Haschimiten

Die Dynastie der Haschimiten stellt seit 1921 die Königsfamilie von Jordanien. Von 1921 bis 1958 war sie auch die Königsfamilie des Iraks. Der Legende nach stammt die Familie vom Propheten Mohammed ab, der im 7. Jahrhundert den Islam gegründet hatte.

Thronbesteigungen

Die Nachkommen des Islamgründers Mohammed herrschten seit dem 10. Jahrhundert über die Stadt Mekka. Die Herrscher trugen den Titel Scherif. Mekka gilt als die Geburtsstadt des Islamgründers Mohammed. Die Stadt liegt im Hedschas im Westen des heutigen Saudi-Arabiens. Im Hedschas befindet sich auch Medina, die für Muslime ebenfalls eine heilige Stadt ist. Hussein ibn Ali (starb 1931), aus der Dynastie der Haschimiten, war ab 1908 Scherif von Mekka. Allerdings stand sein Land unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches. Im Ersten Weltkrieg verbündete er sich mit den Briten gegen die Osmanen. So wurde die Region unabhängig vom Osmanischen Reich.

1916 gründete Hussein ibn Ali das Königreich Hedschas und war fortan dessen König. Während des Ersten Weltkrieges stand er in Briefkontakt mit Henry McMahon. Dieser war ein wichtiger Diplomat der britischen Kolonialelite und Hochkommissar für Ägypten. McMahon war Freimaurer und gründete eine Freimaurerloge in Pakistan (Quelle: 1 und 2). Er nahm den afghanischen Herrscher Habibullah Khan in die Freimaurerei auf. (Quelle) McMahon soll von den MacMahons von Oriel abstammen, ein irischer Clan, der früher über das Königreich Oriel/Airgíalla in Irland geherrscht hatte. (Quelle)

1925 wurde das Königreich Hedschas von der saudischen Herrscherfamilie eingenommen und Hussein ibn Ali musste abdanken. Seither gehört der Hedschas zu Saudi-Arabien.

Die beiden Söhne von Hussein ibn Ali stiegen nach dem Ersten Weltkrieg zu Königen auf. Der Sohn Faisal wurde 1921 König des Iraks. Seine Familie besetzte den irakischen Thron bis 1958. Faisal war 1920 auch kurzzeitig König von Syrien. Die britische Kolonialelite hatte die beiden Thronbesteigungen unterstützt. 1932 wurde der Irak unabhängig vom britischen Königreich. Das Gebiet, das die Staaten Irak und Syrien ausmacht, hatte davor lange Zeit zum Osmanischen Reich gehört.

Faisals Bruder Abdullah gründete 1921 das Königreich Jordanien und wurde zu dessen Herrscher. Seine Familie besetzt den jordanischen Thron bis heute. Seine Thronbesteigung wurde ebenfalls von der britischen Kolonialelite unterstützt. Seit 1946 ist Jordanien unabhängig vom britischen Königreich. Das Gebiet, das den Staat Jordanien ausmacht, hatte davor lange Zeit zum Osmanischen Reich gehört.

Freimaurerei

Die Freimaurerei wurde während der Kolonialisierung von Briten und Franzosen in die muslimischen Länder gebracht. Über die Freimaurerei in der islamischen Welt ist wenig bekannt und es gibt so gut wie keine Literatur darüber. Ein Freimaurer sagte im Jahr 2003 in einem Interview, die Freimaurerei sei in der Türkei, in Syrien, im Libanon und in Israel sehr gut etabliert. In Jordanien, Algerien und Tunesien hätten sie ebenfalls einen guten Stand. (Quelle) Bis zur Islamischen Revolution 1979 hatten sie grossen Einfluss im Iran (mehr dazu im Beitrag zur Kadscharen-Dynastie). Früher waren die Freimaurer vermutlich auch in Ägypten und Afghanistan sehr einflussreich, da die Könige der beiden Länder der Freimaurerei beitraten. Die Freimaurerei hat einen sehr schlechten Ruf in den muslimischen Ländern. Daher werden die meisten einflussreichen muslimischen Freimaurer sich nicht öffentlich als solche zu erkennen geben. Die jordanischen Könige haben sich auch nicht als Freimaurer geoutet, aber Freimaurer bestätigten ihre Mitgliedschaft im Freimaurerbund.

Der erste jordanische König Abdullah I. war Freimaurer. (Quelle)

Nach Angaben der Linford Lodge of Research, einer freimaurergeführten Forschungsloge in Australien, waren folgende Familienmitglieder ebenfalls Freimaurer:

  • Der dritte jordanische König Hussein I. (1935–1999). Er war Grossmeister der Freimaurer in Jordanien. Im Freimaurer-Wiki steht auch, dass er Freimaurer war. (Quelle) Freimaurer aus England bestätigten ebenfalls seine Mitgliedschaft. (Quelle)
  • Der vierte und derzeitige jordanische König Abdullah II. (*1962). Freimaurer aus England bestätigten ebenfalls seine Mitgliedschaft. (Quelle: Seite 37)
  • Prinz Hassan bin Talal (*1947). Er ist ein Bruder von Hussein I. und ein Onkel des derzeitigen Königs. Er war von 2000 bis 2006 Präsident des Club of Rome.

(Quelle)

Der irakische Prinz Abd ul-Ilah (1913–1958) aus der Haschimiten-Dynastie führte die Freimaurerei im Irak. (Quelle)

Die jordanische Königsfamilie war oder ist noch immer mit der libanesischen Politikerfamilie Chamoun befreundet. (Quelle) Der ehemalige libanesische Präsident Camille Chamoun war Freimaurer und erreichte den 33. Grad (der höchste Freimaurergrad). Chamouns Onkel Auguste Adib Pacha war Ministerpräsident des Libanons. Sie sind eine christliche Familie und Pacha war auf einer Jesuitenschule (der Libanon wird im Gegensatz zu anderen Ländern in der Region von einer multireligiösen Elite geführt). Die jordanischen Könige Abdullah I. und Hussein I. wurden von Hunein Kattini in die Freimaurerei aufgenommen. Kattini war der damalige Grossmeister der Freimaurer im Libanon und erreichte den 33. Grad. Er hatte eine Ausbildung im Jesuitismus erhalten. Kattini war Ehrengrossmeister des Grossorients von Italien (die Grossloge von Italien). In den 1960er-Jahren war Kattini die oberste Autorität des Memphis-Misraïm-Ritus für den Libanon und die arabischen Länder. Er war auch Präsident des Memphis-Misraim-Ritus in den USA und nahm an der Zeremonie teil, bei der US-Präsident Nixon mit dem 33. Freimaurergrad geehrt wurde. Der jordanische König Hussein I., der Grossmeister der jordanischen Freimaurer war, erreichte den 33. Grad im schottischen Ritus und trat dem Memphis-Misraïm-Ritus bei. Er traf Jan Onderdenwijngaard, ein hochrangiger niederländischer Freimaurer. Die hier genannten Angaben standen früher auf der Website einer libanesischen Freimaurerloge, aber inzwischen wurde die Website gelöscht. Die Loge wird von einem hochrangigen Freimaurer der muslimischen Länder geführt. Er erreichte den 33. Grad im schottischen Ritus (herkömmliche Freimaurerei) und den 96. Grad im Memphis-Misraïm-Ritus sowie den 7. Grad im Œcuménique-Ritus (ein jüdisch-christlich-muslimischer Ritus, der sich darum bemüht, mehr Muslime in die Freimaurerei einzuführen). Viele der hier genannten Angaben sind aber immer noch auf einer Facebook-Seite zu finden, die Hunein Kattini gewidmet ist. Der hier erwähnte Memphis-Misraïm-Ritus ist eine irreguläre Strömung der Freimaurerei, wird also von den Freimaurergrosslogen nicht anerkannt. Mehr Infos zum Memphis-Misraïm-Ritus gibt es im Beitrag zur Garibaldi Familie.

Der Freimaurer König Hussein I. stand dem israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabin nahe, der ebenfalls Freimaurer war. (Quelle)

König Hussein I. traf mehrfach den palästinensischen Führer Jassir Arafat. (Fotos: 1, 2, 3) Der derzeitige König Abdullah II. traf ebenfalls Arafat. (Quelle) Arafat war Freimaurer. (Quelle: 1 und 2) Er gründete eine Terrororganisation, aus der sich die heutige palästinensische Partei Fatah entwickelte. 1994 erhielt Arafat gemeinsam mit dem Freimaurer Jitzchak Rabin den Friedensnobelpreis.

König Hussein I. traf mehrfach den syrischen Diktator Hafez al-Assad. Das Verhältnis zwischen Jordanien und Syrien ist aber schon lange angespannt. Hafez war Freimaurer (Quelle: 1 und 2). Sein Sohn Baschar al-Assad herrscht bis heute als Diktator über Syrien.

Freimaurer engagieren sich in muslimischen Ländern für Abtreibungen, Verhütung und Familienplanung. (Quelle) Ich geh davon aus, dass es dabei nicht nur um Frauenrechte geht (die allermeisten Freimaurer sind Männer), sondern auch um Bevölkerungskontrolle. Viele muslimische Länder haben eine hohe Geburtenrate und ein hohes Bevölkerungswachstum. Die jordanische Regierung gründete den Higher Population Council und die dazu gehörende „Jordanian Association for Family Planning and Protection“. Die beiden Organisationen setzen sich für Bevölkerungsplanung in Jordanien ein. Die jordanische Prinzessin Basma bint Talal (*1951) engagiert sich bei den beiden Organisationen. Im Jahr 1996 beteiligte sich die Prinzessin an der Einführung der ersten nationalen Bevölkerungsstrategie für Jordanien. Sie ist Goodwill-Botschafter des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UN). Sie war bei weiteren Organisationen der UN, unter anderem in Gremien der WHO. Ausserdem sass sie im Kuratorium des Population Council. (Quelle: 1, 2, 3) Der Population Council ist eine internationale Organisation für Bevölkerungskontrolle mit Sitz in den USA. Die Organisation ist seit ihrer Gründung mit der Rockefeller Familie verbunden. Die Rockefellers gehören schon seit über hundert Jahren zu den reichsten und mächtigsten Familien der USA.

König Hussein I. besuchte mindestens ein Treffen von Le Cercle. (Quelle) Das geheime Elitennetzwerk ist fest mit den Geheimdiensten verbunden.

Heutige Königsfamilie von Jordanien

Der derzeitige König Abdullah II. regiert wie seine Vorgänger autoritär. Der Staat ist der grösste Arbeitgeber des Landes und beschäftigt fast die Hälfte der Erwerbstätigen. Jordanien gilt als das stabilste Land in der Region. (Quelle) Die Währung des Landes ist der Jordan-Dinar, die derzeit viertstärkste Währung der Welt.

Das Vermögen von König Abdullah II. wird auf 750 Millionen US-Dollar geschätzt. (Quelle) Er ist auch Oberbefehlshaber der Jordanischen Armee. (Quelle)

Die Medien in Jordanien werden vom Staat gelenkt. Journalisten müssen Mitglied des staatlich kontrollierten Presseverbands sein und Medien benötigen eine Lizenz vom Staat. Es gibt Nachrichtensperren zu bestimmten Themen. Medienschaffende werden vom Geheimdienst überwacht. Seit 2013 haben die Behörden Hunderte Websites gesperrt. Ein äusserst weit gefasstes Anti-Terror-Gesetz dient oft als Grundlage, um Journalisten wegen angeblicher Gefährdung der nationalen Sicherheit vor Gericht zu bringen. Ein Gesetz gegen Internetkriminalität ermöglicht Haftstrafen für Veröffentlichungen in Online-Zeitungen oder sozialen Medien. (Quelle)

Mehrere Mitglieder der Königsfamilie arbeiteten für die Vereinten Nationen (UN) und sind dort anscheinend sehr angesehen. Darunter auch Seid Al Hussein (*1964). Er war von 2014 bis 2018 Hoher Kommissar der UN für Menschenrechte (Quelle). Jedoch gibt es in Jordanien Menschenrechtsverletzungen. Kritik am König ist strafbar. (Quelle) Seid Al Hussein ist im Kuratorium des „Carnegie Endowment for International Peace“. Die US-amerikanische Denkfabrik gilt als eine der mächtigsten der Welt. Im Kuratorium der Denkfabrik sind auch Mitglieder der Milliardärsfamilien Oppenheimer, Tata, Birla und Pritzker. (Stand: 4.8.2021) (Quelle)

Seid Al Hussein ist Mitglied von The Elders (auf Deutsch „Die Ältesten“). Die Organisation bezeichnet sich als „eine unabhängige Gruppe globaler Führungspersönlichkeiten, die sich für Frieden, Gerechtigkeit, Menschenrechte und einen nachhaltigen Planeten einsetzen“. Sie sehen sich als einen Rat von Weisen, der die Welt zu einem besseren Ort machen möchte. Zur Gruppe gehören ehemalige Staatsoberhäupter sowie Personen, die hohe Posten bei der UN besetzten. Die Gruppe wurde vom berühmten südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela gegründet. (Mehr dazu) Mandela war Freimaurer. (Quelle: 1, 2, 3

Die jordanische Königsfamilie verfügt zwar nicht über so einen grossen Reichtum und wirtschaftlichen Einfluss wie die anderen muslimischen Monarchen, aber sie ist vermutlich die bestvernetzte Herrscherfamilie der islamischen Welt. Sie trafen Mitglieder von fast allen oder sogar allen noch amtierenden Königsfamilien der Welt und erhielten sehr viele Orden von Königsfamilien. Sie verliehen selbst viele Orden an europäische Hochadlige. Die jordanische Königsfamilie traf und trifft viele Staatschefs.

Die derzeitige Königin Rania arbeitete für den Technologiekonzern Apple und für die Citibank, eine der grössten Banken der USA. (Quelle) Sie ist Millionärin und gilt als eine der grössten Philanthropinnen der muslimischen Welt. 2008 wurde sie mit dem „David Rockefeller Bridging Leadership Award“ ausgezeichnet. Der US-amerikanische Milliardär David Rockefeller und seine Tochter Peggy überreichten ihr persönlich die Auszeichnung. (Quelle) Rania traf viele Staatschefs oder deren Frauen. Sie ist sehr gut vernetzt:

  • Rania kennt Lynn de Rothschild, die in die Rothschild Familie heiratete. Rania und Lynn kennen Christine Lagarde. (Foto) Lagarde ist derzeit Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB).
  • Rania kennt den US-amerikanischen Milliardär George Soros. (Foto) Der jordanische König traf George Soros und seinen Sohn Alexander Soros beim Weltwirtschaftsforum. (Quelle: 1 und 2)
  • Das Königspaar kennt den amerikanischen Multimilliardär Bill Gates. (Fotos: 1 und 2)
  • Das Königspaar traf den amerikanischen Multimilliardär Jeff Bezos und besprach wirtschaftliche Themen mit ihm. (Quelle)
  • Das Königspaar kennt den amerikanischen Multimilliardär Michael Bloomberg. (Fotos: 1 und 2)
  • Rania kennt Prinzessin Gabriele zu Leiningen, die in erster Ehe in den deutschen Hochadel heiratete. Gabrieles Stiefvater kam aus der deutschen Milliardärsfamilie Thyssen. In zweiter Ehe heiratete Gabriele den religiösen Führer Karim Aga Khan IV. Die Aga Khan Familie soll wie die jordanische Königsfamilie vom Propheten Mohammed abstammen. Königin Rania und Gabriele kannten die Französin Liliane Bettencourt, die zu Lebzeiten als die reichste Frau der Welt galt. (Foto)
  • Rania sitzt im Vorstand der United Nations Foundation. Diese Stiftung unterstützt die UN. Zum Vorstand gehört der US-amerikanische Milliardär Ted Turner, der 1998 eine wichtige Rolle bei der Gründung der Stiftung spielte. Ehemalige Vorstandsmitglieder der Stiftung sind Emma Rothschild und die beiden früheren UN-Chefs Kofi Annan und Maurice Strong sowie Nafis Sadik. Letztere leitete den Bevölkerungsfonds der UN, der sich weltweit für die Bevölkerungskontrolle starkmacht. Der Brite Mark Malloch Brown ist im Vorstand der United Nations Foundation. (Quelle) Brown ist Präsident der Stiftung von George Soros.

Königin Rania gehört zur Führung des Weltwirtschaftsforums (WEF) und kennt daher Klaus Schwab. Zur WEF-Führung gehören auch Andre Hoffmann (Schweiz), Mukesh Ambani (Indien), Patrice Motsepe (Südafrika), Laurence Fink von BlackRock (USA), Christine Lagarde von der EZB (Frankreich), Joe Kaeser von Siemens (Deutschland) und David Rubenstein (USA). (Stand: 13.1.2022) (Quelle)

Der derzeitige König Abdullah II. traf den marokkanischen König Mohammed VI. Jordanien und Marokko haben ein gutes Verhältnis. Die marokkanische Königsfamilie soll wie die jordanische Königsfamilie vom Propheten Mohammed abstammen. König Abdullah II. bezeichnet zudem den marokkanischen König als seinen Bruder und Cousin (Quelle). Die jordanische Königin Rania ist mit Lalla Salma befreundet, der Frau des marokkanischen Königs. (Quelle)

Neben dem Königspaar trafen auch viele der noch lebenden Prinzen und Prinzessinnen aus dem jordanischen Königshaus Mitglieder der britischen Königsfamilie. (Fotos: 1, 2, 3, 4) Mitglieder der jordanischen Königsfamilie hatten neben diplomatischen auch persönliche Kontakte zu den britischen Royals. (Quelle: 1 und 2) Übrigens hat die britische Königsfamilie womöglich ebenfalls Blut des Propheten Mohammed in sich. (Quelle) Der jordanische König Hussein I. heiratete in zweiter Ehe eine Britin.

Die jordanische Königsfamilie hat das Sorgerecht für die heiligen muslimischen Stätten in Jerusalem. Der derzeitige König Abdullah II. ist auch der Hüter der heiligen christlichen Stätten in Jerusalem. (Quelle) Die Königsfamilie traf übrigens alle Päpste der letzten 40 Jahre (Fotos findet man über Google). Die jordanische Königsfamilie ist die säkularste amtierende muslimische Herrscherfamilie.

König Abdullah II. traf den italienischen Prinzen Lorenzo Borghese. (Quelle) Dieser kommt aus der päpstlichen Adelsfamilie Borghese und war Botschafter des Malteserordens in Jordanien. Der Malteserorden ist ein alter vatikanverbundener Orden, der seit 900 Jahren besteht und von den Kreuzfahrern in der heiligen Stadt Jerusalem gegründet wurde.

König Abdullah II. und seine Frau besuchten die Sun Valley Konferenz, eine jährlich stattfindende Medienkonferenz in den USA. (Quelle) Zu den Teilnehmern gehören führende US-amerikanische Milliardäre und Manager, die sich vor allem auf den Bereich digitale Medien und Internet konzentrieren. Mehr dazu im Beitrag zur Sun Valley Konferenz.

König Abdullah II. besuchte 2005 ein Treffen des Economic Club von New York. (Quelle) Der Club lädt erlesene Gäste zum Essen ein, um über Wirtschaft und Politik zu diskutieren. Bemerkenswerte Besucher wären Rockefeller, Botín, Roosevelt, Agnelli, Bush, Jeff Bezos und Bill Gates.

König Abdullah II. traf den US-amerikanischen Milliardär Ronald Lauder, den Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses. (Quelle)

Die ehemalige Königin Nūr (Noor) besuchte die Weston Familie, eine der reichsten Familien Kanadas. Beim Treffen war auch David Mayer de Rothschild dabei. (Quelle) Exkönigin Noor ist im Kuratorium des Aspen Institute, eine der einflussreichsten Denkfabriken der USA. Der derzeitige Vorsitzende des Aspen Institute kommt aus der Milliardärsfamilie Crown. Miguel Bezos, der Vater des Multimilliardärs Jeff Bezos, ist im Kuratorium der Denkfabrik sowie auch Mitglieder der Milliardärsfamilien Lauder, Pritzker, Bass und Tisch. (Quelle) (Stand: 14.5.2022)

Prinz Hassan bin Talal (Freimaurer) war von 2000 bis 2006 Präsident des Club of Rome. (Quelle) Der Club of Rome ist eine internationale Denkfabrik, die sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit einsetzt. Der Club setzt sich für Bevölkerungskontrolle ein und sieht die Überbevölkerung als eine grosse Bedrohung für die Menschheit und die Umwelt an. (Quelle: 1, 2, 3) Prinz Hassan bin Talal war im Vorstand der International Crisis Group. (Quelle) Die Denkfabrik besteht seit 1995 und konzentriert sich auf globale Krisen. Sie wird seit Anbeginn von George Soros gefördert. (Quelle) Prinz Hassan gehörte zu weiteren internationalen Organisationen, unter anderem zur Trilateralen Kommission und zum Council on Foreign Relations, zwei der mächtigsten Denkfabriken. Prinz Hassan ist Ehrenmitglied der Royal Society von Edinburgh in Schottland. (Quelle) Prinz Hassan wurde von Alain Elkann interviewt. (Quelle) Elkann heiratete in die italienische Milliardärsfamilie Agnelli. Prinz Hassan und die US-Politikerin Madeleine Albright sind derzeit Ehrenvorsitzende des „World Refugee & Migration Council“.

Viele Mitglieder der jordanischen Königsfamilie studierten an britischen und US-amerikanischen Universitäten. Mehr als zehn Familienmitglieder waren an der Royal Military Academy Sandhurst in Grossbritannien. Sie ist die wohl elitärste Militärakademie der Welt. Neben vielen britischen Adligen waren fast alle noch amtierenden Königsfamilien der Welt an der Akademie vertreten. Hier eine nicht vollständige Liste der bemerkenswerten Absolventen. Vermutlich erlernen sie dort Kenntnisse über Kriegsführung sowie Verwaltung und Kontrolle von Militär und Geheimdiensten.

Prinzessin Noor bint Asem ist im internationalen Beirat der IE University, eine führende spanische Privatuniversität. Zum Beirat gehören auch Ariane de Rothschild (Frankreich), Christoph Mohn (Deutschland), Georg Habsburg-Lothringen (Österreich), António Amorim (Portugal), Emilio Azcárraga (Mexiko), Eduardo Hochschild (Peru) und Hubertus von Baumbach (Deutschland). (Stand: 18.4.2023) (Quelle)

Firouzeh Vokhshouri heiratete 1974 in die jordanische Königsfamilie. Sie ist Mitglied der „Royal Confraternity of Saint Teotonio“ (RCST), eine christliche Bruderschaft, die von Mitgliedern des Klerus und der internationalen Hocharistokratie geführt wird. Zur RCST gehören Königsfamilien aus Europa, Afrika, Naher Osten und Asien (mehr dazu im Beitrag zur RCST).

Sharif Ali bin al-Hussein (*1956) gehört zum Familienzweig, der früher über den Irak herrschte. Nachdem 2003 der irakische Diktator Saddam Hussein gestürzt wurde, gründete er eine monarchistische Partei. Sie setzt sich dafür ein, dass Ali bin al-Hussein den irakischen Thron besteigen soll.

Bemerkenswerte Heiraten

Die Frau des ersten jordanischen Königs war eine Zwillingsschwester von Huzaima bint Nasser. Diese heiratete den ersten irakischen König Faisal I., der wie bereits erwähnt ein Bruder des ersten jordanischen Königs war.

Der letzte irakische König war Faisal II. (1935–1958). Erst wollte er eine Prinzessin aus der iranischen Herrscherfamilie Pahlavi heiraten, aber sie lehnte den Heiratsantrag ab. Dann verlobte er sich mit einer Prinzessin aus der ägyptischen Königsfamilie (Muhammad Ali Dynastie). Die Königsfamilie von Ägypten brachte mehrere Freimaurer hervor. Faisals Verlobte kam mütterlicherseits aus der osmanischen Herrscherfamilie, die ebenfalls mehrere Freimaurer hervorbrachte (darunter Sultan Murad V.). Da Faisal 1958 bei einem Putsch ermordet wurde, fand die Heirat niemals statt.

Bemerkenswerte Heiraten der jordanischen Königsfamilie

Prinzessin Haya heiratete Muhammad bin Raschid Al Maktum, den derzeitigen Herrscher von Dubai. (Quelle)

Prinz Nayef bin Abdullah (1914–1983) heiratete Mihrimah Sultan, eine Enkelin des osmanischen Herrschers Mehmed V. (Quelle: 1 und 2)

Am 1. Juni 2023 heiratete der jordanische Kronprinz eine Cousine des saudischen Herrschers. (Quelle) Zur Hochzeit kamen Mitglieder der Königsfamilien von Grossbritannien, Spanien, Niederlande, Belgien, Dänemark, Norwegen, Schweden, Malaysia und Bhutan. Auch die Frau und die Tochter von US-Präsident Joe Biden waren auf der Hochzeit. (Quelle: 1 und 2)

Der Freimaurer Prinz Hassan bin Talal (*1947) heiratete Sarvath Ikramullah. Sie gilt als eine Freundin der britischen Queen. Ihr Vater Mohammed Ikramullah war an der Gründung Pakistans beteiligt und wurde der erste Aussenminister des Landes. Sein Bruder Mohammad Hidayatullah war Präsident und oberster Richter von Indien. Prinzessin Sarvath kommt mütterlicherseits aus der Suhrawardy Familie und ihr Verwandter Huseyn Shaheed Suhrawardy war Premierminister von Pakistan. Die Suhrawardy Familie stammt der Legende nach von Abu Bakr ab, dem Schwiegervater des Islamgründers Mohammed. Nach Mohammeds Tod wurde Abu Bakr der erste Kalif (rechtmässiger Nachfolger Mohammeds).

Prinz Ali bin Hussein (*1975) ist ein Schwiegersohn des algerischen Diplomaten Lakhdar Brahimi, der Aussenminister von Algerien war. Von 2012 bis 2014 war Brahimi Sondergesandter der UN für Syrien.

Prinz Muhammad bin Talal (1940–2021) heiratete in erster Ehe Firyal Irshaid, die in sehr elitären Kreisen verkehrt. Sie hatte ein romantisches Verhältnis mit dem griechischen Unternehmer Stavros Niarchos, der einer der reichsten Männer der Welt war. Firyal Irshaid war eine gute und langjährige Bekannte des US-amerikanischen Investors Lionel Pincus. (Quelle: 1 und 2) Dieser gründete zusammen mit Eric Warburg das Finanzunternehmen „Warburg Pincus“, eines der grössten Private Equity-Unternehmen der Welt. Firyal Irshaid besuchte ein Treffen der Royal Oak Foundation, bei dem der britische Baron Jacob Rothschild geehrt wurde, der auch anwesend war. Beim Treffen sagte Firyal Irshaid, sie sei nur wegen Jacob gekommen. Daher werden sie vermutlich gute Bekannte sein. Beim Treffen waren auch folgende Personen anwesend:

  • Der US-amerikanische Milliardär Henry Kravis. Er ist Gründer und Vorsitzender des gut vernetzten Finanzkonzerns KKR. In den letzten Jahren besuchte er immer das Bilderberg-Treffen.
  • Die Kanadierin Marie-Josée Kravis. Sie ist die Frau von Henry Kravis. Zurzeit ist sie die Vorsitzende des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Treffen und leitet somit das Elitentreffen.
  • Lady Henrietta Spencer-Churchill. Sie ist die Tochter eines britischen Herzogs. Der berühmte britische Premierminister Winston Churchill kam aus dieser Familie.
  • Der kanadische Milliardär Galen Weston.
  • Der US-amerikanische Milliardär Sid Bass.
  • Die US-Amerikanerin Annette de la Renta. Sie ist die Tochter des deutsch-niederländischen Bankiers Fritz Mannheimer.

(Quelle)

Firyal Irshaid war auf einer Feier in London, die von Scheich Hamad bin Abdullah Al Thani veranstaltet wurde. Der Scheich kommt aus der katarischen Herrscherfamilie. Zu den Gästen der Feier gehörten:

  • Der britische Prinz Charles (der heutige König).
  • Mitglieder der berühmten Rothschild Familie.
  • Mitglieder der britischen Adelsfamilie Spencer-Churchill.
  • Der Graf von Airlie. Er ist der derzeitige Clan-Chef des schottischen Ogilvy Clans.
  • Graf Andrew Hope aus dem schottischen Hope Clan.
  • Der britische Graf von Derby aus der Stanley Familie.
  • Der indische Milliardär Lakshmi Mittal.
  • Die deutsche Gräfin Maya von Schönburg.

(Quelle)

Firyal Irshaid war auf einer Party, bei der folgende Personen anwesend waren:

  • Mitglieder der französischen Bankiersfamilie David-Weill.
  • Ezra Zilkha aus der irakisch-britischen Bankiersfamilie Zilkha.
  • Die US-amerikanische Milliardärin Anne Cox Chambers.
  • Blaine Trump. Sie war die Ehefrau von Robert Trump (Bruder von Donald Trump).
  • Evelyn Lauder. Sie ist die Ehefrau des US-amerikanischen Milliardärs Leonard Lauder. Ihr Schwager Ronald Lauder ist derzeit Präsident des Jüdischen Weltkongresses.
  • Alexandra von Fürstenberg. Sie heiratete Alexander von Fürstenberg, der in den USA lebt. Er kommt aus der deutschen Uradelsfamilie Fürstenberg und seine Grossmutter väterlicherseits kam aus der Agnelli Familie, die wohl mächtigste Familie der italienischen Wirtschaftselite. Alexandras Vater ist der britische Milliardär Robert Warren Miller. Alexandras Schwestern heirateten in die griechische Königsfamilie und in die britisch-amerikanische Milliardärsfamilie Getty.
  • Barry Diller. Der US-amerikanische Milliardär und Medienunternehmer ist der Stiefvater von Alexander von Fürstenberg.
  • Alannah Weston aus der kanadischen Milliardärsfamilie Weston.
  • Katharina Otto-Bernstein aus der deutschen Milliardärsfamilie Otto.
  • Beth Rudin DeWoody aus der US-amerikanischen Milliardärsfamilie Rudin.
  • Die US-Amerikanerin Nan Kempner. Zum Verwandtenkreis der Kempner Familie gehörten die Familien Guggenheim und Lehman.
  • Die US-Amerikanerin Annette de la Renta. Sie ist die Tochter des deutsch-niederländischen Bankiers Fritz Mannheimer.

(Quelle)

Firyal Irshaid war auf einer Hochzeit in London, bei der die griechische Unternehmerfamilie Livanos in die griechische Unternehmerfamilie Vardinogiannis heiratete. Unter den Gästen der Hochzeit und des darauffolgenden Dinners waren Mitglieder der Familien Rothschild, Hannover, Aga Khan, Spencer-Churchill, SafraHearstHambroRussell, Niarchos, Flick, Radziwiłł, Fürstenberg, Brandolini d’Adda und Zilkha sowie Mitglieder der Königsfamilien von Griechenland und Serbien. (Quelle)

Prinz Muhammad bin Talal (1940–2021) heiratete in zweiter Ehe die Tochter des jordanischen Ministerpräsidenten Hazza Majali.

Prinzessin Maqbula (1921–2001) heiratete den jordanischen Ministerpräsidenten Hussein ibn Nasser.

Prinzessin Sumaya bint Hassan (*1971) heiratete den jordanischen Aussenminister Nasir Dschuda.

Prinzessin Rahma bint Hassan (*1969) heiratete den jordanischen Politiker Alaa Batayneh, der mehrere Ministerposten besetzte.

Die Frau von König Talal (1909–1972) war mit Kamil Pascha (1833–1913) verwandt, der ein hochrangiger Staatsmann im Osmanischen Reich gewesen war.

Prinz Ra’ad bin Zeid (*1936) heiratete eine Schwedin. Auf Wikipedia und ähnlichen Seiten steht, dass sie eine Nachfahrin der schwedischen Wasa-Dynastie ist, die im 16. und 17. Jahrhundert die Königsfamilie von Schweden und Polen war. Dafür fand ich aber keine Quellen.

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