Die schottische Keswick Familie ist seit über 150 Jahren in der ostasiatischen Wirtschaft aktiv und gehört zur britischen Kolonialelite in Hongkong. Hongkong war von 1843 bis 1997 eine britische Kolonie. Mit einer Landesfläche von etwa 1100 Quadratkilometern ist Hongkong vierzigmal kleiner als die Schweiz. Dennoch gehört Hongkong zu den zehn grössten Exportnation der Welt. Hongkong war in den letzten 150 Jahren der führende Finanzplatz Asiens. Das Hongkonger Finanzwesen wurde allerdings nicht von Asiaten aufgebaut, sondern von britischen Bankiers, darunter auch von der Keswick Familie. Heute gilt Hongkong als eine der fünf grössten Steueroasen der Welt. 2020 belegte das Land Platz 4 auf dem Schattenfinanzindex.
Das Vermögen der Keswick Familie wurde 2024 auf 4,5 Milliarden Pfund geschätzt. (Quelle) Dies entspricht derzeit 5,6 Milliarden US-Dollar.
Die Keswick Familie ist kein schottischer Clan, aber sie ist familiär mit vielen schottischen Clans verbunden, darunter auch mit mehreren adligen Clan-Chefs, welche die Oberhäupter der schottischen Aristokraten sind.
Die Keswick Familie kontrolliert den Hongkonger Grosskonzern „Jardine Matheson“. Laut companiesmarketcap.com war Jardine Matheson im August 2023 nach Umsatz und Marktkapitalisierung eines der fünf grössten Unternehmen Hongkongs. Nach Anzahl der weltweiten Angestellten ist es das grösste Unternehmen des Landes. Es ist in ganz Asien und auch in Grossbritannien aktiv. Jardine Matheson ist ein Mischkonzern. Zu den Geschäftssparten gehören unter anderem Einzelhandel, Immobilien, Autohäuser, Hotels, Logistik und Bauwesen. Die Tochterfirma „Jardine Cycle & Carriage“ besitzt zur Hälfte Astra International, einer der grössten Konzerne Indonesiens. Jardine Cycle & Carriage ist einer der Hauptaktionäre des vietnamesischen Milchkonzerns Vinamilk. Jardine Matheson hat seinen Sitz in der Steueroase Bermuda.
Jardine Matheson wurde im 19. Jahrhundert als britisches Handelshaus gegründet, das sich auf den ostasiatischen Handel konzentrierte. Es war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das grösste ausländische Handelsunternehmen in Ostasien und war einer der grössten Opiumhändler der Welt.
Die Keswick Familie ist zudem traditionell mit der britischen Grossbank HSBC und deren Führungskräften verbunden.
Die Keswicks sind seit vielen Jahren mit der Rothschild Familie befreundet. (Quelle) Die Rothschilds sind bereits seit 1838 geschäftlich mit dem Grosskonzern Jardine Matheson verbunden. (Quelle) Adam Keswick ist seit 2018 im Aufsichtsrat der Rothschild Bank.
2013 trat Baron James Sassoon dem Vorstand von Jardine Matheson bei und kennt somit die Keswick Familie. (Quelle) Die Sassoon Familie ist wie die Keswicks seit dem 19. Jahrhundert im ostasiatischen Handel aktiv und war ebenfalls ein bedeutender Opiumhändler. Sie hatte schon damals Kontakt zur Keswick Familie, was unten genauer erläutert wird.
1. Generation
William Keswick (1834–1912) war der Gründer der Familiendynastie. Seine Grossmutter, Jean Jardine Johnstone, war eine Schwester von William Jardine. Dieser gründete 1832 zusammen mit James Matheson das Handelshaus „Jardine Matheson & Co.“, das sich auf den ostasiatischen Handel konzentrierte und zu einem der grössten Opiumhändler wurde. Matheson und Jardine stammten aus schottischen Clans (Quelle: 1 und 2).
William Keswick war in Schottland aufgewachsen. Er reiste nach Hongkong und arbeitete für das Handelshaus Jardine Matheson & Co. 1862 wurde er Partner des Unternehmens und gehörte zu dessen Führung. 1886 reiste er zurück nach Grossbritannien. Dort gehörte er zur Führung des Londoner Handelshauses „Matheson & Company“ und war somit weiterhin mit den Familien Matheson und Jardine verbunden. Zudem ging er in die britische Politik.
William Keswick war Vorsitzender der britischen Handelsvereinigung „China Association“. Die Handelsvereinigung wurde 1889 gegründet und vertrat Interessen britischer Unternehmen, die im ostasiatischen Handel aktiv waren. Darunter waren die Handelshäuser „Jardine Matheson & Co.“, „Dent & Co.“ und „Swire & Sons“ (Swire Familie) sowie das Erdölunternehmen Shell (Samuel Familie). Die Mitgliederbeiträge und Spenden der China Association wurden von der „Hong Kong and Shanghai Banking Corporation“ (HSBC) verwaltet. (Quelle) Die britische Bank wurde 1865 in Hongkong von schottischen Bankiers gegründet. Die Bank finanzierte den britisch-ostasiatischen Handel. In ihrer Anfangszeit spielte sie eine wichtige Rolle in der Finanzierung des Opiumhandels und profitierte davon. (Quelle: 1 und 2) William Keswick war Vorsitzender der HSBC. Heute ist die HSBC eine der grössten Banken der Welt.
Der Nachfolger der China Association war die Hong Kong Association, die bis heute besteht. (Quelle) Zu den aktuellen Ausschussmitgliedern der Hong Kong Association gehören:
- Adam Keswick ist Vorsitzender des Ausschusses.
- Sir Douglas Jardine Flint. Der Brite war von 2010 bis 2017 Vorsitzender der HSBC. Dem Namen nach könnte er aus der bereits erwähnten Jardine Familie kommen. Er besuchte das Bilderberg-Treffen.
- Mark Tucker. Der Brite ist seit 2017 Vorsitzender der HSBC. Er besuchte das Bilderberg-Treffen.
- Baron James Sassoon aus der bereits erwähnten Sassoon Familie.
- Barnaby und Merlin Swire aus der britischen Milliardärsfamilie Swire, die schon seit über 150 Jahren in der ostasiatischen Wirtschaft aktiv ist.
- José Viñals. Der Spanier ist seit 2019 Vorsitzender der Standard Chartered Bank, eine der grössten britischen Banken. Die Bank konzentriert sich wie die HSBC auf den asiatischen Raum. Sie entstand aus der Chartered Bank, die 1853 durch eine Royal Charter von Queen Victoria gegründet wurde, um Finanzdienstleistungen für die Kolonialelite in britischen Kolonien in Asien und Australien zu erbringen. Heute macht die Bank rund 90 Prozent ihrer Einnahmen und Gewinne in Asien, Afrika und dem Nahen Osten.
- Sir Sebastian Wood. Er war britischer Botschafter in China und Deutschland. Inzwischen ist er Vorsitzender der chinesischen Abteilung des britischen Finanzkonzerns Schroders, der schon seit dem 19. Jahrhundert in Hongkong aktiv ist.
(Stand: August 2023) (Quelle)
Die Handelsvereinigung wird somit noch immer vom selben Kreis geleitet wie vor 150 Jahren.
William Keswicks jüngerer Bruder James Johnstone Keswick (1845–1914) gehörte auch zur Führungsclique von „Jardine Matheson & Co.“ und lebte in Hongkong, China und Japan. Er war ebenfalls Vorsitzender der HSBC. Die HSBC war in ihrer Anfangszeit auch mit den Familien Sassoon, Berenberg-Gossler, Donner und Forbes verbunden.
Anmerkung zur HSBC: Die HSBC gehört seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den weltweit grössten Banken. Im Jahr 2023 war sie die achtgrösste Bank. (Quelle) Sie besass Ende 2023 ein Vermögen im Wert von drei Billionen US-Dollar. (Quelle) Im Juni 2024 überstiegen die gesamten verwahrten Vermögenswerte neun Billionen US-Dollar. (Quelle) Sie ist zwar eine britische Bank, konzentriert sich aber auf das Ausland und ist auf allen Kontinenten führend. Global gesehen ist sie derzeit die vielleicht mächtigste Bank der Welt. Die HSBC war bis in die 1920er-Jahre die führende ausländische Bank in China und die führende Bank in Asien. Nach der Machtübernahme der Kommunisten in China im Jahr 1949, die zur Gründung der Volksrepublik China führte, gab die HSBC ihre Geschäfte in China auf, mit Ausnahme der Niederlassung in Shanghai. Ab Ende der 70er-Jahre begann sich China wieder für ausländische Investitionen zu öffnen. 1984 erhielt die HSBC als erste ausländische Bank seit 1949 eine Banklizenz in China. (Quelle: 1 und 2) Heute ist die HSBC der grösste ausländische Kreditgeber in China und arbeitet mit mehr als 1200 Unternehmen aus China zusammen (Stand: 2021). (Quelle) Die HSBC besitzt 19 Prozent der Bank of Communications (Stand: 2024). (Quelle) Diese ist eine der grössten chinesischen Banken und eine der grössten der Welt. In den letzten 25 Jahren wurde der HSBC mehrfach vorgeworfen, dass sie finanzielle Dienstleistungen für Terroristen und die organisierte Kriminalität, darunter Drogenkartelle, erbringt und ihnen bei der Geldwäsche half. Sie hatte auch unerlaubterweise einflussreiche Kunden aus sanktionierten Ländern. (Quelle: 1, 2, 3, 4) In manchen Fällen wurde sie deswegen zu Geldstrafen verurteilt. Die Triaden (chinesische Mafia) kontrollieren seit der Illegalisierung einen grossen Teil des Opium- und Heroinhandels in Asien und ihre Führung gehört zu den mächtigsten Geschäftsleuten der globalen Schattenwirtschaft. Man geht davon aus, dass ein grosser Teil der Vermögensverwaltung und Geldwäsche der Triaden im Hongkonger Finanzwesen stattfindet. Die HSBC ist bis heute die grösste Bank Hongkongs. Zudem machte die HSBC Geschäfte mit Personen, welche die al-Qaida finanzieren oder ihr nahe stehen, darunter Mitglieder des saudischen Königshauses (Quelle: 1 und 2). Die al-Qaida und die Taliban waren oder sind noch immer der grösste Opiumproduzent der Welt. (Quelle: 1 und 2) Die HSBC ist Partner des Weltwirtschaftsforums (WEF).
James Johnstone Keswick war Mitglied des Exekutivrates von Hongkong, der seit über 170 Jahren besteht. Ursprünglich wurde der Rat von Briten geführt und vertrat die Interessen der britischen Kolonialelite in Hongkong. 1997 wurde Hongkong unabhängig von Grossbritannien und an China übergeben. Seither wird der Rat von Asiaten geführt, die aber diplomatischen Kontakt zur britischen Kolonialelite haben.
Die Brüder William Keswick und James Johnstone Keswick waren Mitglieder des Hongkonger Legislativrats. Dieser wurde 1843 von den Briten als Rat von Kolonial-Gesetzgebern gegründet. Er wurde ebenfalls bis 1941 fast nur von Briten geführt, darunter mehreren Mitarbeitern von Jardine Matheson und HSBC. Auch Frederick David Sassoon und weitere Interessenvertreter der Sassoon Familie waren im Legislativrat. Viele Ratsmitglieder waren Schotten und mehrere davon waren Häuptlinge der Saint Andrew’s Society of Hong Kong. Saint Andrew’s Societies gibt es in vielen ehemaligen britischen Kolonien (USA, Kanada, Australien und weitere). Sie dienen unter anderem dazu, Kontakte zwischen den schottischen Kolonialfamilien zu fördern. James Johnstone Keswick war einer der ersten Häuptlinge der Saint Andrew’s Society von Hong Kong.
James Johnstone Keswick heiratete eine Tochter von Harry Smith Parkes. Harry war britischer Diplomat in Ostasien und dabei mitverantwortlich für den Ausbruch des zweiten Opiumkriegs. (Quelle)
William Keswick war der erste Vorsitzende der Imperial Bank of Persia. Sie war die erste wichtige Bank im Iran, wo bis dahin aufgrund der Religion Kredite vergeben mit Zinsen verboten war und es somit noch keine Finanzindustrie gab. Die Imperial Bank of Persia kontrollierte von ihrer Gründung 1889 bis 1930 die iranische Finanzindustrie und fungierte als Zentralbank. Ihr Hauptsitz lag in Grossbritannien. In den 50er-Jahren gab die Bank den iranischen Markt auf und wurde Teil der HSBC. Die Imperial Bank of Persia wurde (zumindest anfangs) von den Familien Keswick, Sassoon und Reuter kontrolliert. (Quelle: 1, 2, 3, 4)
Ein weiterer Bruder war John Johnstone Jardine Keswick (1842–1904). Er arbeitete für den britischen Bergbaukonzern Rio Tinto und kannte dessen Gründer Hugh Matheson persönlich (Quelle). Rio Tinto gehört schon seit über 100 Jahren zu den grössten Bergbaukonzernen der Welt. Hugh Mathesons Onkel war Mitgründer von Jardine Matheson und kannte somit die Keswick Familie.
2. Generation
Henry Keswick (1870–1928) war ebenfalls Mitglied des Exekutiv- und Legislativrats. Er war Vorsitzender der HSBC und leitete mehrere Hongkonger Unternehmen. Als er nach Grossbritannien zurückkehrte, war er dort in London für die HSBC tätig.
3. Generation
William Johnstone „Tony“ Keswick (1903–1990) arbeitete für Jardine Matheson. Er war in der Führung der Bank of England (britische Zentralbank) und im Vorstand des Öl- und Gaskonzerns British Petroleum (BP). BP ist schon seit über 100 Jahren eines der grössten britischen Unternehmen und einer der grössten Erdölproduzenten der Welt. Während des Zweiten Weltkrieges war William Johnstone Keswick für die britischen Geheimdienste tätig. Er wurde zum Ritter geschlagen. Zudem gehörte er zur „Royal Company of Archers“, welche die traditionelle Leibwache der schottischen Monarchen ist. (Quelle: 1 und 2) Sie wird von Adligen aus schottischen Clans geführt.
William Johnstone Keswick war Govenor der Hudson’s Bay Company. (Quelle) Das Unternehmen wurde 1670 durch eine königliche Urkunde des britischen Königs gegründet. Die Hudson’s Bay Company kontrollierte den Pelzhandel in den britischen Kolonien in Kanada. Das Unternehmen ist bis heute im kanadischen Einzelhandel tätig und der Jahresumsatz liegt bei mehreren Milliarden US-Dollar.
William Johnstone Keswick gehörte zum Exekutivkomitee der Pilgrims Society. (Quelle: Seite 27/36) Die Gesellschaft fördert seit über 100 Jahren die Freundschaft zwischen den Eliten Grossbritanniens und der USA.
William Johnstone Keswick heiratete Mary Lindley. Marys Vater Francis Oswald Lindley war britischer Botschafter in Japan, Portugal, Norwegen, Griechenland und Österreich. Marys Grossvater mütterlicherseits war Baron Simon Fraser, der 13. Lord Lovat und damalige Clan-Chef des schottischen Fraser von Lovat Clans. Marys Schwester Bridget heiratete einen Baronet aus dem schottischen McEwen Clan. Marys Schwester Sarah heiratete einen Grafen aus der englischen Adelsfamilie Yorke. Die Schwester Alice heiratete den Diplomaten Oscar Morland, der britischer Botschafter in Japan und Indonesien war. (Quelle: 1 und 2) Jardine Matheson ist in Japan und Indonesien geschäftlich aktiv.
John Keswick (1906–1982) arbeitete während des Zweiten Weltkrieges ebenfalls für britische Geheimdienste. 1950 erhielt er einen britischen Ritterorden. Er war Präsident der bereits erwähnten China Association. Er war mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhou Enlai befreundet, der ein enger Vertrauter des kommunistischen Diktators Mao Zedong war und Soong Ching-ling nahe stand, die damals mächtigste Frau Chinas. John Keswick freundete sich auch mit Soong Ching-ling an. (Quelle: 1, 2, 3) Johns Frau war mütterlicherseits die Enkelin eines Grafen aus der englischen Adelsfamilie Feilding. (Quelle)
4. Generation
Der Milliardär Henry Keswick (*1938) war Vorsitzender von Jardine Matheson und gilt als einer der mächtigsten Männer Hongkongs. Er wurde zum Ritter geschlagen. Eine Zeit lang besass er das britische Magazin The Spectator. Er heiratete wie sein Vater in den schottischen Fraser Clan. Sein Schwiegervater war der damalige Clan-Chef des Fraser von Lovat Clans. Henrys Frau war zuvor mit Baron Hugh Mackay (der 14. Lord Reay) verheiratet gewesen, dem damaligen Clan-Chef des MacKay Clans. (Quelle: 1 und 2) Henry Keswick war oder ist noch immer Mitglied der Pilgrims Society und des 1001 Trusts (WWF-Stiftung). (Quelle: 1 und 2) Er unterhielt in den letzten 10 Jahren noch immer diplomatischen Kontakt zur chinesischen Regierung. (Quelle: 1 und 2)
John Chippendale Keswick (*1940), bekannt als Chips Keswick, war Mitglied der Pilgrims Society. (Quelle) Er gehörte zur Führung der Bank of England (britische Zentralbank). Als Vorsitzender der Hambros Bank hatte er Kontakt zur britischen Bankiersfamilie Hambro. Er war im Vorstand der britischen Bergbaukonzerne De Beers und Anglo American, die früher von der Milliardärsfamilie Oppenheimer kontrolliert wurden. Chips Keswick wird die Oppenheimer kennen, da er für ihre Holding „E. Oppenheimer & Son Ltd.“ arbeitete. Darüber hinaus sass Chips Keswick im Vorstand des britischen Ingenieurkonzerns IMI und im Vorstand des britischen Baukonzerns Persimmon sowie im Vorstand der britischen Investec Bank, die zur südafrikanischen Finanzgruppe Investec gehört. Chips Keswick war Vorsitzender von Arsenal, einer der erfolgreichsten Fussballclubs Englands. (Quelle: 1, 2, 3)
Chips Keswick heiratete Lady Sarah Ramsay. Sie ist eine der ältesten Freundinnen von Queen Camilla. Die Keswick Familie hat dadurch einen direkten Draht zum Königshaus. (Quelle) Sarah kommt mütterlicherseits aus dem schottischen Stirling Clan und ihre Grossmutter war die Tochter des Clan-Chefs des Fraser von Lovat Clans. Sarahs Vater, Graf Simon Ramsay, war der Clan-Chef des Ramsay Clans und stammte mütterlicherseits aus dem Drummond Clan. (Quelle)
Simon Keswick (*1942) war im Vorstand von Jardine Matheson. Er nahm an einem Treffen in Hongkong teil, bei dem die Hongkonger Multimilliardäre Li Ka-shing und Lee Shau Kee dabei waren. Auch der chinesische Wirtschaftsboss Rong Zhijian kam zum Treffen. (Quelle) Rong Zhijian kommt aus der Rong Familie, die seit über 120 Jahren zu den mächtigsten Geschäftsleuten in China gehört.
Simon Keswicks Schwiegermutter war die Tochter eines Grafen aus der Familie Elliot-Murray-Kynynmound, die aus dem Elliot Clan hervorging. (Quelle)
5. Generation
Edward Percy Keswick Weatherall (*1957) kommt mütterlicherseits aus der Keswick Familie. Er ist im Vorstand von Jardine Matheson. Seine Schwester Isobel Weatherall heiratete den Grafen Michael Fergus Bowes-Lyon, der damalige Clan-Chef des Lyon Clans (Quelle). Der Graf war mit dem britischen Königshaus verwandt. Queen Elisabeth II. kam mütterlicherseits aus dem schottischen Lyon Clan. Edwards Schwester Catherine heiratete den einflussreichen Politiker Nicholas Soames, der mütterlicherseits ein Enkel des britischen Premierministers Winston Churchill ist. Nicholas Soames heiratete in zweiter Ehe in die alte Bankiersfamilie Smith. Seine Schwester Charlotte heiratete in die Bankiersfamilie Hambro. (Quelle: 1 und 2) Smith und Hambro sind zwei der wichtigsten Familien der britischen Finanzelite.
Adam Keswick (*1973) ist im Vorstand von Jardine Matheson. 2018 trat er dem Aufsichtsrat der Rothschild Bank bei (Quelle). Er sitzt auch im Vorstand des Automobilunternehmens Ferrari. Er könnte daher die italienischen Milliardärsfamilien Agnelli und Ferrari kennen, die das Unternehmen kontrollieren. Er könnte auch Delphine Arnault kennen, da diese ebenfalls Direktorin von Ferrari ist. (Stand: 31.10.2021) Sie kommt aus der Arnault Familie, die zurzeit als die reichsten Franzosen gelten.
Adam Keswick ist im Vorstand des Industriekonzerns Schindler und wird daher die Schweizer Milliardärsfamilie Schindler-Bonnard kennen.
Derzeit ist der Brite Stuart Gulliver im Vorstand von Jardine Matheson und kennt daher die Keswick Familie. Er führte von 2010 bis 2018 die Grossbank HSBC, die wie gesagt mit den Keswicks verbunden ist. Stuart Gulliver nahm am Bilderberg-Treffen teil.
David Keswick (*1968) ist mit Samantha Shaw verheiratet. Sie entwarf das Hochzeitkleid der Ehefrau von Prinz Edward. (Quelle)
Willa Keswick (*1984) ist eine Freundin der berühmten Sängerin Rita Ora, die auch mit Lady Lola Bute (aus der Adelsfamilie Crichton-Stuart) befreundet ist. (Quelle)
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