemen) und wurde einer Notoperation unterzogen. Dies hinderte sie daran, gegen andere SLA Terroristen auszusagen, die zu der Zeit vor Gericht standen. Richter und Staatsanwaltschaft versuchten ganz klar, die labile Patty einzuschüchtern. Der Richter erlaubte auch Zeugenaussagen der Psychiater der Staatsanwaltschaft über Pattys frühe sexuelle Erfahrungen, obwohl diese Jahre vor ihrer Entführung und dem Banküberfall stattgefunden hatten und somit wohl kaum für den Fall Relevant waren. Zudem glaubte ihr das Gericht nicht, dass sie vergewaltigt wurde, sondern glaubte dass sie eine romantische Beziehung mit den Entführern hatte. Das Gericht wollte also unbedingt den Eindruck erwecken, dass Patty nach einer Woche Gefangenschaft bis zur Verhaftung freiwillig Mitglied der SLA war. Erst wurde ihr die höchstmögliche Haftstrafe von 35 Jahren auferlegt. Da der Richter aber unerwartet verstarb, bekam sie einen neuen Richter der sie zu 7 Jahren Haft verurteilte. Präsident Jimmy Carter liess sie schliesslich auf Bewährung raus. Sie erlangte die vollen Bürgerrechte zurück, als Präsident Bill Clinton ihr am 20. Januar 2001, seinem letzten Tag im Amt, eine Begnadigung gewährte.

Die SLA Terroristen und die Geheimdienste

Angenommen Patty stand wirklich unter Mind Control, würde man als Verschwörungstheoretiker natürlich auf die Idee kommen, das hier Geheimdienste ihre Finger im Spiel hatten. Die SLA war wie bereits erwähnt, eine linke Terrororganisation die im Untergrund lebte. Solche Untergrund-Terroristen gab es überall auf der Welt und fast immer gab es Indizien oder Beweise dafür, dass in diesen V-Männer der Geheimdienste platziert waren. Diese Gruppen erhalten aber ziemlich sicher kein Geld von Geheimdienststellen. Oft finanzieren sie ihr Lebensunterhalt im Untergrund durch Drogen- und Waffenhandel sowie Raubüberfälle auf Banken oder Läden und manchmal auch Menschenhandel. In Deutschland waren das z. B. NSU, RAF und die Wehrsportgruppe Hoffmann. Aber auch in Italien, Belgien und vor allem in den USA gab es Terrororganisationen die mit V-Männern durchsetzt waren. Auch bei islamistischen Terrorzellen kamen V-Männer und Agents Provocateurs zum Einsatz (z. B. beim Fall Anis Amri). Bei der SLA gibt es zwar keine endgültigen Beweise für eine Involvierung der Geheimdienste, aber denoch starke Indizien:

  • Donald DeFreeze war der Hauptgründer und Anführer der SLA. Schon bevor er die SLA gründete, war er Polizeibekannt und wurde als Gefährlich eingestuft. Zwischen 1967 und 1969 war DeFreeze auf Bewährung. In dieser Zeit folgten eine Verhaftung wegen Waffenbesitzes, eine Anklage wegen einer Entführung in New Jersey, Diebstahl eines Motorrads und ein Banküberfall in Cleveland. Darauf folgten keine juristische Konsequenzen, was dafür spricht, dass DeFreeze zu der Zeit bereits Polizei- oder Geheimdienst Informant war.
  • Ein zuständiger Polizist der einen Fall von DeFreeze behandelte, wurde zu einem wichtigen Geheimdienstoffizier, welcher für die Informationsbeschaffung über schwarze Militante Gruppen (DeFreeze war schwarz) zuständig war.
  • Ende 1969 wurde DeFreeze in einem Feuergefecht mit der Polizei verwundet und kam ins Gefängnis. Dort gründete er eine eigene Häftlingsgruppe namens Unisight aus der später dann die Terrorzelle SLA wurde.
  • Der Lehrer Colston Westbrook, der im Gefängnis arbeitete, betreute Mitglieder der Unisight darunter auch DeFreeze. Nach der Entführung von Patty Hearst setzte die SLA Westbrook auf ihre Todesliste und behauptete, er sei ein CIA-Agent sowie FBI-Informant und habe als „Folterer“ für die CIA im Vietnam gearbeitet. Westbrook hatte tatsächlich der koreanischen Armee gedient und hatte fünf Jahre im Vietnam für eine private Firma gearbeitet. Laut Bart Osborne vom Fifth Estate, einer in Washington ansässigen Forschergruppe ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter, die inzwischen eine kritische Haltung gegenüber Geheimdiensten einnehmen, wurde diese private Firma von der CIA als Rekrutierungspool und Deckmantel für ihr Phoenix-Programm verwendet, zu dem auch brutale Mordteams im Vietnam gehörten. Wenn Westbrook wirklich professioneller Folterer der CIA war, wäre es gut möglich, dass er Mind Control Kenntnisse hatte, da die Geheimdienste bei Mind Control Experimenten professionelle Folterer einsetzen.
  • Colston Westbrook stand in der Zeit in der er DeFreeze betreute mit mindestens zwei Strafverfolgungsbehörden in Kontakt, die sich auf kriminelle Gruppierungen konzentrierten.
  • DeFreeze konnte schliesslich unter ungeklärten Umständen aus dem Gefängnis fliehen. Er wollte Feuerwaffen, Sprengstoff und ähnliche Gegenstände an Linksradikale, die er nach seiner Gefängnisflucht traf, verkaufen und sie zu Anschlägen motivieren. Dies deutet darauf hin, dass er ein „Agent Provocateur“ war (vergleichbar mit dem Fall Peter Urbach in Deutschland). Wie DeFreeze an die Waffen kam, ist ungeklärt.
  • Ein Mitglied war Thero Wheeler, der später von der SLA aus dem Gefängniss befreit wurde. Seltsamerweise schien es nach seiner Flucht keine Fahndung der Behörden nach ihm zu geben.
  • Am 17. Mai 1974 veröffentlichte die New York Times einen Artikel, in dem auf die Ungereimtheiten in der SLA Geschichte aufmerksam gemacht wurde. Wenige Stunden später starben sechs SLA Gründungsmitglieder bei einer Belagerung durch die Polizei darunter auch DeFreeze.
  • Die Polizei konnte dank einem anonymen Anrufer das Versteck der Gruppe ausfindig machen.
  • Bei der Belagerung des Unterschlupfs durch die Polizei, geriet das Gebäude unerwarteterweise in Brand (wie bei der Waco-Belagerung). Zwei Mitglieder wurden von der Polizei erschossen, als sie das brennende Gebäude verlassen wollten (wie bei der Waco Belagerung). Nach Angaben der Polizei waren beide Frauen bewaffnet und eröffneten das Feuer. Die Polizei erwiderte das Feuer und eine der Frauen (Nancy Ling Perry) starb durch zwei Kugeln in den Oberkörper, während die andere (Camilla Hall) durch einen Kopfschuss in die Stirn starb. Es wurde während dem ganzen Einsatz kein Polizist verletzt oder getötet. Die Eltern von Camilla Hall beauftragten später eigene Ermittler, die zum Schluss kamen das zumindest Nancy Ling Perry nicht das Feuer eröffnet hatte und aus dem Gebäude gekommen war um sich zu ergeben.
  • Da die restlichen sechs Mitglieder im brennenden Gebäude sicherlich mitbekommen hatten, dass sie so gut wie tot sind wenn sie das Gebäude verlassen, zogen sie es vor auszuharren. Sie starben an Rauchvergiftung, Verbrennungen und mehreren Schusswunden. DeFreeze war das letzte Mitglied das starb. Er soll sich selbst erschossen haben, um dem lebendigen Verbrennen zu entgehen.
  • Mit einer Ausnahme wurden alle Leichen in einer Zwischendecke (enger Zwischenraum) unter dem Haus gefunden, die um sie herum niedergebrannt war. Genau wie bei der Waco Belagerung glaube ich, dass sich während der Belagerung mindestens ein V-Mann im Gebäude aufhielt und ohne Mitwissen der restlichen SLA Mitglieder Befehle von einem Teil der Einsatzkräften erhielt und womöglich das Feuer legte oder gar die Mitglieder erschoss.
  • Die Sechs waren die einzigen SLA Mitglieder die starben. Der Rest musste ins Gefängnis. Inzwischen sind alle wieder frei, bis auf Joe Remiro der zur lebenslanger Haft verurteilt wurde. Remiro wurde nach seiner Verhaftung in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht, obwohl in den USA Verdächtige bis zum Beweis ihrer Schuld nicht in solchen untergebracht werden dürfen. Remiro versuchte eine öffentliche Erklärung abzugeben, in der er sich über Isolation sowie Belästigung, Einschüchterung und Gewalt durch Wärter beschwerte. Er behauptete, dass dies unter der Leitung des FBI stattfand. Sein Schreiben wurde von der Gefängnisbehörde beschlagnahmt, fand aber ungewollt einen Weg in die Medien. Er wurde für den Mord an Marcus Foster verurteilt, obwohl eigentlich alles darauf hindeutet, dass zwei andere SLA Mitglieder, Nancy Ling Perry & DeFreeze, die Mörder waren. Wie bereits erwähnt, starben Perry und DeFreeze bei der Polizeibelagerung und konnten nie zum Foster Mord vernommen werden.

Meine eigene Theorie zu der ganzen Geschichte ist folgende:

Das ganze war Teil eines Mind Control Experiment, geleitet von staatlichen oder privaten Geheimdiensten. Mind Control Experten schleussten sich in Gefängnisse ein und arbeiteten als Gefängnisärzte, Sozialarbeiter und Lehrer. Sie sollten nach Häftlingen ausschau halten die folgende Eigenschaften aufwiesen:

  • Sie waren in der Vergangenheit gewalttätig
  • Sie haben psychische Probleme
  • Sie haben linke oder linksradikale Überzeugungen
  • Sie sind schwarz und unterstützen Bewegungen wie Black Panther
  • Sie haben Erfahrungen im Umgang mit Waffen oder Sprengstoff

Nachdem man passende Häftlinge gefunden hatte, lies man sie politische Gefängnisgruppen wie „Unisight“ gründen. Der Gründer DeFreeze war eingeweiht und sollte die Gruppe manipulieren und radikalisieren, also ein Agent Provocateur. In Freiheit traf sich die Gruppe erneut. Hier kamen neue Mitglieder hinzu und darunter vermutlich mindestens ein weiterer V-Mann mit Mind Control Kenntnissen. Diese(r) hatte die Aufgabe, die Gruppe weiter zu radikalisieren. Ziel war es eine Terrorzelle heranzuzüchten, die mit ihren Anschlägen die linke Bewegung sowie die Bürgerrechtsbewegung der Schwarzen diskreditieren sollte. Zu der Zeit gab es viele kleine linke, schwarze Gruppierungen, die viele (grösstenteils dilettantische) Bombenanschläge verübten. Ich halte es für vorstellbar, dass viele der Terroristen während Gefängnisaufenthalten von politischen Gefängnisgruppen radikalisiert wurden, die unter der Aufsicht der Geheimdienste standen. In diesen Gruppen wurde mindestens je ein V-Mann platziert. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass auch die heutigen europäisch-muslimischen Terroristen oft während oder nach Gefängnisaufenthalten begannen sich zu radikalisieren. Ob es einen bestimmten Grund für die Entführung von Patty Hearst und die folgende Gehirnwäsche gab oder sie ein zufälliges Opfer war, weiss ich auch nicht. Patty Hearst behauptete in einem Interview, dass das FBI schon 24 Tage vor ihrer Entführung wusste, dass die SLA sie entführen will, es aber nicht für nötig befand Patty darüber zu informieren. Und eines der wohl interessantesten Details der Geschichte ist die Verbindung zu Leo Ryan und dem angeblichen Massenselbstmord in Jonestown. Der US-Politiker glaubte, dass Patty Hearst unter Gehirnwäsche stand und setzte sich für ihre Begnadigung ein. Zugleich war er sehr misstrauisch was die Sekte in Jones Town betraf. Vermutlich war er auf den selben Gedanken gekommen wie viele Verschwörungstheoretiker: dass Geheimdienste selbst Sekten gründen oder Sekten mit V-Leuten infiltrieren, mit dem Ziel Mind Control Experimente an den Jüngern durchzuführen. Leo Ryan besuchte Jonestown persönlich, was mit seiner Erschiessung und dem Massen(selbst)mord der Sektenanhänger endete.

Zum Schluss noch ein Zitat ein von John Wayne:

Es scheint mir ziemlich seltsam, dass das amerikanische Volk sofort akzeptiert hat, dass ein Mann 900 Menschen einer Gehirnwäsche unterziehen kann und sie zum Massenselbstmord bringt, aber nicht glauben will, dass eine skrupellose Gruppe, wie die Symbionese Liberation Army, einer jungen Frau durch Folter, Erniedrigung und Inhaftierung einer Gehirnwäsche unterziehen könnte.

Zur Liste der mächtigsten Familien der Welt

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