Bettencourt-Meyers Familie

Die Französin Francoise Bettencourt Meyers (*1953) gilt als die reichste Frau der Welt. Ihr Vermögen wird derzeit auf 92 Milliarden US-Dollar geschätzt (Quelle). Ihr Grossvater gründete das Kosmetikunternehmen L’Oréal. Heute ist L’Oréal der grösste Kosmetikkonzern der Welt. L’Oréal ist derzeit das wertvollste französische Unternehmen neben LVMH.

Die Bettencourt Familie besitzt ein Drittel der Anteile an L’Oréal. Zweitgrösster Aktionär ist der weltweit führende Lebensmittelkonzern Nestlé mit einem Anteil von 23 Prozent. (Quelle) L’Oréal und Nestlé sind schon seit dem Zweiten Weltkrieg miteinander verbunden (Quelle).

Der Franzose Eugène Schueller (1881-1957) war der Gründer von L’Oréal. Er war einer der wichtigsten finanziellen Unterstützer von Eugène Deloncle. Deloncle war in den 30er und 40er Jahren als faschistischer Führer in Frankreich aktiv. Er gründete und führte La Cagoule (CSAR), eine rechtsextreme und antisemitische Geheimorganisation. Das CSAR beging Morde, Bombenanschläge, Sabotage und Waffenhandel. Es unterstützte die Machtübernahme der Rechtsextremen, die 1940 mit der Hilfe von Nazideutschland in Frankreich das diktatorische Vichy-Regime errichteten. Eugène Deloncle hatte einen eigenen Auftragskiller, der sogar versuchte den französischen Premierminister zu töten. Deloncle gründete eine faschistische Partei, die ebenfalls mit dem L’Oréal-Konzern und Eugène Schueller verbunden war. (Quelle: 1 und 2) Deloncle wurde 1944 vom deutschen Nazigeheimdienst umgebracht. Obwohl das CSAR das Vichy-Regime unterstützte, waren einzelne Mitglieder zugleich führende Köpfe des Widerstandes in Frankreich.

Der Politiker François Mitterrand war mit der Cagoule (CSAR) verbunden und soll Mitglied gewesen sein. Sein Bruder heiratete eine Nichte des CSAR-Gründers Deloncle. Kurz vor Ende des 2. Weltkrieges wechselte François Mitterrand zum Widerstand. In dieser Zeit arbeitete er für L’Oréal. In der Nachkriegszeit war François Mitterrand als linker Politiker aktiv. Von 1981 bis 1995 war er Präsident von Frankreich. Er hatte bereits seit den 30er Jahren Kontakt zu André Bettencourt (Quelle). André Bettencourt heiratete die Tochter des L’Oréal-Gründers Eugène Schueller. André Bettencourt war auch Mitglied des CSAR und schrieb antisemitische Zeitungsartikel. Gegen Ende des Krieges wechselte er ebenfalls in den Widerstand. Seit der Nachkriegszeit war er als Politiker aktiv. Er arbeitete für L’Oréal und den Lebensmittelkonzern Nestlé. André Bettencourt starb 2007. Seine Frau Liliane Bettencourt lebte noch bis 2017. Sie galt zeitweise als die reichste Frau der Welt, wie ihre Tochter zurzeit.

Anmerkung für Verschwörungstheoretiker: 1940 wurde in Frankreich wie gesagt das Vichy-Regime errichtet, das mit Nazideutschland kooperierte. Ab 1941 begannen in Frankreich im Volk, in den Medien und in der Politik Gerüchte zu kursieren, dass das Vichy-Regime von einer Geheimorganisation unterwandert ist, die eine Schattenregierung errichtet. Diese Schattenregierung wurde „Synarchie“ genannt. Ein Doktor Martin, der ein Büro der Cagoule (CSAR) leitete, glaubte herausgefunden zu haben, dass die meisten Führer des CSAR Mitglied der Synarchie waren und zeigte diese daraufhin bei der Regierung an (die Vichy-Regierung hatte Geheimbünde wie die Freimaurer verboten). Das Vichy-Regime war stark antibritisch und antijüdisch. Doktor Martin behauptete, die Synarchie würde trotz der Errichtung des Vichy-Regimes sich im geheimen weiterhin für angloamerikanische und jüdische Interessen einsetzen. Martin behauptete, dass die Synarchisten zwar zurzeit im Vichy-Regime vertreten sind, aber sie hätten die Abmachung, dass man sich, sobald der Krieg beendet ist, mit den angelsächsischen (angloamerikanischen) Kräften verbündet. Sollte diese Behauptung wahr sein, dann wären sich die Synarchisten also bereits 1941 sicher gewesen, dass die Achsenmächte (Deutschland, Italien und Japan) den Krieg verlieren werden. Trotz der Gerüchte und Vorwürfe weigerte sich das Vichy-Regime erst gegen die Synarchisten zu ermitteln. Aber das geheimbundfeindliche Nazideutschland übte Druck auf das Vichy-Regime aus und 1942 wurden die mutmasslichen Synarchisten aus der französischen Regierung entfernt. Die gängige Meinung war damals, dass die Synarchie von den Freimaurern und/oder dem „internationalen Judentum“ gelenkt wird. Ein ehemaliger Luftfahrtkommandant und Mitglied des CSAR bezeichnete 1941 die Synarchie als die geheimste und schädlichste Freimaurerloge. Es gab aber auch die Theorie, dass die Synarchie von den Jesuiten (Vatikanorden) kontrolliert wird, die den Verdacht absichtlich auf die Freimaurer und die Juden lenken wollten, um nicht selbst in das Visier der Verschwörungstheoretiker zu geraten. Die Synarchie wurde mit dem Martinistenorden in Verbindung gebracht, ein okkulter Rosenkreuzerorden aus Frankreich. Das kommt daher, da es bereits im 19. Jahrhundert eine Bewegung in Frankreich gab, die eine Herrschaftsform errichten wollte, die Synarchie genannt wurde. Diese Bewegung war mit Okkultisten und dem Martinistenorden verbunden. Ein weiterer mutmasslicher Strippenzieher der Synarchisten war die Banque Worms. Die französische Bank wurde von den Familien Worms und Goudchaux geführt, die mit der Lazard Familie verbunden waren, eine der mächtigsten Bankiersfamilien Frankreichs. Mitarbeiter der Banque Worms waren im Vichy-Regime vertreten, darunter auch Jacques Barnaud, der für die Wirtschaftsbeziehungen zu Nazideutschland zuständig war. Schon damals fanden dies Verschwörungstheoretiker verdächtig, da die Familien Worms, Goudchaux und Lazard jüdisch waren und es paradox erschien, dass deren Mitarbeiter im antisemitischen Vichy-Regime vertreten sind. 1941 schrieb ein Verschwörungstheoretiker, dass Philippe Pétain (Staatschef des Vichy-Regimes) nicht in der Lage sein wird, „das immense Netz des Verrats zu erkennen, das die Finanzwelt und das jüdische Amerika um ihn herum gewoben haben“. (Quelle: 1 und 2) Die Banque Worms unterhielt Kontakte zu den Banken der Familien Lazard, Rothschild, Morgan, Samuel, Harriman und Hambro. (Quelle) In der heutigen Zeit gilt die Synarchie weiterhin als eine unbewiesene Verschwörungstheorie.

Freunde und Bekannte der Bettencourt Familie

Liliane und ihr Mann André Bettencourt waren 1992 an einem Treffen, bei dem der Coiffeur Alexandre de Paris mit der französischen Ehrenlegion geehrt wurde. Alexandre war Coiffeur von vielen Promis. Zu seinen Kunden gehörten Mitglieder europäischer und arabischer Königsfamilien. Beim Treffen, bei dem er geehrt wurde, waren neben Bettencourt auch Guy und Marie de Rothschild sowie Gersande D‘Orleans anwesend. Letztere heiratete in eine der drei nicht amtierenden Königsfamilien Frankreichs. Bernadette Chirac war ebenfalls beim Treffen dabei. (Fotos: 1 und 2) Bernadette heiratete Jacques Chirac, der von 1995 bis 2007 Präsident von Frankreich war. Bernadette Chirac kennt den französischen Multimilliardär Bernard Arnault und besuchte 2005 die Hochzeit von dessen Tochter Delphine (Quelle). Liliane Bettencourt kannte ebenfalls Bernard Arnault (Foto). Patrice de Maistre war der Vermögensverwalter von Liliane Bettencourt. Er heiratete die Exfrau von Bernard Arnault. (Quelle)

Liliane Bettencourt kannte die jordanische Königin Rania und Gabriele/Inaara, die in die Aga Khan Familie heiratete (Foto). Die jordanische Königsfamilie und die Aga Khan Familie sollen vom Propheten Mohammed abstammen, der im 6. und 7. Jahrhundert lebte und den Islam gründete. Gabrieles Stiefvater kam aus der deutschen Milliardärsfamilie Thyssen. Ihr erster Ehemann kam aus dem deutschen Hochadel und war ein Nachkomme der russischen Kaiserfamilie.

Liliane Bettencourt kannte die Brüder Laurent und Olivier Dassault (Fotos: 1 und 2). Die Dassault Familie ist eine der reichsten Familien Frankreichs. Sie gehört zu den grössten Waffenhändlern Europas und kontrolliert eine der grössten französischen Zeitungen.

Die Multimilliardärin Françoise Bettencourt (*1953) heiratete Jean-Pierre Meyers, einen französischen Juden. Sein Vater Marcel Meyers war ein Geschäftspartner von Edmond de Rothschild und kannte ihn seit seinem Studium. Jean-Pierre arbeitete für die französische Grossbank Société Générale. Er gehörte zur Führung von L’Oréal und Nestlé. (Quelle)

Françoise Bettencourt Meyers und ihre beiden Söhne sind derzeit im Aufsichtsrat von L’Oréal. Dadurch werden sie Sophie Bellon kennen, da diese zurzeit ebenfalls zum Aufsichtsrat gehört. Sie kommt aus der französischen Milliardärsfamilie Bellon. Die Bellon Familie gründete und kontrolliert Sodexo, eines der grössten französischen Familienunternehmen.

Liliane Bettencourt soll französische Politiker, darunter Präsident Nicolas Sarkozy, mit illegalen Parteispenden versorgt haben (Mehr dazu). Sie soll Mitglied des 1001 Trust gewesen sein. Diese aus Adligen und Milliardären bestehende Stiftung kontrolliert den WWF.

Übrigens: Kosmetikkonzerne wie L’Oréal leisten einen sehr wichtigen Beitrag zur Bevölkerungskontrolle. Konservierungsstoffe in Kosmetik- und Pflegeprodukten (vor allem von Marktführern wie L’Oréal) stehen im Verdacht, die Spermaqualität der Männer und die Fruchtbarkeit der Frauen zu verschlechtern (Quelle). In der westlichen Welt, wo am meisten Kosmetikartikel verwendet werden, ist in den letzten Jahrzehnten die Anzahl der Spermien im Sperma stark gesunken. Seit 1973 hat sich die Anzahl der Spermien bei Männern aus der westlichen Welt halbiert. (Quelle) In der Schweiz beispielsweise ist mittlerweile jedes fünfte Paar ungewollt kinderlos (Quelle). Die Wissenschaftler sind sich nicht einig, was die Ursache dafür ist und es werden vermutlich mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Pessimistische Wissenschaftler sagen, dass die Mehrheit der Männer im Jahr 2045 zeugungsunfähig sein wird. Als Ursache werden Parabene in Pflege- und Kosmetikartikeln und Phthalate im Kunststoff genannt. Auch Pestizide im Essen sowie Hormone und Antibiotika in Tierprodukten oder im Grundwasser gelten als Ursachen. (Quelle)

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Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

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