Haus Glücksburg

Das Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, kurz Haus Glücksburg, ist der Name einer 1825 gegründeten Linie, die ursprünglich dem Haus Oldenburg entstammt, das seit über 900 Jahre besteht. Seit seiner Gründung ist das Haus Glücksburg eine der wichtigsten Hochadelsfamilien. Sie sind heute die Königsfamilie von Dänemark, Grönland und Norwegen. Bis 1964 waren sie auch die Königsfamilie von Griechenland. Herzog Philip, der Mann der Queen, wurde in das Haus Glücksburg geboren sowie auch die Mutter des spanischen Königs Felipe VI.. Das Haus Glücksburg und das Haus Oldenburg spielten eine wichtige Rolle in der dänischen und norwegischen Freimaurerei.

Das dänische Königshaus und die dänische Freimaurerei

Seit dem Jahr 1863 besetzt das Haus Glücksburg den dänischen Thron. Davor regierte 400 Jahre lang das Haus Oldenburg über Dänemark.

1743 wurde die erste bekannte Freimaurerloge Dänemarks gegründet (Quelle). Friedrich VI. (1768-1839) aus dem Haus Oldenburg war der erste dänische König, von dem bekannt ist, dass er Freimaurer war (Quelle: 1 und 2). Er gründete 1818 die dänische Zentralbank (viele europäische Zentralbanken wurden vom Hochadel gegründet). Sein Nachfolger König Christian VIII. (1786-1848) wurde 1836 zum Grossmeister der dänischen Freimaurer ernannt (Quelle).

Eine wichtige Rolle bei der Etablierung der Freimaurerei in Dänemark spielte der dänische Graf Christian Conrad Danneskiold-Laurvig (1723-1783). Er wurde 1749 vom Grossmeister der englischen Freimaurer zum Provinzial-Grossmeister von Dänemark und Norwegen ernannt. Er gründete mehrere Freimaurerlogen, darunter auch die erste bekannte Loge Norwegens. (Quelle) Er stammte ebenfalls aus dem Haus Oldenburg und hatte Kontakt zum dänischen Hochadel. Sein Urgrossvater war der dänische König Friedrich III. (1609-1670). Sein Grossvater war Stadthalter (Gouverneur) in Norwegen gewesen. Sein Vater war Direktor der Dänischen Westindien-Kompanie. Die dänische Handelskompanie bestand von 1671 bis 1776 und kontrollierte den Handel zu den dänischen Kolonien.

Der erste Grossmeister der dänischen Freimaurer war Herzog Ferdinand Braunschweig-Wolfenbüttel (1721-1792). (Quelle) Er kam aus der Uradelsdynastie der Welfen, eine der ältesten noch bestehenden Hochadelsfamilien. Seine Schwester Juliane heiratete den dänischen König Friedrich V. (1723-1766) und wurde dadurch Königin von Dänemark und Norwegen.

Ferdinand Braunschweig-Wolfenbüttel wurde von seinem Schwager, dem preussischen König Friedrich II., in dessen Freimaurerloge aufgenommen. Ferdinand war Mitglied des Johanniterordens, ein protestantischer Ritterorden. Der Orden wird bis heute von der preussischen Königsfamilie geführt. Ferdinand war Feldmarschall im Dienste Preussens. Er stand auch im Dienste der deutschen Hochadelsfamilie Hannover, die damals die Königsfamilie von Grossbritannien war und in engem Kontakt mit den britischen Freimaurern stand. Sie kamen wie Ferdinand aus der Uradelsdynastie der Welfen. Ferdinand führte als Provinzial-Grossmeister die Logen in der deutschen Stadt Braunschweig im Dienste der englischen Freimaurer. Er war Mitglied des Illuminatenordens und General-Obermeisters der „Asiatischen Brüder“. (Quelle) Die Illuminaten und die Asiatischen Brüder waren zwei Geheimorden, die heute nach offiziellen Angaben nicht mehr existieren. Sie waren fest mit der Freimaurerei verbunden, da viele der Mitglieder vor dem Beitritt bereits Freimaurer waren. Die Asiatischen Brüder, die aber keine Asiaten waren, sondern aus dem deutschsprachigen Raum kamen, waren eine Splittergruppe der Rosenkreuzer, die 1782 einen eigenen Orden bildeten. Juden war der Beitritt gestattet, was zu dieser Zeit bei den deutschen Freimaurern und Rosenkreuzern kaum vorkam. Der Orden war im Gegensatz zu den Freimaurern nicht christlich orientiert, sondern wandte sich der „Echten Religion“ zu, die sie Mago Cabala nannten. Auf den beiden höchsten Ordensstufen befasste man sich mit Geisterbeschwörung. Gotteslästerern war der Eintritt aber angeblich untersagt. Genauso nahm man keine Personen mit Anti-Adliger Einstellung auf. „Wer die heiligen Rechte der Könige und Fürsten, die das Bild des Ewigen auf Erden sind, nur im geringsten verletzt“ galt als nicht aufnahmefähig. (Quelle) Den Asiatischen Brüder waren also die „heiligen Rechte“ des Hochadels sehr wichtig. Dass liegt vermutlich daran, dass Hochadlige sowie sonstige Adlige die Bruderschaft führten.

Nach Ferdinand wurde Karl von Hessen-Kassel (1744-1836) zum Grossmeister der dänischen Freimaurer ernannt. Er war wie sein Vorgänger Illuminat und Mitglied der Asiatischen Brüder. Zudem war er Rosenkreuzer. Er setzte sich für die jüdischen Freimaurer ein, die bis dahin noch von den christlichen Freimaurern ausgegrenzt wurden. (Quelle: 1 und 2). Er heiratete in die dänische Königsfamilie. Seine Mutter kam aus der damaligen britischen Königsfamilie (Haus Hannover). Er wuchs in Dänemark bei seiner Tante auf, die ebenfalls aus dem britischen Königshaus kam und den dänischen König Friedrich V. (1723-1766) heiratete. Karl kam aus der deutschen Hochadelsfamilie Hessen, die sich aus der Uradelsdynastie der Reginaren gebildet hatte, die zu den ältesten noch bestehenden Hochadelsfamilien gehört.

Nach dem Tod von Karl wurde der dänische König Christian VIII. (1786-1848) Grossmeister. Sein Sohn Friedrich VII. (1808-1863) war der spätere Grossmeister und König von Dänemark. Unter diesem erlebte die dänische Freimaurerei bedeutenden Aufschwung. (Quelle) Friedrich VII. war der letzte dänische König aus dem Haus Oldenburg und nach seinem Tod 1863 bestieg das Haus Glücksburg den dänischen Thron, das wie bereits erwähnt, vom Haus Oldenburg abstammt. Seither waren mindestens vier Mitglieder des dänischen Königshauses Freimaurer:

  • Der dänische König Friedrich VIII. (1843-1912). Er war Grossmeister der dänischen Freimaurer. (Quelle)
  • Der dänische König Christian X. (1870-1947). Er war ebenfalls Grossmeister der dänischen Freimaurer. (Quelle)
  • Der dänische Prinz Harald (1876-1949). Er war ebenfalls Grossmeister der dänischen Freimaurer (Quelle).
  • Der dänische Prinz Haakon VII. (1872-1957). Er ist der Stammvater der heutigen norwegischen Königsfamilie. (Quelle)

Es gibt Quellen, die besagen, dass der dänische König Christian IX. (1818-1906) ebenfalls Freimaurer war, aber es gibt genauso Quellen, die dies verneinen.

Der Herzog Karl von Glücksburg (1813-1878) war ebenfalls Freimaurer und gründete in Schleswig (Deutschland) die Johannisloge Carl zur Treue. Sie besteht bis heute und hat nach eigenen Angaben nach wie vor engen Kontakt zu den dänischen und schwedischen Freimaurern. Der Herzog war ein Enkel des bereits erwähnten Freimaurers Karl von Hessen-Kassel. (Quelle)

Das heutige dänische Königshaus

Die derzeitige Königin Margrethe II. ist auch Königin von Grönland. Seit dem 18. Jahrhundert war Grönland eine dänische Kolonie und wurde 1953 Teil des dänischen Reiches. Margrethe ist zugleich die oberste Autorität der Dänischen Volkskirche, welche die grösste Kirche in Dänemark und Grönland ist. Die Dänische Volkskirche gehört zur Porvoo-Gemeinschaft, eine 1992 gegründete Vereinigung von 13 europäischen Kirchen. Diese 13 Kirchen waren in den letzten 200 Jahren, manche auch schon länger, miteinander verbündet. Es sind 12 nichtkatholische Kirchen und eine anglikanisch-katholische Kirche. Sie werden traditionell von den protestantischen Königshäusern geführt. Sie stellen somit den Gegenpol zur römisch-katholischen Kirche, die von den katholischen Königshäusern und dem Vatikanadel geführt wird. Viele der Führer der 13 Kirchen hatten in den letzten 300 Jahren Kontakte zu Freimaurern oder waren selbst welche. Das ist vermutlich einer der Hauptgründe, warum der Vatikan von Anfang an die Freimaurer fürchtete und bekämpfte, da diese mehrere konkurrierende Gotteshäuser des Vatikans steuerten. Der Anteil der Katholiken im dänischen Volk beträgt lediglich 0,8%. In Grönland gibt es etwa nur 300 Katholiken (stand 2019).

Die Königsfamilie ist eng mit der dänischen Milliardärsfamilie Jebsen befreundet (Quelle). Die Jebsen Familie kontrolliert den Hongkonger Grosskonzern Jebsen Group und ist schon seit über 120 Jahren im ostasiatischen Handel aktiv.

Die Königsfamilie kennt die dänische Milliardärsfamilie Møller. Die Königsfamilie war an der Beerdigung von Mærsk Mc-Kinney Møller (Quelle). Die Møller Familie kontrolliert das grösste dänische Unternehmen und die grösste dänische Bank. Prinz Joachim arbeitete für den Familienkonzern der Møllers.

Die dänische Prinzessin Mary kennt die australischen Milliardäre James Packer und Frank Lowy (Foto). Sie traf den US-amerikanischen Milliardär David Rockefeller (Foto).

Das norwegische Königshaus

Wie bereits anfangs erwähnt wurde, gründete Graf Christian Conrad Danneskiold-Laurvig (1723-1783), der aus dem Haus Oldenburg stammte, die erste bekannte Freimaurerloge Norwegens.

Von 1818 bis 1905 war die schwedische Königsfamilie auch die Königsfamilie von Norwegen. Die vier Könige in dieser Zeit waren alle Freimaurer und die schwedischen Freimaurer übernahmen die Führung der norwegischen Freimaurerei (Quelle).

Seit dem Jahr 1905 ist das Haus Glücksburg die Königsfamilie Norwegens. Den ersten norwegischen König, denn sie stellten, war der dänische Prinz Haakon VII. (1872-1957). Haakon war Freimaurer und ursprünglich war gedacht, dass er die Führung der norwegischen Freimaurerei übernehmen soll. Man hatte sich dann doch umentschieden. (Quelle)

Prinz Haakon (*1973) besuchte das Bilderberg-Treffen (Quelle: 1 und 2).

Bis 2012 war der norwegische König zugleich das Oberhaupt der Norwegischen Kirche. Die Norwegische Kirche ist das führende Gotteshaus in Norwegen. Sie gehört ebenfalls zu den 13 Kirchen der Porvoo-Gemeinschaft. Der Anteil der römisch-katholischen im norwegischen Volk beträgt lediglich 3%.

Norwegen besitzt grosse Öl- und Gasreserven. Norwegen ist derzeit einer der zehn grössten Produzenten von Erdgas. Ein Grossteil der norwegischen Öl- und Gasindustrie wird von Equinor kontrolliert, der zu den weltweit grössten Öl- und Gaskonzernen gehört. Mehr als die Hälfte der Anteile an Equinor gehören dem norwegischen Staat. Die Einnahmen aus dem Rohstoffgeschäft werden vom Staatlichen Pensionsfonds verwaltet, der ebenfalls dem norwegischen Staat gehört. Er ist der grösste Staatsfonds der Welt und verwaltet über eine Billion US-Dollar. Der norwegische Staat und der Staatsfonds sind noch an weiteren grossen norwegischen Unternehmen beteiligt:

  • Norsk Hydro (41%). Gehört zu den grössten Aluminiumproduzenten der Welt. Das Unternehmen wurde von der schwedischen Bankiersfamilie Wallenberg mitgegründet.
  • Yara International (43%). Einer der grössten Chemiekonzerne Europas.
  • DNB (40%) und Storebrand (11%). Die beiden grössten Finanzkonzerne Norwegens.
  • Telenor (60%). Der grösste norwegische Telekommunikationskonzern.

Diese Unternehmen könnten also unter dem Einfluss der Königsfamilie stehen.

Das griechische Königshaus

1863 wurde der dänische Prinz Georg (1845-1913) aus dem Haus Glücksburg König von Griechenland. Er sprach kein griechisch. Das Haus Glücksburg besetzte den Thron bis zum Jahr 1924, als die Monarchie abgeschafft wurde. 1935 konnten die Monarchen mit einem Militärputsch wieder die Macht erlangen. In den 60er Jahren übernahm eine anti-monarchistische, linke Bewegung die griechische Politik auf demokratischem Weg. 1967 putschten sich aber rechte Militäroffiziere an die Macht, errichteten eine Militärdiktatur und zerschlugen die linke Bewegung. Aber auch der letzte König Griechenlands Konstantin II. (*1940) wurde vom Militär abgesetzt. Der König vereidigte die neue Militärregierung. Er behauptete im nachhinein, er wurde dazu gezwungen. Kurz darauf hielt er eine Radioansprache, in der er den Putsch legitimierte. Griechenland-Experten sagen, dass dies grossen Einfluss darauf hatte, dass das griechische Volk die Machtübernahme akzeptierte. Auch hier behauptete er später, dass er dies nur unter dem Druck der Militärs getan hatte. (Quelle)

Später organisierte er einen Gegenputsch gegen die Militärs, der aber scheiterte, worauf er ins Ausland floh. Die griechische Militärdiktatur dauerte von 1967 bis 1974. Bis 1973 trug der Diktator noch den Titel des Vizekönigs. Dann änderten sie den Titel in Präsident um, um sich vom Königshaus zu distanzieren.

In der Zeit der Militärdiktatur wurden Konzentrationslager errichtet, in denen politische Gegner aller Art inhaftiert wurden. Viele davon wurden gefoltert. Zudem durchliefen viele ein Umerziehungsprogramm. Also ziemlich offensichtlich ein Gehirnwäscheprogramm (Mind Control). Die Medien berichteten über die Folter, sprachen aber nie die Möglichkeit an, dass diese Teil eines Gehirnwäscheprogramms sein könnte und die politischen Gefangenen als Versuchskaninchen benutzt wurden. Was bekannt ist, dass sehr viele verschiedene Foltermethoden benutzt wurden, um zu testen welche sich am besten eignen. Wer sich mit Mind Control nicht gut auskennt, sollte den Wikipedia-Artikel zum Pitești-Experiment lesen. Auch hier wurde an politische Gefangenen mit Gehirnwäsche experimentiert. Es gab in den letzten 80 Jahren mehrere Fälle, bei denen es Indizien gibt, die dafür sprechen, dass autoritäre Regime die Gelegenheit nutzten, dass sie viele politische Gefangene hatten und somit genug Versuchskaninchen für Gehirnwäsche-Experimente. Im Internet kursieren zum Thema Mind Control Unmengen an (teils abstrusen) Desinformationen. Dadurch wird das Thema von vielen nicht ernst genommen.

Ob Mitglieder des griechischen Königshauses Freimaurer waren ist unbekannt. Nach Angaben griechischer Freimaurer waren zwei griechische Könige Freimaurer (wird unten genauer erläutert). Während der Militärdiktatur wurden viele politische Gruppen aufgelöst und verboten. Die Militärs versuchten sämtliche Gruppen, die ihnen hätten gefährlich werden können, auszuschalten. Die Freimaurer, die bekannt dafür sind, ihre Geschichte, ihre Ziele und ihren Einfluss geheim zu halten, erhielten jedoch als erster Verein eine Versammlungserlaubnis von den Militärs! (Quelle) Warum ein totalitäres Regime, das in seiner Paranoia überall Feinde sieht, einen dubiosen Geheimbund wie die Freimaurer akzeptierte, erscheint mir doch ziemlich seltsam. Nach Angaben von Spiegel war Stylianos Pattakos, einer der führenden Köpfe der Militärdiktatur, Freimaurer.

Mit der Zeit kam es dann doch zu Spannungen zwischen dem Regime und den Freimaurern. Auch die griechisch-orthodoxe Kirche sprang auf den Zug auf und begann sich gegen die Freimaurer zu mobilisieren. Die Kirchenleitung forderte in einer Erklärung die Exkommunikation der Freimaurer, weil sie „falschen Göttern“ huldigten. Zitat aus der Erklärung: „Werden wir diese faulen Glieder in unserer Herde weiter dulden?“.

Die Vorwürfe von Justiz und Kirche lockten die Logen aus der Anonymität. Die Freimaurer übergaben der Kirchen-Führung ein Memorandum, in dem sie sich zum christlichen Glauben bekannten und die Freimaurerei als „karitative, progressive und philosophische Organisation“ priesen. Als Referenz für ihre Seriosität nannten sie die Namen von 13 griechischen Ministerpräsidenten, zwei Königen und vier Patriarchen der griechisch-orthodoxen Kirche, die Freimaurer gewesen seien. Diese waren zu dem Zeitpunkt bereits alle verstorben und Namen von lebenden Mitgliedern wollten die Freimaurer nicht preisgeben. Entspräche das Memorandum der Wahrheit, dann würde das bedeuten, dass die Freimaurerei in den letzten 150 Jahren fest mit der griechischen Elite verbunden war und sich auch unbemerkt in der Führung der griechisch-orthodoxen Kirche etablieren konnte. Trotz des Konflikt mit Justiz und Kirche blieben die Freimaurer optimistisch und hielten Sanktionen für unwahrscheinlich. Ein Freimaurer sagte zum Spiegel „mindestens 20 Prozent des regierenden Establishments sind unsere Leute“. (Quelle) Nach Ende der Diktatur wurden die griechischen Freimaurer, so viel ich weiss, nicht mehr von der Justiz belästigt.

Der letzte griechische König Konstantin II. (*1940) lebt noch immer. Er heiratete in das dänische Königshaus. Seine Schwester Sofia wurde durch eine Heirat Königin von Spanien. Konstantin II. ist Mitglied des Konstantinordens (Quelle). Der Vatikanorden besteht mindestens seit dem Jahr 1190. Der Legende nach wurde der Orden im Jahr 313 vom römischen Kaiser Konstantin I. gegründet.

Prinz Philip

Prinz Philip (*1921), der Ehemann der britischen Queen, wurde in die griechische Königsfamilie geboren und kommt somit ebenfalls aus dem Haus Glücksburg.

Prinz Philip ist bereits seit 67 Jahren Mitglied bei den Freimaurern (Quelle). Er und sein Sohn Prinz Charles (*1948) nahmen am Bilderberg-Treffen teil (Quelle: 1 und 2). Prinz Philip war von 1981 bis 1996 Präsident des WWF und ist heute Ehrenpräsident. Er leitet die britische Abteilung des WWF. (Quelle)

Prinz Philip hält die Übervölkerung für ein grosses Problem. In einem Interview wurde er gefragt, was die grösste Bedrohung für die Umwelt sei. Er antwortete:

Das Bevölkerungswachstum ist wahrscheinlich die größte langfristige Bedrohung für das Überleben. Wir stehen vor einer großen Katastrophe, wenn es nicht eingedämmt wird – nicht nur für die Natur, sondern auch für die Menschen. Je mehr Menschen es gibt, desto mehr Ressourcen werden sie verbrauchen, desto mehr Umweltverschmutzung werden sie verursachen, desto mehr Kämpfe werden sie austragen. Wir haben keine andere Wahl. Wenn es nicht freiwillig gesteuert wird, wird es unfreiwillig durch eine Zunahme von Krankheiten, Hunger und Krieg gesteuert werden.

(Quelle)

Das Interview ist von 1981. Damals gab es etwa 4,5 Milliarden Menschen. Heute sind es etwa 7,8 Milliarden Menschen. Prinz Philip wird nicht erfreut sein über diese Entwicklung. Im Jahr 1900 gab es etwa erst 1,6 Milliarden Menschen. Hinzu kommt, dass sich in Zukunft viele Schwellen- und Entwicklungsländer zu Industriestaaten entwickeln werden. Das heisst die dortigen Industrien und Konsumenten werden noch mehr Ressourcen benötigen und noch mehr Umweltverschmutzung verursachen als heute. Da ist es verständlich, dass der Prinz sich Sorgen macht. Er ist natürlich nicht der Einzige, der das Problem erkannt hat. Auch Mitglieder aus bekannten Milliardärsfamilien wie RockefellerMellonFord und Du Pont setzten sich für Bevölkerungskontrolle ein.

Übrigens: Die US-Milliardäre David Rockefeller, Bill Gates, George Soros, Warren Buffett, Michael Bloomberg und Ted Turner kamen 2009 zu einem Treffen zusammen. Dabei diskutierten sie unter anderem darüber, wie sie ihr Vermögen verwenden könnten, um das Wachstum der Weltbevölkerung zu verlangsamen. (Quelle: 1 und 2)

In einem weiteren Interview meinte Prinz Philip:

Für den Fall, dass ich wiedergeboren werde, möchte ich als tödliches Virus zurückkehren, um etwas zur Lösung der Überbevölkerung beizutragen

(Quelle)

Erwähnenswerte Heiraten

Das Haus Glücksburg hat in sehr viele Hochadelsfamilien geheiratet und ist daher inzwischen mit allen noch amtierenden Königsfamilien Europas verwandt (Quelle). Das Haus Glücksburg heiratete in die Hochadelsgeschlechter Sachsen-Coburg-Gotha, Bourbon, Savoyen, Orléans, Bernadotte, Hohenzollern, Bonaparte, Romanow, Hannover, Karađorđević, Hessen, Mecklenburg und Lippe. (Quelle)

Der dänische Prinz George Valdemar von Dänemark (1920-1986) heiratete in den schottischen Lyon Clan. Seine Frau war eine Enkelin von Graf Claude Bowes-Lyon. Der Graf war der Clan-Chef des Lyon Clans. Er war der Grossvater mütterlicherseits der heutigen britischen Queen.

Der griechische Prinz Pavlos (*1967) heiratete Marie-Chantal, die Tochter des britischen Milliardärs Robert Warren Miller. Miller war Mitgründer der DFS Group, die mit Luxusprodukten handelt und ihren Sitz in Hongkong hat. Er besitzt das Unternehmen gemeinsam mit der französischen Multimilliardärs-Familie Arnault. Marie-Chantals Schwester heiratete in die Getty Familie, die früher zu den reichsten Familien der Welt gehörte.

Die norwegische Prinzessin Ragnhild (1930-2012) heiratete den Unternehemer Erling Lorentzen, der geschäftlich in Brasilien aktiv war. Sein Vermögen wurde 2010 auf eine halbe Milliarde US-Dollar geschätzt. Die norwegische Unternehmerfamilie Lorentzen ist schon seit dem 19. Jahrhundert in der Schifffahrt tätig.

Der dänische Prinz Joachim (*1969) heiratete Alexandra Christina Manley. Sie trat später dem Vorstand des dänischen Pharmakonzerns Ferring Pharmaceuticals bei.

Zur Liste der mächtigsten Familien der Welt

Anmerkung: Ich geh aktiv gegen Urheberrechtsverletzungen vor.

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